Cover-Bild Neuschnee
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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Penguin
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 11.01.2021
  • ISBN: 9783328106418
Lucy Foley

Neuschnee

Thriller
Ivana Marinović (Übersetzer)

War es ein Unfall? Oder doch nur ein Mord unter Freunden?

Winter in den schottischen Highlands: Neun Freunde verbringen den Jahreswechsel in einer abgelegenen Berghütte. Sie feiern ausgelassen, erkunden die einsame Landschaft und gehen auf die Jagd – doch was als ein unbeschwerter Ausflug beginnt, wird bitterer Ernst, als heftiger Schneefall das Anwesen von der Außenwelt abschneidet. Nicht nur das Gerücht von einem umherstreifenden Serienmörder lässt die Stimmung immer beklemmender werden, auch innerhalb der Gruppe suchen sich lang begrabene Geheimnisse ihren gefährlichen Weg ans Licht. Dann wird einer der Freunde tot draußen im Schnee gefunden. Und die Situation in der Hütte eskaliert …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.01.2021

Für mich hätte es gerne spannender sein dürfen

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Neun Freunde verbringen den Jahreswechsel in einer einsam gelegenen Berghütte in den schottischen Highlands. Es sollen wunderbare Tage werden, in denen sie gemeinsam Zeit verbringen und sich wieder näher ...

Neun Freunde verbringen den Jahreswechsel in einer einsam gelegenen Berghütte in den schottischen Highlands. Es sollen wunderbare Tage werden, in denen sie gemeinsam Zeit verbringen und sich wieder näher kommen. Sie reisen mit hohen Erwartungen an, doch ungetrübte Urlaubsstimmung will sich nicht einstellen, denn kleine Unstimmigkeiten, Geheimnisse und Intrigen belasten die Gruppe. Dass sich ein Serienmörder in der Gegend herumtreiben soll, fördert auch nicht unbedingt das allgemeine Wohlbefinden. Plötzlich einsetzender, starker Schneefall sorgt dann noch dafür, dass das Anwesen komplett von der Außenwelt abgeschnitten wird. Als dann noch ein Mitglied der Clique vermisst und später tot aufgefunden wird, droht die Lage zu eskalieren...

Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet und trägt sich außerdem auf verschiedenen Zeitebenen zu. Da die Wechsel entsprechend gekennzeichnet sind, fällt es leicht, die Übersicht zu behalten. Durch die unterschiedlichen Perspektiven bekommt man einen guten Überblick über die Gesamthandlung und die Spannungen, die untereinander herrschen.

Der Einstieg verläuft zunächst eher gemächlich. Denn es gibt viele Rückblicke in die Vergangenheit der Teilnehmer. Man weiß von Anfang an, dass jemand die Hütte nicht lebend verlässt, doch wer es ist und warum, erfährt man zunächst nicht. Das bleibt bis kurz vor Schluss ein Geheimnis. Deshalb kommen einem die vielen Rückblicke auch erst etwas langatmig vor, da man unbedingt erfahren möchte, wer das Opfer ist. Im Nachhinein wird einem zwar klar, warum die Geschichte so erzählt werden muss, damit sie am Ende den Überraschungseffekt voll entwickeln kann, doch gerade am Anfang hat man eher das Gefühl, dass man auf der Stelle tritt.

Im Verlauf der Handlung schaut man hinter die Fassaden der Charaktere. Scheinbar jeder scheint ein Geheimnis zu hüten. Es gibt Verrat und Intrigen. Deshalb gerät man dann doch in den Sog der Ereignisse, da man auch immer hofft, auf den nächsten Seiten endlich mehr zu erfahren. Das Ende selbst hält einige Überraschungen bereit, wodurch man den Thriller zum Schluss mit einem zufriedenen Gefühl zusammenklappt. 

Auch wenn es sich um keinen hochspannenden Thriller handelt, wird man durch einige Wendungen überrascht, die man kaum erahnen kann. 

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Veröffentlicht am 10.08.2020

Leider nur verwirrend

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Ich muss ehrlich sagen, dass mich Klappentext und Cover direkt angesprochen haben und da ich unbedingt wieder ein bisschen mehr in die Krimi/Thriller-Richtung lesen möchte, dachte ich, das Buch passt gut.

Jetzt ...

Ich muss ehrlich sagen, dass mich Klappentext und Cover direkt angesprochen haben und da ich unbedingt wieder ein bisschen mehr in die Krimi/Thriller-Richtung lesen möchte, dachte ich, das Buch passt gut.

