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Veröffentlicht am 29.05.2019

Eine tolle Liebesgeschichte für zwischendurch

The Opposite of You
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Als aller erstes möchte ich mich ganz herzlich beim LYX-Verlag und bei der Lesejury bedanken, dass ich an der Leserunde zu "THE OPPOSITE OF YOU" teilnehmen und somit dieses Buch schon vorab als Rezensionsexemplar ...

Als aller erstes möchte ich mich ganz herzlich beim LYX-Verlag und bei der Lesejury bedanken, dass ich an der Leserunde zu "THE OPPOSITE OF YOU" teilnehmen und somit dieses Buch schon vorab als Rezensionsexemplar lesen durfte. VielenDank!

Klappentext:
Zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten - und doch perfekt füreinander sind...
Mit gebrochenem Herzen und geplatzten Träumen kehrt Vera Delane in ihre Heimatstadt zurück. Um wieder auf die Füße zu kommen, macht sie sich mit einem Food-Truck selbstständig. Dumm nur, dass sie diesen genau gegenüber des Sternerestaurants abstellt, in dem Killian Quinn, der Bad Boy der Kochszene, das Zepter schwingt. Er gilt als arrogant und launisch und ist doch eine Legende. Aber die junge Frau lässt sich von dem schroffen Konkurrenten nicht einschüchtern, und schon bald fliegen die Fetzen - und Funken! - zwischen Vera und dem heißen Sternekoch.
"Ich bin verliebt! In den arrogantesten und launischsten Koch, von dem ich je gelesen habe. Killian Quinn ist mein neuer Book-Boyfriend und einfach wunderbar!" MARYSE`S BOOK BLOG

Cover:
Das Cover ist ein wahrer Blickfang und meiner Meinung nach total gelungen! Die Rosa- bzw. Violetttöne passen super zusammen und die beiden Schriftzüge mit Titel und Autor sind auch sehr hübsch und dazu passend. Der Mann im Vordergrund bildet mit seiner schwarzen Kleidung, dem Bart und den Tattoos einen tollen Kontrast zu den Farben im Hintergrund. Oft gefällt es mir eher weniger, wenn ein Gesicht auf dem Cover zu sehen ist, denn ich möchte mir immer komplett selbst ausmalen, wie die Protagonisten aussehen, dass hier aber dieser Mann, der ja vermutlich Killian Quinn sein soll, abgebildet ist, finde ich tatsächlich überhaupt nicht störend sonder eher sogar ziemlich passend.

Meine Meinung:
Nicht nur das Cover, nein auch der Inhalt konnte mich begeistern! Ich finde, dieses Buch eignet sich total gut als Liebesgeschichte für zwischendurch, da es eine relativ leichte Geschichte mit nichts zu emotionalem ist und doch eine gewisse Ernsthaftigkeit sowie einen gewissen Schmunzelfaktor durch humorvolle Dialoge beinhaltet.

Der Einstieg in die Geschichte hat mir sehr gefallen. Man wird nicht direkt in die Handlung hineingeworfen und doch erfährt man gleich zu Beginn schon ziemlich viel und nach und nach treffen auch Vera und Killian immer häufiger aufeinander. Diese Aufeinandertreffen zwischen den beiden fand ich stets sehr gelungen und besonders mochte ich an diesen, dass man vor allem Killian mit jeder Begegnung immer besser kennenlernen konnte und so merkt man irgendwann auch, wer und wie Killian eigentlich wirklich ist.

Dieser Verlauf Killians von einem arroganten und launischen Kerl zu einer sehr liebenswürdigen Person wurde super toll umgesetzt und ging mir weder zu schnell, noch zu langsam.

Anfangs hat man auch immer nur Bruchstücke über Veras Vergangenheit erfahren und es hat auch ein wenig gedauert, bis alles raus kam, aber trotzdem fand ich das störend sondern es hat viel mehr die ganze Zeit über die Spannung erhalten. Zum Ende hin wird Vera auch noch einmal mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, in dem ihr Ex auftaucht, der diese negativ geprägt hat. Wie Vera und die anderen, also ihr Bruder Vann, ihre beste Freundin Molly und auch Killian dann mit Derrek umgegangen sind, hat mir sehr gefallen und auch Veras Gefühle dabei waren total greif- und nachvollziehbar.

Das einzige, was mir an dieser Stelle nicht gefallen hat - und was auch mein einziger Kritikpunkt an diesem Buch ist - war, dass diese Szene mit Derrek sehr schnell vorbei war. Man hatte nämlich zu diesem Zeitpunkt als Leser schon alles über Derrek und dessen Persönlichkeit erfahren und somit war es doch ziemlich unrealistisch für mich, dass dieser dann so schnell aufgegeben hat und wieder gegangen ist. Da hätte ruhig noch etwas mehr passieren können, denn so hat dann die Spannung auf einmal gefehlt und das fand ich sehr schade.

