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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.07.2017

Glamour, Prunk und ausschweifende Gala-Dinner - Bullshit

Nothing Like Us
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Das Cover ist zwar dezent gehalten und wirkt recht einfach gestaltet aber dennoch konnte es mich mit dem eleganten und zurückhaltenden Design überzeugen. Ich finde die Farben sehr schön und gut aufeinander ...

Das Cover ist zwar dezent gehalten und wirkt recht einfach gestaltet aber dennoch konnte es mich mit dem eleganten und zurückhaltenden Design überzeugen. Ich finde die Farben sehr schön und gut aufeinander abgestimmt. Ich könnte noch länger davon schwärmen

In 'Zu diesem Buch' kann man sich bereits einen recht kurzen aber dennoch guten Vorgeschmack auf die Geschichte holen. Bereits der erste Satz 'Konnte man eigentlich verhaftet werden, weil man mitten in New York, im Zentrum der Schönen und Reichen, randalierte?' hat mich zum Schmunzeln gebracht und spätestens nach dem ersten Kapitel hatte es die Autorin Kim Nina Ocker geschafft mich für das Buch einzunehmen. Der Schreibstil ist sehr angenehm, die Geschichte leicht und flüssig zu lesen wodurch die Seite nur so dahin fliegen.

Die Hauptfigur ist die 19-jährige Lena Winter aus Deutschland und Sander aus Amerika, Schauplatz ist New York City. Ich finde die Autorin hat die Figuren, allen voran Lena gut dargestellt und die Atmosphäre in einem New Yorker Hotel gut eingefangen. Man fühlt sich als Leser gut in die Geschichte hineinversetzt, als wäre man direkt an Lena's bzw. Sander's Seite (je nachdem wer gerade erzählt) und würde alles 'live' miterleben - man freut sich mit ihr, verzweifelt aber genauso wenn sie es tut! Auch die Kapitel aus Sicht von Sander finde ich toll und verleihem dem Buch noch mehr Charme. Kim Nina Ocker schafft es mich mit Lenas und Sanders Gefühlswelt mitzureißen und mich außerdem von ihrem Roman zu begeistern.

Fazit: Eine tolle Liebesgeschichte mit Wirrungen, viel Gefühl und Witz Von mir bekommt das Buch eine absolute Leseempfehlung - für zwischendurch ist 'Nothing like us' eine perfekte (leichte) Unterhaltung. Ich erwartete mir eine spannende Geschichte mit etwas Herz-Schmerz und wurde nicht enttäuscht.

Am Ende möchte ich noch zwei Zitate aus dem Buch wiedergeben, welche mir sehr gefallen haben.
»Wenn die Klügeren immer nachgeben, dann beherrschen die Dummen die Welt.«
»Manchmal passen zwei Menschen gut zusammen, ihre Leben aber nicht.«

Veröffentlicht am 14.06.2017

Grandioser Abschluss der Profiler-Reihe von Dania Dicken

Die Furcht in deinen Augen
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In 'Die Profilerin – Die Furcht in deinen Augen' beschert uns die Autorin Dania Dicken bereits Band neun (und damit leider auch den letzten Band) der Profiler-Reihe mit Andrea Thornton!

Das Cover sieht ...

In 'Die Profilerin – Die Furcht in deinen Augen' beschert uns die Autorin Dania Dicken bereits Band neun (und damit leider auch den letzten Band) der Profiler-Reihe mit Andrea Thornton!

Das Cover sieht wieder fantastisch aus und fügt sich wie immer optisch gut in die anderen Cover der Reihe ein.

In 'Über diese Folge' kann man sich bereits kurz auf das Buch einstimmen, mir persönlich wird hier allerdings zu viel verraten. Dadurch, dass dich wusste das Julie wieder nach Hause kommt nachdem sie verschwunden war, konnte ich da leider nicht so mitfiebern. Da diese Tatsache mein Lesevergnügen kurz doch etwas getrübt hat werde ich, sofern möglich, einen halben Stern abziehen – einen ganzen finde ich dann doch zu krass! Der Einstieg in den letzten Band gelang mir gut und ich war wieder ab der ersten Zeile von der Geschichte gefesselt. Der Schreibstil ist wie immer der Wahnsinn, sehr angenehm aber dennoch mitreißend und man fühlt und leidet mit den Figuren.

