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Veröffentlicht am 13.01.2026

Interessantes Hörbuch

Freiheit
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Als ich erfuhr, dass Angela Merkel gemeinsam mit Beate Baumann an ihrer Autobiografie schreibt, stand schnell fest, dass ich sie lesen möchte.
Als ich jedoch gesehen habe, wie umfangreich dieses Werk geworden ...

Als ich erfuhr, dass Angela Merkel gemeinsam mit Beate Baumann an ihrer Autobiografie schreibt, stand schnell fest, dass ich sie lesen möchte.
Als ich jedoch gesehen habe, wie umfangreich dieses Werk geworden ist, war ich doch sehr abgeschreckt und fragte bei KiWi nach, ob es das Buch auch als Hörbuch gibt. Sie verwiesen mich zu argon, die ich umgehend anschrieb und die mir freundlicherweise völlig schnörkellos ein Exemplar zur Verfügung stellten. Herzlichen Dank dafür!
Die CD-Box umfasst drei CDs mit einer Gesamtlaufzeit von 23 Stunden und 30 Minuten. Gelesen wird es von Corinna Harfouch und teilweise auch von Angela Merkel selbst.
Ich muss sagen, dass sich die Entscheidung, es als Hörbuch zu hören, schon sehr früh als absolut richtig für mich herausgestellt hat. Das Buch hätte ich wahrscheinlich nach 100 bis 200 Seiten abgebrochen. Nicht, weil mich die Fakten und politischen Zusammenhänge zu Anfang echt erschlagen haben. Ich habe versucht, mir alles zu merken oder mich zurückzuerinnern, was mich schnell überfordert hat. Irgendwann hat sich meine Art zuzuhören verändert, weil ich gemerkt habe, dass es reicht, sich ein grobes Bild zu machen, ohne jede Einzelheit abzuspeichern.
Ich muss sagen, dass ich das Buch nicht lesen wollte, um herauszufinden, ob sie sich für gewisse Dinge rechtfertigt oder sie eventuell bereut, wie manch Andere das scheinbar getan haben, wenn man manche Rezensionen so liest. Mir ging es darum, mehr über den Mensch Angela Merkel zu erfahren. Und das habe ich!
Ein Wort kam mir sehr schnell und dann immer wieder in den Kopf. Und zwar: Respekt! Was dieses Amt einem abverlangt, ist schon krass. Diese Frau hatte echt ein Wahnsinnspensum zu absolvieren. Und das freiwillig 16 Jahre lang. Für dieses Amt musst du einfach geschaffen sein, diese Hingabe, Disziplin und Diplomatie, die dafür notwendig ist, kann man unmöglich lernen. Und auch wenn ich vielleicht nicht mit allen Facetten ihrer Politik einverstanden bin, zolle ich ihrem Durchhaltevermögen echt Respekt! Und auch ihrer Fähigkeit, Fehler einzugestehen, was sie nämlich durchaus tut!

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Veröffentlicht am 13.01.2026

Langweilig mit versöhnendem Ende

Die blaue Stunde
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Eigentlich sollte „Girl on the train“ mein erstes Buch von Paula Hawkins werden. Aber wie das halt so ist, liegt es noch schön friedlich auf meinem SuB. 😊
Als ich die Ankündigung zu „Die blaue Stunde“ ...

Eigentlich sollte „Girl on the train“ mein erstes Buch von Paula Hawkins werden. Aber wie das halt so ist, liegt es noch schön friedlich auf meinem SuB. 😊
Als ich die Ankündigung zu „Die blaue Stunde“ gelesen habe, war ich sofort angesprochen:
In einer Skulptur der mittlerweile verstorbenen Künstlerin Vanessa Chapman wird ein menschlicher Knochen entdeckt. Nach ihrem Tod hat sie den Großteil ihrer Werke einer Stiftung hinterlassen, die die Skulpturen und Gemälde an Museen ausleiht. Um mehr über besagte Skulptur und die Herkunft des Knochens herauszufinden, fährt Kurator und Chapman-Kenner James Becker auf die Gezeiteninsel Eris Island, wo Chapman bis zu ihrem Tod in völliger Abgeschiedenheit gelebt hat. Er will sich dort mit Grace, einer früheren Freundin der Künstlerin, treffen, um mehr über die eigenwillige Frau in Erfahrung zu bringen. Doch Grace ist an soziale Kontakte nicht gewohnt und hat deutlich mehr zu verbergen, als Becker auch nur im Ansatz erahnen kann.