Nach diesem einen Kritikpunkt konnte ich aber wieder sehr gut mitverfolgen, wie und wann echte Gefühle zwischen Vera und Killian entstanden sind und dies kam auch mehr als authentisch für mich rüber.

Neben einigen ernsteren Szenen, wie zum Beispiel solche, in denen man mehr über Veras Vergangenheit oder Killians Kindheit erfährt, gab es aber auch einige richtig schöne Momente, in denen sich die beiden Protagonisten sehr nahe gekommen sind und in denen ich die Funken förmlich sprühen sehen konnte. Außerdem beinhaltet die Geschichte auch einige lustige Momente und vor allem lustige Dialoge, bei denen ich einfach schmunzeln musste, denn so gut wie alle Charaktere haben auch eine humorvolle Seite und durch aus mal den einen oder anderen lustigen Spruch fallen lassen.

Zu guter letzt empfand ich das Ende als eine total gelungene Abrundung der Geschichte und habe mich sehr für Vera und Killian gefreut.

Schreibstil:
Der Schreibstil hat mir wahnsinnig gut gefallen. Er ist richtig schön locker und leicht, wodurch es für mich richtig angenehm war, diesen zu lesen und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Auch ist dieser ziemlich humorvoll, was ich total toll fand

Charaktere:
Alle Charaktere waren super detailreich ausgearbeitet; sowohl die netten, wie Vera, ihre Familie und eigentlich auch Killian, als auch Derrek, welcher einfach nur ein Mistkerl ist.

Vera war mir von Anfang an total sympathisch. Ihre nette und liebenswürdige Art mochte ich sehr und dass ihr aufgrund ihrer schlimmen Vergangenheit das Selbstbewusstsein und auch das Selbstwertgefühl fehlte, kam meiner Meinung nach sehr nachvollziehbar und authentisch rüber. Auch ihre Zweifel und Befürchtungen Killian gegenüber konnte ich gut verstehen. Am meisten an ihr hat mir aber gefallen, dass sie es einfach versucht, nach einer solchen Vergangenheit wieder auf die Beine zu kommen und diese hinter sich zu lassen, wofür ich sie auch total bewundert habe.

Killian war mir anfangs eher weniger sympathisch durch seine "ober coole" und arrogante Art, aber auch das konnte ich später nachvollziehen, da er einfach sehr hart für seinen Traumberuf als Sternekoch gearbeitet und somit jedes Recht dazu hat, auch was von sich selbst zu halten. Je besser man ihn allerdings kennt, desto mehr bekommt man auch Killians wahren Charakter zu sehen, der nämlich sehr einfühlsam und ebenfalls mehr als liebenswürdig ist. Was mir an ihm besonders gefallen hat, war, wie er immer wieder Vera versucht hat aufzubauen und ihr gut zuredete nach z.B. einem misslungenem Abend in ihrem Food-Truck. Gerade solche Szenen zeigten, wer Killian wirklich ist.

Veras Bruder Vann und ebenso ihre beste Freundin Molly fand ich toll. Sie standen durchgehend hinter Vera, unterstützten diese immer, und ich konnte spüren, dass sie stets nur das beste für Vera wollten. Auch dass die beiden oft ihre Freizeit damit verbracht haben, Vera in ihrem Food-Truck zu helfen, fand ich soo süß und total schön.

Auch Veras Vater, der eine schwere Krankheit hat, war trotzdem immer für sie da und hat dieser ebenfalls im Food-Truck geholfen, und das, obwohl es offensichtlich war, dass er eigentlich nicht unbedingt die Kraft dazu hatte. Dass er trotz seiner Krankheit so für seine Kinder da ist, war für mich mehr als bewundernswert.

Und dann gibt es da noch Veras EX-Freund Derrek... Er ist einfach nur ein manipulativer, kranker Mensch mit einer unfassbar ekelhaften Persönlichkeit, von der ich froh bin, dass sie in Veras Zukunft keine Rolle mehr spielt.

Fazit:
Eine an sich sehr gelungene Liebesgeschichte, die an einer Stelle eher unrealistisch war, aber mir ansonsten sehr gut gefallen hat und aus diesem Grund würde ich dem Buch "THE OPPOSITE OF YOU" 4,25 von 5 ⭐ geben.

