Profilbild von buchgestapel

buchgestapel

Lesejury Star
offline

buchgestapel ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit buchgestapel über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.03.2025

Tolles Setting mit unbefriedigendem Ende

Requiem für einen blutroten Stern
0

Worum geht’s?
Cedric Edwards liebt nicht nur die Musik, sondern auch seine Kinder. Nach dem Tod seiner Frau setzt er daher alles daran, um gegen eine tödliche Krankheit zu kämpfen, die sein Leben signifikant ...

Worum geht’s?
Cedric Edwards liebt nicht nur die Musik, sondern auch seine Kinder. Nach dem Tod seiner Frau setzt er daher alles daran, um gegen eine tödliche Krankheit zu kämpfen, die sein Leben signifikant verkürzen würde. In seiner Not lässt er sich daher auf eine neuartige Behandlung – und landet dabei unversehens in seinem ganz persönlichen Albtraum.


Meine Meinung
Bei diesem Buch bin ich wirklich ein wenig unschlüssig, wie ich meinen Gesamteindruck zusammenfassen soll. Einerseits fand ich die Grundidee der Geschichte klasse, andererseits haben mich der Mittelteil und die Auflösung eigentlich nicht überzeugen können, was das Lesen für mich zwischenzeitlich sehr anstrengend gemacht hat.

Zu Beginn des Buches war ich von dem Setting im viktorianischen London wirklich begeistert, der sehr detaillierte Schreibstil hat sowohl die Umgebung, als auch die Figuren sehr greifbar beschrieben und ich wollte definitiv wissen, wie es mit der Geschichte weitergeht. Lange angehalten hat meine Begeisterung dann allerdings leider nicht, denn bereits ab dem zweiten Drittel kam mir der Handlungsbogen sehr schleppend vor und es ging abgesehen von vielen Dialogen und Beschreibungen fast gar nicht voran.

Den Mittelteil des Buches habe ich daher leider als eher zäh und langweilig empfunden, vor allem weil mich auch der zweite Handlungsbogen der Geschichte überhaupt nicht interessiert hat. Erst mit der Auflösung hat sich mir dann erschlossen, was das eigentlich sollte, beim Lesen konnte ich aber leider nur wenig Interesse für Dorian oder die Ereignisse in der Mitte der Geschichte aufbringen. Besser wurde das dann aber tatsächlich im letzten Drittel noch einmal, als die Zusammenfügung der Handlungsstränge auch endlich einen Sinn ergeben hat und ich wieder wissen wollte, worauf die Geschichte schlussendlich hinausläuft.

Etwas enttäuscht war ich von der Auflösung dann allerdings schon, da diese für mich mehr Sinn ergeben hätte, wenn es sich bei diesem Band um einen Reihenauftakt gehandelt hätte. Theoretisch soll diese Geschichte auch den ersten Teil einer Trilogie darstellen, allerdings ist die alte Version unter einem anderen Pseudonym der Autorin und bei einem anderen Verlag erschienen, während diese Neuauflage vom aktuellen Verlag nur als Einzelband und ohne die Ankündigung einer Fortsetzung geführt wird. Darüber hinaus fand ich es auch etwas schade, dass ich für diese Information erst ein wenig graben musste, da ein kurzer Disclaimer vor Beginn der Geschichte oder in der Danksagung in dieser Hinsicht auch für andere Leser sicherlich hilfreich gewesen wäre.


Fazit
Obwohl mir die Grundidee dieser Geschichte auf jeden Fall gut gefallen hat, fand ich die Umsetzung leider etwas zu langatmig und schleppend, was mich stellenweise über einen Abbruch hat nachdenken lassen. Ein starker Anfang und ein Ende, welches durchaus Potenzial hat lassen mich aber trotzdem darauf hoffen, dass es vielleicht irgendwann doch zu einer Fortsetzung bzw. Neuauflage der beiden übrigen Bücher kommt und das Gesamtbild für mich dann deutlich positiver ausfällt.

