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Veröffentlicht am 14.03.2019

Durch die etwas morbide Spannung atmosphärisch gelungene Weiterführung der Krimireihe

Spanischer Totentanz
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Nach "Spanische Delikatessen" folgt mit "Spanischer Totentanz" nun der zweite Teil der Barcelona-Krimireihe von Catalina Ferrera, Pseudonym von Eva Siegmund. Die Reihe erscheint im Droemer Knaur Verlag. ...

Nach "Spanische Delikatessen" folgt mit "Spanischer Totentanz" nun der zweite Teil der Barcelona-Krimireihe von Catalina Ferrera, Pseudonym von Eva Siegmund. Die Reihe erscheint im Droemer Knaur Verlag.


Der ehemalige Berliner Kommissar Karl Lindberg arbeitet nun als Sergent gemeinsam mit seinem katalanischen Schwager Comisario Alex Diaz bei der Mossos d`Esquadra. Der aktuelle Mordfall ist etwas delikat, denn der erzkonservative Politiker Fernando Bunyol wurde auf dem riesigen Friedhof Cementiri de montjuïc in Barcelona ermordet. Ein weiterer Leichenfund auf dem Friedhof vesetzt die abergläubische Bevölkerung in Angst und Schrecken. Offiziell wird der Täter sogar als "Teufel" betitelt.


Vom ersten Band dieser Barcelona-Reihe war ich sehr begeistert und wartete gespannt auf die weiteren Abenteuer von Karl Lindberg, dem Deutschen mit irischen Wurzeln, der mit seiner zweiten Frau Alba nun noch einmal Papa wird und inzwischen bei der Mossos arbeitet.


Lebendig und äußerst anschaulich versprüht die Autorin in ihrem Krimi reichlich Lokalkolorit und macht damit Lust auf eine Reise nach Barcelona. Natürlich dürfen auch die köstlichen Tapas nicht fehlen und daher gibt es erneut im Anhang einige Rezepte.

Doch anders als bisher geht es nicht so sehr um die quirlige Stadt, Schauplatz dieses Krimis ist der riesige Friedhof Cementiri de montjuïc, wo neben etlichen Gräber auch illegale Partys stattfinden und andere ungebührliche Vergnügungen.


Die Ermittler haben nicht nur den verschiedenen Fährten im Fall Bunyol nachzugehen, auch das Verschwinden ihrer Kollegin Marla sorgt für zusätzliche Spannung. Verfolgt sie eigene Spuren oder hat sie etwas zu verbergen? Die Handlungsfülle und spannende Verdächtigungen lassen den Krimi nicht langweilig werden und fesseln bis zum Ende.

Für die unterhaltsame Note sorgen die humorvollen Dialoge und die privaten Entwicklungen der Figuren. Mit dem morbiden Charme der Friedhofsatmosphäre versprüht dieser Krimi etwas mystisch, gruseliges Flair.


Die Fortsetzung der Krimi-Reihe hat mir gut gefallen, durch das gruselige Setting des Friedhofs erlebt man Barcelona-Ansichten mal ganz anders.

Veröffentlicht am 12.03.2019

Die spannende Schatzsuche und die wunderschöne Provence-Atmosphäre fesseln gleichermaßen

Lavendel-Tod
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Der Provence-Krimi "Lavendeltod" von Carine Bernard ist die überarbeitete Neuausgabe des bereits unter dem Titel »Der Lavendel-Coup« erschienenen Werkes der Autorin. Dieser erste Band der Reihe "Die Lavendel-Morde" ...

Der Provence-Krimi "Lavendeltod" von Carine Bernard ist die überarbeitete Neuausgabe des bereits unter dem Titel »Der Lavendel-Coup« erschienenen Werkes der Autorin. Dieser erste Band der Reihe "Die Lavendel-Morde" erscheint am 1.2.2019 im Knaur Verlag.


Carine Bernard hat ein Faible für Frankreich und erkundet Land und Leute am liebsten mit dem Campingbus. In diesem Krimi nimmt sie ihre Leser mit in die Provence und zeigt malerische Dörfer und die vorzügliche Küche.

