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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.02.2026

Wow, mich hat die Atmosphäre voll mitgerissen

Die Frauen von Faraday House
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Das Cover passt sehr gut zum Buch, jedoch war es hier der Klappentext, welcher mich sofort ansprach.

Ich kann gar nicht recht erklären, was mich so sehr an diesem Buch fesselte. Am Besten lässt es sich ...

Das Cover passt sehr gut zum Buch, jedoch war es hier der Klappentext, welcher mich sofort ansprach.

Ich kann gar nicht recht erklären, was mich so sehr an diesem Buch fesselte. Am Besten lässt es sich vielleicht mit einem Zitat daraus erklären:
"Ein bestimmter Tonfall oder eine auf dem Klavier gespielte Note zum Beispiel kann bei dem einen Menschen stark nachschwingen, während sie es bei einem anderen nicht tut."

Fakt ist, ich mochte die Hauptprotagonistin Emeline von Zeile eins an, obwohl sie anfangs meinte, außer äußerst attraktiv zu sein, keine weiteren guten Attribute oder Fähigkeiten zu besitzen. Sie ist jung und verliebt... und wird gegen ihren Willen einem Anderen versprochen.
Schon die Hinreise ist bedrückend, allerdings ein Spaziergang im Gegensatz zu dem, was sie in Faraday House erwarten soll.
Und hier schwang die beklemmende und düstere Atmosphäre so stark in mir nach, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen mochte. Auf knapp 450 Seiten hat mich nicht eine gelangweilt und das obwohl doch sogar romatische Emotionen involviert sind. Ich bin begeistert.
Fazit: Ein Regency-Roman wäre mir wahrscheinlich zu banal gewesen, aber der Gothic-Anteil untermalt die Geschichte wunderbar. Zwischen dem Unfassbaren und dem Unerträglichen ein wahrer Lesegenuss, der hoffentlich noch eine Menge LeserInnen begeistern wird. Für mich ein Highlight!!!

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Veröffentlicht am 23.02.2026

Spannender Reihenauftakt

Die Insel der besonderen Kinder
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Dieses Cover lächelte mich schon seit ewigen Zeiten an und dennoch musste ich den Hype erstmal abflauen lassen, um mich einiger Maßen unvoreingenommen an die Geschichte heranzutasten.
Und das war auch ...

Dieses Cover lächelte mich schon seit ewigen Zeiten an und dennoch musste ich den Hype erstmal abflauen lassen, um mich einiger Maßen unvoreingenommen an die Geschichte heranzutasten.
Und das war auch gut so. Ich hatte keinen Plan wohin die Reise geht, was mich erwartet und worauf ich mich einlassen. In einigen Punkten war ich wirklich froh, denn es kommen geschichtliche Ereignisse darin vor, die mich abgeschreckt hätten und mir die Leselust entgültig madig gemacht hätten.
Von daher werde ich nichts spoilern. Es sei dennoch so viel verraten, dass die Schreibweise unglaublich angenehm ist, eben im Jugendbuchstil und mich mitreißen konnte.
Jacob (der Hauptcharakter) lässt mich in vielerlei Hinsicht mitfiebern. Der Ärmste steht oft zwischen den Stühlen, wird hintergangen, eingeladen, missverstanden und das alles in der schlimmsten Phase, im Teenageralter. Dafür macht er das sehr gut und nachvollziehbar.
Fazit: Ich vermute, dass es hier wohl kaum noch jemanden gibt, der das Buch nicht kennt, aber solltest du dazu gehören, lass dich entführen - ich habe einiges nicht kommen sehen - und tauche ab aus dem Alltag. Dafür ist es wirklich wie gemacht.

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Veröffentlicht am 18.02.2026

Planlos nach dem Lesen

Wir haben keine Antimemetik-Abteilung
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Gestolpert bin ich über das Buch nicht wegen seines Covers (es ist zwar passend, jedoch spricht es mich nicht besonders an), sondern wegen des Titels. Daran blieb ich hängen und studierte den Klappentext. ...


Gestolpert bin ich über das Buch nicht wegen seines Covers (es ist zwar passend, jedoch spricht es mich nicht besonders an), sondern wegen des Titels. Daran blieb ich hängen und studierte den Klappentext. Auch dieser war irgendwie faszinierend und ich wollte diese gefährlichen Ideen kennenlernen, die öfter eine Leere in meinem Gehirn hinterlassen und ich sie im nächsten Moment vergessen habe.
Das Konzept hat funktioniert, allerdings anders als erhofft.
Leider muss ich zugeben, ich habe keine Ahnung, was ich da gelesen habe. Gar keine. Vielleicht reicht mein Grips dafür nicht, oder ich konnte mich nicht darauf einlassen, oder aber es sind Wort-Kombinationen im Buch, die einen danach alles vergessen lassen, weil es das alles doch gibt und mir die Antimemetik-Abteilung ein Streich gespielt hat. Ich bin absolut planlos.
Nur soviel weiß ich, der Schreibstil ist angenehm, auch wenn merkwürdig Begriffe verwendet werden, die mich oft irritierten. Damit rechnete ich allerdings bei einem Roman mit Sci-Fi-Richtung.
Fazit: Aufgrund dessen, dass ich nur eine Ahnung habe, was dieses Buch mir sagen wollte, kann ich keine große Leseempfehlung aussprechen. Aber vielleicht steigst du ja dahinter und kannst es mir dann erklären - ein Versuch ist es wert.