Dafür gibt es knappe dreieinhalb Bücherstapel von mir.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.02.2025

Für mich eher eine Enttäuschung

Die Zeugen
0

Meine Meinung
Als großer True-Crime-Fan habe ich mich schon sehr auf dieses Buch gefreut, da ich sowohl Podcasts, als auch Serien und Bücher zu diesem Thema förmlich inhaliere. Grundsätzlich fand ich das ...

Meine Meinung
Als großer True-Crime-Fan habe ich mich schon sehr auf dieses Buch gefreut, da ich sowohl Podcasts, als auch Serien und Bücher zu diesem Thema förmlich inhaliere. Grundsätzlich fand ich das Buch auch eigentlich sehr angenehm zu lesen, auch wenn das Thema an sich natürlich absolut nicht schön ist. Da ich durch zahlreiche True Crime Podcasts und Dokus bereits alle der hier vorgestellten Fälle kannte bzw. beim Lesen erkannt habe, worum es gehen sollte, waren für mich so allerdings keine erschreckenden Überraschungen dabei. Ausschließlich bekannte Fälle zu lesen war für mich tatsächlich kein Problem, sondern meiner Meinung nach sogar von Vorteil. Da ich die Abläufe und Erkenntnisse der Ermittlungen bereits kannte, konnte ich weggelassene Details im Kopf einfügen und hatte somit die Chance auf ein Gesamtbild, das die Erzählung des ein oder anderen Falls in dieser Form einfach nicht zugelassen hat.

Interessant hätte ich es allerdings trotzdem gefunden, wenn erklärt worden wäre, warum ausgerechnet diese Fälle ausgewählt wurden. Die Idee bzw. das Ziel, wahre Verbrechen aus einer fiktiven Perspektive zu erzählen ist die eine Sache, eine Begründung für die Auswahl hätte ich aber trotzdem wünschenswert gefunden.

Die fiktiven Erzählperspektiven sind auch tatsächlich der Punkt, der mich relativ stark an diesem Buch gestört hat. Als treue True-Crime-Podcast-Hörerin kann ich es zwar in gewisser Weise nachvollziehen, dass man als Podcast-Host irgendwann auch mal Lust auf eine andere Darstellungsform hat, die Erzählperspektiven waren für meinen Geschmack aber viel zu willkürlich gewählt. So erzählen hier beispielsweise ehemalige Mitschüler, die allerdings nicht mal unbedingt in die selbe Klassenstufe gingen oder jemand, der in der Geburtsstadt eines Täters lebt. An und für sich wäre das ja eine interessante Idee gewesen, wenn diese Erzähler dann aber über Wissen verfügen, das ein Podcast-Host nach der Vorbereitung auf eine neue Folge hätte, dann finde ich diese Perspektive ehrlich gesagt weder authentisch, noch gewinnbringend. Darüber hinaus war die Abhandlung der Fälle auf recht wenige Seiten beschränkt, was recht hektisch auf mich gewirkt hat und gleichzeitig zu vielen „persönlichen“ Erinnerungen der Erzähler Raum gegeben hat, was aufgrund ihrer Fiktionalität gleich doppelt irritierend für mich war.

Auch die geänderten Namen aller Beteiligten fand ich bei der Auswahl der Fälle etwas seltsam, zumal im Anhang des Buches zahlreiche Zeitungsartikel als Quellen angegeben wurden, die bei einer kurzen Recherche zu Berichten, Wikipedia-Artikeln und teils auch Interviews führen, in denen dann die abgekürzten, aber realen Namen verwendet werden. In Hinblick auf die Täter war das ein wenig befremdlich zu lesen, mir aber grundsätzlich egal, in Hinblick auf die Opfer hatte ich aber so nicht den Eindruck, dass das Buch für mich einen höheren Mehrwehrt als ein Podcast hätte, zumal Opfer so weder Namen noch Gesicht bekommen und meiner Meinung nach sogar eher in den Hintergrund der Erzählung gerückt sind.


