Cover-Bild Shadowscent - Die Krone des Lichts
Band 2 der Reihe "Shadowscent"
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Dragonfly
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 28.12.2020
  • ISBN: 9783748800460
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
P. M. Freestone

Shadowscent - Die Krone des Lichts

Katharina Diestelmeier (Übersetzer)

»Eine opulente, detailreiche Fantasywelt und ein außergewöhnliches Debut. PM Freestone ist eine Autorin, die man im Auge behalten sollte.« SPIEGEL-Bestsellerautorin Amie Kaufman

Rakel verlässt die Grenzen des Kaiserreichs, um mehr über die Vergangenheit zu erfahren und endlich Antworten zu bekommen. Sie sucht mithilfe ihres feinen Geruchssinns nach einem Heilmittel für die Seuche, die ihren Vater befallen hat, und bemüht sich, nicht an Ash zu denken. Währenddessen versucht Ash, die anderen vor der drohenden Gefahr zu warnen, von der bislang nur er weiß. Doch das Kaiserreich steuert auf einen Krieg zu, dessen Keim in einer Zeit gesät wurde, in der die Götter noch auf Erden wandelten. Ob Prinz oder Diener, jetzt muss jeder Stellung beziehen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.03.2021

Faszinierender Roman

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Dieser Roman hat es mir wirklich schwer gemacht und mir mal wieder gezeigt, wieso ich eigentlich gern mit dem Lesen warte, bis alle Teile veröffentlich wurden. Der Einstieg ist mir wirklich unglaublich ...

Dieser Roman hat es mir wirklich schwer gemacht und mir mal wieder gezeigt, wieso ich eigentlich gern mit dem Lesen warte, bis alle Teile veröffentlich wurden. Der Einstieg ist mir wirklich unglaublich schwer gefallen. Ich habe ca. 160 Seiten gebraucht um wieder in die Geschichte rein zu kommen und auch dann waren noch nicht alle Erinnerungen an Band 1 und die bisherige Story wieder da.

An sich ist es wirklich kein schlechter Roman - die Geschichte ist interessant, mal was frisches neues und wirklich ganz gut geschrieben. Allerdings wollte ich am Ende nicht so richtig damit warm werden. Ich kann nicht mal genau sagen, was dafür gesorgt hat, dass der Funkte nicht überspringen wollte. An sich lese ich High Fantasy wirklich sehr gern und ich mag komplexe Geschichten, was wir hier eindeutig haben. Dennoch hat es einfach nicht "klick" gemacht.

Spannend fand ich, dass wir die Geschichte ja aus ich glaube drei Perspektiven Lesen (Luz, Ash und Rakel). Ich könnte mir vorstellen, dass mir die Geschichte ein bisschen besser gefallen hätte, wenn ich sie gehört hätte.

Nichts desto trotz eine Reihe, die man sich auf jeden Fall mal ansehen sollte ABER: lest bitte unbedingt beide Teile unmittelbar nacheinander! Das macht einiges einfacher und sorgt dafür, dass man wirklich in der Story drin ist.

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Veröffentlicht am 01.03.2021

Interessante Welt, aber leider recht langatmig erzählt

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In der Welt der Shadowscent-Dilogie haben Düfte eine große Macht. P.M. Freestone hat schon im ersten Band bewiesen, dass sie es schafft, Worte für etwas zu finden, das eigentlich zu flüchtig ist, um es ...

