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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.11.2019

vielversprechend

Rote Ikone
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Deutschland kurz vor Ende des 2. Weltkrieges ist der Einstieg in diesen Krimi. Soldaten der russischen Armee verstecken sich vor Resten des deutschen Heeres in einer kleinen Kirche und machen dort eine ...

Deutschland kurz vor Ende des 2. Weltkrieges ist der Einstieg in diesen Krimi. Soldaten der russischen Armee verstecken sich vor Resten des deutschen Heeres in einer kleinen Kirche und machen dort eine erschreckende Entdeckung. Was es ist, bleibt bisher noch offen. Dann abrupt die Umblende zum 2. August 1914 in den Winterpalast in Sankt Petersburg zum letzten russischen Zaren, der vor einer legendären Ikone betet. Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun. Dass der Zar und seine Familie auf bis heute nicht ganz geklärte Weise ermordet wurden, ist echte Geschichte. Ob sich der Krimi in diese Richtung weiter entwickeln wird, ist offen - wäre aber sehr schön. Auf jeden Fall möchte ich gerne weiter lesen.

Veröffentlicht am 08.11.2019

fein, fein

Die Mörder der Queen
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Drogen sind also nicht erst ein Problem der Neuzeit. Wie wir aus der Einleitung gelernt haben, waren sie schon (allerdings wusste man es damals noch nicht) im neunzehnten Jahrhundert ein recht großes Problem. ...

Drogen sind also nicht erst ein Problem der Neuzeit. Wie wir aus der Einleitung gelernt haben, waren sie schon (allerdings wusste man es damals noch nicht) im neunzehnten Jahrhundert ein recht großes Problem. Diese Tatsache war für mich absolut neu. Was dann allerdings in London dieser Zeit an Verbrechen passierte macht den Krimi für mich total spannend. Was sucht dann die kleine Gruppe von nichtprivilegierten Menschen im Kirchenbereich eines wohlhabenden Adligen? Insgesamt muss erst ein weiteres Lesen des Romans für alles eine Erklärung geben. Auf jeden Fall ist Spannung angesagt. Vom Stil her ist die Leseprobe sehr gut.

Veröffentlicht am 05.11.2019

spannend und zum Nachdenken

Die Sekte - Es gibt kein Entkommen
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Meine Einschätzung nach Beendigung der vorliegenden Leseprobe: Das könnte ein ausnehmend guter Roman werden. Die Protagonisten sind so beschrieben, dass ich sie mir bildlich vorstellen kann. Die Gruppe, ...

Meine Einschätzung nach Beendigung der vorliegenden Leseprobe: Das könnte ein ausnehmend guter Roman werden. Die Protagonisten sind so beschrieben, dass ich sie mir bildlich vorstellen kann. Die Gruppe, die abgeschieden von der Gesellschaft lebt und angeblich keine Sekte ist, verbirgt so viele Geheimnisse, dass die Spannung schon ganz schön angeheizt wird. Der Leiter dieser Gruppe hat scheinbar das Talent, Menschen stark zu beeinflussen. So ist eigentlich schon klar, dass die beiden Mädchen, zwar erst einmal zum Schnuppern, in die Gruppe eintreten werden. Der Titel lässt dann vermuten, wie schwierig oder unmöglich ist sein wird, wieder zu entkommen. Mir gefällt das bisher gelesene sehr gut.

Veröffentlicht am 04.11.2019

gefällt mir gut

Königsberg. Bewegte Jahre
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Hier entwickelt sich nach meinem Empfinden eine schöne historische Familiengeschichte. Obwohl es sich bisher um nicht nur eine Familie, sondern um die Vorstellung einer ganzen Gesellschaftsschicht handelt. ...

Hier entwickelt sich nach meinem Empfinden eine schöne historische Familiengeschichte. Obwohl es sich bisher um nicht nur eine Familie, sondern um die Vorstellung einer ganzen Gesellschaftsschicht handelt. Väter bestimmen in patriarchischer Manier über standesgemäße Verbindungen ihrer Söhne und Töchter. Wobei diese kein Mitspracherecht haben. Es zeigt sich aber auch schon das Aufbegehren der jungen Generation gegen steife Regeln. Auffällig ist, dass die Herren Söhne sich durchaus die Hörner abstoßen dürfen, die jungen Damen der Gesellschaft jedoch makellos in die arrangierte Ehe gehen müssen. Der Roman liest sich gut. Der Leser muss sich allerdings erst noch in die familiären Zusammenhänge einlesen.

Veröffentlicht am 03.11.2019

nicht meine Welt

Wir von der anderen Seite
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Ich muss gestehen, ich hatte während des Lesens ein ungutes Bauchgefühl. Komapatienten sind ja irgendwie an der Grenze zwischen Leben und Tod. Nun hier zu erfahren, wie eigenartig schon alleine die Aufwachphase ...

Ich muss gestehen, ich hatte während des Lesens ein ungutes Bauchgefühl. Komapatienten sind ja irgendwie an der Grenze zwischen Leben und Tod. Nun hier zu erfahren, wie eigenartig schon alleine die Aufwachphase ist, beansprucht meine Psyche enorm. Wie wichtig in diesem Fall die Unterstützung der Familie und Freunde ist, wird einleuchtend geschildert. Folgerichtig würde ich mir das Buch keinesfalls kaufen.