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Veröffentlicht am 11.10.2020

Toller NA-Roman :)

Truly
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Das Cover und der Klappentext des Buchs haben mich direkt angesprochen, sodass für mich klar war, dass ich das Buch lesen musste :D .. Außerdem ist das Buch ja momentan überall und sogar auf der Spiegel ...

Das Cover und der Klappentext des Buchs haben mich direkt angesprochen, sodass für mich klar war, dass ich das Buch lesen musste :D .. Außerdem ist das Buch ja momentan überall und sogar auf der Spiegel Bestseller Liste gelandet.

Die ersten Seiten und Kapitel waren direkt sehr ansprechend durch Avas unvergleichlichen tollen Schreibstil und durch die tollen Protagonisten Andie und June. In einigen von Andies Eigenarten und Monk-Attacken konnte ich mich direkt wiederfinden :D. Bis Andie und Cooper das erste Mal so richtig aufeinandertreffen und auch miteinander interagieren, vergehen schon einige Seiten, deshalb kam es mir schon etwas länger vor bis man so richtig im Geschehen war.

Cooper fand ich irgendwie etwas schwer zu durchschauen und ich muss zugeben, dass ich bis zum Ende des Buchs mit ihm nicht wirklich warm geworden bin. Trotz einiger Kapitel aus seiner Sicht hätte ich mich von seiner Seite über mehr Interaktionen gegenüber Andie gefreut.

Mason, June, Jack und der süße Socke haben das Geschehen im Buch super aufgelockert und nach den ersten 100 Seiten war ich total in der Geschichte und habe mich nach und nach in die Protagonisten und vor allem in die WG verliebt :) .. Bei einigen Stellen musste ich echt laut auflachen, vor allem Masons und Junes gekabbel fand ich sehr amüsant. Positiv überrascht hat mich, dass das Thema Studium und Vorlesungen relativ im Hintergrund geblieben sind.

Die Beziehung zwischen Andie und Cooper hat sich eher schleichend über viele Blicke und Unausgesprochenes entwickelt. Für mich kam die Chemie zwischen den beiden leider nicht so rüber wie für viele andere Leser. Mir hat da etwas gefehlt, ich kann aber nicht genau sagen was. Der Übergang von den Blicken und ein paar kurzen Sätzen zu dem Punkt am dem Gefühle und Annäherungen ins Spiel kamen, hat sich für mich nicht richtig entwickelt sondern ist einfach passiert. Auch hier hätte ich mich über noch mehr Aktionen zwischen Andie und Cooper gefreut.

Im letzten Drittel des Buchs hatte ich das Gefühl dass einige Situationen etwas überspitzt dargestellt wurden bzw. Andie vllt etwas dramatisch reagiert hat. In diesen Moment war ich sehr froh über Masons besonnene ruhige Art mit der er alles wieder ins Lot bringt.

Insgesamt hat mich das Buch trotz der oben genannten Kritikpunkte sehr gut unterhalten, vor allem Andie, June, Mason und Dylan haben mir sehr gut gefallen und ich bin gespannt wie es nun in Band 2 mit June und Mason weitergeht :).

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.09.2020

Leider passiert so gut wie nichts ..

When We Fall
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When we Fall ist die Fortsetzung der K-Pop Romanze zwischen Ella und Jae-Yong. Band 1 hat mir leider schon nicht sooo gut gefallen und hat 3,5 Sterne von mir erhalten. Aufgrund eines krassen Cliffhangers ...

When we Fall ist die Fortsetzung der K-Pop Romanze zwischen Ella und Jae-Yong. Band 1 hat mir leider schon nicht sooo gut gefallen und hat 3,5 Sterne von mir erhalten. Aufgrund eines krassen Cliffhangers zum Ende habe ich mich dann doch entschlossen den 2. Band zu lesen.

Wie schon im 1. Band war mir Ella sehr sympathisch. Sie ist absolut bodenständig und ich kann mich sehr mit ihr identifizieren, wobei es auch einige Momente gab in denen ich ihr handeln nicht so ganz nachvollziehen konnte. Die wunderbare Stimmung aus dem Auftakt der Reihe konnte auch in der Fortsetzung den Leser wieder wunderbar einlullen und ich habe mich deswegen schon sehr wohl zwischen den Seiten gefühlt. Die Atmosphäre die vor allem aufgrund der angenehmen Charaktere der Protagonisten besteht holt den Leser absolut ab.

