Cover-Bild Die Siedler von Catan
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 800
  • Ersterscheinung: 18.10.2005
  • ISBN: 9783404153961
Rebecca Gablé

Die Siedler von Catan

Ein blutiger Überfall auf ihr Dorf im hohen Norden lässt die Ziehbrüder Candamir und Osmund erkennen, dass ihre Tage in der Heimat gezählt sind. Nach einem Hungerwinter bricht die Gemeinschaft mit neun Schiffen auf, um ein neues Land zu suchen. Ein Sturm verschlägt sie auf jene Insel, die sie nur aus der Sage kennen: Catan ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.08.2021

Einer meiner liebsten historischen Romane

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Die beiden Ziehbrüder Candamir und Osmund leben in einem Dorf an der Küste Norwegens. Es ist ein karges und entbehrliches Leben und die Bewohner des Dorfes leben von ihren mageren Schafherden und dem, ...

Die beiden Ziehbrüder Candamir und Osmund leben in einem Dorf an der Küste Norwegens. Es ist ein karges und entbehrliches Leben und die Bewohner des Dorfes leben von ihren mageren Schafherden und dem, was sie im Meer fangen. Doch eines Tages fällt das Dorf einem blutigen Überfall benachbarter Wikingerstämme zum Opfer, der dann schließlich dass Fass zum Überlaufen bringt. Die Dorfgemeinschaft beschließt ihre bisherige Heimat zu verlassen, und sich mit ihren Drachenbooten auf die Suche nach einem neuen Land zu machen, wo sie in Ruhe und ohne Entbehrungen siedeln können. Auf dem gefährlichen Weg in die neue Heimat geraten die Boote der Siedler jedoch in einen schweren Sturm und die Fluten der Meere drohen diese zu verschlingen. Doch schließlich, nachdem sie den Sturm überstanden haben, werden sie schließlich an den Ufern der sagenumwobenen Insel Catan angespült.

"Die Siedler von Catan" war mein erstes Buch von Rebecca Gablé und der Schreibstil hat mich sofort in seinen Bann geschlagen. Er ist angenehm und einfach, ohne platt zu werden, aber auch unglaublich bunt und fruchtig und untermalt die Geschehnisse wunderbar. Auch mangelte es die ganze Geschichte über nicht an Spannung. Der Spannungsbogen baute sich immer wieder auf, bis er dann in einzelnen Geschehnissen entladen wurde. So kommt man flott durch das Buch. Die Protagonisten sind meiner Meinung nach sehr schön ausgearbeitet. Sie sind sehr abwechslungs- und facettenreich und wirken nicht unauthentisch. Besonders Candamir und Osmund waren mir sehr sympathisch. Auch wenn das Buch jetzt nicht sehr viele historische Hintergründe hat, war die Geschichte sehr abwechslungsreich und umfangreich. Auch fand der frühe Konflikt zwischen dem frühen Christentum und den damaligen heidnischen Naturreligionen Eingang in die Handlung, was mich sehr interessierte. Ein wenig überraschen konnte mich schließlich das Ende. Zwar erwartete ich kein klassisches Friede-Freunde-Kokosnuss-Ende, doch das Ende, wie es nun wirklich ist, kam für mich persönlich unerwartete, was aber nicht minder positiv ist.

Letztendlich ist das Buch einer der besten historischen Romane die ich je gelesen habe und konnte mich für Rebecca Gablé begeistern. Das Buch ist eine wirklich große Empfehlung an alle Leserinnen und Leser von historischen Romanen, auch wenn die Geschichte etwas unkonventionell ist. Ich bin heute noch überrascht, wie gut es die Autorin schaffte, nach der Idee des Brettspiels einen so wunderbaren Roman zu schreiben.

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Veröffentlicht am 12.02.2021

Ein Buch, das nie zuende gehen sollte...

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Candamir und sein bester Freund Osmund, die beide schon in ihren jungen Jahren „der Herr des Hauses“ sind, sehnen sich nach einem besseren Leben: Ohne harte Winter, den Kampf ums Überleben und die ständigen ...

Candamir und sein bester Freund Osmund, die beide schon in ihren jungen Jahren „der Herr des Hauses“ sind, sehnen sich nach einem besseren Leben: Ohne harte Winter, den Kampf ums Überleben und die ständigen Raubüberfälle. Und so wagt es eine Gemeinschaft von Siedlern über das große Meer in die neue, ungewisse Heimat.

