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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.03.2026

Humorvolles feministisches Buch!

Zum ersten Mal
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Dieses Buch hat mich auf eine sehr leise, aber nachhaltige Weise berührt. Es erzählt vom Erwachsenwerden und Erwachsensein als Frau, mit all den Unsicherheiten, Erwartungen und Widersprüchen, die dazugehören. ...

Dieses Buch hat mich auf eine sehr leise, aber nachhaltige Weise berührt. Es erzählt vom Erwachsenwerden und Erwachsensein als Frau, mit all den Unsicherheiten, Erwartungen und Widersprüchen, die dazugehören. Dabei ist es humorvoll, manchmal selbstironisch, manchmal nachdenklich, aber nie belehrend. Genau diese Mischung hat mir so gut gefallen.

Während des Lesens musste ich immer wieder an meine eigenen Freundinnen denken. An Gespräche in Küchen spät am Abend, an Sprachnachrichten voller Zweifel, an gemeinsames Lachen über Situationen, die eigentlich frustrierend waren. Das Buch beschreibt so treffend, wie sehr wir uns gegenseitig durch verschiedene Lebensphasen tragen. Wie wichtig es ist, Menschen zu haben, die die eigenen Erfahrungen wirklich verstehen, weil sie ähnliche machen.

Es geht viel um das Erwachsenwerden unter bestimmten gesellschaftlichen Erwartungen, aber ohne große Anklage. Vielmehr zeigt die Geschichte in kleinen Beobachtungen, wie man sich selbst findet, sich hinterfragt und immer wieder neu sortiert. Und mittendrin stehen Freundinnenschaften als etwas Selbstverständliches und doch Unglaublich Wertvolles.

Mich hat besonders bewegt, wie selbstverständlich das Buch Freundinnen ins Zentrum rückt. Nicht als Ergänzung zum „eigentlichen“ Leben, sondern als essenziellen Teil davon. Beim Lesen wurde mir noch einmal klar, wie prägend und tragend diese Beziehungen sind. Vielleicht sogar beständiger als so manche romantische Beziehung. Für mich war dieses Buch deshalb nicht nur unterhaltsam, sondern auch persönlich. Es hat mich daran erinnert, meinen Freundinnen öfter zu sagen, wie wichtig sie mir sind. Und allein dafür bin ich sehr dankbar.

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Absoluter Lesetipp!

Das schönste aller Leben
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Dieses Buch hat mich ehrlich überrascht. Ich habe es an einem Wochenende gelesen, weil ich es schlicht nicht aus der Hand legen konnte. Schon die ersten Seiten haben mich hineingezogen. Der Einstieg in ...

Dieses Buch hat mich ehrlich überrascht. Ich habe es an einem Wochenende gelesen, weil ich es schlicht nicht aus der Hand legen konnte. Schon die ersten Seiten haben mich hineingezogen. Der Einstieg in die Geschichte ist so klug und atmosphärisch gestaltet, dass ich sofort das Gefühl hatte, ganz nah bei den Figuren zu sein. Der Schreibstil ist dabei ruhig, eindringlich und gleichzeitig so klar, dass man sich mühelos treiben lassen kann. Besonders berührt hat mich, dass die Geschichte von zwei Frauen erzählt wird, die in unterschiedlichen Zeiten leben und dennoch mit ganz ähnlichen Fragen kämpfen. Obwohl ihre Lebensrealitäten verschieden sind, stehen sie vor denselben inneren Konflikten. Es geht um den eigenen Körper, um Anerkennung, um das Gefühl, gesehen und wertgeschätzt zu werden. Und es geht darum, wie schnell dieser Selbstwert ins Wanken gerät, wenn er zu sehr vom Außen abhängt. Ich habe mich in vielen Gedanken wiedergefunden. Dieses leise, oft unausgesprochene Ringen darum, genug zu sein. Schön genug, stark genug, erfolgreich genug. Das Buch zeigt sehr eindrücklich, wie sehr Frauen gelernt haben, ihren Wert über äußere Maßstäbe zu definieren, und wie brüchig dieses Fundament sein kann. Gleichzeitig erzählt es von innerer Stärke, von Widerstandskraft und von dem langen Weg, sich selbst unabhängig von gesellschaftlichen Erwartungen zu begreifen. Was mich besonders beeindruckt hat, ist die Feinfühligkeit, mit der diese Themen behandelt werden. Nichts wirkt belehrend, nichts überzeichnet. Stattdessen entsteht ein sehr ehrlicher Blick auf weibliche Lebensrealitäten, der mich nachdenklich gemacht hat. Die Parallelen zwischen den Generationen zeigen, wie hartnäckig bestimmte Muster sind und wie wichtig es ist, sie zu hinterfragen. Für mich ist dieses Buch deshalb mehr als nur eine gut erzählte Geschichte. Es ist eine Erinnerung daran, wie sehr unser Selbstbild geprägt wird und wie notwendig es ist, den eigenen Wert im Inneren zu suchen. Ein großartiger Roman, der mich gefesselt, bewegt und noch lange beschäftigt hat.

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Veröffentlicht am 16.02.2026

Großartiger Roman!

Die Namen
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Die Namen hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Es ist ein Buch, das einen emotional vollkommen mitnimmt und gleichzeitig viel Raum für Nachdenken lässt. Besonders beeindruckt hat mich, wie sensibel ...

