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Veröffentlicht am 19.09.2020

Weihnachten wie in der Valerie Lane für Zuhause

Adventszeit in der Valerie Lane
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Viele schöne Anregungen machen schon jetzt Vorfreude auf die Weihnachtszeit.

Passend zur Buchreihe aus der Valerie Lane von Autorin Manuela Inusa erscheint im Südwest Verlag das Buch "Adventszeit in der ...

Viele schöne Anregungen machen schon jetzt Vorfreude auf die Weihnachtszeit.

Passend zur Buchreihe aus der Valerie Lane von Autorin Manuela Inusa erscheint im Südwest Verlag das Buch "Adventszeit in der Valerie Lane" mit vorweihnachtlichen Rezepten, Gedanken und DIY-Projekten.

Wer die Valerie Lane-Reihe von Manuela Inusa kennt, findet in diesem mit vielen Abbildungen versehenen Buch entsprechende Tipps ihrer Buchfiguren bzw. aus derem Hobby-Bereich vor.

Dieses Buch enthält unterschiedliche Rezepte für Kuchen und kleine Geschenke, außerdem wunderschöne DIYs, Dekovorschläge zu selbstgebasteltem Naturschmuck und Gedanken zur Adventszeit. Ob man ein Lebkuchenhaus herstellen, Schneesterne fürs Fenster oder Grußkarten basteln möchte, es gibt eine Vielzahl von Vorschlägen, die für Inspiration sorgen. Am liebsten möchte man gleich mal loslegen und ein paar Dekoideen in die Tat umsetzen. Stimmungsvoll wird es durch die hübschen Bilder und auch die Musik aus der Liste mit Weihnachtssongs finde ich sehr passend gewählt.

Doch am meisten reizen mich die Strickprojekte und die Rezepte. Typisch englischer Brotpudding, russische Pawlowa, Feigen-Nuss-Aufstrich, Bulgur mit Grünkohl, Schokotaler und die aus dem Buch bekannte berühmte Spinat-Pie von Mrs. Whitherspoon wetteifern um den Appetit des Lesers. Dazu eine Tasse heißen Advent-Wohlfühltee von Laurie, der mit dem Schein einer selbstgezogenen Kerze nach Orchids Tipp noch viel besser schmeckt.

Es darf gemalt, gezeichnet, gekocht, gebacken und auch gestrickt werden. Auch Buchvorschläge sind enthalten.

Ein liebevoll zusammengestelltes Buch mit adventlichen Tipps, die für Gemütlichkeit und Wohlbefinden sorgen und Geschenkideen, die zu Weihnachten den Beschenkten Freude bereiten. Wer Fan der Buchreihe ist, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen.

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Veröffentlicht am 19.09.2020

Gefühlvoller Auftakt der Reihe

Leuchtturmnächte
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Der Roman "Leuchtturmnächte" von Debbie Macomber erscheint im Harper Collins Verlag.

Im Küstenstädtchen Cedar Cove in der Nähe von Seattle lebt die Richterin Olivia Lockhart. Die Scheidungsverhandlung ...

Der Roman "Leuchtturmnächte" von Debbie Macomber erscheint im Harper Collins Verlag.

Im Küstenstädtchen Cedar Cove in der Nähe von Seattle lebt die Richterin Olivia Lockhart. Die Scheidungsverhandlung des jungen Paares Ian und Cecilia erinnert Olivia schmerzlich an ihre eigenen Erfahrungen und sie stimmt der Annulierung der Ehe nicht zu. Stattdessen rät sie dem Paar, ihrer Liebe noch einmal eine Chance zu geben.

Cedar Cove ist ein verträumtes Städtchen mit einem nahe gelegenen Marinestückpunkt. Dort arbeitet auch Ian Jacob Randall, dessen junge Frau Cecilia ihr neugeborenes Kind verloren hat. Das Schicksal dieser Eheleute rührt die RichterinOlivia, die über ihre Scheidung entscheiden soll. Denn das Erlebte der Eheleute kennt sie aus eigener Erfahrung nur zu genau.

