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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.01.2026

Die etwas andere Jagd

Nachtblick
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Ich fühlte mich sofort vom Raubtier auf dem Cover beobachtet und war bereit herauszufinden, ob ich jage, oder gejagt werde.
Für mich begann der Horror schon an der Stelle, wo ich mit Matt und seinem Vater ...

Ich fühlte mich sofort vom Raubtier auf dem Cover beobachtet und war bereit herauszufinden, ob ich jage, oder gejagt werde.
Für mich begann der Horror schon an der Stelle, wo ich mit Matt und seinem Vater starten sollte zur Jagd.
Wie Matt widerstrebt es mir, wenn Tiere zum Vergnügen geschossen werden.
Aber zunächst lernen wir die Jagdkumpanen des Vaters (allesamt unsympathisch) kennen und auch das Ziel der Begierde wird erwähnt. Gleichzeitig werden Legenden und Mythen angesprochen und eine seltsame Tinktur spielt ebenfalls eine Rolle.
Wenn es nur um Menschenblut in dem Buch gehen würde, bedrüfte es in einem dem Horror-Genre zugewiesenen Buch keiner Triggerwarnungen... aber da wir hier auf einer Jagd sind, sei soviel gesagt, es könnten Tiere involviert sein - mir zerreißt es dann immer das Herz.
Doch letzendlich endet es dann ganz anders, also brutal und metzlerisch schon, aber eben doch ganz anders.
Das musste schon selbstlesen.
Fazit: Ich war zwischenzeitlich ein wenig grün im Gesicht. Die Spannung wurde konstant hochgehalten und ich war mit dem Ende sehr zufrieden... eigentlich fast ein Happy End... naja, zumindest aus meinem Blickwinkel.

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Veröffentlicht am 26.01.2026

Story toll, Umsetzung ausbaufähig

Ein unerwarteter Gast
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Das Cover ist nicht uninteressant, aber eindeutig hat mich der Klappentext bei diesem Buch neugierig gemacht.
Erstmal so vorweg gesagt, die Idee des Buches finde ich bis heute grandios. Es scheiterte ...

Das Cover ist nicht uninteressant, aber eindeutig hat mich der Klappentext bei diesem Buch neugierig gemacht.
Erstmal so vorweg gesagt, die Idee des Buches finde ich bis heute grandios. Es scheiterte für mich an der Umsetzung und ich hatte ein Problem mit der Übersetzung (so vermute ich, denn ich habe das Orginal ja nicht gelesen - vielleicht quatschte das Obst unter den Füßen auf einer Wiese da ja auch?!?).
Woran es bei der Umsetzung lag? Hm, es gibt tatsächlich mehrere Erzählstränge, dementsprechend anfangs unglaublich viele Charaktere, die man mehr oder weniger erstmal auf die Kette bekommen musste. Dann war mir eine Hauptprotagonistin (wahrscheinlich so oder so die Hauptprotagonistin des Buches) Wylie nicht sehr sympathisch, was ich noch hätte verkraften können, wenn wenigstens alle offenen Fragen am Ende des Buches geklärt worden wären. Ja, der Hauptstrang wurde abgehandelt, aber es gab für mich mehrere lose Enden, die mich mal mehr mal weniger noch interessiert hätten.
Fazit: War es spannend? Sagen wir es so, unspannend war es nicht. Allerdings für mich nicht immer schlüssig und hier und da merkwürdig übersetzt. Bild dir am besten deine eigene Meinung. Ich nutze hier gerne das Wort "solide" für.

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Veröffentlicht am 26.01.2026

Spannendes Abenteuer für jung und alt

Ins hohe Gras
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Dieses Buch ist für Kinder und Erwachsene gleichermaßen konzipiert. Natürlich darf es auch gemischte Duos geben und wahrscheinlich macht es sogar am Meisten Spaß, wenn sich Kinder und Erwachsene zusammen ...