Veröffentlicht am 11.04.2019

ALL IN - Zwei Versprechen

All in - Zwei Versprechen
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Klappentext:
!!! Achtung: Für alle, die Band 1 noch nicht gelesen haben, wird dieser Klappentext mit hoher Wahrscheinlichkeit spoilern !!!

Zu lieben ist das größte Wagnis, das Einzige, was zählt ...
Vom ...

Klappentext:
!!! Achtung: Für alle, die Band 1 noch nicht gelesen haben, wird dieser Klappentext mit hoher Wahrscheinlichkeit spoilern !!!

Zu lieben ist das größte Wagnis, das Einzige, was zählt ...
Vom ersten Moment an wusste Theo, dass Kacey die Eine für ihn war. Doch sie gehörte zu dem einen Menschen, für den er alles tun, alles aufgeben würde. Theo war für Kacey bestimmt, doch sie nicht für ihn. Als ihrer beider Leben entzweigerissen wird und Kacey den Halt zu verlieren droht, ist er es, der sie vor dem Schlimmsten bewahrt. Vereint in ihrem Schmerz entwickelt sich eine tiefe Verbundenheit zwischen ihnen, die beiden den Mut gibt, wieder an ihre Träume zu glauben. Doch als klar wird, dass ihre Gefühle weit über Freundschaft hinausgehen, stehen sie vor der größten Herausforderung: ihre Versprechen einzulösen und der Liebe eine Chance zu geben.

"Danke, Emma Scott, für diese wundervollen Worte. Danke für all den Schmerz und jede einzelne Träne. Danke für all das >Fühlen< und all die Liebe." -Bookaholic

Cover:
Das Cover des zweiten Bandes des "ALL IN" - Duetts ist wunderschön. Die Mischung aus den verschiedenen Blau- und Lila Tönen harmoniert total und die Schriftarten, in denen Titel, Autorin und Verlag geschrieben sind, passen farblich auch richtig gut dazu und zusammen. Im Bücherregal neben dem ersten Band sieht es auch wunderschön aus, da beide Cover und auch beide Buchrücken total gut zusammen passen.

Meine Meinung:
Band 1 "ALL IN - Tausend Augenblicke" hat mich zerstört und mein Herz entzwei gerissen, Band 2 "ALL IN - Zwei Versprechen" hat es ganz langsam wieder zusammengefügt.
Ich muss gestehen, nachdem ich den phänomenalen 1. Teil beendet und den Klappentext zu Teil 2 durchgelesen habe, war ich wirklich skeptisch, ob es denn authentisch rüberkommt, dass Kacey nach dem Tod ihrer großen Liebe Jonah mit dessen Bruder Theo eine Beziehung eingeht und hatte Angst, dass mir Band 2 im Gegensatz zum 1. nicht gefallen würde. Aber ich wurde eines besseren belehrt!
Bereits der Einstieg in das Buch war richtig toll. Ich war sofort in der Geschichte drin und konnte meine Bedenken schon nach den ersten par Seiten fallen lassen. Auf jeder einzelnen Seite, egal ob gerade Theo oder doch Kacey erzählt hat, konnte ich die Trauer beider nachempfinden und auch Kacey total verstehen. Ich konnte verstehen, warum sie Las Vegas verlassen hat, ich konnte verstehen, warum sie 6 Monate lang jeden Tag den ganzen Tag betrunken war und Emma Scott hat es auch geschafft, dass ich mich komplett in Kaceys Gefühlswelt hineinversetzen konnte. Und gerade deshalb, weil ich mit ihr und auch mit Theo mit gelitten hab, habe ich ihnen auch von Herzen gewünscht, dass sie auf ihre Gefühle hören und den Schritt wagen, zusammen zu sein.
Durch das komplette Buch hindurch habe ich mich die ganze Zeit so gefühlt, als wäre ich ein Teil dieser Geschichte und es handele über meine Freunde, da ich mich einfach komplett auf die Geschichte, dass Setting und die Charaktere einlassen konnte. Ich habe mit den Protagonisten mit getrauert und gelitten, habe ihnen gewünscht, dass alles wieder gut wird und mich mit ihnen gefreut, als dann am Schluss das Happy End in Sicht war.

Schreibstil:
Emma Scott ist eine Meisterin im Umgang mit Worten. Sie hat einen so schönen Schreibstil, dass ein Buch von ihr ja eigentlich nur toll werden kann. Ich habe mich die ganze Zeit wohl gefühlt beim Lesen und habe das Buch fast in einem Rutsch verschlungen, da es richtig spannend und gleichzeitig locker und leicht geschrieben ist, dass man es einfach total gut und schnell lesen kann. Außerdem konnte man sich durch diesen Schreibstil ganz einfach in die Protagonisten hineinversetzen und all ihre Handlungen, Gefühle etc nachvollziehen. Auch dass die Geschichte aus zwei Sichtweisen, zum einen aus Theos und zum anderen aus Kaceys, erzählt wird, hat mir richtig gut gefallen, da man so einen noch tieferen Einblick in die verschiedenen Gefühle der Protagonisten bekommt, als wenn nur eine Person erzählen würde.