Jetzt kommt mein großes Aber: Leider hat mich das Buch nicht so richtig überzeugt. Kennt ihr das, wenn ihr ein Buch lest und die ganze Zeit denkt, wer ist nochmal wer und was hat er mit wem zu tun? Das Buch ist aus mehreren Perspektiven geschrieben, was zunächst kein Problem ist, aber für mich waren es einfach zu viele. Durch die Perspektivenwechsel, die mir auch einfach zu oft vorkamen, war ich oft verwirrt, wer die Person nochmal ist, aus dessen Sicht wir gerade die Story erzählt bekommen.

An sich finde ich die Idee hinter der Geschichte ziemlich gut. Eine Clique trifft sich immer zu Silvester, um gemeinsam ins neue Jahr zu fahren und um in Erinnerungen zu schwelgen. Während des restlichen Jahres haben sie nur sporadisch Kontakt, wobei auch hier natürlich Personen bei sind, die sich öfter sehen. Auch die Partner kommen mit, zum Teil kennen sie die alten Geschichten, weil sie dabei waren, zum Teil aber auch nicht.

Nun werden die Freunde in der Hütte, die sie gemietet haben, mitten im nichts eingeschneit und können nicht wieder zurückreisen, egal, was passiert. Und nach und nach passiert wirklich viel. Am Anfang musste ich mich wirklich durch die Seiten kämpfen, aber nach etwas mehr als der Hälfte hat das Buch dann an Fahrt aufgenommen. Ich wollte unbedingt wissen, was mit wem passiert ist. Wir erfahren nämlich erst sehr spät, wer gestorben ist. Das kommt auch dadurch, dass wir immer zwischen dem Jetzt (nach dem Mord) und der Vergangenheit (vor dem Mord) hin und her wechseln.

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Veröffentlicht am 22.05.2020

Idee nicht neu!

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Eine Gruppe Freunde hat über den Jahreswechsel ein Landgut in den Highlands gemietet. Laut Vermieterin Heather sollen sie die Einzigen sein, die dort logieren. Die Enttäuschung ist gross, als bekannt wird, ...

Eine Gruppe Freunde hat über den Jahreswechsel ein Landgut in den Highlands gemietet. Laut Vermieterin Heather sollen sie die Einzigen sein, die dort logieren. Die Enttäuschung ist gross, als bekannt wird, dass noch ein weiteres Pärchen Silvester dort verbringen wird. Doch das ist nicht das Einzige, das schief geht. Es schneit ununterbrochen und die Angst ist gross, völlig von der Zivilisation abgeschnitten zu werden. Das mausert sich zu einem echten Problem, als ein Mord geschieht.


Der Plot dieser Geschichte ist im Grunde genommen nicht neu. Eine Gruppe von Menschen verbringt den Jahreswechsel an einem düsteren Ort, an dem prompt ein Mord geschieht. Oft schon so gelesen und so war ich gespannt auf die Umsetzung!

Leider ist es hier in " Neuschnee" sehr schwierig eine Beziehung oder Verständnis für eine der Figuren aufzubauen. Nicht etwa, weil die Charakterisierung oberflächlich ist. Sondern weil ( zu ) viele Perspektivwechsel das Ganze konfus machen. Kaum hat man sich an eine Figur gewöhnt, begriffen was sie antreibt oder beschäftigt, muss man weiterziehen und erfährt die Ich Perspektive der nächsten Figur.

Glücklicherweise wird durch die, ebenfalls regelmässigen, Zeitenwechsel schon im Prolog klar, dass eine Leiche die Urlaubszeit der Clique aufmischt. Da die Identität der Leiche lange Zeit im Dunkeln bleibt, gibt das ordentlich Stoff um zu rätseln. Wer wurde ermordet? Und aus welchem Grund? Wer ist der Mörder / die Mörderin?
Sehr viel geht um Beziehungen. Die zwischen den Ehepaaren, aber auch die zwischen den Freunden. Da läuft der Mord oft eher nebenbei, was ich im Anbetracht der Genreeinteilung " Thriller " als nicht so glücklich empfand.
Zwar hat die Autorin versucht mit Nebensträngen Spannung in die Geschichte zu kriegen. Wie zum Beispiel die Tatsache, dass eine der Frauen von einem Stalker verfolgt wird. Oder eine Figur sehr gerne auf die Jagd geht, und somit eine Ahnung vom Töten hat. Aber leider hat mir das nicht gereicht um durchwegs Spannung zu empfinden oder gefesselt zu sein.

