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Veröffentlicht am 30.03.2026

Spannend

Darkly
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Rezension zu „Darkly“

„Darkly“ überzeugt zunächst mit einer wirklich originellen und ungewöhnlichen Grundidee, die sofort neugierig macht. Schon nach wenigen Seiten zieht einen die geheimnisvolle Atmosphäre ...


Rezension zu „Darkly“

„Darkly“ überzeugt zunächst mit einer wirklich originellen und ungewöhnlichen Grundidee, die sofort neugierig macht. Schon nach wenigen Seiten zieht einen die geheimnisvolle Atmosphäre in ihren Bann. Die Mischung aus Rätseln, unterschwelliger Spannung und vielen kleinen Hinweisen sorgt dafür, dass man ständig miträtseln möchte und unbedingt herausfinden will, was wirklich hinter dem Spiel steckt.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht die 17-jährige Dia, die unbedingt einen Platz bei einer geheimnisvollen Stiftung ergattern möchte. Diese verwaltet das Vermächtnis der legendären Spieleentwicklerin Veda, die für ihre düsteren und komplexen Spiele berühmt war. Schon früh wird jedoch klar, dass es sich bei diesem vermeintlichen Praktikum um weit mehr als eine gewöhnliche Chance handelt. Dia und einige andere Jugendliche geraten zunehmend in eine Situation, die selbst wie eines dieser rätselhaften Spiele wirkt.

Die Handlung entwickelt sich dabei weniger wie ein klassischer Thriller, sondern vielmehr wie ein vielschichtiges Rätsel. Stück für Stück werden Hinweise, Geheimnisse und mögliche Wahrheiten enthüllt, nur um kurz darauf wieder infrage gestellt zu werden. Als Leser wird man immer wieder dazu eingeladen, mitzudenken und sich zu fragen, was wirklich passiert und wem man trauen kann.

Besonders gut gelungen ist die leicht unheimliche Atmosphäre, die sich durch das gesamte Buch zieht. Das Setting mit der geheimnisvollen Insel, verlassenen Orten, einer düsteren Fabrik und einer mysteriösen Villa passt perfekt zur Geschichte und verstärkt das Gefühl, selbst Teil dieses Spiels zu sein. Auch die vielen Wendungen sorgen dafür, dass die Spannung über weite Strecken erhalten bleibt und man selten vorhersagen kann, wie es weitergeht.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Gestaltung des Buches. Immer wieder finden sich zusätzliche Elemente wie Zeitungsausschnitte, Briefe, Bilder oder Skizzen im Text. Diese machen die Geschichte lebendiger und laden dazu ein, selbst nach Hinweisen zu suchen. Besonders spannend ist es, im Laufe der Handlung nach und nach die Bedeutung der verschiedenen Symbole zu erkennen. Auch das Cover und der Farbschnitt sind sehr gelungen und vermitteln bereits optisch eine geheimnisvolle, leicht düstere Stimmung.

Der Schreibstil ist insgesamt angenehm, flüssig und gut lesbar. Durch die eher kurzen Kapitel kommt man schnell voran und die Geschichte bleibt durchgehend spannend. An einigen Stellen wirkt der Stil allerdings etwas stockend, was den Lesefluss gelegentlich unterbricht.

Mit der Hauptfigur Dia konnte ich gut mitfühlen. Sie wirkt sympathisch, klug, mutig und hinterfragt vieles, anstatt alles einfach hinzunehmen. Dadurch hebt sie sich positiv von manchen typischen Figuren des Genres ab. Die Nebenfiguren hingegen bleiben teilweise etwas oberflächlich und lange sehr undurchschaubar. Einerseits passt das gut zur Atmosphäre des Misstrauens, andererseits fällt es dadurch manchmal schwer, eine stärkere Verbindung zu ihnen aufzubauen. Auch die angedeuteten romantischen Elemente wirken nicht besonders ausgearbeitet und tragen nur wenig zur Geschichte bei.

Ein kleiner Kritikpunkt ist außerdem, dass die Handlung zwischendurch recht komplex und teilweise etwas verwirrend wird. Gerade wenn neue Hintergründe oder Elemente eingeführt werden, hätte ich mir stellenweise klarere Erklärungen gewünscht. Manchmal wirkt die Geschichte dadurch etwas überladen und es erfordert Aufmerksamkeit, um den Überblick zu behalten.

Zum Ende hin nimmt die Geschichte jedoch noch einmal deutlich an Fahrt auf. Die Spannung steigt, viele Ereignisse spitzen sich zu und das Finale sorgt noch einmal für einige überraschende Wendungen.

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Veröffentlicht am 13.03.2026

Jahreshighlight

Terms of Attraction 1. The Knockout Contract
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(Spoiler!)

Ich habe mein erstes Jahreshighlight 2026 gefunden, yeahhh! Für mich ist „The Knockout Contract“ ganz klar ein 5-Sterne-plus-Buch.

Die Geschichte beginnt mit der Vorgeschichte der beiden Protagonisten. ...