Charaktere:
Sowohl Kacey als auch Theo waren mir von Anfang an sympathisch. Kacey hat sich innerhalb beider Bänder am meisten verändert, und das im positiven Sinn. Von einer Frau, die in einer großen Band mitgespielt und dieses Leben und die Auftritte nur mit Hilfe von Alkohol überstanden und einen Mann nach dem anderen mit in ihr Bett genommen hat, hat sie sich zu einer starken Persönlichkeit entwickelt, die sich von ihrem eingespielten Alltag losgerissen hat, um mit Ihrer großen Liebe zusammen sein zu können und um Ihr Leben endlich "zu genießen". Auch nachdem sie durch Jonahs Tod in ein so tiefes Loch gefallen ist und wieder zur Flasche griff, hat sie es mit Theos Hilfe und dem Willen dazu erneut geschafft, sich daraus zu befreien und anzufangen, wieder zu leben. Theo dagegen war von Anfang jemand, der auf der einen Seite wusste, was er will - und das, obwohl nicht jeder aus seiner Familie damit einverstanden zu sein schien - und für den auf der anderen Seite immer die Interessen derer, die er liebt, an erster Steller stehen. Und das habe ich die ganze Zeit an ihm bewundert, dass er einfach mal so seinen Job riskiert und ganz viel seiner Ersparnisse ausgibt, um zu Kacey zu fliegen, weil es ihr nicht gut geht, oder um ihr bei einem Auftritt zuzuhören. Während ich Theos Selbstlosigkeit bewundert habe, fand ich bei Kacey dagegen ihre Kraft und ihren Willen endlich wieder zu leben, auch wenn das erst nach 6 Monaten der Fall war, und die schlimmen Ereignisse der Vergangenheit nach und nach zu verarbeiten einfach nur bewundernswert.

Fazit:
Der 2. Band des "ALL IN" - Duetts ist meiner Meinung nach ein in jeder Hinsicht total gelungenes Buch mit super Protagonisten, großen Gefühlen und einem wahnsinnig tollen Schreibstil. Ich kann auch überhaupt nicht sagen, ob mir jetzt der erste oder doch der zweite Band besser gefallen hat, denn beide waren schlichtweg richtig richtig toll. Diese Reihe ist einfach eine ganz große Leseempfehlung meinerseits und daher bekommt der zweite Band, genauso wie der erste auch, volle 5/5 ⭐von mir!

Veröffentlicht am 10.04.2019

Das Reich der sieben Höfe - Frost und Mondlicht

Das Reich der sieben Höfe 4 - Frost und Mondlicht
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Klappentext:
SCHRECKEN DER VERGANGENHEIT.
TRÄUME FÜR DIE ZUKUNFT:
UND EINE LIEBE, DIE ALLES ÜBERWINDET
Der Kampf gegen Hybern ist nicht spurlos an Feyre und Rhysand vorübergegangen. Trotzdem geben sie ...

Klappentext:
SCHRECKEN DER VERGANGENHEIT.
TRÄUME FÜR DIE ZUKUNFT:
UND EINE LIEBE, DIE ALLES ÜBERWINDET
Der Kampf gegen Hybern ist nicht spurlos an Feyre und Rhysand vorübergegangen. Trotzdem geben sie alles dafür, den Hof der Nacht wiederaufzubauen. Die bevorstehende Wintersonnenwende bietet die perfekte Gelegenheit, endlich zu entspannen und gemeinsam zu feiern. Doch auch die festliche Atmosphäre kann die Schatten der Vergangenheit nicht zurückhalten - denn Feyers Freunde tragen tiefe Wunden in sich und ihren Verbündeten aus dem Krieg ist noch lange nicht zu trauen...

Cover:
Genauso wie bei den ersten drei Bänden ist auch das Cover des 4. Bandes ein wahrer Blickfang und richtig hübsch. Was mir auch wieder sehr gut gefallen hat, war der durchsichtige Schutzumschlag. Ich finde, dass verleiht dem Buch noch einmal einen besonderen Touch, da ich diese Art von Umschlag vorher noch nie gesehen habe. Und dieses schöne Cover wäre bei mir "Coverkaufopfer" schon ein riesen Grund gewesen, mir dieses Buch zu kaufen :).