Fazit
Für mich persönlich war das Buch ehrlich gesagt eher ein Fehlgriff, weshalb ich in Zukunft vermutlich beim Format Podcast für True-Crime-Fälle bleiben werde. Die Idee klang zwar interessant, die Umsetzung hatte für mich aber keinen nennenswerten Mehrwert, sondern hat mich beim Lesen tatsächlich eher irritiert als begeistert.

Dafür gibt es knappe zwei Bücherstapel von mir.

Veröffentlicht am 22.02.2025

Spannende Idee mit schwacher Umsetzung

Blood Moon Rising. Kampf um die Krone (Blood Moon Rising 1)
0

Worum geht’s?
Dass Melinoé eine Mondkämpferin ist, verstößt so ziemlich gegen jedes Gesetz, das es auf Islá Lûna gibt, denn eigentlich sollten nur weibliche Mitglieder der Königsfamilie in der Lage dazu ...

Worum geht’s?
Dass Melinoé eine Mondkämpferin ist, verstößt so ziemlich gegen jedes Gesetz, das es auf Islá Lûna gibt, denn eigentlich sollten nur weibliche Mitglieder der Königsfamilie in der Lage dazu sein, Magie zu wirken, was Melinoé zur Staatsfeindin Nummer eins macht. Um ihr Leben zu schützen, soll sie den Kronprinzen töten – ohne allerdings zu ahnen, welche Gefühle dieser in ihr auslösen kann.


Meine Meinung
Die Idee zu dieser Geschichte fand ich auf jeden Fall unglaublich spannend, denn auch wenn Magie in letzter Zeit eigentlich nicht zu meinen favorisierten Tropes gehört, klang das Konzept des Blutmondes doch zu interessant für mich, um das Buch links liegen zu lassen.

Mit dem Einstieg hatte ich dann aber leider schon ein wenig zu kämpfen, auch wenn ich den Schreibstil an sich sehr angenehm und durchaus flüssig zu lesen fand. Hinsichtlich des Worldbuildings hätte ich mir durchaus noch die ein oder andere Erläuterung gewünscht, denn trotz der teils sehr ausufernden Kapitel hatte ich manchmal das Gefühl, nur eher schleppend voran zu kommen und dabei kaum etwas neues oder spannendes erfahren zu haben.

In Bezug auf den Spannungsbogen war ich ehrlich gesagt auch ein wenig überrumpelt, wie schnell die Gewalt ausgeartet ist und dabei zeitweise auch wirklich überhand genommen hat. Brutalität als Stilmittel sehe ich ohnehin schon eher kritisch, in diesem Fall hatte ich aber den Eindruck, dass dieser Einsatz vor allem Entsetzen hervorrufen sollte und weder einen übergeordneten Sinn hatte, noch als Stilmittel fungieren sollte.

Auch mit den Figuren bin ich ehrlich gesagt nicht so wirklich warm geworden, was meiner Meinung nach vor allem an den extrem langen Kapiteln und den eher schleppenden Beschreibungen lag. Die Gespräche zwischen den Protagonisten kamen zwar definitiv nicht zu kurz, der Funken wollte bei mir aber leider irgendwie nicht so wirklich überspringen. Vom Konzept her fand ich die Konstellation der beiden aber durchaus interessant, da hier zumindest eine solide Erklärung für den Trope Enemies to Lovers geliefert wird und ich daher immerhin auf rein logischer Ebene eine gewisse Authentizität wahrgenommen habe. Hätte das dann auch für die Beziehung zwischen den beiden gegolten, wäre ich sicherlich etwas begeisterter von diesem Buch gewesen, so musste ich mich aber leider eher ein wenig bis zum Ende durchkämpfen.

Trotz meiner Probleme mit der Geschichte fand ich die Idee an sich allerdings unglaublich spannend und habe Potenzial gesehen, was mich durchaus optimistisch stimmt. Die Autorin werde ich auf jeden Fall im Blick behalten, diese Reihe war für mich aber leider eher ein Fehlgriff, weshalb ich Band zwei eher nicht auf meine Leseliste setzen werde.


