Cover-Bild Opfer
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Tropen
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Ersterscheinung: 28.08.2018
  • ISBN: 9783608110760
Pierre Lemaitre

Opfer

Thriller
Tobias Scheffel (Übersetzer)

Anne Forestier ist zur falschen Zeit am falschen Ort. In einem Juweliergeschäft wird sie Opfer eines brutalen Raubüberfalls. Da sie die Täter identifi zieren kann, setzen die Verbrecher alles daran, die Zeugin zu eliminieren. Doch es gibt jemanden, der sich ihnen in den Weg stellt, um die Frau zu schützen, die er liebt: Kommissar Camille Verhoeven, Chef der Pariser Mordkommission.

Der Tag von Kommissar Camille Verhoeven beginnt düster. Erst die Beerdigung seines besten Freundes, dann ein bewaffneter Raubüberfall auf den Champs-Élysées. Es ist der Tag, an dem Camille Verhoeven lernen wird, dass das Schicksal keine Rücksicht nimmt. Der Kommissar sitzt vor den Überwachungsbändern, sieht eine blutig geschlagene Frau auf dem Boden liegen, die mit flehendem Blick direkt in die Kamera schaut, hinter ihr ein Mann mit Gesichtsmaske und Pumpgun. Sieht die Frau sich bewegen, sieht, wie sie sich aufzurichten versucht. Glatter Selbstmord mit der Pumpgun im Rücken. Doch die Frau, sie sieht es nicht. Camille Verhoeven krallt die Finger in die Tischplatte, lernt in diesem Moment das Gefühl absoluter Machtlosigkeit kennen. Denn die Frau, die ihn aus dem Bildschirm heraus anzuflehen scheint, ist Anne Forestier, seine Lebensgefährtin.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.08.2018

verwickelt

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Von dem Autor Pierre Lemaitre konnte mich schon der Roman Drei Tage und ein Leben überzeuge.
Der Neue Roman „Opfer“ konnte mich mit seinem fesselnden gefühlvollen Schreibstil wieder gut unterhalten.

Anne ...

Von dem Autor Pierre Lemaitre konnte mich schon der Roman Drei Tage und ein Leben überzeuge.
Der Neue Roman „Opfer“ konnte mich mit seinem fesselnden gefühlvollen Schreibstil wieder gut unterhalten.

Anne Forestier gelingt in einen Überfall eines Schmuckgeschäft.
Der Verbrecher ist furchtbar brutal, ein Wunder das sie das
überlebt, wenn auch schwerverletzt.

Der Pariser Chef der Mordkommission Komissar Camille Verhoeven sieht auf Überwachungsbildern Annes Gesicht. Sie ist seine Geliebte. Der Komissssar ist ein Unikum wenn
man sich vorstellt einen 1,45 Meter kleinen Kommissar vor sich zu haben. Wir können an seinen Gedanken teilnehmen und seiner Angst um Anne.

Der Autor hat alles mit zeitlichen Überschriften z. B. 10 h 30 versehen, so kann man die kurze Zeit, die vergeht, bei allem miterleben, ein interessanter Stil. Allerdings war es mir in der Mitte etwas langgezogen.

Plötzlich nimmt die Geschichte eine ungeahnte Wendung, es kommt noch mal Spannung auf.
Pierre Lemaitre lässt seine Figuren alle mit besonderen Charakteren versehen. Ihre Emotionen stellen Fragen auf.

Ein interessanter Thriller.

Veröffentlicht am 14.08.2025

Enttäuschend

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Anne ist zur falschen Zeit am falschen Ort. Bei einem Überfall auf ein Juweliergeschäft in einem Einkaufszentrum gerät kommt sie zufällig den Tätern in die Quere. Diese schlagen sie zusammen und schießen ...

Anne ist zur falschen Zeit am falschen Ort. Bei einem Überfall auf ein Juweliergeschäft in einem Einkaufszentrum gerät kommt sie zufällig den Tätern in die Quere. Diese schlagen sie zusammen und schießen auf sie. Anne überlebt und kommt schwerverletzt ins Krankenhaus. Doch auch dort ist ihr der Täter auf der Spur und will sie ermorden.
Die Ermittlungen nimmt ihr Freund, Kommissar Camille Verhoeven, auf. Eigentlich illegal, denn er darf nicht ermitteln, wenn das Opfer ihm so nahesteht. Und so bekommen beide viele Schwierigkeiten.

Das Buch war für mich enttäuschend. Es beginnt ganz rasant und spannend mit dem Überfall. Der Schreibstil: kurz, abgehackt und telegrammartig ist hier passend, um das Ganze voranzutreiben. Doch er ändert sich im Laufe des ganzen Buches nicht und nach wenigen Seiten empfand ich ihn nur noch als störend. Denn dadurch wirkte das ganze Buch leidenschaftslos, eigentlich sogar völlig emotionslos. Ich konnte zu keiner der Figuren eine Beziehung herstellen – weder positiv noch negativ. Alles war wie ein trockener Bericht eines langweiligen Protokolls. Dazu kam noch die sehr komische Beschreibung der Figuren: die Männer waren entweder sehr hässlich oder bildschön beschrieben. Die Frauen wurden ausschließlich über ihre (vorzugsweise großen ausladenden) Hintern und ihre (noch größeren) Brüste beschrieben. Sexistischer geht es wohl nicht? Ich hatte in diesen Passagen das Gefühl, hier schreibt ein pubertierender Junge seine Wünsche auf. Nicht ein bereits älterer Autor.
Außerdem zieht sich das ganze im Mittelteil ziemlich langweilig endlos hin. Erst gegen Ende des Buches gibt es einige Überraschungen, die für mich das Werk aber auch nicht mehr retten.
Die beiden Punkte vergebe ich nur, weil man einen Punkt ohnehin vergeben muss und den zweiten für den sehr guten Beginn und einige gute Teile am Ende. Ein weiteres Buch des Autors werde ich wohl nicht lesen.

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