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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.09.2017

Außergewöhnlich und sehr spannend

Palast der Finsternis
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Zum Inhalt:
Die Außenseiterin Anouk ist mit vier anderen Kandidaten nach Paris gekommen, um einen lange verschütteten unterirdischen Palast zu erforschen, den ein verrückter Adliger zur Zeit der Französischen ...

Zum Inhalt:
Die Außenseiterin Anouk ist mit vier anderen Kandidaten nach Paris gekommen, um einen lange verschütteten unterirdischen Palast zu erforschen, den ein verrückter Adliger zur Zeit der Französischen Revolution als Versteck für seine Familie erbauen ließ. Doch nachdem die Jugendlichen einmal durch die Tür mit dem Schmetterlingswappen getreten sind, erwartet sie in jedem weiteren Raum ein neuer Abgrund, den sie nur gemeinsam bezwingen können.
Meine Meinung:
Die Story hat zwei Handlungsstränge, einen in der Gegenwart, einen in der Vergangenheit. Beide sind auf ihre Art sehr gelungen. Die Protagonisten sind der Rolle entsprechend sympathisch oder unsympathisch. Besonders gefallen haben mir dabei Anouk und Perdu. Das Buch besticht durch eine Mischung aus Fantasie, Grusel, Spannung, Gegenwart und Vergangenheit. Die Spannung ist bis auf den Anfang durchgängig spannend. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen und es hat einfach Spaß gemacht, das Buch zu lesen.
Fazit:
Eins meiner Highlights des Jahres

Veröffentlicht am 04.09.2017

So schön

Das Geheimnis der Queenie Hennessy
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Zum Inhalt:
Queenie ist die Frau, die rückwärts singen kann. Harold ist der Mann, der allein mit seinem Schatten im Schnee tanzt. Queenie und Harold sind erst Kollegen, dann Freunde, dann ... geschieht ...

Zum Inhalt:
Queenie ist die Frau, die rückwärts singen kann. Harold ist der Mann, der allein mit seinem Schatten im Schnee tanzt. Queenie und Harold sind erst Kollegen, dann Freunde, dann ... geschieht ein schreckliches Unglück, und Queenie geht für immer. Als Harold viele Jahre später ihren Abschiedsbrief erhält, macht er sich auf den Weg zu ihr.
Meine Meinung:
Das ist ein buch, dass einfach nur schön ist. Und wer die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry gelesen hat, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen. Während die Pilgerreise aus der Sicht von Harold geschrieben ist, erzählt hier Queenie ihre Seite der Geschichte. Und zusammen ergibt sich erst ein vollständiges Bild. Über die Liebe, das Leben, die Schuld. Und das auch der bevorstehende Tod nicht so schlimm ist, wenn man etwas hat, dass einen bis zum Ende beschäftigt und voller Liebe an etwas denken lässt.
Fazit:
So schön

Veröffentlicht am 02.09.2017

Langweilig erzählt

Eine von uns
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Zum inhalt:
Alles beginnt ganz harmlos: mit dem Gefühl der Dorfbewohner, dass jemand in ihrem Haus war, mit Spuren von schmutzigen Schuhen auf der Treppe, fettigen Fingerabdrücken auf dem Badezimmerspiegel. ...

Zum inhalt:
Alles beginnt ganz harmlos: mit dem Gefühl der Dorfbewohner, dass jemand in ihrem Haus war, mit Spuren von schmutzigen Schuhen auf der Treppe, fettigen Fingerabdrücken auf dem Badezimmerspiegel. Dann verschwinden Dinge, oder, noch rätselhafter, es tauchen andere auf. Bis schließlich eine von ihnen weg ist: Anna, die harmloseste, unscheinbarste von allen.
Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich überhaupt nicht gepackt. Die Story ist langweilig erzählt und plätschert vor sich hin. Der Schreibstil hat mir auch nicht gefallen, was vermutlich hauptsächlich an der Gegenwartsform liegt, die ich immer ein wenig sperrig finde. Das einzige, was ich positiv hervorheben kann ist, dass es eine historische Grundlage zur Story gibt. Auch finde ich die Idee zum Buch ganz gut, aber die Umsetzung ist für mich nicht gelungen.
Fazit:
Langweilig erzählt.

Veröffentlicht am 01.09.2017

Anstrengend zu lesen

Ein Gentleman in Moskau
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Zum Inhalt:
Moskau, 1922. Der genussfreudige Lebemann Graf Rostov wird verhaftet und zu lebenslangem Hausarrest verurteilt, ausgerechnet im Hotel Metropol, dem ersten Haus am Platz. Er muss alle bisher ...

Zum Inhalt:
Moskau, 1922. Der genussfreudige Lebemann Graf Rostov wird verhaftet und zu lebenslangem Hausarrest verurteilt, ausgerechnet im Hotel Metropol, dem ersten Haus am Platz. Er muss alle bisher genossenen Privilegien aufgeben und eine Arbeit als Hilfskellner annehmen.
Meine Meinung:
Durch die vielen Ereignisse, Personen und den großen Zeitraum fand ich das Buch enorm anstrengend zu lesen. Ich hatte das Gefühl mir ungeheuer viel merken zu müssen um der Geschichte folgen zu können. Durch die sehr ausführlichen Beschreibungen fand ich auch den Schreibstil nicht sehr eingängig sondern eher schwerfällig. Den Protagonisten fand dagegen sehr sympathisch und das war auch der Hauptgrund warum ich bei dem Buch durchgehalten habe. Interessant fand ich auch die geschichtlichen Dinge, die einem eher nebenbei vermittelt wurden.
Fazit:
Gute Geschichte aber anstrengend zu lesen.

Veröffentlicht am 31.08.2017

Nicht so stark wie manch anderes Buch von Frau Herrmann

Stimme der Toten
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Zum Inhalt:
Judith Kepler ist Tatortreinigerin. Sie wird gerufen, wenn der Tod Spuren hinterlässt, die niemand sonst beseitigen kann. In einem großen Berliner Bankhaus ist ein Mann in die Tiefe gestürzt. ...

Zum Inhalt:
Judith Kepler ist Tatortreinigerin. Sie wird gerufen, wenn der Tod Spuren hinterlässt, die niemand sonst beseitigen kann. In einem großen Berliner Bankhaus ist ein Mann in die Tiefe gestürzt. Unfall oder Selbstmord?
Meine Meinung:
Durch die sehr detailreiche Erzählung zieht sich das Buch in Teilen etwas. Auch ist es insgesamt eher ein Roman als ein Krimi. Sicher gibt es auch einen krimiartigen Part, aber das erschien mir nicht als so gewichtig. Besonders gut hat mir der Teil um Tabea gefallen. Die Hauptprotagonistin Judith hat mir wieder gut gefallen. Die wenig unangepasste und von ihrer Kindheit gezeichnete Frau hat was an sich, was mir einfach gut gefällt. Der Schreibstil ist durch den Detailreichtum etwas schwergängig und damit auch nicht so flüssig zu lesen. Dennoch insgesamt ein gutes Buch.
Fazit:
Nicht so stark wie manch anderes Buch von Frau Herrmann