Fazit
Auch wenn die Idee der Geschichte an sich wirklich spannend klang, hat mich die Umsetzung leider eher nicht überzeugen können. Figuren und Spannungsbogen hatten dabei definitiv Potenzial, welches in meinen Augen dann aber nicht zur Gänze ausgeschöpft wurde und meinem Lesespaß daher trotz aller Bemühungen einfach nicht zuträglich war.

Dafür gibt es knappe drei Bücherstapel von mir.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.02.2025

Fantasyabenteuer mit kleinen Schwächen

Tyger
0

Worum geht’s?
Adam lebt mit seiner Familie in einem alternativen London, dessen Trennung zwischen Ober- und Unterschicht einen deutlichen Schnitt durch die Gesellschaft zieht. Nur mühsam kann sich die ...

Worum geht’s?
Adam lebt mit seiner Familie in einem alternativen London, dessen Trennung zwischen Ober- und Unterschicht einen deutlichen Schnitt durch die Gesellschaft zieht. Nur mühsam kann sich die Familie über Wasser halten, auch wenn Adam als Botenjunge Tag für Tag sein Leben aufs Spiel setzt. Als er dabei in Gefahr gerät, kommt ihm im letzten Moment ein mysteriöses Wesen zur Hilfe – und bringt Adam dazu, die Welt retten zu wollen.


Meine Meinung
Bei diesem Buch war ich zunächst wirklich überzeugt davon, dass mir die Geschichte bis zum Schluss gefallen würde, da ich zu Beginn sehr leicht in die Handlung hineingekommen bin, den Schreibstil sehr angenehm zu lesen fand und definitiv mehr über das Leben im alternativen London dieser Geschichte wissen wollte.

Meine Begeisterung hat dann aber leider nicht ganz so lange angehalten, da mein Lesefluss nach dem ersten Drittel der Geschichte langsam aber sicher immer mehr ins Stocken kam. Darüber hinaus hatte ich das Gefühl, dass das eigentlich sehr spannende Worldbuilding ab einem gewissen Punkt nicht weiter ausgearbeitet wurde, was ich ebenfalls schade fand. Besonders deutlich wurde das für mich in der starken schwarz-weiß Charakterisierung (in Hinblick auf die Illustrationen ist das wortwörtlich zu verstehen) der Figuren und der Gesellschaft in diesem Buch allgemein, was man meiner Meinung nach insgesamt wesentlich nuancierter hätte darstellen können.

Der Spannungsbogen hat mir beim Lesen trotzdem ziemlich gut gefallen, da die vielen Ereignisse und die schnelle Abfolge neuer Gefahren durchaus keine Langeweile haben aufkommen lassen. Das hohe Erzähltempo hat zeitweise aber trotzdem ein wenig hektisch auf mich gewirkt, was der Tiefe der Geschichte definitiv nicht zuträglich war und Themen, die eigentlich zum Nachdenken anregen sollen zwar in den Raum geworfen, dabei allerdings keine tiefergehende Auseinandersetzung erlaubt hat.

Auch die Entwicklung des Protagonisten fand ich etwas zu hektisch abgehandelt, was ich angesichts seiner Rolle als Erzähler gleich doppelt so schade fand. Obwohl es sowohl innere Monologe, als auch Dialoge zwischen den Protagonisten gab, hatte ich am Ende noch immer nicht das Gefühl, Adam besonders gut zu kennen oder mich mit ihm identifizieren zu können. In meiner Jugend hätte das meine Lesemotivation sicherlich deutlich geschwächt, was ich bei den wichtigen Botschaften, die dieses Buch trotzdem transportieren kann wirklich ausgesprochen schade finde.


Fazit
Die Idee dieser Geschichte und die mystischen Elemente der Handlung fand ich grundsätzlich spannend, die Umsetzung war für meinen Geschmack dann aber doch ein wenig zu oberflächlich gehalten. Nichtsdestotrotz sind die Botschaften dieser Geschichte aber in jedem Fall wertvoll, weshalb ich den Grundgedanken des Buches definitiv wertschätzen möchte.

