Um ihre Familie zu beschützen, willigt die junge Liora ein, die Ehefrau eines Zauberers zu werden. Als sie auf seine Burg gebracht wird, ist dort nichts, wie es scheint. Das Domizil ist von Fabelwesen bevölkert. Ihren Bräutigam sieht sie erst am Tag ihrer Hochzeit, als sie in einem dunklen Ritual vermählt werden. Doch Jaro, der Zauberer, ist ganz anders, als sie dachte. Als Hüter wacht er über die Fabelwesen. Während Jaro sie meidet, plagen Liora Visionen von Geistern. In dem Versuch, sie zu ergründen, kommt Liora Jaro immer näher. Aber er verbirgt etwas und ihre Liebe steht unter keinem guten Stern …
High Fantasy
mit Gothic-Vibes. Perfekt für Fans von
»Belladonna«
und
»Phantastische Tierwesen«.
//»How to Seduce a Sorcerer« ist ein in sich abgeschlossener Einzelband.//
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Lioras Leben ist nicht einfach, sie kämpft täglich um das Überleben ihrer Familie, die so Arm ist, dass sie sich nichts zu Essen leisten können. In ihrer Verzweiflung willigt sie ein, einen ihr unbekannten ...
Lioras Leben ist nicht einfach, sie kämpft täglich um das Überleben ihrer Familie, die so Arm ist, dass sie sich nichts zu Essen leisten können. In ihrer Verzweiflung willigt sie ein, einen ihr unbekannten Mann zu heiraten. Dafür wird ihre Familie reich entlohnt, aber sie darf nie wieder zurück.
Diese Geschichte hat viel Potential, ich denke mir hätte hier eine Reihe jedoch noch besser gefallen, um einfach den einzelnen Geschehnissen etwas mehr Raum zu geben und alles etwas detaillierter auszuführen. Sie hat mich dennoch sehr gut unterhalten. Nur eben an einigen Stellen ging es mir etwas zu schnell. Der Schreibstil hat mir gefallen und lies sich gut lesen. Besonders toll fand ich hier die Nebencharaktere, sie haben der Geschichte etwas besonderes gegeben und die sonst sehr düstere Stimmung wieder etwas erhellt. Enemies to Lovers mit leichten "Schöne und das Biest" Vibes zu beginn und anschließend ein paar Vibes von "magische Tierwesen und wo sie zu finden sind".
Eine Fantasygeschichte für zwischendurch, wenn man mal etwas leichtere Fantasykost lesen möchte.
Das Cover und der Klappentext haben mich echt neugierig gemacht, vor allem weil es auch nach einer etwas anderen Fantasy-Geschichte klang und genau das war dieses Buch auch.
Abseits der "typischen" Pfade ...
Das Cover und der Klappentext haben mich echt neugierig gemacht, vor allem weil es auch nach einer etwas anderen Fantasy-Geschichte klang und genau das war dieses Buch auch.
Abseits der "typischen" Pfade der Enemies-to-Lovers & High Fantasy-Geschichte hat Regina Meissner hier eigene kleine zauberhafte Welt rund um Liora & Jaro geschaffen, die einige Geheimnisse verbirgt.
Kleine Spoilerwarnung: Falls ihr den kleinen Überraschungsmoment der Burg behalten wollt, lest einfach direkt die Geschichte und nicht die Rezi weiter 🙃
Meine Meinung:
Das Buch lag ehrlicherweise eine Weile auf meinem SuB, sodass ich beim Start nicht viel wusste und umso mehr von der Geschichte überrascht wurde. Während der Anfang noch relativ realistisch und düster ist, wandelt sich dieser Eindruck immer mehr mit Lioaras Zeit auf der Burg.
Die Geschichte dreht sich hierbei hauptsächlich um Liora & Jaro und das unter der Burg verborgene Reich "Silvandor" mit all seinen Fabelwesen, von denen man einige besser kennenlernt und in sein Herz schließt. Teilweise hätte ich mir hier aber mehr Beschreibung der Welt und der Wesen gewünscht.
Generell fehlen mir manchmal Erklärungen und stringentere Fortsetzungen von Handlungssträngen. So lernen wir Charaktere, wie Aska als Teil der Burgwelt kennen, aber zum Ende kommt sie einfach gar nicht mehr vor. Ähnlich ist es mit Lioras Familie und den Geschehnissen der Außenwelt.
Der Fokus liegt wirklich auf dem neuen Leben von Liora und der Beziehung zu Jaro, die sich mit der Zeit immer weiter vertieft.
