Die etwas andere Jagd
NachtblickIch fühlte mich sofort vom Raubtier auf dem Cover beobachtet und war bereit herauszufinden, ob ich jage, oder gejagt werde.
Für mich begann der Horror schon an der Stelle, wo ich mit Matt und seinem Vater ...
Ich fühlte mich sofort vom Raubtier auf dem Cover beobachtet und war bereit herauszufinden, ob ich jage, oder gejagt werde.
Für mich begann der Horror schon an der Stelle, wo ich mit Matt und seinem Vater starten sollte zur Jagd.
Wie Matt widerstrebt es mir, wenn Tiere zum Vergnügen geschossen werden.
Aber zunächst lernen wir die Jagdkumpanen des Vaters (allesamt unsympathisch) kennen und auch das Ziel der Begierde wird erwähnt. Gleichzeitig werden Legenden und Mythen angesprochen und eine seltsame Tinktur spielt ebenfalls eine Rolle.
Wenn es nur um Menschenblut in dem Buch gehen würde, bedrüfte es in einem dem Horror-Genre zugewiesenen Buch keiner Triggerwarnungen... aber da wir hier auf einer Jagd sind, sei soviel gesagt, es könnten Tiere involviert sein - mir zerreißt es dann immer das Herz.
Doch letzendlich endet es dann ganz anders, also brutal und metzlerisch schon, aber eben doch ganz anders.
Das musste schon selbstlesen.
Fazit: Ich war zwischenzeitlich ein wenig grün im Gesicht. Die Spannung wurde konstant hochgehalten und ich war mit dem Ende sehr zufrieden... eigentlich fast ein Happy End... naja, zumindest aus meinem Blickwinkel.