Profilbild von moehawk

moehawk

Lesejury Star
offline

moehawk ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit moehawk über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.06.2026

enttäuschend

Crown of War and Shadow
0

Ich hatte noch kein Buch von J.R. Ward gelesen und dachte mir, mit einer neuen Reihe wäre es mal dringend Zeit dafür. Crown of War and Shadow ist optisch ansprechend. Aber das haben die Verlage ja inzwischen ...

Ich hatte noch kein Buch von J.R. Ward gelesen und dachte mir, mit einer neuen Reihe wäre es mal dringend Zeit dafür. Crown of War and Shadow ist optisch ansprechend. Aber das haben die Verlage ja inzwischen gut drauf.

Das war es aber auch schon mit den positiven Eindrücken. Ansonsten hat mir rein gar nichts an diesem Buch gefallen.
Die Hauptdarsteller sind blass bis unsympathsich und agieren hölzern bis unverständlich. Es gab zu keinem Zeitpunkt eine Entwicklung. Alle verharren in ihren Rollen. Es findet ganz allgemein wenig sinnvoller Austausch statt. Das gipfelt in einer Liebesgeschichte, die reizlos und von langweiligen Dialogen umrahmt ist.

Der Plot ist unkreativ und überrascht nicht, sondern wird immer vorhersehbarer. Schon lang hat mich kein Buch mehr so enttäuscht und am Ende hab ich nur noch quer gelesen. Diese Autorin werde ich mir zukünftig verkneifen.

Veröffentlicht am 15.06.2026

guter Reihenstart

Vega Varg – Das Schweigen der Insel
0

Wider mal eine Autorin, die ich für mich entdecken wollte. Ein erster Band und ein sehr ansprechendes Setting. Eine kleine norwegische Insel. Besonders gut hat mir gefallen, dass diese Insel und die Natur ...

Wider mal eine Autorin, die ich für mich entdecken wollte. Ein erster Band und ein sehr ansprechendes Setting. Eine kleine norwegische Insel. Besonders gut hat mir gefallen, dass diese Insel und die Natur und die Inselbewohnter eine große Rolle spielen und dem ganzen etwas sehr raues aber auch warmes einhauchen. Und ebenfalls Klasse ist, dass hier eine ganze Polizistenfamilie im Mittelpunkt der Ermittlungen steht. Sowohl Vega Varg, als auch ihr Söhne und auch der im Dienst verstorbene Vater sind im gleichen Job.

Die Story lebt von den Figuren, den persönlichen Verwicklungen, dem Kleine-Insel-alle-kennen-sich-Feeling. Ich fand es einen guten Einstieg und freue mich schon auf eine Fortsetzung. Also eine Leseempfehlung.

Hervorheben muss man auch das tolle Cover. Das passt sehr gut zur Geschichte. Vielleicht gucke ich auch mal in die anderen Bücher dieser Autorin rein.

Veröffentlicht am 31.05.2026

nicht überzeugend

Fliegt, Wilde Schwäne
1

Von moehawk
Ich kenne das Buch "Wilde Schwäne" nicht. Also ich habe es nicht gelesen aber weiß, dass es dieses als Vorläufer gibt. Mich interessieren Bücher über China sehr und deshalb habe ich bei diesem ...

Von moehawk
Ich kenne das Buch "Wilde Schwäne" nicht. Also ich habe es nicht gelesen aber weiß, dass es dieses als Vorläufer gibt. Mich interessieren Bücher über China sehr und deshalb habe ich bei diesem nicht nein gesagt.

Von Anfang an habe ich mich leider mit dem Erzählstil schwergetan. Für meinen Geschmack ist er viel zu nüchtern und aus einer Perspektive, die von den Figuren weit entfernt scheint. Es liest sich eher wie ein Sachbuch und nur schwer konnte ich die Gefühle der Hauptcharakteres einordnen und einschätzen.

Die Entwicklung Chinas wird aus einer sehr selektiven Sicht beschrieben. Dadurch bekommt man irgendie viel zu wenig Einblicke in das große Ganze. Am Ende habe ich nicht gedacht, dass ich wirklich Neues gelernt und gelesen habe. Die Story blieb trotz viele Details doch mehr an der Oberfläche bzw. im Rahmen einer einzigen Familie. Da hätte man den Zoom gerne noch weiter öffnen können.

Veröffentlicht am 31.05.2026

Worte wie Bilder

The Artist
0

"The artist" habe ich nur gelesen, weil meine Freundin es mir fast aufgedrängt hatte. Meine Vorstellung von dieser Geschichte war komplett falsch und ich bin froh, dass ich genötigt wurde.
Der junge Journalist ...

"The artist" habe ich nur gelesen, weil meine Freundin es mir fast aufgedrängt hatte. Meine Vorstellung von dieser Geschichte war komplett falsch und ich bin froh, dass ich genötigt wurde.
Der junge Journalist Joseph wird drei Monate lang Model für den exzentrischen Maler Edouard Tartuffe, um über ihn berichten zu dürfen. In einem kleinen Haus in der Provence trifft er nicht nur auf den Maler sondern auch auf dessen Nichte Ettie und fühlt sich sofort zu ihr hingezogen. Ettie umgibt ein Geheimnis. Sie scheint als Haushälterin aufopferungsvoll für den Onkel zu arbeiten. Aber Joseph ahnt, dass mehr dahinter steckt.

Mehr möchte ich eigentlich gar nicht verraten, denn der Plot hält mehr als eine Überraschungt für die Leserschaft bereit und das hat mir ausgesprochen gut gefallen. Der Erzählstil der Autorin ist sehr passend. Sie malt quasi Bilder mit Worten.

Diese Autorin werde ich im Auge behalten.

Veröffentlicht am 31.05.2026

interessantes Buch

Das Jahr der Schmetterlinge
0

Durch vorablesen wurde ich auf dieses Sachbuch aufmerksam gemacht. Als Biologe hat mich natürlich das Thema Schmetterlinge sofort angesprochen.

64 Schmetterlingsarten flattern noch in Dänemark und die ...

Durch vorablesen wurde ich auf dieses Sachbuch aufmerksam gemacht. Als Biologe hat mich natürlich das Thema Schmetterlinge sofort angesprochen.

64 Schmetterlingsarten flattern noch in Dänemark und die Autorin erzählt, wie sie sich den Tieren erst durch Recherchen genähert hatte, um sie sodann auch persönlich zu suchen und zu entdecken. Dass die Tiere nicht nur wegen ihrer Metamorphose sondern auch wegen ihrer sehr spezifieschen Lebensräume interessant sind, war mir vor her schon klar. Schön finde ich, dass die Autorin sich viel Zeit für die einzelnen Arten nimmt und auch auf andere Weisen das Leben und die Bedeutung der Schmetterlinge hinterfragt.

Alles in allem liest sich das Buch für ein Sachbuch sehr flüssig. Die persönlichen Aspekte - also wie die Autorin sich dem Thema nähert und es für sich erobert - gaben einen angenehmen Rahmen. Es gibt auch Stellen, die etwas langatmig für mich waren. Vor allem die religiösen Aspekte interessierten mich persönlich nicht besonders. Aber am Ende war es ein positives Leseerlebnis.