Dieses Buch ist für Kinder und Erwachsene gleichermaßen konzipiert. Natürlich darf es auch gemischte Duos geben und wahrscheinlich macht es sogar am Meisten Spaß, wenn sich Kinder und Erwachsene zusammen auf diese Abenteuerreise begeben.
Aus Sicht eines Erwachsenen muss ich zugeben, ich bin froh, dass mein Sohn wenig dem namelosen Jungen (vermutlich schrieb Trevor aber über sein jüngeres Ich) glich. Denn dieses Bürschchen hält von Regeln nicht viel (gut ich auch nicht immer) und nimmt reiß aus. Mein armes Mutterherz wäre hier fast stehen geblieben.
Die leise Stimme der Vernunft begleitet den Jungen aber in Form eines Teddybären, welcher wenigstens auch einen Namen hat - Walter. Ich liebe ihn.
Die Reise ins hohe Gras, jenseits des heimatlichen Zaunes, birgt einige aufregende und zugleich äußerst wertvolle Abenteuer, die nicht nur zum Nachdenken anregen. Nein, gerade den Erwachsenen wird hier ein Spiegel vorgehalten. Wie sehr haben wir uns verabschiedet von dem Freiheitsgefühl und uns angepasst an die Regularien, die irgendwelche Leute aufstellten um... ja um was? Um uns zu kontrollieren, regulieren, kleinhalten? Um unsere Träume aufzugeben? JedeR zieht wohl aus diesem Buch seine eigenen Schlüsse, während Kinder wahrscheinlich einfach nur Spass am Abenteuer haben und sich ins Fäustchen lachen, weil sie doch ganz sicher auch so über die Erziehenden denken (ganz dunkel kann ich mich sogar noch ein bisschen daran erinnern🤫).
Achja, zu guter Letzt, ich mochte die Illustrationen so super gerne, die sind nicht überladen, angenehm in der Farbgestaltung und dennoch einfach wunderbar detailliert.

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Veröffentlicht am 18.12.2025

Rasanter Thriller

Herzfluch
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Das Cover wurde wunderbar an Band 1 angeglichen, ich bin zufrieden damit.
Muss man zwingend den Vorgänger gelesen haben?
Nein, aber es macht mehr Spass! Gerade das Rumgefrotzel zwischen Peter und Dino ...

Das Cover wurde wunderbar an Band 1 angeglichen, ich bin zufrieden damit.
Muss man zwingend den Vorgänger gelesen haben?
Nein, aber es macht mehr Spass! Gerade das Rumgefrotzel zwischen Peter und Dino baut sich so besser auf. Aber was den Kriminalfall betrifft, funktioniert es auch alleine.
Ich liebe den Fall, denn es geht nach Griechenland und wirklich lange Zeit hatte ich keine Ahnung, wie sich letzendlich alles auflösen wird.
Obwohl hier Kunst und Mythologie verworben sind, ist es zu keiner Zeit langweilig, denn die actionhaltige Spannung ließ mich wieder durch Grubers Seiten fliegen.
Fazit: Wer Freude am Mitermitteln hat, dazu coole Charaktere begleiten möchte und richtig gute Unterhaltung schätzt, der kommt um dieses Buch, oder gerne auch mit Band 1, nicht drumherum.

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Veröffentlicht am 12.12.2025

Erschreckend Interessant

PENANCE - Ein fiktiver TRUE CRIME-Roman
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Eigentlich erkenne ich Bücher aus dem Festa Verlag fast immer schon am Cover, dem war hier nicht so. Ich finde es ein bisschen unspektakulär.
Aber auf den Inhalt kommts an und da konnte es mich größtenteils ...

Eigentlich erkenne ich Bücher aus dem Festa Verlag fast immer schon am Cover, dem war hier nicht so. Ich finde es ein bisschen unspektakulär.
Aber auf den Inhalt kommts an und da konnte es mich größtenteils abholen.
Viele von uns lieben True-Crime, wobei das schon ein bisschen morbide ist. Was genau fasziniert uns? Ist es das Entsetzen über die Tat? Empathie für das Opfer? Unverständnis zu den MörderInnen? Sensationslust?
Hier sind es drei jugendliche Mädchen, die Joni abgefackelt haben. Von jetzt auf gleich? Nein, aber der Sog, wie es zu der Tat kam ist, erschreckend.
Hier werden viele Sachen thematisiert: Mobbing, Hass, Missbrauch, Sensationslust, Obsessionen, Beeinflussung der Medien.
Ich hab mit Schrecken über die Entwicklung und letzendlich unaufhaltsame Dynamik der betroffenen Mädchen (Täterinnen, Opfer) gelesen. Hab von ihren Hintergründen, Eigenheiten, Entrückungen bis hin zum Wahn alles durchlebt. Und doch war ich nicht mitdabei und weiß nicht, ob ich dem Journalisten der Story 100 % trauen darf.
Mein Stolperstein waren hier die Auszüge aus den sozialen Plattformen. Diese verkrüppelten Abkürzungen haben mich teilweise dermaßen im Lesefluss gestoppt, dass ich etwas frustriert zurück blieb.
Fazit: Ich mag das Buch, denn es regt dazu an, genau zu überlegen, inwieweit True Crime Tatsachenberichte sind, oder doch Ausschlachten von Schicksalen. Was kann ein übertriebenes Interesse bewirken und wer sagt, dass die Recherchen auch immer wahrheitsgetreu sind, oder nicht doch die Verkaufszahlen anregen sollen?

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