Platzhalter für Profilbild

berlinerbucheule

Lesejury Profi
offline

berlinerbucheule ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit berlinerbucheule über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.02.2026

Unterhaltsamer Thriller mit Atmosphäre

Das Internat
0

Jap, mit solch einem Cover bekommt man mich leicht rum. Also auf gut deutsch, mir gefällt es.
Der Anfang war düster und zog mich sofort in seinen Bann. Zack, ohne langes hin und her, haben wir unsere Leiche ...

Jap, mit solch einem Cover bekommt man mich leicht rum. Also auf gut deutsch, mir gefällt es.
Der Anfang war düster und zog mich sofort in seinen Bann. Zack, ohne langes hin und her, haben wir unsere Leiche und die Raterei, was passiert ist, kann beginnen. Denn sicher ist, es ist kein Unfall, dazu ist die Tote etwas zu speziell trapiert.
Nicht immer handeln alle Charaktere für mich ganz nachvollziehbar. Gerade Ellie (Schülerin des Internats und eine Hauptprotagonistin) handelt häufig sehr naiv, aber gut, sie ist ein Teenie und war ab und zu auch nicht ganz Herrin ihrer Sinne. Mehr störten mich Kleinigkeiten bei ihrer Mutter, der Schulpsychlogin, wo ich ab und zu haderte, ob sie auch wirklich ihren Abschluss gemacht hat. Und ebenfalls war manches ein bisschen zu gewollt und zu zufällig, aber erstaunlicher Weise störte es mich nicht. Ich war irgendwie im Feeling von "Düstere Legenden". Wem der Film was sagt und wer ihn toll fand, kann das Buch getrost zur Hand nehmen.
Fazit: Das Rad hat sich mit Sicherheit nicht neu erfunden. Wer aber eine gut unterhaltende Story zum Miträtseln sucht, ist hier genau richtig. Ich kann es mit ruhigem Gewissen empfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.02.2026

Ein besonderes berührendes Buch

Hinter dem Lächeln
0

Das Cover passt sehr gut zu dem Thailand-Roman, der durch wahre Begebenheiten inspiriert wurde. Diese knallige pinke Blüte, die das Dunkel gerne verdecken möchte. Nach dem Lesen macht es noch mehr Sinn. ...

Das Cover passt sehr gut zu dem Thailand-Roman, der durch wahre Begebenheiten inspiriert wurde. Diese knallige pinke Blüte, die das Dunkel gerne verdecken möchte. Nach dem Lesen macht es noch mehr Sinn.
Ich weiß, dass ich nicht die richtigen Worte finden werde, die meinen Leseeindruck so transportieren könnten, wie ich empfunden habe.
Mich hat dieses Buch völlig eingenommen. Jeden Tag freute ich mich auf meinen Abschnitt und hatte dennoch schon Angst vor dem Ende.
Für mich gab es vier Hauptprotagonisten (Anna, May, Bird und Tiger), die ich so gerne begleitete und immer wissen wollte, wie es nun weitergeht. Dabei stach May am Meisten hervor. Ein schwieriger Charakter und dennoch, oder gerade deswegen, mochte bzw verstand ich sie.
Thailand, das Land des Lächelns, wird von der Autorin super interessant kulinarisch, kulturell, politisch und zwischenmenschlich dargestellt, ohne den Lesefluss zu stören, sondern so im Kontext zum Roman, dass es eine wahre Freude ist und die Neugier auf weitere Informationen steigert.
Trotzdem viel gelächelt wird, gibt es natürlich auch die Schattenseiten, welche uns Charlotte Charonne nicht verschweigt. Ich war oft betroffen, schockiert und tief berührt. Ich habe selten sowas traurig Schönes gelesen, etwas was mit so viel Leichtigkeit geschrieben wurde und dennoch keine einfache Kost war. Ich werde lange mit einem tränenden und einem lachenden Auge an May und Co. denken.
Fazit: Für mich ist das hier ein ganz spezielles Highlight, denn es war weit außerhalb meiner literarischen Wohlfühlzone und hat mich auf ganz vielen emotionalen Ebenen abgeholt und zum Nachdenken bewegt. Du willst kein 08/15 Buch? Dann greif hier zu!!!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.01.2026

Die etwas andere Jagd

Nachtblick
0

Ich fühlte mich sofort vom Raubtier auf dem Cover beobachtet und war bereit herauszufinden, ob ich jage, oder gejagt werde.
Für mich begann der Horror schon an der Stelle, wo ich mit Matt und seinem Vater ...

