Creepy Chronicles – Bloß nicht den Kopf verlieren!
Gut erzählter Horror voller Witz und Spannung ab 12
Falk Holzapfel (Illustrator)
Monsterjagd ist nichts für Nerds!
Padraig ist Monsterjäger. Bewaffnet mit Schwert und magischen Runen ziehen er und sein Vater regelmäßig aus, um Schottland von zweihäuptigen Dornenflüglern, Angstzehrern und Friedhofsschlurfern zu befreien. Doch ihre letzte gemeinsame Jagd geht mehr als schief und Padraigs Vater muss in die Schattenwelt fliehen, um zu überleben.
Brandon ist Monsterfan und schreibt einen Blog namens »Creepy Chronicles«, auf dem er Vermisstenfälle mit dämonischen Erscheinungen erklärt. Als die beste Freundin seiner Schwester verschwindet und diese sich noch merkwürdiger benimmt als sonst, ahnt er Schlimmes. Bald wird klar, dass das Ganze definitiv mit Monstern zu tun hat – und mit einem Schlüssel, der Padraig zu seinem Vater bringen könnte …
Schon der Titel hat mich sofort abgeholt. Creepy Chronicles klingt einfach nach genau meinem Ding. Monstergeschichten liebe ich ohnehin, und der Klappentext hat meine Erwartungen direkt ziemlich hochgeschraubt. ...
Schon der Titel hat mich sofort abgeholt. Creepy Chronicles klingt einfach nach genau meinem Ding. Monstergeschichten liebe ich ohnehin, und der Klappentext hat meine Erwartungen direkt ziemlich hochgeschraubt. Ich war also absolut bereit für ein düsteres, spannendes Abenteuer.
Und dann kam erstmal… Ernüchterung.
Die ersten rund 20 Seiten haben es mir wirklich nicht leicht gemacht. Ich hatte Schwierigkeiten, mich in der Welt zurechtzufinden, wusste nicht genau, wo ich stehe, und konnte mich einfach nicht fallen lassen. Das hat mich kurz zweifeln lassen. Aber gleichzeitig fand ich das Setting von Anfang an richtig gut, und die Grundidee hat mich neugierig genug gemacht, weiterzulesen.
Zum Glück ist der Knoten dann ziemlich schnell geplatzt. Sobald ich mich an den Erzählstil gewöhnt hatte und mehr Hintergrundinformationen bekam, war ich plötzlich voll drin. Ab da hat mich die Geschichte richtig gepackt. Die Handlung nimmt Fahrt auf, wird spannend und teilweise richtig intensiv. Dieses leicht schaurige Gefühl, bei dem man sich fast selbst über die Schulter schaut, war für mich total präsent. Ich hatte stellenweise echtes Supernatural-Feeling – nicht kopiert, aber definitiv inspiriert. Und genau das hat mich begeistert.
Die Monsterideen fand ich kreativ und detailreich. Besonders stark fand ich die Illustrationen und die Einträge im Bestiarium. Dadurch konnte ich mir alles noch lebendiger vorstellen, und das hat der Geschichte enorm geholfen. Auch die alte Frau im Haus an den Klippen war für mich ein echtes Highlight – herrlich unheimlich und genau mein Geschmack.
Mit den Hauptfiguren hatte ich ein kleines Hin und Her. Sie sind individuell, stark ausgeprägt und haben definitiv ihren Platz in der Geschichte. Trotzdem hat mir stellenweise ein bisschen Nähe gefehlt. Ich mochte sie, aber ich war nicht komplett emotional verbunden.
Wichtig finde ich noch: Auch wenn es ein Jugendbuch ab 12 Jahren ist, wird hier nichts beschönigt. Es gibt Kämpfe, es gibt Blut, und die Monster sind nicht nur niedliche Schattenwesen. Ich fand das nicht übertrieben, aber definitiv nicht weichgespült. Das sollte man im Hinterkopf behalten.
Wenn der Einstieg nicht so holprig gewesen wäre, wäre dieses Buch für mich vermutlich ein Highlight geworden. So bleibt es eine richtig starke, atmosphärische Monster-Geschichte, die mich am Ende absolut gepackt hat.
Meinung
Als ich mit dem Lesen begann, ist mir bereits nach wenigen Seiten klar geworden, dass mich diese Geschichte auf jeden Fall in ihren Bann ziehen würde.