Die junge EU-Ermittlerin Molly Preston ermittelt im Bereich der Wirtschaftskriminalität gegen den Bankier Claude du Fondettes. Dieser sorgt als Gönner für die Restaurierung einer kleinen Dorfkapelle, wo Molly in einem Undercovereinsatz arbeitet, indem sie als Kunststudentin Marie Bonnieux auftritt. Unter den Farbschichten entdeckt sie in der Dorfkapelle rätselhafte Zeichen, die sich als Gaunerzinken entpuppen. Diese bringen sie auf die Spur zu einem 100 Jahre zurückliegenden Banküberfall, der Täter wurde auf der Flucht erschossen, von den erbeuteten Goldmünzen fehlt bisher jede Spur.

Mithilfe ihres Kollegen Charles gelingt ihr die Entschlüsselung der Zinken. Doch kurz darauf findet man die Leiche eines Mitarbeiters des Restaurierungstrupps, hat er ebenfalls nach dem Schatz gesucht?

Molly Preston eine sympathische junge Ermittlerin, die über besondere Agentenfähigkeiten verfügt. Mit ihr befindet man nicht auf einer geheimnisvollen Schnitzeljagd mit, man erlebt auch den Sommer in der Provence hautnah und sehr atmosphärisch und bekommt automatisch Urlaubsgefühle.

Die Krimihandlung ist raffiniert und spannend aufgezogen, denn Molly hat nicht nur einen gefährlichen Kontrahenten zu fürchten, sie wird auch auf Schritt und Tritt verfolgt. Dabei hat sie einige brenzlige Situationen zu bewältigen und scheut sich auch nicht vor gewagten Manövern. Die Gefahr ist spürbar genau beschrieben und die Schatzsuche gestaltet sich recht raffiniert.

Carine Bernard erweckt mit ihren atmosphärischen Schilderungen von Land und Leuten wunderbare Urlaubsgefühle und zeigt immer wieder Gerichte der regionalen Küche, die sehr verlockend klingen.

Die Verknüpfung von aktuellem Fall und dem zurückliegenden Bankraub wird gut erklärt, mir hatte die junge Agentin aber um ehrlich zu sein manchmal zuviel 007-Qualitäten.


"Der Lavendel-Tod" ist durch die perfekte Provence-Atmosphäre ein echter Urlaubskrimi, bei dem man sich auch gern auf die Suche nach dem Schatz mitnehmen lässt. Sehr schön geschriebener Unterhaltungskrimi für Frankreichfans.

Veröffentlicht am 09.03.2019

Tragikkomische Familiengeschichte

Rückwärtswalzer
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Vea Kaisers dritter Roman heißt "Rückwärtswalzer" und erscheint bei Kiepenheuer & Witsch.


Nach dem Tod von Onkel Willi steht die Familie Prischinger vor der kostspieligen und daher schwierigen Aufgabe, ...

Vea Kaisers dritter Roman heißt "Rückwärtswalzer" und erscheint bei Kiepenheuer & Witsch.


Nach dem Tod von Onkel Willi steht die Familie Prischinger vor der kostspieligen und daher schwierigen Aufgabe, ihm seinen letzten Willen zu erfüllen. Um die Kosten für die teure Leichenüberführung zu sparen, karren sie ihn im privaten Fiat Panda über 1029 Kilometer von Wien in seinen Geburtsort Montenegro. Die Reise bringt einige Überraschungen mit sich, seine Frau und ihre Schwestern verbindet einiges mit Willi.


In "Rückwärtswalzer" begleiten wir die Geschichte der Familie Prischinger über einen Zeitraum von über 50 Jahren. In diesen Roman bin ich ganz positiv gestartet, die Charaktere sind sehr besonders und der routiniert humorvolle und warmherzige Erzählstil lässt sich wunderbar lesen. Man kann sich dieser Sprache nicht entziehen und erfreut sich all der ironischen Bemerkungen und ebenso der atmosphärisch geschilderten Vorkommnisse und Beschreibungen. Die enorme Ausdrucksfähigkeit von Vea Kaiser ist für mich absolut lobenswert.