Ich fühlte mich sofort vom Raubtier auf dem Cover beobachtet und war bereit herauszufinden, ob ich jage, oder gejagt werde.
Für mich begann der Horror schon an der Stelle, wo ich mit Matt und seinem Vater starten sollte zur Jagd.
Wie Matt widerstrebt es mir, wenn Tiere zum Vergnügen geschossen werden.
Aber zunächst lernen wir die Jagdkumpanen des Vaters (allesamt unsympathisch) kennen und auch das Ziel der Begierde wird erwähnt. Gleichzeitig werden Legenden und Mythen angesprochen und eine seltsame Tinktur spielt ebenfalls eine Rolle.
Wenn es nur um Menschenblut in dem Buch gehen würde, bedrüfte es in einem dem Horror-Genre zugewiesenen Buch keiner Triggerwarnungen... aber da wir hier auf einer Jagd sind, sei soviel gesagt, es könnten Tiere involviert sein - mir zerreißt es dann immer das Herz.
Doch letzendlich endet es dann ganz anders, also brutal und metzlerisch schon, aber eben doch ganz anders.
Das musste schon selbstlesen.
Fazit: Ich war zwischenzeitlich ein wenig grün im Gesicht. Die Spannung wurde konstant hochgehalten und ich war mit dem Ende sehr zufrieden... eigentlich fast ein Happy End... naja, zumindest aus meinem Blickwinkel.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.01.2026

Story toll, Umsetzung ausbaufähig

Ein unerwarteter Gast
0

Das Cover ist nicht uninteressant, aber eindeutig hat mich der Klappentext bei diesem Buch neugierig gemacht.
Erstmal so vorweg gesagt, die Idee des Buches finde ich bis heute grandios. Es scheiterte ...

Das Cover ist nicht uninteressant, aber eindeutig hat mich der Klappentext bei diesem Buch neugierig gemacht.
Erstmal so vorweg gesagt, die Idee des Buches finde ich bis heute grandios. Es scheiterte für mich an der Umsetzung und ich hatte ein Problem mit der Übersetzung (so vermute ich, denn ich habe das Orginal ja nicht gelesen - vielleicht quatschte das Obst unter den Füßen auf einer Wiese da ja auch?!?).
Woran es bei der Umsetzung lag? Hm, es gibt tatsächlich mehrere Erzählstränge, dementsprechend anfangs unglaublich viele Charaktere, die man mehr oder weniger erstmal auf die Kette bekommen musste. Dann war mir eine Hauptprotagonistin (wahrscheinlich so oder so die Hauptprotagonistin des Buches) Wylie nicht sehr sympathisch, was ich noch hätte verkraften können, wenn wenigstens alle offenen Fragen am Ende des Buches geklärt worden wären. Ja, der Hauptstrang wurde abgehandelt, aber es gab für mich mehrere lose Enden, die mich mal mehr mal weniger noch interessiert hätten.
Fazit: War es spannend? Sagen wir es so, unspannend war es nicht. Allerdings für mich nicht immer schlüssig und hier und da merkwürdig übersetzt. Bild dir am besten deine eigene Meinung. Ich nutze hier gerne das Wort "solide" für.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.01.2026

Spannendes Abenteuer für jung und alt

Ins hohe Gras
0

Dieses Buch ist für Kinder und Erwachsene gleichermaßen konzipiert. Natürlich darf es auch gemischte Duos geben und wahrscheinlich macht es sogar am Meisten Spaß, wenn sich Kinder und Erwachsene zusammen ...

Dieses Buch ist für Kinder und Erwachsene gleichermaßen konzipiert. Natürlich darf es auch gemischte Duos geben und wahrscheinlich macht es sogar am Meisten Spaß, wenn sich Kinder und Erwachsene zusammen auf diese Abenteuerreise begeben.
Aus Sicht eines Erwachsenen muss ich zugeben, ich bin froh, dass mein Sohn wenig dem namelosen Jungen (vermutlich schrieb Trevor aber über sein jüngeres Ich) glich. Denn dieses Bürschchen hält von Regeln nicht viel (gut ich auch nicht immer) und nimmt reiß aus. Mein armes Mutterherz wäre hier fast stehen geblieben.
Die leise Stimme der Vernunft begleitet den Jungen aber in Form eines Teddybären, welcher wenigstens auch einen Namen hat - Walter. Ich liebe ihn.
Die Reise ins hohe Gras, jenseits des heimatlichen Zaunes, birgt einige aufregende und zugleich äußerst wertvolle Abenteuer, die nicht nur zum Nachdenken anregen. Nein, gerade den Erwachsenen wird hier ein Spiegel vorgehalten. Wie sehr haben wir uns verabschiedet von dem Freiheitsgefühl und uns angepasst an die Regularien, die irgendwelche Leute aufstellten um... ja um was? Um uns zu kontrollieren, regulieren, kleinhalten? Um unsere Träume aufzugeben? JedeR zieht wohl aus diesem Buch seine eigenen Schlüsse, während Kinder wahrscheinlich einfach nur Spass am Abenteuer haben und sich ins Fäustchen lachen, weil sie doch ganz sicher auch so über die Erziehenden denken (ganz dunkel kann ich mich sogar noch ein bisschen daran erinnern🤫).
Achja, zu guter Letzt, ich mochte die Illustrationen so super gerne, die sind nicht überladen, angenehm in der Farbgestaltung und dennoch einfach wunderbar detailliert.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere