Wichtige Thematik mal anders verpackt
Wie die KarnickelAlso wen das Cover und der dazugehörige Titel nicht anspricht, ist doch gegen alles immun, oder? Ich mags total.
Langezeit war ich mir allerdings nicht sicher, ob ich den Inhalt auch mag. Ich brauchte ...
Also wen das Cover und der dazugehörige Titel nicht anspricht, ist doch gegen alles immun, oder? Ich mags total.
Langezeit war ich mir allerdings nicht sicher, ob ich den Inhalt auch mag. Ich brauchte ewig um mich einzulesen, dabei kann ich noch nicht mal richtig sagen, woran das lag.
Vermutlich war der Hase irgendwo zwischen "wo stehen wir jetzt" und "wohin geht die Reise" begraben.
Auf der anderen Seite fand ich die Idee Rassismus und Fremdenfeindlichkeit auf einer Fantasy-Ebene zu verarbeiten extrem spannend und blieb am Ball.
Alles spielt in einem sehr konservativen Städtchen in England, wo eine vermenschlichte Hasenfamilie in die Nachbarschaft einzog. Nicht nur optisch passen sie nicht ins Bild, auch ihre Lebensführung wird stark bemängelt. Außer Peter, der Nachbar, der von sich denkt ein weltoffner Mann zu sein. Ihm ist nicht wohl bei dem, was offensichtlich den Fremdlingen von Seitens seiner Nachbarschaft blüht. Aber ist er vollkommen von Vorurteilen befreit, steckt da vielleicht mehr dahinter und was hat sein Job mit alldem zu tun??? Das musst du schon selbst herausfinden.
Fazit: Dieser Roman dauert ein bisschen, bis er in die Gänge kommt, aber dann hat er wirklich viel zu bieten. Vom Schmunzeln, übers Rammeln, bis hin zum Schockiert sein, ist alles dabei und lädt das Oberstübchen zum Nachdenken ein. Wer anfangs ein bisschen Gelduld zeigt, wird dieses Buch mit Sicherheit mögen. (Ich rätsel immernoch, ob der Autor ein Fuchs ist, wieso, weshalb, warum erfährt man im Buch, nicht wahr Herr Fforde?)