Mir gefällt auch die Idee hinter der Geschichte, wie man dem toten Willi seinen letzten Willen erfüllt, allerdings kam sie mir leider nicht völlig neu vor. In "Onkel Hassans wundersame Wiederauferstehung in einem alten Mercedes" von Hajar Taddigs wird ebenfalls ein erst lebendiger, später aber toter Onkel in seine türkische Heimat gebracht.

Der aktuelle Erzählstrang zeigt den Roadtrip, besser gesagt, den Leichentransport, der viele skurrile Vorkommnisse mit sich bringt, die man halb belächelt und halb erschrocken wahrnimmt.

Die Geschichte der Schwestern und Willis Vorgeschichte erzählt von der harten Nachkriegszeit im von Russen besetzten Österreich. Dahinter verbergen sich schwere Zeiten und auch Familiengeheimnisse, die nicht jedem erzählt wurden.

Die Schwestern Mirl, Wetti und Hedi lernen wir ausführlich kennen. In jungen Jahren haben sie einen schweren Verlust erlitten und fühlen sich dafür schuldig. Als Chauffeur dient Neffe Lorenz, ein verschuldeter Schauspieler, der sich mit diesem Fahrdienst erkenntlich zeigen muss.

Ich bin den Familienhintergründen und auch der Reise gern gefolgt, wobei mich die Verbindung aller drei Tanten zu Willi sehr interessiert hat. In dieser Familie gibt es Streitigkeiten, Probleme und Irrwege. Echtes Glück und die große Liebe hat das Leben den Tanten nicht unbedingt geschenkt, doch ihr familiärer Zusammenhalt ist ihnen gewiss. Durch die persönlichen Einblicke in die Erlebnisse und Gefühle der Familie wurden sie mir sympathisch und ich wollte ihre Reise bis zum Ende miterleben.

Der tolle Erzählstil lebt von den wunderbaren Vergleichen und Wortspielereien, sie begeistern und verwundern immer wieder. Sie können mich auch über die teilweise langwierigen und spannungsarmen Szenen hinwegtrösten, völlig überzeugen konnte mich dieser Roman aber nicht. Das liegt hauptsächlich an den zitierten antiken Mythen und Riten. Totengeistern wird ein hilfreicher Einfluß zugesprochen, der ein erfolgreiches Weiterleben möglich machen soll. Diese Themen sind mir in Büchern immer suspekt.

Dieser eigenwillige Familienroman hat mich belustigt, berührt, ausführlich unterhalten, mit der Sprache erfreut, dennoch fehlte es mir insgesamt ein wenig an Spannung.


Veröffentlicht am 08.03.2019

Käsekuchen geht immer!

Käsekuchen & Cheesecakes. Rezepte mit Frischkäse oder Quark
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"Käsekuchen & Cheesecakes. Rezepte mit Frischkäse oder Quark" von Christin Geweke, welches im Bassermann Verlag erscheint. Dieses Buch umfasst 96 Seiten und ist praktischerweise mit
einem flexiblen und ...

"Käsekuchen & Cheesecakes. Rezepte mit Frischkäse oder Quark" von Christin Geweke, welches im Bassermann Verlag erscheint. Dieses Buch umfasst 96 Seiten und ist praktischerweise mit
einem flexiblen und abwischbaren Einband versehen.


Dieses Käsekuchen-Standardwerk enthält viele Rezepte, von fruchtig-frisch mit Obst, cremig-zart mit Mascarpone, schokoladig-nussig und aromatisch mit Espresso ist alles vertreten. Da darf auch der berühmte New-York-Cheesecake nicht fehlen. Diese Rezepte sind von der Autorin erprobt und damit auch gelingsicher.

Nach einer kleinen Einführung über die Backausstattung, die perfekte Vorbereitung, den perfekten Boden und die perfekte Füllung, informiert die Autorin über die besten Backmethoden, damit der gebackene Kuchen sich perfekt aus der Form löst und nicht reißt. Dabei spielt auch das Abkühlen eine entscheidende Rolle. Sie geht auf die verschiedenen Toppings ein und auf die Haltbarkeit, wenn denn etwas übrig bleiben sollte.

In vier Kapiteln werden die Rezepte mit ganzseitigem Bild und den Zubereitungsinformationen vorgestellt. Kalorienangaben fehlen sicherheitshalber.
Es geht mit den Klassikern los.

Mohn-Käsekuchen (habe ich schon nachgebacken, himmlisch!)
Käsekuchen mit Himbeerspiegel
Tränchenkuchen mit Baiser (ein Träumchen!)
Russische Zupftorte
Käsekuchen vom Blech
Käsekuchen mit Streuseln


Das nächste Kapitel stellt die Fruchtvarianten vor.

Joghurt-Himbeer-Cheesecake (ohne Backen)
Key Lime Pie
Apfel-Käsekuchen mit Mandeln
Mango-Kokos-Cheesecake
Schmandkuchen mit Kirschen
Strawberry Cheesecake (Besonders fruchtig durch die Erdbeertoppingmasse)

Kapitel Schokolade

Cheesecake Brownie
White Chocolate Cheesecake mit Blaubeeren (der Knaller)
Espresso Cheesecake

Das letzte Kapitel widmet sich Spielereien.

Frozen Cheesecake
Mini-Cheesecake mit Ziegenfrischkäse
Käsekucheneis am Stiel
Cheesecake-Dessert mit roten Johannisbeeren

Ein nach Zutaten und Namen geordnetes Register beschliesst das Buch. Viele neue und altbewährte Varianten rund um Quark, Frischkäse und Schmand machen das Backen und Nachmachen zum Genuss.

Wer kann schon Käsekuchen widerstehen? Dieses Buch zeigt einige klassische Varianten, sorgt aber auch mit modernen Rezepten für Furore. Käsekuchen im Glas oder als Dessert bringen neuen Schwung auf den Tisch. Und mit Whoopies, Törtchen, Shakes und Eis am Stiel gibt es auch moderne Ideen und Varianten zu entdecken.


Das Buch enthält einen bunten Querschnitt an Vorschlägen, alles sieht sehr lecker aus und ich bin beim Mohn-Käse-Kuchen hängengeblieben, der mir gut gelungen ist und himmlisch schmeckte.

Es macht Spaß, hier zu blättern und sich zum Nachmachen inspirieren zu lassen.

Bei dem Rezept einer Key Lime Pie war ich völlig überrascht, denn sie wird ganz ohne Quark, Frischkäse oder Schmand gemacht, nur mit Kondensmilch. Die Verwendung von 4 ganzen Limetten verspricht einen Vitaminstoss und reichlich fruchtige Frische.

Besonders gut gefällt mir, dass die Kuchen nur aus Zutaten bestehen, die man entweder selbst zu Hause hat oder in jedem Supermarkt bekommt.


Für alle Freunde von Cheesecake und Käsekuchen gibt es hier viele genussvolle Varianten zum Ausprobieren, Nachbacken und Genießen.

Veröffentlicht am 08.03.2019

Wieder hat Nicola Förg einen neuen Krimiband mit Tiefsinn und Spannung geschaffen!

Wütende Wölfe
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Der Alpenkrimi "Wütende Wölfe" von Nicola Förg ist der 10. Band der erfolgreichen Reihe um die Kommissarinnen Irmi Mangold und Kathi Reindl. Die Reihe erscheint im Pendo Verlag, zugehörig dem Piper Verlag. ...

Der Alpenkrimi "Wütende Wölfe" von Nicola Förg ist der 10. Band der erfolgreichen Reihe um die Kommissarinnen Irmi Mangold und Kathi Reindl. Die Reihe erscheint im Pendo Verlag, zugehörig dem Piper Verlag.