Ich mochte die entstehende Vertrautheit zwischen den beiden und dass Jaro eigentlich immer eine Überraschung bereithielt. Auch wenn all ihre Momente immer von etwas Melancholie begleitet werden. Der Begriff "bittersüß" passt hier wirklich perfekt, um diese Geschichte zu beschreiben 🤍
Etwas was ich zwischen den beiden Protas nicht so gefühlt habe, war der "Spice". Ich brauche in Romantasygeschichten nicht unbedingt Spice und das war hier auch nicht der Fall. Allerdings wurde der Spice immer nur so halb angedeutet, aber dafür als "leidenschaftlich" beschrieben - das war für mich als Leserin etwas schwer zu greifen. Innerhalb von zwei Sätzen waren die Charaktere gefühlt nackt und dann wurde abgeblendet - für mich nicht stimmig, ist aber vielleicht auch Geschmackssache😅
Fazit
Alles in allem war das Buch eine ganz besondere Romantasy-Geschichte. Regina Meissner hat sich getraut eine ruhige gefühlvolle Story abseits der Standard-Fantasy-Pfade zu erzählen.
Es gibt keine actionreiche Kämpfe und Intrigen, trotzdem war es nicht langweilig.
Es geht um Liebe, Magie und den Glauben an sich selbst, aber auch um Trauer, Einsamkeit und Verantwortung.
"How to Seduce a Sorcerer" ist ein einzigartiges Werk, was für mich an einigen Stellen etwas mehr Erklärung & Story hätte haben dürfen, trotzdem kann ich es jedem Romantasy-Fan empfehlen.
Auf das wir alle etwas mehr an die Magie in unserem Leben glauben ✨
Ich liebe den Schreibstil der Autorin und der Einstieg hat mich einfach angelockt. Liora ist eine interessante Person, die einiges durchmacht. Die Welt und ihre Magie haben mich in ihren Bann gezogen. ...
Ich liebe den Schreibstil der Autorin und der Einstieg hat mich einfach angelockt. Liora ist eine interessante Person, die einiges durchmacht. Die Welt und ihre Magie haben mich in ihren Bann gezogen. Jedoch spürt man, dass etwas auf ihr liegt.
Liora ist für mich leider keine Protagonistin, die ich ins Herz schließen konnte.
Sie trifft manche Entscheidungen, die ich nicht verstanden habe.
Der Schreibstil ist angenehm, flüssig und hat mir gefallen. Die Nebenfiguren sind ebenso authentisch und gestalten die Geschichte mit. Das Setting hat etwas Magisches und man will mehr davon entdecken.
Das Cover empfinde ich durch die Grüntöne als interessant, weil es durch diese hervorsticht.
Es gab einige Stellen, die sich etwas gezogen haben und mein Lesefluss deswegen nicht immer flüssig war.
Insgesamt war es eine interessante Geschichte, die mich mitgenommen hat, aber auch ihre kleinen Schwächen hat.
Bei diesem Buch hat mich sofort das Cover und die Geschichte „aus Feinden werden Liebende“ angesprochen. Der Start in die Welt von Liora, der Protagonistin ist gekennzeichnet von Armut, Schmutz, Elend ...
Bei diesem Buch hat mich sofort das Cover und die Geschichte „aus Feinden werden Liebende“ angesprochen. Der Start in die Welt von Liora, der Protagonistin ist gekennzeichnet von Armut, Schmutz, Elend und Grausamkeit. Die Welt um Liora ist sehr gut beschrieben, ihre Verzweiflung ist spürbar. Der kranke Bruder, ihr dauernder Hunger und ihr Verantwortungsgefühl hat die Autorin sehr gut herausgearbeitet.
Genau wie für Liora gab es auch für mich als Leserin dann den absoluten Bruch in der Handlung, als Liora fast direkt vom Elend in die Burg des „Zauberers“ wechselte. Die grausame und verarmte bisherige Welt von Liora ist weg für sie und auch für den Leser. Hier wartet eine ganz andere Welt, kein Hunger, keine Armut, dafür Einsamkeit und unbekannte Wesen.
Achtung Spoiler:
Sehr gut finde ich, dass die Autorin sich in der Welt der magischen Tiere Osteuropas bedient hat. Selbst ich, die mit slawischen und russischen Märchen aufgewachsen bin, habe viel neues entdeckt. Dadurch das es sich eher nicht um die geläufigen magischen Wesen handelt, fehlte mir etwas die Beschreibung. Das war aber ein allgemeines Problem des Romans für mich. Während ich mir die elende Welt von Liora noch sehr gut vorstellen konnte, fiel es mir im Laufe des Romans immer schwerer. Gerade als es dann um die Welt in Silvandor ging, hörte es mit meiner Vorstellungskraft auf.