Die Namen hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Es ist ein Buch, das einen emotional vollkommen mitnimmt und gleichzeitig viel Raum für Nachdenken lässt. Besonders beeindruckt hat mich, wie sensibel und zugleich realistisch häusliche Gewalt dargestellt wird. Die Autorin zeigt nicht nur die äußeren Umstände, sondern vor allem die inneren Konflikte der Betroffenen, ihre Ängste, ihre Sehnsüchte und die kleinen Momente der Hoffnung, die alles so nah und greifbar machen.

Für mich war es ein großer Gewinn, dass die Geschichte in drei unterschiedlichen Erzählsträngen erzählt wird. Jeder Strang ist eigenständig, trotzdem spürt man die Verbindungen zwischen den Lebenswegen. Es ist faszinierend zu sehen, wie eine scheinbar kleine Entscheidung – der Name eines Kindes – so unterschiedliche Leben hervorbringen kann. Diese Struktur macht die Geschichte nicht nur spannend, sondern auch sehr tiefgründig, weil sie immer wieder zum Nachdenken über die eigenen Entscheidungen und deren Auswirkungen anregt.

Das Buch ist eine emotionale Achterbahnfahrt. Es gibt Momente, die einen regelrecht mitnehmen, bei denen man mit den Figuren leidet, hofft oder verzweifelt, aber es gibt auch Szenen voller Spannung und unerwarteter Wendungen, die man so nicht kommen sieht. Dabei bleiben die Charaktere immer lebendig und vielschichtig. Ich habe mich sehr verbunden gefühlt, konnte ihre Gefühle nachvollziehen und ihre Entscheidungen nachempfinden, selbst wenn sie schwer oder schmerzhaft waren.

Wer gerne Familiengeschichten liest, tief in die Gefühlswelt von Figuren eintaucht und sich auf intensive Emotionen einlässt, wird dieses Buch lieben. Für mich war es ein rundum gelungenes Leseerlebnis, das noch lange nach der letzten Seite nachklingt. Ich kann es wirklich jedem empfehlen, der Geschichten sucht, die berühren, zum Nachdenken bringen und dabei fesselnd und spannend.

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Veröffentlicht am 10.02.2026

Ernüchternd

How to Talk to Yourself
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Ich finde das Buch etwas ernüchternd. Insgesamt wirkt es auf mich zwar reflektiert und an vielen Stellen wirklich gut gemeint, aber es gibt auch Passagen, die mich stark gestört haben. Besonders, wie die ...

Ich finde das Buch etwas ernüchternd. Insgesamt wirkt es auf mich zwar reflektiert und an vielen Stellen wirklich gut gemeint, aber es gibt auch Passagen, die mich stark gestört haben. Besonders, wie die Autorin über ihre Essstörung spricht und darüber, dass sie irgendwann keinen Lebenswillen mehr hatte und wie sie daraus ihre Strategie entwickelt hat, „alles wieder gut“ zu machen. So, als wäre es im Grunde für jeden Menschen erreichbar, wenn man nur „besser zu sich selbst ist“. Damit kann ich zwar in der Grundidee mitgehen, aber es erscheint mir auch schwer nachvollziehbar und in seiner Vereinfachung problematisch.

Solche Momente tauchen für mich immer wieder im Buch auf: Einerseits kritisiert sie sehr treffend, wie wir in unserer Gesellschaft zur ständigen Selbstoptimierung getrieben werden und dass genau das zu negativen Selbstgesprächen führt. Andererseits lesen sich viele ihrer Lösungsvorschläge selbst wieder wie eine Form der Optimierung, nur eben mit einem positiven Spin. Für mich ist das eine ambivalente Mischung, die ich nicht immer glaubhaft oder stimmig fand. Ich schreibe nicht gerne eine schlechte Rezension, aber das Buch hat mir leider gar nicht gefallen.

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Veröffentlicht am 10.02.2026

Spannend und herzerwärmend!

Alma
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Ich habe das Buch vor drei Tagen vor erscheinen lesen dürfen und direkt am Sonntag mit dem Lesen begonnen. Schon nach den ersten Seiten war ich vollkommen in der Geschichte angekommen, sodass ich das Buch ...

Ich habe das Buch vor drei Tagen vor erscheinen lesen dürfen und direkt am Sonntag mit dem Lesen begonnen. Schon nach den ersten Seiten war ich vollkommen in der Geschichte angekommen, sodass ich das Buch innerhalb von zweieinhalb Tagen beendet habe – was leider auch mit wenig Schlaf verbunden war. Die Erzählweise ist spannend und zugleich sehr warmherzig, mit einer Atmosphäre, die einen sofort mitnimmt und in eine andere Welt entführt. Besonders schön fand ich, wie lebendig die Schauplätze beschrieben sind und wie leicht es fällt, sich alles bildlich vorzustellen.

Im Mittelpunkt steht eine außergewöhnlich starke Protagonistin, die mit viel Empathie, innerer Stärke und Authentizität gezeichnet ist. Ihre Gedanken, Gefühle und Entscheidungen wirken nachvollziehbar und menschlich, wodurch man schnell eine enge Verbindung zu ihr aufbaut. Die Geschichte lebt von den Begegnungen, den leisen Momenten ebenso wie von den intensiven, und erzählt dabei von zwischenmenschlichen Beziehungen, innerem Wachstum und dem Mut, den eigenen Weg zu gehen.

Dieses Buch ist eine wunderbare Lektüre für alle, die sich nach Wärme sehnen, von Italien träumen und gleichzeitig eine tiefgehende, emotionale Geschichte lesen möchten. Es verbindet Spannung mit Gefühl und hinterlässt einen nachhaltigen Eindruck, der noch lange nach dem Lesen nachwirkt.

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