Den Schreibstil habe ich als hektisch empfunden. Was sicher auch die vielen Perspektivwechsel begünstig haben. Oft wirkt eine Geschichte mit einer Einschränkung der Wechsel gesetzter und fesselnder. Was dieser Geschichte gut getan hätte.
so bin ich von der Umsetzung des Themas leicht enttäuscht. Honoriere jedoch, dass die Autorin einen anderen Ansatz versucht hat. Und das sich dann in der Auflösung des Mordes widerspiegelt.

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Veröffentlicht am 20.04.2020

Kein Thriller!

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Der Klappentext verspricht ein Highlight aus Großbritannien , sowie das Setting, in dem eine Gruppe von Freunden eingeschneit den Jahreswechsel in einer einsamen Berghütte verbringt, wobei einer von ihnen ...

Der Klappentext verspricht ein Highlight aus Großbritannien , sowie das Setting, in dem eine Gruppe von Freunden eingeschneit den Jahreswechsel in einer einsamen Berghütte verbringt, wobei einer von ihnen den Tod findet sowie ein Serienmörder umherstreifen soll, sehr spannend und unheimlich klingt.

Sehr wahrscheinlich war meine Erwartungshaltung einfach zu groß, denn zunächst einmal fand ich dieses Buch, was als Thriller betitelt, auf keinen Fall als solchen sondern eher als Krimi mit psychologischen Elementen. Der Klappentext verspricht außerdem Geheimnisse und die gibt es auch, wenn auch nicht alle für mich für die Story wichtig waren.

Ich möchte jedoch lobend den Schreibstil der Autorin Lucy Foley erwähnen, denn das Buch ließ sich gut lesen, die Szenen waren gut dargestellt, tolle Formulierungen sowie sie Rückblenden und Perspektivwechsel eingebaut hat, auch wenn mich die Zeitsprünge manchmal irritiert haben, so schaffte es doch eine angespannte Atmosphäre.

Die Figuren der Story - die sogenannten Freunde - empfand ich, obwohl sie Anfang dreißig waren, als teilweise ziemlich pubertär in ihrem Verhalten und so richtig "warm" bin ich nicht mit ihnen geworden.(Drogen, Gewalt, Neid, Flaschendrehen.....)

Spannend wurde die Geschichte erst im letzten Viertel des Buches, da kam vieles zum Vorschein und es wurde schneller vom Erzähltempo.

Ich vergebe drei Sterne für dieses Buch, da die Story mich nicht packen konnte.

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Veröffentlicht am 30.07.2021

Leider vorhersehbar und nicht besonders kreativ

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Da es so viele tollen Rezensionen zu diesem Buch gab, wollte ich es auch unbedingt lesen. Leider habe ich es befürchtet... Es konnte mich nicht wirklich überzeugen.

Den Schreibstil fand ich gut. An der ...

Da es so viele tollen Rezensionen zu diesem Buch gab, wollte ich es auch unbedingt lesen. Leider habe ich es befürchtet... Es konnte mich nicht wirklich überzeugen.

Den Schreibstil fand ich gut. An der Autorin liegt es nicht. Es ist eher dieser ausgelutschte Plot. Eine einsame Hütte, ein Zusammentreffen von Freunden, Mord. Ein Mörder (hier der Highlandripper), der sein Wesen in der Nähe rumtreibt. Joaaa, ich habe schon viele Thriller gelesen, die so ähnlich waren. Für mich war ziemlich schnell klar, wer der Täter ist. Das nimmt natürlich diesen Wow-Effekt weg und es bleibt so eine leichte Enttäuschung zurück. Mir hat auch dieses Klischee nicht gefallen: eine fette und unglaublich teure Party an Silvester zu schmeißen.

Was ich positiv fand, war der Perspektivenwechsel. Ich mag es, wenn alle Charaktere zu Wort kommen. So versteht man ihre Gefühle und Entscheidung etwas besser. Die Kapitel lesen wir aus der Sicht von Heather, Doug, Kathie, Emma und Miranda. Es sind unterschiedliche Persönlichkeiten, die aber leider auch etwas klischeehaft dargestellt wurden. Die Frau, die alles perfekt machen will. Die Frau, die eine tolle Figur hat und von allen bewundert wird. Die Neue in der Clique usw.

Ich finde, dass sich der Klappentext besser angehört hat, als das Buch am Ende war. Es gab Elemente, auf die ich hätte verzichten können, da sie zur Geschichte nichts beigetragen haben. Die Auflösung fand ich weniger spannend und ich hätte auf das eine oder andere Klischee verzichten können.

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