Fazit:
Die Autorin Dania Dicken versteht es ihren Nutzen aus ihrem Psychologie-Studium zu ziehen, sie setzt ihr gewonnenes Wissen in ihren Profiler-Thrillern gekonnt um. Dania Dicken schafft es die Emotionen der Personen und die Atmosphäre der verschiedenen Schauplätze und Handlungen ausgezeichnet zu vermitteln. Außerdem reißt sie den Leser mit der Geschichte mit sodass man das Buch, bevor man die letzte Seite erreicht hat, nur schwer aus der Hand geben kann!

Dieses Buch ist für alle Cody McFayden oder Criminal Minds Fans ein Muss! Zum Verständnis von diesem Thriller empfehle ich die anderen Bänder der Reihe (in der richtigen Reihenfolge) zu lesen.

Da 'Die Furcht in deinen Augen' der letzte Teil dieser Reihe ist darf man gespannt auf andere Werke der Autorin warten.

Veröffentlicht am 12.06.2017

Das Leben ist ein Arschloch, aber immerhin gibt es Regenbogen

Wo der Regenbogen anfängt ...
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Das Cover ist gefällt mir sehr gut. Es ist zwar bunt aber dennoch harmonisch und sehr schön gestaltet und alles aufeinander abgestimmt.

Da ich letztes Jahr in Irland war, auch in Wicklow, und vor allem ...

Das Cover ist gefällt mir sehr gut. Es ist zwar bunt aber dennoch harmonisch und sehr schön gestaltet und alles aufeinander abgestimmt.

Da ich letztes Jahr in Irland war, auch in Wicklow, und vor allem aber weil mich die Inhaltsangabe tief berührt hat musste ich bei diesem Buch selbstverständlich sofort zuschlagen und zu lesen beginnen.

In 'Über diese Buch' kann man sich bereits einen kurzen Vorgeschmack auf die berührende Geschichte holen. Leider vermisste ich zu Anfangs Informationen bzw. ein Bild zur Autorin und fand es zunächst schade dass diese Rubrik nicht enthalten zu sein scheint doch am Ende des Buches wurde ich dann überraschender Weise doch noch fündig – eine komisch Stelle zur Platzierung in einem E-Book aber okay…

Der Prolog von 'Wo der Regenbogen anfängt‘ spielt im August 2009 in Irland und ich mir gelang es sofort mich in die Geschichte rein zu versetzen. Der Schreibstil von Julia Bohndorf ist flüssig und angenehm zu lesen. Die Geschichte geht dann mit Kapitel eins vier Jahre später weiter. Die eingestreuten Tagebucheinträge von Niamh gefallen mir sehr gut und verleihen dem Buch in meinen Augen noch mehr Charme. Sie passen sehr gut in die Geschichte und zaubern mir immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht - interessant wie zehnjährige die Welt betrachten und vor allem was für sie wichtig scheint um es dem heißgeliebten Tagebuch anzuvertrauen! Der Epilog hat die Geschichte gut abgerundet.

Leider hatten sich einige Satzfehler (wiederholende Wörter usw.) eingeschlichen diese konnte aber mein Lesevergnügen nicht trüben. Außerdem durfte ich durch die Geschichte eine Anregegung für einen neuen irischen Whiskey 'Tullamore Dew Phonix' entdecken – denn muss ich auch unbedingt mal probieren

Veröffentlicht am 06.06.2017

Du wirst begeistert sein! Cocktails. Skandale. Geile Kleider.

Die Wellington-Saga - Versuchung
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Ich finde das Cover bezaubernd, es ist dezent aber dennoch sehr ansprechend! Das perlmuttfarbige Cover mit der pinken Schrift sieht in echt noch viel schöner und edler aus als auf dem Foto.

Durch den ...

Ich finde das Cover bezaubernd, es ist dezent aber dennoch sehr ansprechend! Das perlmuttfarbige Cover mit der pinken Schrift sieht in echt noch viel schöner und edler aus als auf dem Foto.

Durch den Hintergrund des Autors war ich sehr gespannt auf dieses Buch - Polo-Spieler, Model, Besitzer eines argentinischen Polo-Teams - WOW, dass Buch muss der Hammer sein, dachte ich mir und ging mit entsprechend großen Erwartungen an den ersten Band der Wellington-Reihe heran und wurde nicht enttäuscht.

Durch die relativ kurzen und kompakten Kapitel geht das Lesen schnell und unkompliziert voran. Der Schreibstil ist sehr angenehm und hat einen gewissen Charme, um nicht sogar zu sagen einen gewissen Zauber!