Auch Jae-Yong konnte mich mit seiner angenehmen tollen Art wieder überzeugen. Es ist schön zur Abwechselung mal von einem Goodboy zu lesen der trotzdem nicht zu "good" ist, sondern in einem angenehmen tollen Maße. Leider haben mir aber auch wie im ersten Band viel zu viele Einblicke in Jaes Leben gefehlt, ich weiß genau so viel wie Ella über ihn und ich wünschte der Leser dürfte einiges aus seiner Perspektive erfahren - mir fehlen einfach absolut Kapitel aus seiner Sicht.

Nun zu meinem Hauptproblem mit dem Buch, was auch meine Meinung über das Buch absolut ins Negative gezogen hat - die Geschichte ist schlicht und einfach langweilig. Schon im ersten Band ist nicht viel passiert und ich bin mit der Hoffnung, dem Wunsch an Band 2 gegangen, dass es endlich mal richtig losgeht, dass was passiert, dass sogar etwas Spannung aufkommt und auch mehr zwischen den Protagonisten passiert. Aber leider wurde ich hier absolut enttäuscht! Es ist noch weniger passiert als in Band 1 und ich hatte das Gefühl das Band 1 einfach nochmal wiederholt wurde, nur dieses mal mit einem anderen Cliffhanger am Ende (den ich übrigens schon kommen sehen habe ..) zwischen Ella und Jae hat sich überhaupt nichts entwickelt, im Gegenteil, ich hatte das Gefühl die Kennlern-Phase wurde zurückgespult und einfach nochmal von vorne abgespielt. 95 % der Geschichte haben sich in Ellas Wohnung und am ihren Handy abgespielt ..

Da macht auch der Cliffhanger das ganze nicht mehr wett.

Ich habe ja schon immer etwas auf Kriegsfuß mit New Adult-Büchern gestanden, da sie oft sehr ähnliche Plots und Geschichten haben. Hier hat die Autorin sich mal eine Konstellation mit einem ganz anderen Thema ausgedacht und schafft es trotzdem durch gefühlt 0 Inhalt das Potential links liegen zu lassen, was mich einfach enttäuscht :/.

Fazit:
Dieses Buch erhält von mir 2,5 Sterne und zwar auch nur, da ich die beiden Protagonisten wirklich toll finde und mir die Stimmung im Buch wieder sehr gut gefallen hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.09.2020

Besser als Band 1 , konnte mich aber auch nicht vom Hocker hauen.

Clans of London, Band 2: Schicksalsmagie
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Clans of London - Schicksalsmagie ist die Fortsetzung von Clans of London - Hexentochter und gleichzeitig der finale Band der magischen Dilogie.

ACHTUNG, FALLS IHR BAND 1 NOCH NICHT GELESEN HABT, KÖNNTE ...

Clans of London - Schicksalsmagie ist die Fortsetzung von Clans of London - Hexentochter und gleichzeitig der finale Band der magischen Dilogie.

ACHTUNG, FALLS IHR BAND 1 NOCH NICHT GELESEN HABT, KÖNNTE EUCH DIESE REZENSION SPOILERN!!

Nach dem spannenden Ende und dem Cliffhanger aus dem ersten Band muss Caroline sich erst einmal an ihre neuen und wirklich starken Kräfte gewöhnen, die definitiv nicht zu unterschätzen sind. Außerdem muss sie sich auch in Band 2 wieder gegen die Hexenclans behaupten die es auf sie abgesehen haben, dabei erhält sie allerdings unterwartete Hilfe.

Band 1 der Reihe konnte mich leider nicht vollkommen überzeugen, da das Buch streckenweise zu langweilig war und ich mir viel mehr erhofft hatte. Leider ging es im 2. Band so weiter für mich. Insgesamt muss ich sagen, hat mir der 2. Band einen Ticken besser gefallen, aber auch hier gab es immer wieder Abschnitte die sich gezogen haben und das Thema Lovestory bzw. Dreiecksbeziehung stand mir an einigen Stellen unnötiger Weise wieder zu sehr im Vordergrund. Der Verlauf der Geschichte und die Entwicklung von Caroline und ihren Kräften und ihren engsten Verbündeten hat mir aber ganz gut gefallen, zwischendurch kam immer wieder einiges an Spannung auf und im letzten Drittel des Buchs gibt es auch noch eine gut durchdachte Wendung (die ich aber leider trotzdem schon erahnt hatte).