In diesem Roman, hinter dem ich eine lockere Liebesgeschichte vermutet hatte, geht es um tiefgründigere Themen, denn es werden zwischenmenschliche Gefühle mit allen Höhen und Tiefen beschrieben. Genauer gesagt geht es um Freundschaft und Liebe, aber auch um die Trauer um ein verlorenes Kind und einen Verrat.

Von Anfang an war ich in die Geschichte eingetaucht und habe mit den Figuren gelitten, mich gefreut und mit ihnen mitgefiebert. Debbie Macomber versteht es, ihren Figuren Leben einzuhauchen und diese Gefühle glaubhaft und realistisch darzustellen. Der gesamte Roman lebt durch die authentisch gezeichneten Charaktere, deren Lebenswege sich durch alle Höhen und Tiefen auszeichnen.

Man lernt viele Personen kennen und es dauert ein wenig, bis man sie alle kennt und ihre gemeinsamen Verbindungen versteht. Olivias Mutter Charlotte ist eine energische ältere Dame, die sich für das Wohl anderer Menschen einsetzt und bei Olivias Gerichtsverhandlungen häufig dabei ist. Grace ist Olivias Freundin, auch sie hat ihr Päckchen zu tragen, denn ihr langjähriger Ehemann verschwindet auf mysteriöse Weise. Da wäre noch Justine, Olivias Tochter, die in einer schwierigen Beziehung eingebunden ist, außerdem Jack, dem ein Geheimnis auf dem Herzen liegt und der Olivia näher kennen lernen möchte.

Cecilia und Ian sind die Hauptfiguren, ihre Liebe wurde durch den Verlust ihrer Tochter auf die Probe gestellt und aus der Wucht der Gefühle war der erste Gedanke eine Trennung. Wie ihr Leben weiter verläuft, war für mich der wichtigste Aspekt im Buch.

Der einnehmende Schreibstil lässt sich gut lesen und man merkt der Autorin ihre Schreiberfahrung an. Sie hat einfach eine eindeutige Begabung für lebensnahe Charaktere, gefühlvolle Momente und stimmungsvolle Ortsbeschreibungen.

"Leuchtturmnächte" ist ein schön geschriebener Liebesroman, der die Idylle von Decar Cove wunderbar darstellt. Es ist ein Buch zum gefühlvollen Eintauchen in das Schicksal der Figuren und zum Erleben von emotionalen Lesemomenten. Ein Buch mit den Höhen und Tiefen des menschlichen Lebens.

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Veröffentlicht am 18.09.2020

Interessantes und Kurioses für Freunde der deutschen Sprache

Kleines Kuriositätenkabinett der deutschen Sprache
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Im Dudenverlag erscheint das Sachbüchlein "Kleines Kuriositätenkabinett der deutschen Sprache".

"Englisch kann man in drei Monaten lernen, Französisch in drei Jahren - Deutsch lernt man in 30 Jahren nicht." ...

Im Dudenverlag erscheint das Sachbüchlein "Kleines Kuriositätenkabinett der deutschen Sprache".

"Englisch kann man in drei Monaten lernen, Französisch in drei Jahren - Deutsch lernt man in 30 Jahren nicht." Zitat von Mark Twain

Die deutsche Sprache ist vielfältig, es gibt zwischen 300.000 und 500.000 Wörter und auch wenn der aktive Wortschatz ungefähr "nur" 16.000 Wörter beträgt, ist Deutsch nicht so leicht zu lernen. Denn es kommen viele Besonderheiten hinzu, die auch Deutschen nicht immer leicht fallen. Unsere Sprache ist unser Kulturgut, gleichzeitig ist sie ständigen Veränderungen unterworfen und hält einige Überraschungen bereit.