In der Welt der Shadowscent-Dilogie haben Düfte eine große Macht. P.M. Freestone hat schon im ersten Band bewiesen, dass sie es schafft, Worte für etwas zu finden, das eigentlich zu flüchtig ist, um es zu beschreiben. Nun macht die Autorin von diesem Talent erneut Gebrauch – und auch abseits davon erinnerten mich die Stärken und Schwächen von „Die Krone des Lichts“ stark an „Die Blume der Finsternis“.
Es ist nicht von der Hand zu weisen, wie imposant und außergewöhnlich das Setting ist, das Freestone geschaffen hat. Leider wurde es aber wie schon in Band 1 für mich nie gänzlich greifbar. Erneut gab es für meinen Geschmack zu wenig Erklärungen. Ich liebe es, wenn Autor*innen ihre Welten detailreich aufbauen, doch verliert das für mich den Reiz, wenn das Gefühl einsetzt, es würden eher vordergründige Eindrücke, als die Aspekte dahinter erklärt werden. Gerade bei Fantasy ist die Balance zwischen Beschreibung und Handlung meiner Meinung nach oft ein Drahtseilakt und bei „Die Krone des Lichts“ mein großer Kritikpunkt.
Die Spannung hat sich zunächst nur sehr langsam aufgebaut und wurde zusätzlich von den Beschreibungen ausgebremst, die sich in meinem Kopf zu keinem Bild formen wollten. Wie ein Puzzle, zu dem mir entscheidende Verbindungsstücke fehlten. Es gab einen Rahmen und viele Teile, die allesamt wunderschön waren, aber nicht zusammengefügt werden konnten. Ich weiß, eine kryptische Beschreibung. So hat sich das Buch für mich zwischenzeitlich selbst ein Bein gestellt – und meine Aufmerksamkeitsspanne wirklich auf die Probe gestellt. Schade, denn an sich war das Setting, wie schon oben erwähnt, wahrlich beeindruckend, und auch die Charaktere sowie ihre Entwicklungen und der eigentliche Plot haben mir gut gefallen. Es gibt vieles, wofür sich das Buch lohnt… Aber eben auch das Wissen, dass ich zwischenzeitlich wirklich Probleme damit hatte, mich zum Lesen zu motivieren.
Abschließend glaube ich, dass Band 2 allen gefallen könnte, die schon an dem Vorgänger Freude hatten. Wer allerdings dabei unsicher war, wird vermutlich auch mit dem Finale der Dilogie nicht gänzlich zufrieden sein. 3 Sterne.

Veröffentlicht am 21.02.2021

Verflogener Zauber

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Nachdem der erste Band voller Magie rund um Düfte und deren Potential steckte, war ich gespannt auf den zweiten Teil der Dilogie. Das Buch geht allerdings ohne jeglichen Rückblick auf die bisherige Handlung ...

Nachdem der erste Band voller Magie rund um Düfte und deren Potential steckte, war ich gespannt auf den zweiten Teil der Dilogie. Das Buch geht allerdings ohne jeglichen Rückblick auf die bisherige Handlung los, zudem beginnt es mit Luz als erste Erzählperspektive. Luz? Das war meine erste Hürde, da ich mit Rakel oder Ash gerechnet hatte, während ich Luz zunächst überhaupt nicht zuordnen konnte, ohne nochmal einen Blick in Band 1 zu werfen. Inhaltlich begleitet man Rakel und Prinz Nisai zunächst auf ihrem Weg zum Orden des Asmudtag, wo sie sich Einsicht in wohlgehütete Duftgeheimnisse erhoffen. Zeitgleich wird Ash wegen seiner Eigenschaft, auf eine gewisse Art unsterblich zu sein und einen tödlichen Schatten in seinem Inneren zu tragen, vom kaiserlichen Arzt Zostar für übelste Experimente missbraucht. Und Nisais Bruder droht mit Krieg, um die Macht an sich zu reißen.
Der zweite Band der Dilogie konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Mir fehlte die Magie, welche dem ersten Band innewohnte. Sprachlich ist der Roman zwar wieder stark an Düften orientiert, thematisch geht es aber viel um politische Ziele sowie Misshandlung, um daraus Nutzen zu ziehen. Die Handlung ist aufgesplittet, teilweise langatmig und die Personen blieben mir zu distanziert. Vor allem Luz als Erzählende war mir mit ihrer arrogant-überheblichen Art zu anstrengend, ihre Kapitel mochte ich gar nicht, zumal ich zu ihr so gar keine Verbindung hatte. Die hatte ich eher zu Rakel und Ash, aber auch das verlor sich in den Wirren des Romans diesmal leider viel zu schnell. Irgendwann war von einer Art Superwaffe die Rede - da es um Düfte geht konnte ich mir schnell zusammenreimen, dass die geeignete Abwehr dafür ebenfalls irgendwas Duftiges sein müsse. Statt dem vielen Krieg hier, Feind da hätte ich mir mehr Einblick in die Magie des Ordens gewünscht, aber der hüllte sich dem Leser gegenüber ebenso in Schweigen wie den Menschen in seiner Welt.
Mich hat der zweite Band leider nicht überzeugen können. Zwischen politischer Ränke und steter Herumreiserei blieben mir die Magie ebenso wie der Bezug zu den Hauptcharakteren zu sehr auf der Strecke. Zudem empfand ich die Handlung als recht unübersichtlich.