Insgesamt hätte ich mir aber auch bei diesem Buch mehr an Tiefe gewünscht, einige Aspekte waren meiner Meinung nach zu leicht abgehandelt und ich finde man hätte noch so viel mehr aus der Geschichte rausholen können! Band 1 habe ich 3 Sterne gegeben, da mir Teil 2 etwas besser gefallen hat, gehe ich hier auf 3,5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.09.2020

Leider wurde am Ende die Message des Buchs für mich kaputt gemacht ..

Ugly fat thing?
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ACHTUNG, DIESE REZENSION ENTHÄLT SPOILER (DIESE HABE ICH ABER NOCH EINMAL GESONDERT GEKENNZEICHNET)

Inhalt:
In Ugly fat thing? lernt man Ashleys Geschichte kennen. Sie bezeichnet sich selbst als "fett" ...

ACHTUNG, DIESE REZENSION ENTHÄLT SPOILER (DIESE HABE ICH ABER NOCH EINMAL GESONDERT GEKENNZEICHNET)

Inhalt:
In Ugly fat thing? lernt man Ashleys Geschichte kennen. Sie bezeichnet sich selbst als "fett" oder "Schwabbel" und hat ihr ganzes leben schon mit Mobbing deswegen zu kämpfen, ob durch ihre Mitschüler oder (ohne es vielleicht richtig wahrzunehmen) durch ihre Familie. Ihr Selbstwertgefühl ist dementsprechend nicht existent, doch als sie den verständnisvollen und für sie perfekten Jordan kennenlernt ändert sich plötzlich einiges für Ashley, vor allem ihre Sichtweise auf viele Dinge.

Meine Meinung:
Ab der ersten Seite, eigentlich schon vor dem Lesen, wusste ich, das diese Geschichte mich zu Tränen rühren wird, dass ich mich zum Teil in Ashley wiederfinden werde und es für mich sehr emotional werden wird. Genau das hat die Autorin auch erreicht, Ashley hat starke Komplexe, der Selbsthass zerfrisst sie, sie traut sich nicht vor anderen Menschen zu essen oder kurzärmelige Sachen zu tragen, da sie nicht möchte, dass andere Menschen den Anblick auf ihr Fett ertragen müssen. Ich konnte so so viele Gedanken von Ashley absolut verstehen und habe schon sehr oft genauso gefühlt wie sie. Ich habe mich ihr so verbunden gefühlt und ihre Geschichte, ihr Selbsthass hat mich sehr oft zum Weinen gebracht. Vor allem die Konversationen mit ihrer grässlichen Mutter haben mir den Rest gegeben, wie kann man bloß so ein schrecklicher Mensch und so eine schlechte Mutter sein? Ab liebsten hätte ich dieser Frau eine verpasst, ganz ehrlich! Das Ashley zu dem Mensch geworden ist, der sie nun mal ist, ist für mich absolut auf ihr Umfeld zurückzuführen und war zum Großteil sehr verständlich für mich.

Es gab aber trotzdem einige Passagen im Buch bei denen ich mir dachte: Ok, Ashley ist dramatisch, der Leser weiß das auch, weil sie das selber über sich sagt, aber man muss es auch nicht übertreiben.. In einigen Szenen gab es ganz einfach, auch für Ashley, vieeel zu viel Drama. Manchmal hatte ich das Gefühl sie MÖCHTE neutrale oder auch positive Phrasen einfach falsch verstehen. Versteht mich nicht falsch, jeder fasst mal etwas falsch auf und ich selbst kenne das Dingen gegenüber zu negativ eingestellt zu sein, aber in einigen Momenten lies sie das schon sehr naiv fast dumm erscheinen.

Ashley hat in ihrem Leben zum Glück ihre beste Freundin Stacie, die sie liebt wie sie ist und immer für sie da ist. Das fand ich wirklich toll, denn jeder braucht so einen Menschen. Als Ashley Jordan kennen gelernt hat war ich einfach hin und weg, er war tatsächlich für meinen Geschmack einfach schon zu perfekt, ein paar Macken hätte er ruhig schon haben dürfen. An ihm fand ich eigentlich nur nervig dass er Ashley immerzu Baby genannt hat .. ich habs ja nicht so mit Kosenamen die zu oft wiederholt werden :D .. Aber dennoch war er für sie einfach der richtige, er hat ihr inneres gesehen, sie gemocht wie sie ist und fand grade ihre Kurven toll. Er hat alles gegeben ihr das Gefühl zu geben, dass sie genug ist, dass sie nicht nur ihr Körper ist.