(Spoiler!)

Ich habe mein erstes Jahreshighlight 2026 gefunden, yeahhh! Für mich ist „The Knockout Contract“ ganz klar ein 5-Sterne-plus-Buch.

Die Geschichte beginnt mit der Vorgeschichte der beiden Protagonisten. Als Lainey Parker nach einer Verletzung im Krankenhaus behandelt, behält er eine Narbe zurück, woraufhin Lainey verklagt wird. Als sie ein halbes Jahr später erneut aufeinandertreffen, kann Lainey Parker wegen dieser Klage überhaupt nicht ausstehen. Parker hingegen erinnert sich nicht einmal an sie.

Kurz darauf steht Lainey vor einem Problem. Sie muss auf die Hochzeit ihrer Stiefschwester, die ausgerechnet Laineys Ex heiratet, und braucht dringend ein Date. Parker wiederum hat sich an der Schulter verletzt und sucht einen plausiblen Grund, weniger zu trainieren. Also schließen die beiden einen Deal: Parker begleitet Lainey als Fake-Freund zur Hochzeit und Lainey ist Parkers Ausrede, weshalb er hin und wieder mal abgelenkt ist. Um alles klar zu regeln, setzen sie sogar einen Vertrag auf, der ihre Grenzen festlegt. Doch diese einzuhalten ist deutlich schwieriger als gedacht…

Besonders gut gefallen hat mir das Setting zwischen Krankenhaus und Boxring. Die Kombination aus Parker als Boxer und Lainey als Medizinstudentin fand ich unglaublich interessant. Eine Boxer-Sports-Romance hatte ich vorher noch nie gelesen, aber nach diesem Buch definitiv Lust auf mehr.

Auch der Banter zwischen den beiden war großartig. Ihre Dynamik hat einfach Spaß gemacht und ich mochte sehr, wie sich ihre Beziehung langsam und in einem angenehmen Tempo entwickelt hat.

Ein wichtiges Thema zwischen ihnen ist natürlich die Klage aus der Vergangenheit. Gegen Ende klärt Lainey Parker darüber auf und das überraschend ohne großes Drama. Parker reagiert relativ gelassen, was ich zunächst nicht erwartet hätte, aber letztlich sehr gut zu seinem Charakter passt. Zwar tanzen die beiden lange umeinander herum und sprechen ihre Gefühle nicht direkt aus, trotzdem fand ich es angenehm, dass der typische Miscommunication-Trope hier weitgehend fehlt.

Mein persönliches Highlight war aber definitiv der Schreibstil von Santer. Sie schreibt unglaublich humorvoll und schafft es gleichzeitig, die Charaktere sehr lebendig darzustellen. Der Stil ist locker, flüssig und einfach mitreißend. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und wollte das Buch kaum aus der Hand legen.

Und btw, ich liebe Arthur. Ich brauche unbedingt ein eigenes Buch über ihn!

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Veröffentlicht am 12.03.2026

Wichtiges Thema

Und alles zerbricht (Paper Hearts 1)
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Vorab möchte ich sagen, dass ich vermutlich schon zu alt für dieses Buch bin und mich deshalb nur bedingt in die Lebenssituation der Charaktere und ihrem Verhalten hineinfühlen konnte.

Der Debütroman ...

Vorab möchte ich sagen, dass ich vermutlich schon zu alt für dieses Buch bin und mich deshalb nur bedingt in die Lebenssituation der Charaktere und ihrem Verhalten hineinfühlen konnte.

Der Debütroman „Und alles zerbricht“ erzählt die Geschichte von Mila, die aufgrund des Jobs ihrer Mutter Berlin verlassen muss und in die Schweiz zieht. Ohne ihr gewohntes familiäres Umfeld fällt sie in eine Essstörung und muss schließlich in einer Klinik. Dort lernt sie einen Jungen Nicolas kennen, der ihre Welt ordentlich auf den Kopf stellt.

Positiv hervorzuheben ist der schöne, flüssige Schreibstil von Maxine Reuker. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und besitzen Tiefe. Besonders gefallen hat mir, dass auch die Nebencharaktere eigene Hintergrundgeschichten bekommen, das macht die Welt des Buches lebendig und glaubwürdig. Außerdem finde ich es sehr gut, dass die Autorin solch wichtigen Themen wie Essstörungen eine Plattform gibt. Das Schulsetting ist gut umgesetzt und dürfte besonders für eine jüngere Zielgruppe sehr gut funktionieren.

Für mich persönlich gab es allerdings einige Kritikpunkte: Nicolas, der zentrale Protagonist der Liebesgeschichte, wird viel zu spät eingeführt. Dadurch wirkt die Beziehung zwischen ihm und Mila abrupt und zu schnell, sodass ich ihre Entwicklung nicht richtig nachvollziehen oder mitfühlen konnte.

Insgesamt ist „Und alles zerbricht“ ein gut geschriebenes Buch mit interessanten Charakteren und relevanten Themen. Wer sich für Jugendromane mit emotionalen Herausforderungen interessiert, findet hier auf jeden Fall schöne und wichtige Inhalte.

