Cover-Bild Strandkörbchen und Wellenfunkeln
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
  • Themenbereich: Lifestlye, Hobby und Freizeit - Haustiere
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 336
  • Ersterscheinung: 01.04.2019
  • ISBN: 9783745700053
Petra Schier

Strandkörbchen und Wellenfunkeln

Luisa hat sich einen Traum erfüllt: Sie hat ihre eigene Tierarztpraxis eröffnet! Voller Hingabe setzt sie sich für ihre flauschigen Patienten ein. Da steht eines Tages Lars vor der Tür – ihre erste große Liebe. Im Arm hält er einen schwer verletzten winselnden Golden-Retriever-Welpen. Luisa sieht sofort, wie dringend das Tier ihre Hilfe braucht. Wie gut, dass der Notfall sie von ihren Gefühlen für Lars ablenkt, die sofort wieder in ihr brodeln. Auf keinen Fall darf sie zulassen, dass dieser Mann ihr noch einmal das Herz bricht!

»Der Sommerroman von Petra Schier macht sich perfekt als Lektüre für den Urlaub zu Hause oder am Meer.« Hund im Glück

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.04.2019

Sommerromanze mit vielen dicken Wolken

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Luisa hat sich ihren großen Traum von der eigenen Tierarztpraxis erfüllt und widmet sich voller Hingabe ihren kleine und größeren Patienten. Irgendwie hat sie aber nicht damit gerechnet, ausgerechnet in ...

Luisa hat sich ihren großen Traum von der eigenen Tierarztpraxis erfüllt und widmet sich voller Hingabe ihren kleine und größeren Patienten. Irgendwie hat sie aber nicht damit gerechnet, ausgerechnet in ihrer Praxis einmal Lars gegenüber zu stehen, der einmal ihre große Liebe gewesen ist.
Zum Glück muss sich Luisa auf die kleine Fellnase konzentrieren, die Lars auf dem Arm hält und die Versorgung des Tieres lenkt sie erst einmal von all den Gefühlen ab, die da in ihr hochkochen.
Auf alle Fälle muss Luisa dafür sorgen, dass ihr Herz nicht wieder in tausend Teile zerspringt...

Petra Schier und Lichterhaven...das gehört zusammen wie Sommer, Sonne, Sand und Meer. Doch mit dem neuen Roman "Strandkörbchen und Wellenfunkeln" will einfach nicht so recht die perfekte Stimmung aufkommen, um sich vollends in dem Buch zu verlieren.
Zwar werden hier wieder schöne Landschaftsbilder gezeichnet, die für das nötige Feeling mit Sand zwischen den Zehen, vom Wind zerzauste Haare und dem leicht salzigen Geschmack auf den Lippen sorgen, aber schöne Bilder allein reichen leider nicht aus, um den perfekten Lesegenuss zu kreieren.
Die Autorin erzählt in gewohnt lockerer Weise von den kleinen und großen Zwischenfällen, die sich ereignen, findet aber hier nicht wirklich die richtige Balance zwischen Sommerromanze und Erotikroman. Die romantische Stimmung wird zwar von ihr schön eingefangen und an den Leser weitergegeben, aber die doch recht heftigen Erotikszenen finde ich hier deplatziert - das lässt bei mir einige dunkle Wolken am Lesehimmel aufziehen, die den Lesespaß ein wenig trüben.
Wie immer in ihren Romanen, darf man auch hier an den doch recht menschlichen Gedanken der Fellnase teilhaben, aber auch hier gelingt es Schier diesmal nicht richtig, den Funken überspringen zu lassen. Die zum Teil doch recht kindische und naive Sprache des Tieres haut mich nicht vom Hocker und erzeugt die nächste dunklen Wolken
Die menschlichen Figuren bleiben diesmal leider recht blass und ihre Geschichte vermag mich nicht richtig zu begeistern. Schier kann hier in meine Augen nicht an die grandiosen Vorgänger anknüpfen und ich habe das Gefühl, dass ein wenig die Luft raus ist

Veröffentlicht am 06.04.2019

Eine schicksalhafte Begegnung

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Eine schicksalhafte Begegnung

Lars Verhoigen ist Inhaber einer Werft und geschäftlich unterwegs. Als er auf einer Autobahnraststätte Halt macht, beobachtet er einen bärtigen Mann, der einen Jutesack gegen ...

Eine schicksalhafte Begegnung

Lars Verhoigen ist Inhaber einer Werft und geschäftlich unterwegs. Als er auf einer Autobahnraststätte Halt macht, beobachtet er einen bärtigen Mann, der einen Jutesack gegen einen Baum schlägt, ihn mit den Füßen tritt und dann verschwindet. Lars‘ schlimmste Befürchtungen bewahrheiten sich, als er ein leises Wimmern aus dem Sack vernimmt. Er entdeckt die geschundene Leiche eines kleinen Golden Retriever Welpen und ein zweites, verletztes, aber noch lebendes Hundebaby. Lars bringt den überlebenden Welpen sofort zu Tierärztin Luisa Messner, die eine medizinische Versorgung vornimmt und den Hund zur Beobachtung bei sich behält. Lars hat sich bereits in die süße kleine Fellnase verliebt, die er „Jolie“ nennt, und nimmt dankbar Ratschläge zur richtigen Ernährung des Hundes und für den Kauf einer Erstausstattung an. Doch Luisa Messner kann ihr professionelles Verhalten und die nötige Distanz nur schwer aufrechterhalten. Bei Lars Verhoigen handelt es sich nämlich um jenen Mann, der ihr vor Jahren das Herz gebrochen hat, und den sie bis zum heutigen Tag nicht vergessen konnte. Wird sie ihre Lehren aus den damaligen Ereignissen gezogen haben und seinem Charme diesmal widerstehen?

Petra Schier erzählt in diesem Roman die Geschichte zweier Menschen, die eine sehr enge, beinahe schon geschwisterliche Beziehung zueinander hatten. Doch mit den Jahren wurde aus dieser tiefen Freundschaft Liebe – eine Liebe, die schließlich zerbrach. Die Autorin thematisiert die Versuche der beiden Protagonisten, wieder an diese Freundschaft anzuknüpfen und zu prüfen, ob sich daraus etwas entwickeln könnte. Der süße Welpe auf dem Coverfoto ist Anlass für das erneute Aufeinandertreffen zwischen Lars und Luisa. Die kleine Jolie ist auf die ärztliche Versorgung der jungen Tierärztin, und auf die liebevolle Zuwendung ihres neuen Herrchens angewiesen. Den Gedanken des Hundes wird durch eine sehr kindliche Ausdrucksweise, in kursiver Schrift dargestellt, Ausdruck verliehen.

Petra Schier erzählt in locker-leichter Sprache von der Vergangenheit ihrer Hauptfiguren und beleuchtet dabei auch das familiäre Umfeld sowie den Freundeskreis von Lars und Luisa. In kleinen Rückblenden erfährt man von den damaligen Ereignissen, die mittlerweile acht Jahre zurückliegen. Empfindlich gestört haben mich hierbei jedoch die Einbindung einer sehr schlichten Umgangssprache („er ist angefressen“, „dann wird sie mich hauen“) sowie der großzügige Einsatz der Gossensprache. Ich empfand das Cover sowie die Kurzbeschreibung zudem als irreführend, da sie den Eindruck eines amüsanten und humorvollen Romans mit einem tierischen Protagonisten vermitteln. Das Buch stellte sich jedoch als erotischer Liebesroman mit seitenlangen detaillierten Beschreibungen sexueller Handlungen heraus. Ich hatte mir definitiv etwas anderes erwartet. Schade.