Die ersten zwei Drittel des Buchs haben mir noch sehr gut gefallen, ich konnte wie gesagt total mit Ashley mitfühlen und fand das was sich zwischen ihr und Jordan entwickelt hat einfach toll. Ich hatte das Gefühl das Buch könnte ein Jahreshighlight werden, es hatte die perfekte Message und ich war so froh, dass endlich mal jemand so offen ohne ein Blatt vor dem Mund die Gedanken eines übergewichtigen Menschen mit Selbstwertproblemen ausspricht. Dann hat sich aber im letzten Drittel des Buchs alles für mich in eine Richtung verändert die mir leider gar nicht gefallen hat.

ACHTUNG AB HIER KÖNNTE DER INHALT EUCH SPOILERN:

Ich habe mich irgendwie ein wenig veräppelt gefühlt. Die ersten zwei Drittel gibt einem die Autorin den Einblick in Ashleys Leben, ihre Gefühle und ihre Komplexe um dann im letzten Drittel einfach alles viel zu perfekt werden zu lassen? Ich weiß es ist ein Roman, es ist eine fiktive Geschichte und vielleicht empfinde nur ich das so aufgrund persönlicher Erfahrungen, aber das stellte für mich ein absolut falsches Bild dar! Es ist nicht alles perfekt und es wird auch nie alles perfekt. Aber für Ashley hat sich nach einem "Weckruf" durch Freunde, Familie und Jordan auf einmal alles verändert, rasant und sehr positiv. Für meinen Geschmack zu positiv. Durch ihren Bruder, der ein absoluter Star auf Instagram ist findet sie Freunde die die perfekten Berufe ausführen und die perfekten Kontakte haben um ihr ihren Traumjob der gleichzeitig ihr größtes Hobby ist zu verschaffen. Das fand ich so extrem unrealistisch genauso wie den dann noch folgenden Rest von Ashleys Geschichte was ich sooo schade fand ich hatte so auf ein realistisches Ende gehofft. Auf einmal kommt Ashley viel besser mit sich klar, hat einen Haufen neuer Freunde, fängt an sich zu respektieren , trägt kurze Klamotten, geht aus in Bars, Caffee, Essen und sogar auf ein Festival, ohne dass es sie interessiert was andere über sie denken. Das alles ging mir viel zu rasant und viel zu einfach, ich kann mir einfach nicht vorstellen dass jemand der so wie Ashley am Anfang des Buchs gefühlt hat auf einmal all diese Komplexe so einfach ablegen kann. Natürlich kann ich verstehen, dass sie sich für sie zum positiven verändert hat, was auch sehr wichtig war - aber das war mir einfach zu viel, zu perfekt und vieeel zu einfach. Und das finde ich so schade, ich fühle mich irgendwie um ein realistisches verständliches Ende für Ashley betrogen und ich finde es wirft ein völlig falsches Licht auf Menschen den es im echten Leben so geht wie Ashley. Natürlich kann man Glück haben und es läuft so wie bei ihr, aber ich weiß aus eigener Erfahrung, dass selbst wenn es richtig gut im Leben läuft man Komplexe, Ängste und Selbstzweifel nicht so mir nichts dir nichts abstellen oder fast abstellen kann. Am Ende des Buchs gab es nur noch wenige Sätze darüber, dass Ashley dieses oder jenes zwar nicht leicht fällt sie es aber trotzdem macht.

Der Abschluss des Buchs im Epilog war mir leider auch einfach viel zu perfekt gestaltet und es war irgendwie eher ein für New Adult typisches Ende was mich leider auch sehr enttäuscht hat weil ich mir bei diesem starken Anfang einfach so viel mehr erhofft habe.

Fazit:
Am Anfang habe ich dieses Buch geliebt und ich wollte es bis zum Ende lieben. Ich habe die perfekte Message für Menschen gesehen, die sich in einer ähnlichen Situation wie Ashley befinden. Leider hat das letzte Drittel, Ashleys viel zu einfache und so extrem positive Entwicklung, für mich die Geschichte kaputt gemacht und es hat mich persönlich verletzt und ich habe mich verraten gefühlt dass solche wichtigen Themen wie Selbstzweifel sogar Selbsthass und Komplexe so einfach abgetan werden. Ich weiß viele können dieses bestimmt nicht nachvollziehen, da sich ja um eine fiktive Geschichte handelt und ich habe auch sonst durchweg nur positive Rezensionen gesehen aber aufgrund persönlicher Hintergründe kann ich leider nicht anders empfinden :(!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.09.2020

Tolle Grundidee - mir fehlte es aber an Spannung

Midnight Chronicles - Schattenblick
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Die Midnight Chronicles - seit zum ersten Mal die Cover der neuen Fantasy-New Adult Reihe von Bianca Iosivoni und Laura Kneidl veröffentlicht wurden habe ich auf diesen Reihenauftakt hingefiebert. Von ...