Das Buch hat es mir anfangs sehr schwer gemacht. Es ist zwar ein Roman, aber irgendwie hatte ich durch den Klappentext deutlich mehr Tempo erwartet. Das war für meinen Geschmack nämlich lange Zeit gleich null. An Handlung ließ sich nicht viel erkennen, dafür hat die Autorin sehr viel Wert darauf gelegt, die Atmosphäre und die Persönlichkeit der Künstlerin hervorzuheben. Die wurde mir, wie leider sämtliche andere Figuren, im gesamten Verlauf der Geschichte nicht sympathisch. Sowas macht es mir immer sehr schwer, einen Zugang zu einem Buch zu finden, wenn man wirklich alle Personen unsympathisch findet…
Ein kleiner Stolperstein waren für mich zu Beginn auch die ganzen Kunst-Fachbegriffe. Verschiedene Kunstrichtungen, Stile, Methoden usw. Ich hatte Angst, dass mich das überfordert, aber als ich gecheckt hatte, dass man auch drüberlesen kann und das alles nicht entscheidend dafür ist, um der Handlung folgen zu können, hatte ich meinen Ausweg gefunden.
Glücklicherweise gehört „Die blaue Stunde“ zu den Büchern, die nach hintenraus nochmal ordentlich was wettmachen! Wie sie alles abgerundet hat, hat mich teilweise doch nochmal sehr überrascht und einigermaßen versöhnt aus dem Buch gehen lassen.

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Veröffentlicht am 13.01.2026

Langweilig mit versöhnendem Ende

Die blaue Stunde
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Eigentlich sollte „Girl on the train“ mein erstes Buch von Paula Hawkins werden. Aber wie das halt so ist, liegt es noch schön friedlich auf meinem SuB. 😊
Als ich die Ankündigung zu „Die blaue Stunde“ ...

Eigentlich sollte „Girl on the train“ mein erstes Buch von Paula Hawkins werden. Aber wie das halt so ist, liegt es noch schön friedlich auf meinem SuB. 😊
Als ich die Ankündigung zu „Die blaue Stunde“ gelesen habe, war ich sofort angesprochen:
In einer Skulptur der mittlerweile verstorbenen Künstlerin Vanessa Chapman wird ein menschlicher Knochen entdeckt. Nach ihrem Tod hat sie den Großteil ihrer Werke einer Stiftung hinterlassen, die die Skulpturen und Gemälde an Museen ausleiht. Um mehr über besagte Skulptur und die Herkunft des Knochens herauszufinden, fährt Kurator und Chapman-Kenner James Becker auf die Gezeiteninsel Eris Island, wo Chapman bis zu ihrem Tod in völliger Abgeschiedenheit gelebt hat. Er will sich dort mit Grace, einer früheren Freundin der Künstlerin, treffen, um mehr über die eigenwillige Frau in Erfahrung zu bringen. Doch Grace ist an soziale Kontakte nicht gewohnt und hat deutlich mehr zu verbergen, als Becker auch nur im Ansatz erahnen kann.

Das Buch hat es mir anfangs sehr schwer gemacht. Es ist zwar ein Roman, aber irgendwie hatte ich durch den Klappentext deutlich mehr Tempo erwartet. Das war für meinen Geschmack nämlich lange Zeit gleich null. An Handlung ließ sich nicht viel erkennen, dafür hat die Autorin sehr viel Wert darauf gelegt, die Atmosphäre und die Persönlichkeit der Künstlerin hervorzuheben. Die wurde mir, wie leider sämtliche andere Figuren, im gesamten Verlauf der Geschichte nicht sympathisch. Sowas macht es mir immer sehr schwer, einen Zugang zu einem Buch zu finden, wenn man wirklich alle Personen unsympathisch findet…
Ein kleiner Stolperstein waren für mich zu Beginn auch die ganzen Kunst-Fachbegriffe. Verschiedene Kunstrichtungen, Stile, Methoden usw. Ich hatte Angst, dass mich das überfordert, aber als ich gecheckt hatte, dass man auch drüberlesen kann und das alles nicht entscheidend dafür ist, um der Handlung folgen zu können, hatte ich meinen Ausweg gefunden.
Glücklicherweise gehört „Die blaue Stunde“ zu den Büchern, die nach hintenraus nochmal ordentlich was wettmachen! Wie sie alles abgerundet hat, hat mich teilweise doch nochmal sehr überrascht und einigermaßen versöhnt aus dem Buch gehen lassen.

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Veröffentlicht am 13.01.2026

Langweilig mit versöhnendem Ende

Die blaue Stunde
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Eigentlich sollte „Girl on the train“ mein erstes Buch von Paula Hawkins werden. Aber wie das halt so ist, liegt es noch schön friedlich auf meinem SuB. 😊
Als ich die Ankündigung zu „Die blaue Stunde“ ...