Meine Meinung:
Doch bei diesem Buch war mir das Cover tatsächlich total egal, ich hätte es mir nämlich auch gekauft, wenn es das hässlichste überhaupt wäre. Denn mir war schon nach Band 1 klar, dass diese Reihe von Sarah J. Maas Potenzial hat, meine neue Lieblings Reihe zu werden und spätestens nach Band 2 war dies auch der Fall. Aus diesem Grund habe ich nur so auf den Erscheinungstag des 4. Teils "Frost und Mondlicht" hingefiebert und war überglücklich, als ich diesen dann in meinem Bücherregal stehen hatte. Diese Vorfreude hat sich auch gelohnt, denn ich wurde in keinerlei Hinsicht enttäuscht. "Frost und Mondlicht" mag von der Dramatik und den Geschehnissen vielleicht nicht so spannend wie die ersten drei Teile sein, aber dennoch war es für mich wie nach Hause kommen und ich habe mich auf jeder einzelnen Seite so wohl gefühlt beim lesen. Und eigentlich mag ich ja viel lieber Bücher, die eher weniger (in meinem Fall sind das so zwischen 300 und 400) Seiten haben, bei diesem hier hätte ich mir aber tatsächlich - sowohl vorm, während als auch nach dem Lesen - gewünscht, dass es so lang wie Band 2 oder sogar 3 gewesen wäre. Das meine ich aber keineswegs in einem negativen Sinn, sondern vielmehr wollte ich einfach nicht, dass es vorbei ist und ich mich schon wieder von Feyres und Rhys´ Welt "verabschieden" musste.

Schreibstil:
Ein Grund dafür, dass mir das Buch so gut gefallen hat, war natürlich der grandiose Schreibstil von Sarah J. Maas. Er ist locker, leicht, aber dennoch detailreich und lässt sich wahnsinnig angenehm lesen, wodurch ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Durch ihren Schreibstil kommt auf der einen Seite eine gewisse Spannung und auf der anderen eine tolle Wohlfühlatmosphäre auf. Dass dieses Buch auch aus so vielen Sichten geschrieben ist, hat mir besonders gut gefallen, da ich mich so noch besser in die Geschichte und in die verschiedenen Protagonisten hineinversetzen konnte.

Charaktere:
Jeder der Protagonisten hat mir wahnsinnig gut gefallen, auch Nesta, obwohl diese so mürrisch, dickköpfig und fast nur schlecht gelaunt war. Aber die Autorin hat es einfach geschafft, dass man sich auch in Nesta reinversetzen und ihre Gedankengänge bzw. warum sie so geworden ist nachvollziehen und auch verstehen konnte. Feyre war mir, wie in den vorherigen Bänden auch, total sympathisch. Sie ist tapfer, liebevoll und würde einfach so ziemlich alles tun, damit es denen, die sie liebt (Rhysand, Ihre Freunde und Familie sowie die Bevölkerung des Hofes der Nacht - insbesondere natürlich die des wunderschönen Velaris) gut geht. Und dann Rhysand... Ach herrje... Auch in "Frost und Mondlicht" wurde mir einfach wieder bewiesen, dass er alles hat, was einen Bookboyfriend ausmacht. Er ist taff, aber gleichzeitig total liebenswürdig. Wie auch Feyre (und auch Morrigan, Azriel und Cassian) würde er ebenfalls alles für seine Liebsten tun - was er in den vorherigen Büchern ja schon mehr als einmal bewiesen hat. Außerdem ist er humorvoll und versteht es auch mit seiner Familie und engsten Freunden Spaß und Blödsinn zu machen, kann aber dennoch auf der anderen Seite total ernst sein. Auch er war mir mehr als sympathisch und ist definitiv mein liebster Bookboyfriend ?. Neben diesen beiden "Hauptprotagonisten" haben mir auch die "Nebenprotagonisten", also Cassian und Morrigan, aus deren Sicht ja auch ab und zu mal erzählt wurde, sehr sehr gut gefallen. Im großen und ganzen weisen auch diese die Eigenschaften von Feyre und Rhys auf und doch sind sie alle auf ihre Art total verschieden.

Fazit:
Alles in Allem wieder ein in jeder Hinsicht total gelungenes Buch. Der Schreibstil ist toll, die Geschichte zwar etwas "ruhiger" als in den vorherigen Teilen, aber dennoch wunderschön und die Charaktere wieder einmal zum verlieben :D. Ich vergebe an dieser Stelle 5/5 ⭐ und weiß gar nicht, wie ich es so lange aushalten soll, bis es endlich weitergeht ??.