Kommissarin Irmi Mangold hat eine Auszeit als Hirtin auf einer Kuhalm eingelegt, um zur Ruhe zu kommen und auch über ihr Leben nachzudenken. Mit Luise, eine gestandene Landrätin, bekommt sie zupackende Hilfe und angenehme Gesellschaft. Es wird jedoch weniger eine entspannende Auszeit, denn auf der Alm scheint ein Wolf umzugehen und der versetzt nicht nur die Tiere in Angst. Kurz darauf findet Irmi einen toten Mann, der in einem Schlageisen gefangen ist. Galt der Anschlag einem Wolf? Die Ermittlungen halten Irmi von ihrer Käserei ab und von Auszeit kann man nicht mehr reden.

"Seht ihr im Wolf nicht auch einen Konkurrenten?...Reh, Gams, Rothirsch und Sauen werden nun von Wölfen gefressen und nicht von halbblinden Jagdpächtern erschossen." Zitat Seite 109

Nicola Förgs Krimis leben von den liebevoll und genau gezeichneten Charakteren der Ermittler und Nebenfiguren. Sie sorgen mit interessanten Dialogen zum Thema Wolf und mit privaten Einblicken für angenehme und teilweise humorvolle Unterhaltung.

Die Spuren der Ermittlungen führen immer wieder zum Ort der Alm zurück und so bleibt Irmi gar nichts anderes übrig, als die Fäden aufzunehmen und ihnen nachzugehen. Von einer ruhigen Almzeit kann man also nicht reden. Der Fall führt in die Vergangenheit zu einen Leistungskurs im Abiturjahrgang. Welche Verbindungen führen von den Schülern damals und ihrem Lehrer zu den aktuellen Vorgängen? Wieder kann man als Leser eigene Mutmaßungen anstellen und gut mitraten.

Der Fall ist etwas verzwickt, kann aber durchschaut werden, auch wenn die Motive erst zum Ende offengelegt werden.

Für mich sind die Bücher von Nicola Förg immer wieder ein echtes Leseerlebnis!

Denn neben einer gut aufgebauten Krimihandlung finden sich darin immer kritische Anmerkungen und Fragen zu Umwelt und Naturschutz. Dieses Mal geht es um das kontrovers diskutierte Thema der Wölfe, um Kühe mit Hörnern, um Weidehaltung, Milchwirtschaft und Käserei und das Leben auf einer Alm.

Wieder ist es der Autorin gelungen, mich mit ihrer Geschichte nicht nur spannend und gut zu unterhalten, sondern auch noch mit Informationen rund um Weidewirtschaft auf Almen, giftige Pflanzen und über den Wolf zu versorgen.

Während einer Diskussionsrunde zur Wolfsfrage lässt die Autorin Irmi teilnehmen und damit auch den Leser tief eintauchen. Man erfährt etwas über die verschiedenen Sichtweisen von Naturschützern, Jägern und Anwohnern. Außerdem über die Verbreitung der Tiere, ihr Fressverhalten, die Kosten für Schutzzäune und die Zahlen von tot aufgefundenen Wölfen.

Seit 2000 gab es in Deutschland 222 tote Wölfe, zwei wurden entnommen, 155 davon starben im Straßenverkehr und 28 durch illegale Aktivitäten. 23 starben eines natürlichen Todes und l2 wurden legal getötet.
Mit solchem Zahlenmaterial relativiert sich manche Ansichtsweise.
Nicola Förg beschreibt in ihren Bücher einiges was viele Menschen nicht wissen, sie fügt es lehrreich ein oder belehrend zu wirken.


Wie gewohnt lässt die Autorin Nicola Förg vor der atmosphärischen Kulisse einer Bergalm eine spannende Krimihandlung entstehen. Und natürlich gibt es auch wieder ein aktuelles und heiß diskutiertes Thema aus der Tierwelt. Dieses Mal geht es um die Rückkehr der Wölfe in Deutschland und man erfährt viele Ansichten, Informationen zu den Populationen und zum Beuteschema und Reißverhalten der Wölfe. Es lohnt sich schon deshalb, diesen Krimi zu lesen!