Ich persönlich bin gut in die Geschichte reingekommen. Georgia war mir sofort sympathisch, bei Alejandro hat es etwas gedauert. Das Team der Familie Del Campo mochte ich auch von Anfang an - zu Beginn, zugegebenermaßen vor allem weil es so heißt wie ich 'La Victoria' – da bliebt mir ja schließlich gar nichts anderes übrig

Den Anhang fand ich gut. In der Leseprobe konnte man sich bereits einen Vorgeschmack auf den nächsten Teil holen und ich hätte am liebsten sofort weitergelesen. Außerdem ist im Anhang eine Erklärung zum Polospiel zu finden, allerdings hätte mir diese Ausführung am Anfang mehr gebracht als am Ende.

Einen Sternabzug gibt es wegen ein paar Logikfehlern, dem übermäßigen Alkoholkonsum und weil mir das Ende zu abrupt kam und für mich die Geschichte um Georgia und Alejandro nicht abgeschlossen war. Ich hoffe darauf, dass sich noch ein paar Dinge in den folge Bänden klären allerdings hege ich da so mein Zweifel und hatte kurz überlegt deswegen noch einen Stern abzuziehen, mich dann nach einigem Hin und Her aber schließlich dagegen entschieden.

Veröffentlicht am 31.05.2017

Kein Krimi - eher eine Roman mit Krimi-Elementen

Tiefer Grund
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Der Prolog ist ein sehr guter und gelungener Einstieg in den Krimi und macht definitiv Lust auf den Rest. Ebenso wie das Buchcover - es wirkt irgendwie beruhigend aber zugleich sehr ansprechend. Wobei ...

Der Prolog ist ein sehr guter und gelungener Einstieg in den Krimi und macht definitiv Lust auf den Rest. Ebenso wie das Buchcover - es wirkt irgendwie beruhigend aber zugleich sehr ansprechend. Wobei ich zu anfangs dachte das ‚beruhigend‘ bei einem Krimi eher widersprüchlich ist – aber nach dem Lesen des Buches verstehe ich dass nun da die Spannung definitiv fehlt.

Ich muss gleich vorweg sagen dass dieser Band für mich der erste der Reihe ist. Ich kannte die Cherringham Krimi der Autoren Matthew Costello und Neil Richards bisher nicht. Eventuell hätte ich für das bessere Verständnis bzw. für besser Beziehungen zu den Figuren die anderen Bände kennen sollen - möglicherweise wäre meine Bewertung dann besser ausgefallen.

Der Schreibstil der Autoren ist gut, sehr flüssig und leicht zu lesen. Sarah ist eine sympathische und vielschichtige Person. Die Story, welche in Cherringham - einem kleinen, beschaulichen Ort in England - spielt, ist im Großen und Ganz interessant. Mir hat es allerdings an einigen Stellen an Spannung gefehlt, sozusagen ist mir die gewisse Würze an der Story abgegangen. Außerdem erschienen mir Teile der Geschichte doch recht unglaubwürdig - spezielle die Aufklärung des Verbrechen bzw. die Konfrontation am Ende war für mich nicht nachvollziehbar, ich denke nicht das (vernünftige) Leute so handeln - deswegen auch einen Sternabzug. Einen weiteren Stern muss ich leider abziehen da mir die einzelnen Figuren (speziell Sarah und ihre Kinder bzw. Sarahs Beziehung zu Jack) zu wenig ausgearbeitet waren. Vielleich hätte ich, wie bereits vorher mal kurz erwähnt, dafür frühere Bände kennen müssen damit ich bereits mehr über Sarah gewusst hätte aber so habe ich mich dauern gefragt wie sie so wurde wie sie nun ist und was es mit ihr und Jack so auf sich hat. Und die Andeutungen auf frühere 'Fälle' haben mich nur verwirrt und mit mehr Fragen zurückgelassen als zu Beginn. Eines muss ich noch erwähnen: die Lehrer, speziell Tim, fand ich hingegen sehr vielschichtig und gut dargestellt.

Alles in allem ist ‚Tiefer Grund‘ der Cherringham-Reihe aber eine netter Krimi für zwischendurch. Bestimmt ist es kein Fehler sich noch andere Bände der Reihe anzusehen bevor man sich an diesen hier wagt. Denn aus den einzelnen Figuren und deren verschiedensten Beziehungen zueinander kann bestimmt mehr, als es hier gemacht wurde, herausgeholt werden und da hoffe ich stark auf die anderen Bände!

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