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Veröffentlicht am 13.02.2026

Wichtige Thematik mal anders verpackt

Wie die Karnickel
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Also wen das Cover und der dazugehörige Titel nicht anspricht, ist doch gegen alles immun, oder? Ich mags total.

Langezeit war ich mir allerdings nicht sicher, ob ich den Inhalt auch mag. Ich brauchte ...

Also wen das Cover und der dazugehörige Titel nicht anspricht, ist doch gegen alles immun, oder? Ich mags total.

Langezeit war ich mir allerdings nicht sicher, ob ich den Inhalt auch mag. Ich brauchte ewig um mich einzulesen, dabei kann ich noch nicht mal richtig sagen, woran das lag.
Vermutlich war der Hase irgendwo zwischen "wo stehen wir jetzt" und "wohin geht die Reise" begraben.
Auf der anderen Seite fand ich die Idee Rassismus und Fremdenfeindlichkeit auf einer Fantasy-Ebene zu verarbeiten extrem spannend und blieb am Ball.
Alles spielt in einem sehr konservativen Städtchen in England, wo eine vermenschlichte Hasenfamilie in die Nachbarschaft einzog. Nicht nur optisch passen sie nicht ins Bild, auch ihre Lebensführung wird stark bemängelt. Außer Peter, der Nachbar, der von sich denkt ein weltoffner Mann zu sein. Ihm ist nicht wohl bei dem, was offensichtlich den Fremdlingen von Seitens seiner Nachbarschaft blüht. Aber ist er vollkommen von Vorurteilen befreit, steckt da vielleicht mehr dahinter und was hat sein Job mit alldem zu tun??? Das musst du schon selbst herausfinden.

Fazit: Dieser Roman dauert ein bisschen, bis er in die Gänge kommt, aber dann hat er wirklich viel zu bieten. Vom Schmunzeln, übers Rammeln, bis hin zum Schockiert sein, ist alles dabei und lädt das Oberstübchen zum Nachdenken ein. Wer anfangs ein bisschen Gelduld zeigt, wird dieses Buch mit Sicherheit mögen. (Ich rätsel immernoch, ob der Autor ein Fuchs ist, wieso, weshalb, warum erfährt man im Buch, nicht wahr Herr Fforde?)

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Veröffentlicht am 11.02.2026

Viele leere Versprechungen

Die Einladung – Mord nur für geladene Gäste
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Kommen wir erstmal zu den positiven Eigenschaften des Buches: Das Cover, sowie der Klappentext sind mega ansprechend und auch die Leseprobe war absolut vielversprechend.
Doch was geschah dann?
Deklariert ...

Kommen wir erstmal zu den positiven Eigenschaften des Buches: Das Cover, sowie der Klappentext sind mega ansprechend und auch die Leseprobe war absolut vielversprechend.
Doch was geschah dann?
Deklariert als "Agatha Christie trifft auf Only Murders in the Building" musste das doch ein Highlight der Extraklasse werden.
Aber nein, die anfangs mir so ans Herz gewachsene grumpy Hauptprotagonistin Rosemary wird eine tüdelige Version ihrer selbst und ihre Enkelin Addie jammert die ganze Zeit ihrem Ex hinterher, der sie von Hacke bis Nacke verkackeiert hat. So verdaddeln wir Seite um Seite, während das Feeling für einen Cosy Crime im Whodunnit Format flöten geht und ich beim Lesen über die nächste Einkaufsliste grübelte.
Fazit: Schwache Charaktere wollen sich interessanter machen als sie sind. Die Kriminalgeschichte versumpft in aneinandergereihten Zufällen und sobald ich das Buch zur Seite legte, war alles vergessen, weil mich nichts tangierte. Wo waren die spannenden Ansätze einer Agatha Christie, oder Only Murders in the Building? Ich suchte sie vergeblich. Dies ist aber nur meine Meinung - naja und die meiner Mitleserinnen, wo eine berechtigter Weise die Reißleine zog und die andere mich weiterhin begleitete, auf einer sehr langweiligen Lesereise.

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