Es ist eine Geschichte, bei der man nicht ...
Meinung
Als ich mit dem Lesen begann, ist mir bereits nach wenigen Seiten klar geworden, dass mich diese Geschichte auf jeden Fall in ihren Bann ziehen würde.
Es ist eine Geschichte, bei der man nicht möchte, dass sie jemals enden würde. Im Nu war ich durch das Buch geflogen und regelrecht geflasht. Eine spannungsgeladene und actionreiche Fantasy-Mysterystory mit einer großen Portion an Humor schlummert hier zwischen den Buchseiten.
Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt Padraig und Brandon. Doch dies war noch längst nicht genug. Im weiteren Verlauf ist ein Bestiarium von Padraigs Vater, Beiträge aus Brandons Blog und seinen Notizbuch. Was mir hier sehr gefallen hat, war das die unterschiedlichen Textelemente klar zu unterscheiden waren. So wusste man immer in welcher Sparte man sich hier bereits befindet.
Die beiden Hauptcharaktere sind zwei sehr unterschiedliche Charaktere. Doch sie haben sich direkt vom ersten Moment an einen Platz in meinem Leserherzen gesichert. Auch eine weitere Protagonistin, welche man auf dem Cover erkennen kann nimmt eine Rolle im Buch ein. Ihr Charakter bleibt jedoch in Vergleich zu den beiden anderen relativ blass, dennoch bildeteten die drei für mich ein überzeugendes und unschlagbares Gespann.
Wer denkt, dass in einem Buch ab 12 Jahren nicht viel los sein kann, der irrt. Blutige Szenen, gruselige Momente und auch die ein oder andere eklige Szene schlummert hier zwischen den Zeilen. Doch und das machte dieses Buch so besonders für mich - Ernsthaftigkeit und auch Humor sorgten zwischen all den Tumult für eine große und vor allem willkommene Abwechslung und gaben so der Geschichte nochmal eine komplett neue Richtung.
Auch die ein oder andere Illustration versetzte mich ins Staunen. Schon oft habe ich Titel gelesen, in denen Falk Holzapfel als Illustrator involviert war und auch hier in diesem Werk hat er sein Können unter Beweis gestellt. Nicht nur die Kapitelanfänge sind von ihm eingeleitet, sondern z.B. auch die Zeichnungen aus dem Bestarium.
Fazit
Ein fesselnder, gruseliger, neugierig machender und überzeugender Auftakt. Ein wahrlich gelungenes Debüt, welches nicht nur die angesprochene Zielgruppe verzücken kann. 5 von 5 Sternen
Als ich das erste Mal von „Creepy Chronicles“ hörte, war ich sofort Feuer und Flamme. Spannende und witzige Monster- und Horrorgeschichten für Kinder und Jugendliche sind einfach absolut mein Ding! Ich ...
Als ich das erste Mal von „Creepy Chronicles“ hörte, war ich sofort Feuer und Flamme. Spannende und witzige Monster- und Horrorgeschichten für Kinder und Jugendliche sind einfach absolut mein Ding! Ich zögerte daher gar nicht lange und ließ das Buch bei mir einziehen.
Der 14-jährige Padraig O‘Sullivan und sein Vater sind Monsterjäger und stehen im Dienste der Geheimorganisation BEAST. Gemeinsam reisen sie durch ganz Schottland, stets gut bewaffnet, und gehen auf Monsterjagd. Ihr letzter Auftrag, der sie in das Gewölbe einer Kirche führt, geht allerdings mächtig schief und Padraigs Vater verschwindet spurlos. Auf sich alleine gestellt stößt Padraig wenig später auf das Mädchen Hannah und rettet sie vor zwei Hautsammlern. Sie bietet ihm daraufhin ihre Hilfe bei der Suche nach seinem Vater an. Zusätzliche Verstärkung erhalten die zwei kurz darauf von Pfarrerssohn Brandon. Dieser ist ein absoluter Monsterfan und besitzt einen Blog namens „Creepy Chronicles“, auf welchen er über Vermisstenfälle und mysteriöse Vorkommnisse mit dämonischen Erscheinungen berichtet. Als sich seine Schwester auf einmal noch merkwürdiger verhält als sonst und ihre beste Freundin Cassy plötzlich vermisst wird, schrillen bei Brandon sofort sämtliche Alarmglocken. Hinter dem Ganzen steckt garantiert ein Dämon, davon ist er überzeugt. Während seiner Nachforschungen wird er auf Padraig und Hannah treffen und sich ihnen ohne zu zögern anschließen. Vielleicht können sich die drei ja gegenseitig helfen und sowohl Padraigs Vater als auch Cassy retten.
