Cover-Bild Good Luck Chuck
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: epubli
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 260
  • Ersterscheinung: 25.11.2018
  • ISBN: 9783746783871
Peter Pastuszek

Good Luck Chuck

David hasst sein Leben und wünscht sich nichts sehnlicher als endlich zu sterben. Tag ein, Tag aus, bereut er seine Lebensentscheidungen und trauert dem hinterher, was hätte sein können. Sein nicht vorhandenes Selbstwertgefühl und sein Selbsthass führen dazu, dass er sich immer mehr von der Außenwelt abkapselt und zu Hause in Einsamkeit und Trauer versinkt. Eine ihn plötzlich ereilende Diagnose von Krebs in einem erweiterten Zustand, sieht er als Erlösung und entscheidet sich gegen eine Chemotherapie. Die letzten Momente seines qualvollen Lebens möchte er in New York verbringen. Kaum dort angekommen, wird er in der Form der wunderschönen und leicht verrückten Coco mit seiner Angst vor Frauen konfrontiert. Sie lässt sich nicht von ihm abwimmeln und zwingt sich im als Touristenführerin auf. Mit ihrer quirligen und äußerst unkonventionellen Art zeigt sie ihm nicht nur die schönsten Ecken der Stadt, sondern auch wie lebenswert das Leben sein kann und verhilft ihm somit seine verstaubte Lebensfreude zurück ans Licht zu bringen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.05.2026

It's up to you, New York, New York......

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Das Cover hat es mir sofort und auf den ersten Blick angetan. Es spiegelt einen intimen Moment wider, vor der Kulisse einer großen Stadt, die eigentlich keine Intimität bietet. Nach der Lektüre des Buches ...

Das Cover hat es mir sofort und auf den ersten Blick angetan. Es spiegelt einen intimen Moment wider, vor der Kulisse einer großen Stadt, die eigentlich keine Intimität bietet. Nach der Lektüre des Buches gefällt es mir fast noch besser, da es ein wenig die Intimität der beiden Hauptprotagonisten spiegelt, die man gegen Endes des Buchs sehr gut wahrnimmt.

Die Geschichte an sich ist in der Gegenwartsform geschrieben, was dem Buch eine tolle Atmosphäre gibt, so ist man vom Anfang an gleich in der Geschichte und Gefühlswelt der Hauptperson(David) drin. Der Stil ist erst etwas verwirrend. Sobald man sich darin eingelesen hat, findet man sich aber gut zurecht und gewöhnt sich dran. Für mich eine schöne Abwechslung und mal was Neues. Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich selten auf Schreibstile achte, sondern meist immer auf den Inhalt und die Wendungen in der Geschichte selbst.

Für mich selbst habe ich das Buch in drei Teile geteilt. Den Teil in dem David von seinen Depressionen und Phobien geplagt wird, und in dem er nicht mehr leben möchte und all seinen Lebensmut verliert, und schließlich, erlösenderweise für ihn, an Krebs erkrankt. Der Teil in dem er sich mit einer Reise einen letzten Lebenstraum erfüllt, und während dieser Zeit Coco kennenlernt, und in dem man für einige Zeit denkt, alles wendet sich zum Guten. Und dann der dritte Teil, in der sich durch Coco sein ganzes Wesen verändert, und er mit ihr noch eine wunderschöne Zeit erlebt, und auf einmal gar nicht mehr sterben will, sondern einen Grund zum Leben gefunden hat. Das Buch bringt also eine Achterbahnfahrt, und macht einen mal melancholisch und nachdenklich, lässt einen aber auch mitschmunzeln.

Schon in der Einleitung lesen wir sehr detailliert, was in depressiven Menschen an Gedankengängen vor sich geht. Die Stimmung und Atmosphäre ist bedrückend. Manche werden sich darin selbst erkennen, und das ist genau das Schlimme daran, dass man diesen Menschen nicht ansieht, was in ihnen vorgeht, und sie sich perfekt an die Masse der Menschen um sie herum anpassen können, ohne zu zeigen, dass etwas mit ihnen nicht stimmt. Der Protagonist David leidet darunter, und doch merkt es ihm niemand an. Der Prolog kommt einem hier vor wie ein Spiegel, der einem vorgehalten wird.