Eigentlich sollte „Girl on the train“ mein erstes Buch von Paula Hawkins werden. Aber wie das halt so ist, liegt es noch schön friedlich auf meinem SuB. 😊
Als ich die Ankündigung zu „Die blaue Stunde“ gelesen habe, war ich sofort angesprochen:
In einer Skulptur der mittlerweile verstorbenen Künstlerin Vanessa Chapman wird ein menschlicher Knochen entdeckt. Nach ihrem Tod hat sie den Großteil ihrer Werke einer Stiftung hinterlassen, die die Skulpturen und Gemälde an Museen ausleiht. Um mehr über besagte Skulptur und die Herkunft des Knochens herauszufinden, fährt Kurator und Chapman-Kenner James Becker auf die Gezeiteninsel Eris Island, wo Chapman bis zu ihrem Tod in völliger Abgeschiedenheit gelebt hat. Er will sich dort mit Grace, einer früheren Freundin der Künstlerin, treffen, um mehr über die eigenwillige Frau in Erfahrung zu bringen. Doch Grace ist an soziale Kontakte nicht gewohnt und hat deutlich mehr zu verbergen, als Becker auch nur im Ansatz erahnen kann.

Das Buch hat es mir anfangs sehr schwer gemacht. Es ist zwar ein Roman, aber irgendwie hatte ich durch den Klappentext deutlich mehr Tempo erwartet. Das war für meinen Geschmack nämlich lange Zeit gleich null. An Handlung ließ sich nicht viel erkennen, dafür hat die Autorin sehr viel Wert darauf gelegt, die Atmosphäre und die Persönlichkeit der Künstlerin hervorzuheben. Die wurde mir, wie leider sämtliche andere Figuren, im gesamten Verlauf der Geschichte nicht sympathisch. Sowas macht es mir immer sehr schwer, einen Zugang zu einem Buch zu finden, wenn man wirklich alle Personen unsympathisch findet…
Ein kleiner Stolperstein waren für mich zu Beginn auch die ganzen Kunst-Fachbegriffe. Verschiedene Kunstrichtungen, Stile, Methoden usw. Ich hatte Angst, dass mich das überfordert, aber als ich gecheckt hatte, dass man auch drüberlesen kann und das alles nicht entscheidend dafür ist, um der Handlung folgen zu können, hatte ich meinen Ausweg gefunden.
Glücklicherweise gehört „Die blaue Stunde“ zu den Büchern, die nach hintenraus nochmal ordentlich was wettmachen! Wie sie alles abgerundet hat, hat mich teilweise doch nochmal sehr überrascht und einigermaßen versöhnt aus dem Buch gehen lassen.

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Veröffentlicht am 13.01.2026

Schöner Mix aus Spannung und Lovestory

Healing Broken Wings
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Healing Broken Wings ist seit der Leipziger Buchmesse 24 in meinem Besitz. Ich bekam es aber nicht einfach als Reziexemplar überreicht, sondern habe es mir am letzten Messetag am Selfpublisherstand hart ...

Healing Broken Wings ist seit der Leipziger Buchmesse 24 in meinem Besitz. Ich bekam es aber nicht einfach als Reziexemplar überreicht, sondern habe es mir am letzten Messetag am Selfpublisherstand hart erkämpft. Dort wurden am Schluss nämlich alle Ausstellungsexemplare verschenkt. Und da mich das Cover von Healing Broken Wings beim Durchschlendern bereits angesprochen hatte, habe ich direkt zugegriffen.

Glücklicherweise entpuppte es sich als schöne Wintergeschichte, die aber nicht nur idyllisch und beschaulich konnte, sondern auch leicht spicy und schön spannend. War für mich mal eine willkommene Abwechslung zu den sonst eher unaufgeregten, ruhigen Winter-/Weihnachtsgeschichten.
Wir lernen Elaina kennen, deren großer Traum in Form eines eigenen Cafés im Begriff ist, sich endlich zu erfüllen, als wie aus dem Nichts Rocker-Bad-Boy Ray auftaucht und Besitzansprüche an besagtem Bluebird-Café anmeldet. Da Ray allerdings Geld braucht und an dem Cafè eigentlich gar nicht interessiert ist, einigen sich die beiden notgedrungen. Problem gelöst, könnte man meinen, wäre da nicht Rays Vergangenheit, die ihn im Bluebird-Cafè in verschiedener Form einholt und nicht nur sein Leben bedroht…

Der Einstieg in die Geschichte ist mir nicht so ganz leicht gefallen, da für mich die beiden Hauptfiguren zunächst nicht richtig greifbar waren. Das besserte sich aber mehr und mehr, sodass ich nach ein paar Seiten voll abtauchen konnte und die Geschichte genießen konnte. Ich mochte das Setting und den Verlauf, den die Geschichte nahm. Sehr gefallen hat mir, dass die Autorin nicht davor zurückgeschreckt ist, eine gehörige Portion Spannung mitreinzubringen. So ein Mix aus verschiedenen Genres kann auch gerne mal ins Auge gehen, aber hier fand ich die Mischung aus Spannung und Lovestory sehr gelungen.

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