Als ich mit dem Lesen begann, ist mir bereits nach wenigen Seiten klar geworden, dass mich mein Riecher mal wieder nicht im Stich gelassen hat und ich mit dem Start der Creepy Chronicles-Serie einen echten Glückstreffer gelandet habe. Mich hat das Buch einfach von Anfang an begeistern und mitreißen können, sodass ich, einmal darin versunken, am liebsten gar nicht mehr daraus auftauchen wollte. Ich habe es innerhalb kurzer Zeit beendet und definitiv das zu lesen bekommen, was ich mir erhofft habe: Eine spannungsgeladene und actionreiche Fantasy-Mysterystory mit der perfekten Mischung aus Horror und Humor. Solltet ihr meine Leidenschaft für solche Geschichten mit mir teilen, kann ich euch nur ans Herz legen, es mir gleichzutun und ebenfalls zum Auftaktband der Creepy Chronicles-Reihe zu greifen.
Ich habe mühelos in die Handlung hineingefunden. Von dem packenden und humorvollen Schreibstil war ich vom ersten Moment an ganz angetan und auch die Erzählweise konnte sofort bei mir punkten.
Die Geschichte wird abwechselnd von Padraig und Brandon geschildert, jeweils in der Ich-Perspektive, und neben diesen ständigen Sichtwechseln kommen wir dann auch noch in den Genuss von ein paar Beiträgen von Brandons Blog sowie einiger Auszüge aus dem Notizbuch von Padraigs Vater, dem sogenannten Bestiarium. Das Leseerlebnis ist durch diese verschiedenen Erzählstile enorm abwechslungsreich gestaltet und da sich das Buch einfach nur klasse liest und einen die Handlung durchweg mitfiebern lässt, mag man mit dem Lesen gar nicht mehr aufhören.
Padraig und Brandon waren mir beide auf Anhieb sympathisch. Mit ihnen hat der Autor zwei großartige und sehr verschiedene Hauptprotagonisten erschaffen.
Padraig und Brandon sind wirklich die reinsten Gegensätze. Padraig ist ein echter Monsterjäger und arbeitet für die BEAST-Organisation, er sieht gut aus und ist ziemlich mutig, selbstbewusst und furchtlos. Brandon dagegen ist ein absoluter Nerd und Sportmuffel, er ist von dicklicher Statur und besitzt ein großes Faible für Monster aller Art. Während er viel Zeit vor seinem Computer verbringt, regelmäßig Beiträge für seinen Blog „Creepy Chronicles“ schreibt und Abenteuer nur aus Büchern und Filmen kennt, geht Padraig ständig mit seinem Vater auf Monsterjagd und ist in seinem Leben schon lauter gefährlichen Kreaturen begegnet.
Eine wichtige Rolle nimmt dann auch noch das Mädel auf dem Cover ein: Hannah, auf die Padraig relativ zu Beginn des Buches stoßen wird. Über sie erfahren wir allerdings um einiges weniger als über unsere beiden Ich-Erzähler und da sie sich recht unnahbar gibt, strahlt sie die ganze Zeit etwas sehr Geheimnisvolles aus.
Neben den Dreien dürfen wir noch viele weitere wundervolle Charaktere kennenlernen wie zum Beispiel Padraigs Vater (der allerdings gleich im ersten Kapitel spurlos verschwinden wird) und Brandons große Schwester Penelope, die nichts lieber zu tun scheint, als ihren kleinen Bruder zu piesacken und zu ärgern.
Auch Ungeheuern dürfen wir im Verlauf der Geschichte natürlich begegnen und dies wahrlich nicht zu knapp. Monsterliebhaberinnen werden in diesem Buch auf jeden Fall ganz auf ihre Kosten kommen. Es treiben eine Menge furchterregende und abscheuliche Erscheinungen ihr Unwesen zwischen den Seiten wie Angstzehrer, Friedhofsschlurfer und Hautsammler. Also ich finde ja, dass schon die Bezeichnungen mehr als deutlich machen, dass viele von diesen Bestien ziemlich grausig sind und, so viel sei schon mal gesagt, die Namen sind wirklich vollkommen passend gewählt.