Die Midnight Chronicles - seit zum ersten Mal die Cover der neuen Fantasy-New Adult Reihe von Bianca Iosivoni und Laura Kneidl veröffentlicht wurden habe ich auf diesen Reihenauftakt hingefiebert. Von allen Seiten ist der Hype förmlich übergeschwappt und man konnte quasi nicht um dieses Buch herumkommen. Entsprechend bin ich mit sehr hohen Erwartungen an dieses Buch gegangen, die Idee hat mich sofort überzeugt und ich konnte das Erscheinen gar nicht abwarten. Ich habe auf ein 5-Sterne-Buch oder sogar ein Jahreshighlight gehofft.

Vor dem Erscheinen konnte ich außerdem bereits in eine 30-seitige Leseprobe schnuppern, welche mich wirklich sofort überzeugt hat! Die Protagonistin Roxy ist mit ihrem super tollen Charakter als erstes aufgetaucht und es wurde direkt spannend.

Leider konnte ich meine Euphorie beim Lesen dann aber nicht mehr aufrecht erhalten. Der Start in das Buch war zwar auch aufgrund des Schreibstils einfach und angenehm aber leider musste ich schon nach den ersten 50 Seiten merken, dass mich die Geschichte nicht abholen konnte. Roxy, Shaw und Finn und auch die vielen anderen Charaktere waren mir zwar alle sehr sympathisch, vor allem Shaw mit seinem trockenen Humor aber die Geschichte war mit streckenweise schlicht und einfach zu langweilig. Zwischendurch gab es kleine spannende Momente, z. B. auf der Jagd, aber diese haben es leider nicht rausreißen können.. Insgesamt hat sich die Geschichte für mich so gezogen, dass ich immer wieder Pausen brauchte und kaum 50 Seiten am Stück lesen konnte/wollte, was ich wirklich sehr schade fand, mir ist schlicht und einfach zu wenig passiert.

Ein weiterer Punkt ist, dass das Buch als New Adult/Fantasy-Roman angeteasert wurde. Fantasy war auf jeden Fall vorhanden aber die gewissen Gefühle sind für mich auf der Strecke geblieben. Es war mir alles etwas zu oberflächlich. Ich hätte mir noch mehr Interaktionen zwischen den Huntern an sich (vor allem mit Finn), vor allem aber auch zwischen Roxy und Shaw gewünscht. Generell wirkte der 1. Band auf mich eher wie eine sehr ausgedehnte Einleitung und ich hoffe dass es dafür in der Fortsetzung (Band 3 dann) so richtig zur Sache geht, was Roxy und Shaw, aber auch Roxys Aufgabe betrifft.

Die Wendung im letzten Drittel des Buchs und das Ende haben dann zwar die nötige Spannung aufbauen können aber dennoch gab es da für mich wenig Überraschendes und ein bestimmter Punkt erschien für mich nicht nachvollziehbar.

Fazit:
Midnight Chronicles - Schattenblick ist ein wunderschönes Buch von zwei tollen Autorinnen, deren gewohnter Schreibstil mir den Einstieg in die Geschichte einfach gemacht haben. Die Grundidee mit den verschiedenen Huntergruppen, den Quartieren, und den vielen verschiedenen Arten von bösen Kreaturen hat mir sehr gefallen und hatte sehr viel Potential welches meiner Meinung nach aber leider nicht ausgeschöpft wurde. Die Geschichte war mir insgesamt leider zu langweilig und an vielen Stellen zu oberflächlich, da hätte ich mir einfach mehr Spannung und mehr Tiefe zwischen den Protagonisten gewünscht. Die herzlichen und humorvollen Protagonisten konnten das Buch auf jeden Fall aufwerten aber dennoch nicht alles rausreißen. Ich hoffe nun sehnlichst darauf, dass Roxys und Shaws Vergangenheiten, Aufgaben und ihre gemeinsame Geschichte in Band 3 aufgearbeitet werden :)!

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