In der Geschichte kommt beim Protagonisten dann noch eine Krebserkrankung dazu. Für ihn ein Geschenk des Himmels. Weiß er doch eh nichts mehr mit seinem Leben anzufangen, nimmt er diese dankbar hin, ohne über Heilungen und Chemotherapie auch nur nachzudenken.

New York nimmt in diesem Buch eine zentrale Rolle ein, ist es doch schon immer Davids Traumstadt gewesen. Und so verwundert es nicht, dass er seine letzte Lebenszeit dort verbringen will. Hier angekommen ist er natürlich fasziniert von der Lebendigkeit der Stadt, allerdings wird er immer noch von seiner Menschenphobie geplagt. Bis er eher zufällig Coco über den Weg läuft. Sie schafft es, ganz wie bei einem scheuen Tier, Dinge aus David heraus zu kitzeln, und sein Vertrauen zu gewinnen. David, anfänglich noch völlig unbeholfen und überfordert mit der Situation, was diese wunderschöne Frau eigentlich von ihm will, taut in ihrer Nähe immer mehr auf. Hier freut man sich über jede kleine Geste, und sei es nur, dass er nach Jahren einem Menschen mal wieder in die Augen schaut, und nicht auf den Boden. Für Coco wiederum ist David so ganz anders, als die Menschen, denen sie vorher begegnet ist. Sie denkt natürlich nicht an eine Krankheit, und sieht nur diesen jungen Mann, der anscheinend unheimlich schüchtern ist, was sie aber auch anziehend an ihm findet.

Die Beiden verlieben sich ineinander. Nun kommt der Teil, der ganz schön ist, da die Beiden eine tolle gemeinsame Zeit verleben. Sie zeigt ihm New York und das alles mit ihrer lebensbejahenden Art. Er bringt ihr immer mehr Vertrauen entgegen. In diesem Teil des Buches könnte man fast denken, es sei alles in Ordnung. Würde der Krebs nicht seine Schatten voraus werfen. Für mich ist auch schön zu sehen, dass Coco ihn nicht abschreibt, weder bei den Depressionen, noch bei der Krebserkrankung.



Im Laufe der Zeit hat nimmt David auch immer mehr Einfluss auf Coco. Anfangs zwar selbstbewusst und für alles eine Lösung habend, muss sie sich im Buch den Situationen von Davids Krebskrankheit anpassen, und wird dadurch ein Stück erwachsener. Wusste sie vorher nicht genau, was sie in ihrem Leben wollte, weil alles einfach zu verlockend und interessant ist, so festigt sie sich durch ihn immer mehr.

Der Autor schafft im Buch eine Stimmung, in der es unmöglich ist, beim Lesen der Probleme und verpassten Möglichkeiten im Leben, die David im Laufe der Jahre angesammelt hat, nicht an seine eigenen verpassten Möglichkeiten zu denken, und was man gerne im Laufe des Lebens anders gemacht hätte. Auch stimmt es einen nachdenklich und melancholisch, wie man selbst mit so einer Situation umgehen würde.

Mir gefällt auch, dass der Autor in diesem Buch das Thema Depressionen und soziale Phobie verarbeitet, da es keinen großen Raum in der Gesellschaft einnimmt, und viele Leute immer noch denken, solche Sätze wie „Der soll sich mal nicht so haben und fröhlich sein, oder mal lachen“ seien angebracht, nicht wissend, dass es sich um eine Krankheit handelt. Schön, dass das Thema durch das Buch ein wenig aus der Tabuzone heraus kommt. Gleichzeitig gibt es vielleicht auch Antrieb, ein wenig mehr auf seine Umwelt zu achten, und Menschen und ihr Verhalten zu beobachten, selbst wenn es sich um anfänglich Fremde handelt.

Da dies ein Erstlingswerk ist, harre ich der Dinge, die in der Zukunft eventuell noch vom Autor kommen werden J



Die Geschichte ist für alle geeignet, die einen Hang zu Liebesgeschichten mit einem bittersüßen Ende haben, in dem kein klares Happy End definiert ist, aber immer auch ein wenig Hoffnung mitschwingt, und welches einen sehr nachdenklich zurücklässt. In diesem Sinne: Sei vorsichtig mit dem, was du dir wünschst. Es könnte wahr werden, denn…………………………Achtung Spoiler!!!!!!