Für schwache Nerven ist dieses Buch zweifellos nichts, die Story enthält so einige eklige und etwas brutale Szenen. So werden beispielsweise Eiterbeulen zerquetscht und Köpfe abgeschlagen, Blut spritzt herum und auch vor kleinen schwarzen herumkrabbelnden Spinnen werden wir nicht verschont. Zu spooky und widerlich wird das Ganze aber natürlich nicht; der Spannungs- und Gruselfaktor ist in meinen Augen völlig angemessen für die Zielgruppe, sprich für Leserinnen ab 12 Jahren. Die Geschichte besitzt zudem auch zahlreiche unterhaltsame Momente, die die düstere Atmosphäre prima auflockern. So sorgen vor allem die vielen lustigen Dialoge und die coolen, flotten Sprüche unserer Hauptprotagonisten für die allerbeste Unterhaltung.
Für mich kam beim Lesen an keiner Stelle Langeweile. Mir hat es einfach nur tierisch viel Spaß gemacht, mich gemeinsam mit Padraig, Brandon und Hannah in ein monsterstarkes Abenteuer zu stürzen, zusammen mit ihnen gegen fiese Untiere zu kämpfen und lauter Geheimnissen auf den Grund zu gehen.
Am Ende bleibt so einiges offen, sodass man am liebsten sofort weiterlesen möchte. Hoffentlich müssen wir uns auf den zweiten Band nicht allzu lange gedulden. Ich bin total gespannt wie es wohl mit unserem Trio weitergehen wird.
Was dann auf gar keinen Fall unerwähnt bleiben darf, ist die Innengestaltung des Buches. Falk Holzapfel, dessen Zeichenstil ich wahnsinnig gerne mag, hat sowohl die Kapitelanfänge als auch die Seiten des Bestiariums mit tollen, stimmungsvollen schwarz-weiß Illustrationen versehen. Besonders gut gefallen haben mir die Monster-Bilder aus dem Notizbuch, diese sehen wirklich genial aus. Gruselige Monstergestalten zeichnen hat der Falk Holzapfel, auch als Zapf bekannt, definitiv voll drauf!
Fazit: Fesselnd, originell, witzig-schräg und einfach nur monstermäßig gut. Ein herrliches Lesevergnügen voller Action, Spannung, Spaß und Grusel!
Sergio Dudli ist mit „Creepy Chronicles – Bloß nicht den Kopf verlieren!“ ein wunderbares Debüt gelungen, welches ich jedem Monsterfan, egal ob Jung oder Alt, nur ans Herz legen kann. Mir hat der schweizerische Autor mit seinem Erstlingswerk schaurig-schöne Lesestunden bescheren können. Ich habe unser ungleiches Team nur zu gerne auf ihrem ersten Abenteuer begleitet und freue mich schon riesig auf ihr nächstes. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!
Mein Eindruck:
Schon als Teenager mochte ich die Ghostbusters und als ich „Creepy Chronicles“ in der Verlagsvorschau entdeckte, war ich Feuer und Flamme und konnte es kaum erwarten, mit dem Lesen zu beginnen, ...
Mein Eindruck:
Schon als Teenager mochte ich die Ghostbusters und als ich „Creepy Chronicles“ in der Verlagsvorschau entdeckte, war ich Feuer und Flamme und konnte es kaum erwarten, mit dem Lesen zu beginnen, denn irgendwie klang es ähnlich.
Der Einstieg in die Geschichte gelang mir mühelos und ich war ziemlich schnell mitten im Geschehen. Am Anfang lernen wir Padraig und seinen Vater kennen, die gerade auf einer Monsterjagd sind. Sie gehören zu den Monsterjägern der BEAST Organisation.
Pedraig und sein Vater waren mir sofort sympathisch und man spürt direkt, dass die beiden ein eingespieltes Team sind. Die dann aber leider voneinander getrennt werden. Auf der Suche nach seinem Vater begleiten wir Pedraig durch ein richtig aktionsreiches Abenteuer, bei dem er Brandon und Hannah kennenlernt.