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Veröffentlicht am 10.03.2026

Absolutes Wohlfühlbuch

Three words unspoken - London Hearts 3
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Die „London Hearts“-Reihe hat sich für mich in Rekordzeit zu einer absoluten Herzensreihe entwickelt. Auch wenn „One Song Apart“ für mich persönlich noch immer die Spitze anführt, ist dieser Band ihm ...


Die „London Hearts“-Reihe hat sich für mich in Rekordzeit zu einer absoluten Herzensreihe entwickelt. Auch wenn „One Song Apart“ für mich persönlich noch immer die Spitze anführt, ist dieser Band ihm ganz dicht auf den Fersen.
Zuerst einmal habe ich mich gefreut, dass Pippa und Theo endlich ihr verdientes Happy End bekommen haben und Pippa ihren Bruder zurückgewinnen konnte. Einziger Wermutstropfen: Die Abneigung gegenüber ihren Eltern ist bei mir in diesem Teil nur noch weiter gewachsen, was mich aber wenig verwundert hat.
Theo und Neve sind für mich jedoch bisher das Favorite-Couple der Reihe. Ihre Dynamik ist einfach wunderbar, was vor allem an Neve liegt. Sie ist eine so verwundbare und gleichzeitig nahbare Protagonistin, dass ich mich sofort mit ihr verbunden gefühlt habe. Ihr Ausbruch aus einer toxischen Beziehung war ein so emotionaler Befreiungsschlag, dass ich mich selten so aufrichtig für eine Protagonistin gefreut habe. Sie ist eine liebenswerte Seele.
Theo ist dabei der perfekte Gegenpart: Er behandelt sie mit dem nötigen Respekt und (was ich besonders schön fand) er wertschätzt ihre Leidenschaften, anstatt sie abzutun. Auch seine Hintergrundgeschichte war sehr emotional und ich war sehr erleichtert, wie sie sich am Ende des Buches aufgelöst hat.
Die Liebesgeschichte entwickelt sich angenehm ruhig, was dem Buch einen extremen Wohlfühlfaktor verleiht. Es fühlte sich wie „nach Hause kommen“ an, wieder an den Willow Square und in die vertraute WG zurückzukehren und die Paare aus den ersten Bänden wiederzutreffen.
Der Schreibstil war gewohnt locker und leicht, sodass ich regelrecht durch die Seiten geflogen bin. Unterstützt wurde das Lesevergnügen durch das sehr angenehme Schriftbild. Die Frühlingsvibes waren absolut on point und haben perfekt zur aktuellen Jahreszeit gepasst. Ich freue mich auf den nächsten Teil mit Gemma und Henry!

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Veröffentlicht am 02.03.2026

Gute Grundidee

The Girls Ghostbusting Agency – Crazy Spooky Love
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2,5⭐️


„The Girls Ghostbusting Agency“ war mein erstes RomCom-Buch mit paranormalem Anteil, und allein dieses Konzept hat mich direkt neugierig gemacht. Die Idee, dass Melody Geister sehen kann und einen ...

2,5⭐️


„The Girls Ghostbusting Agency“ war mein erstes RomCom-Buch mit paranormalem Anteil, und allein dieses Konzept hat mich direkt neugierig gemacht. Die Idee, dass Melody Geister sehen kann und einen Mordfall zwischen drei Brüdern aufklären soll, fand ich wirklich spannend und originell. Besonders das Thema rund um die Geister und die Fähigkeiten der Bittersweet-Familie hat mir gut gefallen und sorgte für eine interessante Atmosphäre. Auch die Umsetzung der Grundidee war stimmig, wenngleich die finale Auflösung, sowohl das „Wer“ als auch das „Wie“, für meinen Geschmack noch etwas packender hätte sein können.

Mit dem Schreibstil bin ich allerdings nicht ganz warm geworden. Gerade die humorvollen Passagen wirkten auf mich stellenweise etwas bemüht, wodurch sich das Buch für mich nicht ganz so locker und leicht lesen ließ, wie ich es bei einer RomCom erwartet hätte.

Etwas irritiert hat mich außerdem die Ankündigung eines Love Triangles im Klappentext. Im Buch selbst habe ich davon leider nur wenig gespürt, sowohl was die romantische Spannung als auch die emotionale Entwicklung betrifft. Auf den rund 300 Seiten blieb für die Liebesgeschichte aus meiner Sicht etwas zu wenig Raum, um wirklich mitzufiebern. Auch zu den Love Interests Leo und Fletcher konnte ich keine besonders starke bzw. sympathische Verbindung aufbauen, sodass mich die romantische Entwicklung nicht ganz abgeholt hat.

Die Nebenfigur und beste Freundin Marina wirkte auf mich stellenweise etwas überzeichnet, was mir leider ebenfalls nicht so gut gefallen hat.

Mein persönliches Highlight war definitiv Artie, er hat der Geschichte für mich die schönsten und sympathischsten Momente geschenkt🤭

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