Für mich wurde es immer schwerer nachvollziehbar, warum eine Person für eine ganze Welt verantwortlich ist. Wie große ist diese Welt, warum gibt es sie. Die Leibesgeschichte dagegen fand ich sehr schön beschrieben und hat auch dazu geführt, dass ich das Buch sehr schnell durchlesen wollte.
Insgesamt ist es eine schöne Geschichte, die mich gut unterhalten hat. Obwohl ich kein Fan von Mehrteilern bin, da die Geschichten oft in die Länge gezogen werden, wäre es hier, meiner Meinung nach, angebracht gewesen. Die Liebesbeziehung hätte sich weiter entwickeln können und auch die Welt Silvandor hätte man näher erläutern können. Ich konnte so wenig Bezug dazu entwickeln. Auch zu Liora und ihrer Familie hätte ich gerne mehr erfahren. Im ersten Abschnitt sind sie mir richtig ans Herz gewachsen und dann wurde nicht wirklich mehr von ihnen berichtet, schade.
Für mich eine weiterer großer Kritikpunkt ist für mich die Triggerwarnung zu Beginn des Romans. Ich finde die ja schon merkwürdig und völlig unnötig, vor meinen TrueCrime Podcasts. Wenn ich sowas höre, gehe ich davon aus, dass es um Verbrechen geht, die nicht schön sind. Jetzt werde ich auch noch vor Fantasyromanen "gewarnt". Diese Warnungen sind ja so weit gefasst, dass sie in meinen Augen sinnlos sind. Wenn jemand gerade einen Verlust erlitten hat, dann wird er sicherlich nicht von jedem Verlust, den er liest, hört oder sieht, getriggert. Dann könnte man ja gar nicht mehr rausgehen. Aber am besten gefällt mir die Warnung, dass es um einen Unfall geht, also bitte, wie weit gefasst ist das denn bitte. Ein "Unfall" könnte ja alles Mögliche bedeuten, um herabstürzenden Marmeladenglas bis zum Flugzeugabsturz. Meiner Meinung nach sollte man den Menschen etwas mehr zutrauen und wenn man sich mal wirklich mit dem Begriff des Triggers auseinandergesetzt hat, dann weiß man auch, dass Trauma (damit meine ich nicht, dass man sich kurz unwohl fühlt) seltenst durch Lesen von Romanen ausgelöst werden, denn die Trigger sind sehr individuell und oft nicht mal der Person bekannt. Außerdem werden durch solche Triggerwarnungen Ängste eher ausgelöst. Also statt sinnloser Begriffe wie „Unfall“ als Triggerwarnung dazuzuschreiben, sollte lieber im Inhalt klar und deutlich geschrieben werden, dass der Roman kein Ponyhofroman ist, sondern auch die schlechten Seiten der Menschheit zeigt.
Regina Meissner hat einen malerischen Schreibstil, der mich sofort fesselte. Besonders die Art, wie sie ihre kreative Welt und das überraschend düstere Setting zum Leben erweckt, hat mir außerordentlich ...
Regina Meissner hat einen malerischen Schreibstil, der mich sofort fesselte. Besonders die Art, wie sie ihre kreative Welt und das überraschend düstere Setting zum Leben erweckt, hat mir außerordentlich gefallen. Auch die kreativen Wesen, die Liora in der Geschichte begegneten mochte ich sehr. Sie sind originell, unterhaltsam und lassen die Welt regelrecht magisch werden.
Auch beide Hauptfiguren mochte ich, da sie zwar unterschiedlich sind aber dieselben Werte teilen. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht die beiden zu begleiten und nach und nach die Geheimnisse dieser Welt zu entdecken. Doch die Anziehung zwischen ihnen kam mir dann doch etwas zu spontan. Seine plötzliche Zuneigung zu Liora aufgrund einer einzigen Handlung wirkte auf mich unauthentisch und auch ihre Anziehung bezog sich lange nur auf seine Optik. Es gab zwar emotionale und liebevolle Momente, doch die vielen Lügen und Geheimnisse, die leider unnötig waren, erschwerten mir den Zugang zu den Figuren.
Was mir jedoch gut gefallen hat, waren die wichtige Themen wie bspw. Verlust, Krieg, Suchtverhalten die in der Story aufgegriffen werden. Neben den mehr oder weniger vorhersehbaren Wendungen sind sie zahlreich in die Geschichte eingeflossen und ließen das Märchen um einiges düsterer werden. Zwar hätte ich mir den ein oder anderen weiteren Lösungsansatz gewünscht (bspw. beim Vater), aber an sich wurden fast alle für meinen Geschmack zufriedenstellend aufgelöst.
'How to Seduce a Sorcerer' ist ein Märchen mit viel Originalität, einem düsteren Setting und "Die schöne und das Biest"-Vibes, das sich perfekt für Fantasyeinsteiger eignet.