Candamir und seine Gefährten sind sofort sympathische Figuren. Man erlebt ihr Leid hautnah mit und fiebert bei ihren Versuchen, ihr Leben neu anzufangen, mit. Aber auch die Konflikte untereinander können einem selber nah gehen, das, was die Protagonisten trennt und womit sie zu kämpfen haben. Die Geschichte ist spannend und für jeden, der manchmal davon träumt, sich von seiner Hände Arbeit ernähren zu können, genau das richtige. Es macht auch Spaß die Elemente des Spiels „Siedler“ wiederzuentdecken, notwendig ist das Wissen aber nicht. Rebecca Gablé schreibt wie immer so, dass man sich in der Geschichte verlieren kann. Alles wirkt real und total nah, trotzdem sind ihre Landschaftsbeschreibungen nicht zu langatmig.

Ein Buch, für jeden Spielefan, für jeden Rebecca-Gablé-Fan und für jeden, der gerne Sachen von Grund auf startet und aufbaut.

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Veröffentlicht am 12.03.2018

Die Siedler von Catan

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Zusammenfassung:

Das Dorf, in dem die Brüder Candamir und Osmund leben, wird überfallen. Danach verlassen die meisten Bewohner nach einem Hungerwinter ihre Heimat Elasund über den Seeweg. Sie geraten ...

Zusammenfassung:

Das Dorf, in dem die Brüder Candamir und Osmund leben, wird überfallen. Danach verlassen die meisten Bewohner nach einem Hungerwinter ihre Heimat Elasund über den Seeweg. Sie geraten in einen Sturm, der sie zur Insel Catan bringt. Sie erkoren die Insel als ihre neue Heimat aus, doch sie müssen erkennen, dass das Böse mit ihnen auf die Insel gekommen ist.

Meinung:

Der Schreibstil hatte mir sehr gut gefallen. Obwohl das Buch 793 Seiten umfasst, liest es sich sehr zügig. Die Charaktere gefallen mir ebenfalls. Man fühlt und leidet mit ihnen. Candamir und Austin haben es mir besonders angetan. Die Insel, die Menschen, die Riten – alles wird sehr detailliert beschrieben. Es ist, als lebt man mit auf der Insel. Es ist weder langatmig noch langweilig.

Fazit:

Ein wunderbarer Roman. Sehr empfehlenswert.

Veröffentlicht am 30.10.2018

Geniale Umsetzung der Spielidee in Buchform

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Rebecca Gablé hat ein Händchen für historische Romane, die sie mit ihrem überragendem Geschichtswissen und ihrem einzigartigen Erzählstil zu einem Vergnügen für jeden Leser macht.

Ihr gelingt es auch ...

Rebecca Gablé hat ein Händchen für historische Romane, die sie mit ihrem überragendem Geschichtswissen und ihrem einzigartigen Erzählstil zu einem Vergnügen für jeden Leser macht.

Ihr gelingt es auch in diesem Buch, lebendig wirkende Charaktere zu erfinden und die Geschichte auf einer interessanten Handlung entstehen zu lassen. Der Ort ist Fiktion, die Zeitdarstellung fusst auf einer realen nordeuropäischen Welt, die Mitte des 9. Jahrhunderts angesiedelt ist und die Welt der Wikinger mit ihren Lebenssituationen und ihrem Brauchtum lebensnah wiedergibt.

Der geschichtliche Hintergrund der Handlung zeigt den Konflikt zwischen dem aufkommenden Christentum, im Buch durch den sächsischen Sklaven und ehemaligen Mönch Austin dargestellt, und dem altnordischen Götterglauben. An den alten Riten getreu dem nordischen Glauben der
Wikinger halten viele Bewohner weiterhin fest. Das kommt zu Spannungen und Streit, der der Gemeinschaft in ihrer friedlichen Ansiedelung Probleme bereitet.

Eine gelungene Umsetzung eines Brettspiels in eine literarische Geschichte, die mit Unterhaltung und Fantasy gespickt ist. Für Fans von Rebecca Gablé ein Muss, ansonsten ein spannender historischer Roman.