Sergio Dudlis Debüt ist ihm wahrlich gelungen, denn neben gut ausgearbeiteten Charakteren bietet er von Anfang an Spannung, die richtige Portion Action, Humor und einen gut durchdachten Plot. Ein Buch, dass sich wie von selbst gelesen hat und ich gar nicht mehr aus der Hand legen wollte.
Das I-Tüpfelchen waren die Illustrationen und Beschreibungen der Monster. So konnte ich mir diese besser vorstellen und hatte so auch einen kleinen Einblick in Pedraigs Monsterbuch Bestiarium, dass er immer mal wieder zu Rate zog.
Die Erzählperspektive, die zwischen Brandon und Petraig wechselte, hat mir auch gut gefallen. Ich persönlich mag sowas ja ganz gerne, da man sich so in die verschiedenen Charaktere besser hineinversetzen kann.
Alle drei Protagonisten waren mir sympathisch und wirkten authentisch auf mich. Allerdings muss ich zugeben, dass mir Hannah doch am besten gefiel. Sie hat was Geheimnisvolles an sich, was mich recht neugierig gemacht hat. Aber auch Pedraigs Mitbewohner Farchie mochte ich auf Anhieb.
Aber auch die anderen Charaktere fand ich gut dargestellt und wirkten auf mich authentisch.
Fazit:
Ein Debüt, dass sich auf jeden Fall sehen lassen kann und ein bisschen "Ghostbusters-Flair" verströmt. Es beinhaltet alles, was ein Jugendbuch brauch: ein gut ausgearbeiteter Plot, Spannung, Action, Humor und sympathische und authentisch wirkende Charaktere. Ich freue mich schon auf Band 2 und kann den Auftakt daher nur weiterempfehlen.
Bist du bereits für eine echt gefährliche Monsterjagd? Die Frage stellt sich Monsterfan Brandon MacLean, als eines Nachts zwei schräge Gestalten in seinem Zimmer auftauchen, um ein echtes Monster zu bekämpfen. ...
Bist du bereits für eine echt gefährliche Monsterjagd? Die Frage stellt sich Monsterfan Brandon MacLean, als eines Nachts zwei schräge Gestalten in seinem Zimmer auftauchen, um ein echtes Monster zu bekämpfen. Bisher hat Brandon in seinem Blog „Creepy Chronicles“ nur über Monster-Phänomäne und rätselhafte Erscheinungen gebloggt, doch seit gestern verhält seine ältere Schwester sich noch merkwürdiger als sonst, so richtig spooky. Und jetzt erwarten dieser schottische Monsterjäger Padraig und Hoody-Mädchen Hannah auch noch seine Hilfe bei einem mysteriösen Fall. Angst oder Abenteuer? Der Fall ist glasklar für Brandon, naja, so klar wie rußgeschwärztes Glas vielleicht, aber die Neugier siegt dann doch.
Was für ein grandioses Horror-Abenteuer! Erzählt wird die Story aus zwei Perspektiven. Zum Einen aus der Sicht von Padraig, Monsterjäger im Dienste von BEAST, der bei seinem letzten Einsatz seinen Vater auf magische Weise verlor und nichts unversucht lässt, ihn aus der Schattenwelt zurück zu holen. Und aus der Sicht von Blogger und Nerd Brandon aus Port Willow, der Monster bisher für ein faszinierendes Hobby hielt und nun den Horror der Schattenwesen am eigenen Leib erfährt. Ihnen zur Seite Hannah, die ihre magischen Geheimnisse zunächst vor den beiden verbirgt.
Sowohl die Abenteuer der drei als auch das Geheimnis um die magische Geheimorganisation BEAST sind faszinierend und ziehen einen beim Lesen regelrecht in den Bann. Tatsächlich geht es ziemlich gruselig und gefährlich zur Sache, manchmal sogar recht eklig, der Humor kommt aber trotzdem nicht zu kurz. Zu einigen Monstern gibt es Aufzeichnungen, welche man als Steckbrief plus Zeichnung zu sehen bekommt. Sehr faszinierende Ideen, wort- und bildgewaltiger Stil, mit grandiosen Illustrationen und passendem Humor an den richtigen Stellen.
Um es mal kurz zusammen zu fassen: Horrormäßig gut!