……………………….. In Davids Fall hat sein Sterbewunsch vom Anfang sich erfüllt.

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Veröffentlicht am 09.04.2020

eine dramatische Liebesgeschichte

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Klappentext:

Seit langer Zeit ist David gefangen in einem Leben geprägt von Depressionen, mangelndem Selbstbewusstsein und seiner extremen Scheu vor anderen Menschen, ganz besonders Frauen schüchtern ...

Klappentext:

Seit langer Zeit ist David gefangen in einem Leben geprägt von Depressionen, mangelndem Selbstbewusstsein und seiner extremen Scheu vor anderen Menschen, ganz besonders Frauen schüchtern ihn ein. Nach einer plötzlichen Krebsdiagnose entschließt David sich, seinem Leid ein Ende zu setzen und keine Chemotherapie zu beginnen. Sein letzter Wunsch: Eine Reise nach New York. Doch kaum dort angekommen, trifft er auf die wunderschöne und leicht verrückte Coco, die sich sofort selbst als seine persönliche Reiseleiterin engagiert. Ihre Mission: David die schönsten Orte ihrer Welt zeigen und dabei diesen schüchternen, verschlossenen Mann endlich aus der Reserve locken.

Cover:
Ein klarer Sternenhimmel und die Umrisse von New York im Hintergrund , davor der dunkle Schatten bzw. die Umrisse eines Liebespaares. Das Cover finde ich sehr gut gelungen. Es passt zu dem Inhalt des Buches. Der Titel des Buches erschließt sich beim Lesen und auch diesen finde ich gut gewählt.

Meinung:
David leidet an Depressionen und ist sehr introvertiert. Es ist sehr höflich, aber dennoch sehr distanziert und kann keine Emotionen zeigen, wodurch er es selbst nicht leicht im Leben macht und auch den Kontakt zu Menschen eher vermeidet. Als er die Diagnose Krebs erhält, beginnt er einen Entschluss zu fassen, er geht nach New York. Dort trifft er auf die extrovertierte, schöne und offenherzige Coco, die sehr viel versucht um an ihn heranzukommen und ihn zu öffnen. Sehr viel mehr möchte ich an dieser Stelle, aber nicht verraten. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ich habe es innerhalb kürzester Zeit regelrecht verschlungen und konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Charaktere werden sehr gut beschrieben. Auch in die Gefühle kann man sich sehr gut hineinversetzen und erlebt dessen Verhaltensweisen mit. Ich habe jede Seite genossen und wurde immer wehmütiger, je mehr es zum Ende des Buches ging. Es ist ein sehr schönes Buch und mir hat es richtig gut gefallen. Ich kann es nur empfehlen.

Veröffentlicht am 05.02.2020

Packend und berührend

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David scheint ein regelrechtes Wrack zu sein. Er ist geprägt von Selbstmitleid, Unsicherheit und fehlenden Selbstwertgefühl. Kurzum - ein Einzelgänger mit einer selbst gebauten mauer um sich. Einzig seine ...

David scheint ein regelrechtes Wrack zu sein. Er ist geprägt von Selbstmitleid, Unsicherheit und fehlenden Selbstwertgefühl. Kurzum - ein Einzelgänger mit einer selbst gebauten mauer um sich. Einzig seine Oma hat er als regelmäßige Bezugsperson. Nach und nach fühlt es sich für ihn an, dass das Leben eine Qual ist und er nur durch den Tod zur erlösung findet.

Als er dann eine todbringende Nachricht erfährt und so weiß, dass er nich mehr lane leben wird ist dies für ihn ein regelrechtes Geschenk und Glück. Damit erhält er aber auch den Startschuss seinen größten traum zu verwirkichen : New York zu besichtigen.

Dass er dann dort plötzlich eine hübsche junge Frau kennenlernt durchkreuzt seine Todessehnsucht plötzlich.



Eine sehr emotionaler Roman und herzerwärmend. Die beiden Hauptfiguren könnten fast unterschiedlicher nicht sein und dennoch erkennt man schnell ein festes band zwischen ihnen. Dabei ist jede Figur für sich sehr gut ausgearbeitet und man sympatisiert schnell mit ihnen. Dank der refelktorischen INszeniereung dieser, sind sie sehr authentisch und man fühlt sehr schnell mit diesen Charkteren.