In diesem Büchlein werden spezielle Fakten und Besonderheiten der deutschen Sprache vorgestellt, die zum Schmunzeln oder Staunen sorgen. Thematisch zusammengefasst werden 120 Eigenarten vorgestellt, dabei geht es um Rechtschreibung, Fremdwörter, Anagramme, Palindrome, um Dialekte, Buchstaben, Vokale oder Umlaute.

Als kurzweilige Lektüre für zwischendurch eignet sich das Buch sehr, manche Fakten sind absolut unterhaltsam und überraschend. Es gibt Wörter, die vom Aussterben bedroht sind (Eidam, Jukebox, Rollschuh, Sommerfrische), andere existieren schon nicht mehr. Dafür wurden aber auch deutsche Wörter in andere Sprachen emigriert.

Welche Alternativen fallen mir auf Anhieb zum Wort "Dummkopf" ein? Es sind sicherlich ein paar, hier gibt es eine Aufzählung von 61 Wörten. Unglaublich, aber wahr!

Manche Wörter sind inzwischen vom Aussterben bedroht, andere wohl unwiederbringlich verloren, wieder andere in Fremdsprachen emigriert (Kindergarten, Kursaal, Rucksack).

Welches sind die längsten deutschen Worte? Wie heißen die Wörter des Jahrzehnts von 2009-2019? In welchen Wörtern folgen fünf Vokale aufeinander?

Oder kennt ihr die Variationen für den abgeknabberten Rest eines Apfels, deutschlandweit gibt es 49 Möglichkeiten.

Weiter geht es mit unbeliebten Dialekten, Jiddisch im Wortschatz und Teekesselchen.

Auffallend sind die rot gedruckten und damit ins Auge fallenden Wörter und auch die außergewöhnliche Drucklegung hebt sich vom gewohnten Normaldruck ab.

Absolut kurzweilige Faktensammlung mit humorvollen, kuriosen und interessanten Beispielen für alle, die sich für die deutsche Sprache begeistern können.

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Veröffentlicht am 15.09.2020

Fesselnd, unterhaltsam und mitreißend erzählter Roman

Das Mätressenspiel
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1682: Die Zukunft von Helena von Minnigerode verläuft anders als sie es sich erhofft hat. Als ihr Bruder stirbt, fällt damit der ganze Besitz des Guts an den männlichen Verwandten der Linie, ihren Onkel ...

1682: Die Zukunft von Helena von Minnigerode verläuft anders als sie es sich erhofft hat. Als ihr Bruder stirbt, fällt damit der ganze Besitz des Guts an den männlichen Verwandten der Linie, ihren Onkel Roderick. Die Familie ihres Verlobten Adrian löst die Verbindung zu Helena. Nun muss sie einen reichen Ehemann finden, um die Existenz ihrer Mutter und Schwestern zu sichern. Sie geht an den Hof der Herzogin Sophie von Hannover.

Die couragierte Helena ist wortgewandt, besitzt Charme und kann ihre Intelligenz auch bei Hofe geschickt einsetzen. Die Aussicht auf eine gute Partie lässt sie mitten in den Trubel der Intrigen eintauchen, Unterstützung erhält sie zu einem hohen Preis von der Clara von Platen, die einflussreiche Mätresse des Herzogs. Diese möchte sie den Herzogsohn Georg als Mätresse zuführen, um sich so über Helena Einfluß bei Hofe zu sichern.

Bildhaft taucht man direkt in das damalige Leben am hannoverschen Hof ein. Herzogin Sophie von Braunschweig/Lüneburg ist eine Gartenfreundin und engagiert Gärtner und Planer mit der Anlage in Herrenhausen, neben einer Fontäne wird ein Kräutergarten angelegt, der die Grundlage des heutigen Berggartens bildet. Die Beschreibung des Gartens und der Pflanzen nehmen in diesem Buch förmlich Gestalt an und man kann die Schönheit nur genießen.

Die Handlung fesselt mit den Intrigen und Ränkespielen, die Dialoge zeigen wie die höfische Etikette funktionierte und wie sich Untergebene vor der Ungnade des Adels in Acht nehmen mussten.