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Veröffentlicht am 07.02.2021

Mit Spannung erwartet, mit Enttäuschung gelesen...

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Rakel und ihre Gefährten fliehen gemeinsam mit dem Ersten Prinzen Nisai aus dem Kaiserreich Aramtesch, in dem sich ein Putschversuch anbahnt. Und sie flieht vor den Erinnerungen an Ash und an das Massaker, ...

Rakel und ihre Gefährten fliehen gemeinsam mit dem Ersten Prinzen Nisai aus dem Kaiserreich Aramtesch, in dem sich ein Putschversuch anbahnt. Und sie flieht vor den Erinnerungen an Ash und an das Massaker, das sein Schatten angerichtet hat. Gemeinsam reisen sie zum Orden des Asmudtag, um endlich Antworten auf die vielen Fragen zu erhalten, die sich in den letzten Monaten ihrer Reise mit Ash gestellt haben. Gibt es ein Heilmittel für die Fäulnis? Und für die Schattenkinder des verlorenen Gottes Doskai? Rakel will endlich hinter den Schleier der vielen Geheimnisse ihres Lebens blicken und ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen. Zeitgleich braut sich auf der politischen Bühne des Kaiserreichs aber ein Krieg zusammen, in dem der machthungrige Leibarzt des Kaisers Zostar die Fäden zieht. Er plant dabei, die Schattenkrieger für seine Zwecke einzusetzen... Steht Aramtesch erneut vor der Auslöschung?

Ich hatte Band zwei mit großer Freude erwartet, nachdem mich „Die Blume des Finsternis“ so verzaubern konnte. Leider scheint der Zauber in „Die Krone des Lichts“ verflogen zu sein... Dieser Band wird dominiert von einem politischen Gefüge, das teilweise zu undurchschaubar erschien und so eine unnötige Langatmigkeit erzeugte, die der Geschichte die Spannung nahm. Auch fehlte es mir an Informationslage und Aufklärung, zum Beispiel im Hinblick auf den Orden des Asmudtag und seiner Geheimnisse. Oder wenn es darum ging, wie Zostar die Schatten kontrollieren konnte.

Zudem wurde hier mit Luz‘ Erzählperspektive ein weiterer Erzählfokus eingeführt, den es meiner Ansicht nach nicht gebraucht hätte. Sie wirkt wie der verzweifelte Versuch, einen Erzähler für die politischen Geschehnisse zu haben, der den Leser über all das informiert, von dem Ash und Rakel nichts verstehen. Diese Durchbrechung des Erzählmusters führt allerdings dazu, dass die zwei Hauptfiguren zu blass und geradezu gefühllos bleiben. Es fehlt die Tiefe aus Band aus, sowohl in der Erzählatmosphäre als auch zwischen den Protagonisten. Ich empfinde das als sehr schade und die Geschichte wirkt mir daher zu kalt, zu politisch, zu farblos.

Die Story hatte definitiv ihre Momente, zum Beispiel als Rakel und Ash allein in der Orangenplantage waren, aber sie waren nicht so zahlreich wie im ersten Band. Dem Weltensetting mit seinen unverkennbaren Geruchsflüchen ist die Autorin auf jeden Fall treu geblieben. Einen weiteren Pluspunkt gibt es für das erneut wunderbare Cover. Ich bin gespannt, ob P. M. Freestone uns irgendwann einmal wieder nach Aramtesch entführen wird...