Die Story plätschert eben mal nicht so dahin, sondern reißt einen förmlich mit. Dabei ist eine deutliche Steigerung der Handlung zu erkennen, welche man nach und nach bis zum Höhepunkt erklimmt.

Und auch die Figuren entwickeln sich stetig und bleiben so eben immer interessant.

Als Leser ist man nicht nur einmalig geflasht, sondern begibt sich auf eine emotionale Reise und somit einer Offenlegung der eigenen Gefühle. Man erfährt Leid, Freunde, Sorgen, Ängste aber auch extreme euphorische Höhenflüge. Eine regelrechte Achterbahn der Gefühle.

Ein tiefgründiger Roman mit dem Hang zum Drama. Packend und berührend.

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Veröffentlicht am 13.05.2019

Emotionale Liebesgeschichte

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Mir ist das Cover sofort ins Auge gefallen und der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht, besonders wegen dem Thema Depression, mangelndes Selbstbewusstsein und Krebsdiagnose.

Der Schreibstil war ...

Mir ist das Cover sofort ins Auge gefallen und der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht, besonders wegen dem Thema Depression, mangelndes Selbstbewusstsein und Krebsdiagnose.

Der Schreibstil war für mich flüssig zu lesen und ich kam sehr gut durch die Geschichte.
Das Buch war für mich sehr emotional geschrieben - ich musste lachen sowie auch paar tränen vergießen. Man konnte sich sehr gut in manche Situationen hinein versetzen.
Das Ende der Geschichte war für mich einfach perfekt.

Fazit : Ich kann das Buch weiter empfehlen.

Veröffentlicht am 26.04.2019

Eine schöne Liebesgeschichte

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David leidet seit langer Zeit unter Depressionen und mangelndem Selbstvertrauen. Insbesondere Frauen schüchtern ihn extrem ein. Als er die Diagnose Krebs erhält, entscheidet er sich gegen eine Chemotherapie. ...

David leidet seit langer Zeit unter Depressionen und mangelndem Selbstvertrauen. Insbesondere Frauen schüchtern ihn extrem ein. Als er die Diagnose Krebs erhält, entscheidet er sich gegen eine Chemotherapie. Stattdessen will er sich seinen Wunsch erfüllen und reist nach New York. Dort trifft er auf die wunderschöne und etwas verrückte Coco. Sie will David helfen und ihn aus der Reserve locken, indem sie ihm New York zeigt.

Das Cover, das etwas dunkel und romantisch gleichzeitig ist, hat mich neugierig gemacht. Als ich dann die Beschreibung gelesen hatte, war mir klar, dass ich dieses Buch sehr gerne lesen möchte. Und meine Vorfreude wurde belohnt, denn die Geschichte hat mir sehr gut gefallen.
Der Einstieg ist mir prima gelungen. Die Geschichte ließ sich flüssig lesen und ich konnte mir alles vorstellen.
David fand ich sofort sehr sympathisch. Seine Depressionen und sein daraus resultierendes Verhalten wirkten wahnsinnig authentisch. Ich konnte mich in ihn hineinfühlen und ihn verstehen. Es tat mir wahnsinnig leid, dass er sich selbst im Weg stand und so sehr litt. Seine Entwicklung im Laufe der Geschichte, nachdem er Coco kennengelernt hat, gefiel mir sehr gut. Ich konnte spüren, wie er aus sich herauskam und am Ende sogar wie ausgewechselt war.
Auch Coco mochte ich unheimlich gerne. Sie war so erfrischend verrückt, offen und lebensfroh. Ich fand es sehr bewundernswert, dass sie von Davids Verhalten nicht abgeschreckt war, sondern ihn immer wieder mitreißen konnte.
Die Idee der Geschichte fand ich sehr schön, so hoffnungsvoll und romantisch. Ein an Depressionen leidender Mann, der schwer erkrankt und sich seinen letzten Wunsch erfüllen will und dabei die Liebe findet. Manchmal braucht man solche schönen Geschichten.

Eine schöne Liebesgeschichte, die mir wunderbare Lesestunden schenkte. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.