Helenas Schicksal nimmt den Leser von Anfang an gefangen, ihre geplatzte Verlobung nimmt sie zum Anlass, sich als Geliebte der Herzogsohnes zu "verkaufen". Mutig kämpft sie wortgewandt gegen die Ungerechtigkeit und versucht, das Spiel der Oberen nicht mitzuspielen. Mit viel schriftstellerischem Geschick, einigen unerwarteten Wendungen und vielen bösen und guten Figuren gelingt es der Autorin ihre Leserinnen an diese Geschichte zu fesseln. Ihre bildhaften Beschreibungen der Figuren und der Kleidung und das alltägliche Leben bei Hofe mit Tanz, Musik und Spiel erweckt sie förmlich zum Leben und lässt die Leser stimmungsvoll in diese Zeit eintauchen.

Ein fesselnd zu lesender Roman, der mit einer fiktiven Geschichte das Leben bei Hofe realistisch darstellt und mich als Hannoveranerin besonders interessiert hat.

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Veröffentlicht am 13.09.2020

Stimmungsvoller Urlaubskrimi mit viel Flair

Mord in Barcelona
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"Mord in Barcelona" ist der Krimiauftakt von Isabella Esteban (Brigitte Pons), der im Lübbe Verlag erscheint.


Die Hitze des Sommers liegt über Barcelona als auf dem Friedhof Montjuic die Leiche einer ...

"Mord in Barcelona" ist der Krimiauftakt von Isabella Esteban (Brigitte Pons), der im Lübbe Verlag erscheint.


Die Hitze des Sommers liegt über Barcelona als auf dem Friedhof Montjuic die Leiche einer deutschen Touristin gefunden wird. Comissari Jaume Soler ermittelt und bekommt Unterstützung durch seine Schwester Montse, die die Tote zufällig kannte. Bei ihr reden die Menschen und so findet sie einige Hinweise heraus, die ihr Verdächtige mitteilen.

Dieser Cosy Crime zeigt viel lokales Flair Barcelonas und das typische Lebensgefühl der Bewohner. Die Ermittlungen führen Soler und seine Schwester quer durch die Stadt und führen dem Leser das lebendige Stadtgeschen, sowie den Friedhof Montjuic, den wunderschönen Park Güell und andere Orte vor Augen. Die Figuren werden alle gut eingeführt und vorgestellt und man bekommt einen Eindruck über ihr Wirken bei der Polizei und über ihr privates Leben.


An Verdächtigen mangelt es nicht, man kann locker mitraten, doch die Zusammenhänge erkennt man nicht sofort. Die vielen Ermittlungen und Befragungen werfen Fragen auf und sind auf die Dauer nicht so spannend, doch genauso läuft die Polizeiarbeit auch im realen Leben ab. Jaume Soler Martí ist nicht mein Lieblingscharakter, er wirkt sehr ruhig, mit südländischer Gelassenheit und etwas eingefahren, nur mit seiner Familie zeigt er etwas mehr Lebendigkeit. Lebendig, neugierig und besonders erscheint dagegen Montse, die mit ihrer sympathischen Art und ihrer katalanischen Zugehörigheit einen direkten Zugang zu den Bewohnern hat und damit auch mehr Antworten und Einsichten erhält als ihr Bruder als Kommissar.

Sie freundet sich mit dem Hauptverdächtigen Bastian Weinhold an, um an Infos zu gelangen. Leider ein Unterfangen, dass sie durch ihre Gefühle in Schwierigkeiten bringt.

Durch den flüssigen Schreibstil lässt sich die Geschichte wie eine kleine Reise durch Barcelona lesen. Ortsbeschreibungen und Nebenhandlungen sorgen für gute Unterhaltung und mischen sich in die laufende Krimihandlung ein. Das mindert etwas die Spannung, unterhält aber auch prima.

Ein unblutiger und gut durchdachter Krimi, der seine Leser durch schöne Stadtansichten in Urlaubsstimmung versetzt.

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