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Veröffentlicht am 01.02.2021

Leider schwächer als Band 1

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Die Krone des Lichts
Nach dem ich den ersten Band, den ich knapp vor einem Jahr gelesen und sehr gemocht habe, musste der zweite natürlich auch direkt am Erscheinungsdatum einziehen. Da die Welt und das ...

Die Krone des Lichts
Nach dem ich den ersten Band, den ich knapp vor einem Jahr gelesen und sehr gemocht habe, musste der zweite natürlich auch direkt am Erscheinungsdatum einziehen. Da die Welt und das Königreich Aramtesch sehr außergewöhnlich sind, und hier Düfte eine starke Macht haben die an Zauberkunst erinnert, habe ich mich sehr gefreut in diese und ihre Duftschwaden einzutauchen. Nach dem nervenaufreibenden Ende aus Band 1, ist mir der Einstieg in Band 2 aber definitiv nicht leicht gefallen und auch das erste Kapitel hat dazu nicht beigetragen. Namen, Orte, Vergangenes ... vieles war wie weg gepustet und man musste sich einiges selbst zusammen reimen. Dazu kommt, dass wir dieses Mal nicht nur aus der Sicht von Rakel und Ash lesen, sondern auch aus der von Luz. Luz, die nicht immer Luz bleibt sondern im Wechsel ihre Position als oberster Dufthüter Zakkarus annimmt. Sie fühlt sich in beiden Rollen wohl, als Mann und als Frau und bleibt ein unergründlicher Charakter den ich bis zum Ende nicht durchschaut habe. Allein die Tatsache einer möglichen Transsexuallität fand ich sehr interessant und schön eingebunden.

Auch die Nebencharaktere die Rakels und Ashs Reise dauerhaft begleiten, sind durchgehend blass geblieben und wurden oft sogar über viele Kapitel nicht mal erwähnt. Sobald sie dann doch mal in ein Gespräch eingebunden wurden stellte sich mir oft die Frage wo diese denn auf einmal her kamen. Dieses Fragezeichen über meinem
Kopf trat immer wieder mal auf. Es tauchte auf wenn sich die Protagonisten von Ort zu Ort bewegen konnte ohne dass der Leser eingebunden wurde und dies in einer Zeitspanne die keine war, es tauchte auf wenn Geschehnisse spannend beschrieben werden, dann aber ablehnt enden und der Leser dazu aufgefordert wird dies selbst zu Ende zu denken. Denn im nächsten Kapitel ist die Protagonistin bereits wieder in etwas anderes verwickelt. Auch mit Rakel wurde ich nicht mehr warm und sie erschien mir oft sehr zickig und anstrengend.


Fazit : All dieses hat mich den Faden der Geschichte die doch so schön im ersten Teil war, nicht finden lassen. Ich habe von Anfang bis Ende nicht in die Welt gefunden. Auch die schönen Beschreibungen der Düfte und der Magie dahinter war hier wie weg geblasen, oder ausgeräuchert. Die Liebe die im ersten Teil noch recht präsent war, war hier kaum spürbar. Allein die Kapitel aus der Sicht von Ash waren interessant da er seinen Fluch nach und nach weniger beherrschen kann. Die Heilung diesens, wird aber zum Ende hin ebenfalls kaum bis gar nicht erklärt. Das Ende war ebenfalls nichts ... war das ein Cliffhanger? Sollte das ein sein ? Ich hab’s jedenfalls nicht verstanden. Denn schließlich ist diese Dilogie abgeschlossen.
Es gab durchaus stellen die interessant waren, diese wurden aber nicht weiter beleuchtet oder es wurde nicht drauf eingegangen. Allgemein fühlte sich das Buch an, als wäre es wahllos zerschnitten worden. Schade wirklich ... der erste Teil war so vielversprechend und bezaubernd.

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