Dafür vergebe ich dreieinhalb Bücherstapel.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.02.2025

Eine lang erwartete Rückkehr

Skogland 3. Skogland brennt
0

Worum geht’s?
Auch wenn Skogland eigentlich zu einer Demokratie werden soll, ist die Trennung zwischen Norden und Süden noch immer greifbar. Das Land wird von Anschlägen erschüttert und der Hass zwischen ...

Worum geht’s?
Auch wenn Skogland eigentlich zu einer Demokratie werden soll, ist die Trennung zwischen Norden und Süden noch immer greifbar. Das Land wird von Anschlägen erschüttert und der Hass zwischen Nord und Süd nimmt stetig zu, weshalb Jarven, Ylva und Joas ein Sommercamp zur Verständigung der Jugend Skoglands veranstalten wollen. Als dann jedoch plötzlich Joas verschwindet, ist die Aufregung groß – und da ahnt noch niemand, auf welche Katastrophe die Teilnehmer des Sommercamps zusteuern.


Meine Meinung
Die Bücher von Kirsten Boie habe ich schon als Kind und Jugendliche gerne gelesen, von daher war ich wirklich gespannt darauf, wie mir diese Fortsetzung nun einige Jahre später gefallen würde. Da dieser dritte Teil der Reihe auch unabhängig von den ersten beiden lesbar sein sollte, habe ich diesmal auf einen Reread verzichtet – und habe das nicht bereut.

Was mir an dieser Geschichte besonders gefallen hat, war der hochaktuelle Bezug zur gegenwärtigen weltpolitischen und gesellschaftlichen Situation, was das Buch definitiv zu einer wichtigen Lektüre macht. Die Zielgruppe bei 15 Jahren anzusetzen finde ich dabei durchaus passend, da man in diesem Alter definitiv alt genug ist um gesellschaftliche Probleme zu verstehen und zu analysieren und dabei gleichzeitig mit einer spannenden Geschichte noch immer eine altersgerechte Heranführung präsentiert zu bekommen. Ich selbst bin zwar mittlerweile keine 15 mehr, beim Lesen habe ich mich aber trotzdem nicht gelangweilt.

Da es nun wirklich schon einige Jahre her ist, dass ich die Bücher der Skogland-Reihe gelesen habe, hätte ich mir tatsächlich eine kleine Einführung gewünscht, die die Gegebenheiten und das Worldbuilding etwas näher erklärt hätte. Es gab zwar immer wieder Anspielungen auf Band eins und zwei, gerade wenn man erst bei diesem Buch in die Reihe einsteigt kann ich mir allerdings vorstellen, dass das eher ablenkend oder irritierend statt aufschlussreich wirken könnte.

Abgesehen davon fand ich die Handlung an sich aber trotzdem spannend zu verfolgen, auch wenn ich einen Moment gebraucht habe um mich in der Geschichte zu orientieren. Angesichts der realen Parallelen zum Utøya – Attentat von 2011 hätte ich es aber tatsächlich besser gefunden, etwas weniger Themen in diesem Buch anzureißen und sich stattdessen auf eine etwas mehrdimensionalere Ausarbeitung der Charaktere und einen logisch fundierten Handlungsbogen zu konzentrieren, da man meiner Meinung nach so definitiv ein wenig mehr Tiefe hätte generieren können.


Fazit
Nach so lange Zeit eine Fortsetzung zu einer Buchreihe zu bekommen, war definitiv eine sehr nette Überraschung. Etwas mehr Tiefe und dafür nicht ganz so viele lediglich angerissene Aspekte hätte ich dabei zwar durchaus wünschenswert gefunden, aber auch so fand ich es sehr spannend, die Protagonisten zu begleiten und mich wieder in die Welt von Skogland entführen zu lassen.

Dafür gibt es viereinhalb Bücherstapel von mir.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere