Cover-Bild Das Mondscheincafé
Band 1 der Reihe "Die Mondscheincafé-Reihe"
(33)
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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Themenbereich: Gesundheit, Beziehungen und Persönlichkeitsentwicklung - Lebenshilfe, Persönlichkeitsentwicklung und praktische Tipps
  • Genre: Ratgeber / Lebenshilfe
  • Seitenzahl: 208
  • Ersterscheinung: 18.04.2024
  • ISBN: 9783423352277
Mai Mochizuki

Das Mondscheincafé

Die deutsche Ausgabe des internationalen Bestsellers »The Full Moon Coffee Shop«
Sabine Mangold (Übersetzer), Yukiko Luginbühl (Übersetzer)

Dieses Café weist uns den Weg

Ein Muss für Fans von John Strelecky (und Katzen):

Das Mondscheincafé hat keinen festen Standort, taucht unvorhersehbar in Vollmondnächten in Kyoto auf – und wird von Katzen betrieben.

Eine erfolgreiche Drehbuchautorin in der Krise, ein Fernsehregisseur mit gebrochenem Herzen und zwei Unternehmer mit beruflichen Schwierigkeiten finden sich in der Nacht plötzlich in einem halb träumenden Zustand dort wieder. Im Café erhalten sie neben süßen Köstlichkeiten lebensverändernde Ratschläge zu Liebe, Arbeit und Beziehungen von den charismatischen Katzen, die das astrologische Horoskop ihrer Gäste interpretieren.

Basierend auf dem japanischen Mythos, dass Katzen den Menschen, von denen sie gut behandelt wurden, etwas zurückgeben möchten, verzaubert diese Geschichte Leser auf der ganzen Welt.

Ein atemberaubender Sternenhimmel, süße Leckereien, sprechende Katzen und inspirierende Lebensweisheiten basierend auf den astrologischen Lebensphasen – das perfekte Buch zum Wegträumen! 

Mit wunderschöner Sonderveredelung: Leuchtet im Dunkeln! 

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.05.2024

Selbstfindung durch Astrologie in japanischem Kontext

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Sobald es Nacht wird, öffnet das Mondscheincafé. Es hat keinen festen Standort und keine Menükarte, aus der die Gäste wählen können. Stattdessen bekommen sie jeweils das Getränk oder Dessert serviert, ...

Sobald es Nacht wird, öffnet das Mondscheincafé. Es hat keinen festen Standort und keine Menükarte, aus der die Gäste wählen können. Stattdessen bekommen sie jeweils das Getränk oder Dessert serviert, das zu ihnen und ihrer aktuellen Lebenssituation passt. Das jedoch ist noch lange nicht alles: Die Gäste, unter ihnen eine zuletzt mittelmäßig erfolgreiche Autorin, eine Schauspielerin kurz nach Bekanntwerden ihrer Affäre sowie eine Stylistin, erhalten außerdem ihr Geburtshoroskop. Mit diesem lernen sie sich selbst besser zu verstehen und stellen die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft.

Die Geschichte rund um das Mondscheincafé stammt von der japanischen Autorin Mai Mochizuki. Sie spielt in deren Heimatland, weshalb Städte wie Tokio und Kyoto als Schauplätze vorkommen. Die Figuren tragen landestypische Namen wie Mizuki, Satsuki und Mizumoto, was mich mitunter vor Herausforderungen gestellt hat, da ich mir diese nicht so leicht merken konnte.
Die Handlung ist auf drei Kapitel aufgeteilt, die eng miteinander verknüpft sind. Sie erzählen von mehreren Frauen und Männern, die nach einer Einladung, durch Zufall oder im Traum den Weg in das Café finden. Dort treffen sie zunächst auf die Betreiber des Lokals, die allesamt Katzen sind. Ich empfinde das als sehr außergewöhnlich, wenn nicht gar skurril. Im Kontext dieser Geschichte sind die Katzen jedoch ganz passend, denn in Japan werden die Tiere hochgeschätzt und verehrt.
Der Kern der Erzählung dreht sich um die Geschehnisse im Mondscheincafé. Den Gästen werden dort von den Katzen die Sterne gedeutet. Sie erfahren von 12 Häusern, die je nach Geburtstag und Geburtsort bei jedem Menschen in anderen Sternzeichen stehen und in denen die Planeten unterschiedlich verteilt sind. Diese Geburtshoroskope geben Aufschluss über die Persönlichkeit eines Jeden, über dessen Stärken sowie Schwächen. Die Erklärungen werden durch einige Illustrationen im Buch veranschaulicht, was ein wenig beim Verständnis hilft. Mit Hilfe der Katzen und ihrer Horoskope finden die Gäste des Mondscheincafés zu sich selbst. Sie sind fortan in der Lage, ihre Emotionen deutlicher wahrzunehmen, eigene Bedürfnisse besser zu verstehen und alltäglich Situationen zu begreifen. Für ihre Zukunft können sie daher fundierte Entscheidungen treffen und ein glückliches Leben führen. Da ich mich bislang nicht mit Astrologie befasst habe, waren mir die eingebundenen Informationen vollkommen neu. Im Rahmen der Erzählung wirkten sie auf mich schlüssig, inwieweit man daran glaubt, muss allerdings Jeder für sich entscheiden.
Das Ende der Geschichte habe ich nicht kommen sehen. Es hat die einzelnen Kapitel zusammengeführt und die Handlung für mich „rund“ gemacht. Der Abschluss hat mir daher gut gefallen.
Zuletzt sollte die besondere Gestaltung des Buches nicht unerwähnt bleiben: So hat das Cover eine ganz besondere Haptik. Seine Oberfläche fühlt sich samtig weich an. Teile der Vorderseite sowie des Buchrückens sind fluoreszierend beschichtet und leuchten daher im Dunkeln.

Ein empfehlenswertes Buch für Liebhaber von Erzählungen über die Themen Selbstfindung und Astrologie sowie für Leser japanischer Literatur!

Veröffentlicht am 03.05.2024

Schöne Geschichten mit einer Prise Astrologie

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Titel und Cover haben mich sofort angesprochen und momentan lese ich einfach auch sehr gerne japanische Werke. Ein kleines, feines Highlight ist, dass die Schrift und ein paar Details im Dunkeln leuchten. ...

Titel und Cover haben mich sofort angesprochen und momentan lese ich einfach auch sehr gerne japanische Werke. Ein kleines, feines Highlight ist, dass die Schrift und ein paar Details im Dunkeln leuchten. Sehr liebevolles Detail, sowas lieb ich ja! Der Stil ist sehr bedacht, unaufgeregt und trotzdem unterhaltsam. Das Thema Astrologie wird in gutem Dosen eingestreut und ist nicht überladend. Es gibt schöne und gut platzierte Sätze, die zum Nachdenken anregen und hängen bleiben. Diese sind dabei gut dosiert und erschlagen einen nicht gleich.
Die Geschichten laufen alle immer nach einem anderen Schema ab, was Abwechslung bringt und Langeweile vorbeugt. Jeder Gast des Mondscheincafés erhält einen kleinen Impulse, statt eine große Latte an Ratschlägen, die in der Masse gar nicht wirklich berücksichtigt werden können. Besonders gefallen hat mir der Epilog, denn dieser zeigt auf, wie alle Personen zusammenhängen. Nebenbei macht es auch neugierig auf Astrologie ohne dabei Abzuschweifen.
Kann ich guten Gewissens empfehlen.

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Veröffentlicht am 27.04.2024

Sterndeutung

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Das Monscheincafe begegnet einigen Japanerinnen und Japanern stets an einem anderen Ort und des Nachts. Ihre Geschichten sind locker miteinander verbunden und sie alle stehen auf die eine oder andere Art ...

Das Monscheincafe begegnet einigen Japanerinnen und Japanern stets an einem anderen Ort und des Nachts. Ihre Geschichten sind locker miteinander verbunden und sie alle stehen auf die eine oder andere Art am Scheideweg oder stecken in einer Sackgasse. Das Café wird von einer Gruppe von Katzen betrieben, die zum Teil menschengroß aufrecht gehen. Bestellen kann man nichts, sondern es wird etwas Spezielles serviert. Und jeder Gast bekommt überraschenderweise sein Geburtshoroskop nach westlicher Astrologie gestellt.

Darüber war ich wirklich überrascht, denn nichts am Buch weist darauf hin, dass Sterndeutung hier einen so breiten Raum einnimmt. Zwar habe ich zufällig Interesse an Astrologie, hatte mir aber eher philosophische Weisheiten erhofft. Da die kätzischen Ratschläge aber auf die Protagonisten zugeschnitten sind, lassen sie sich nur sehr vage verallgemeinern.

Die Katzen gefielen mir vor allem, wenn sie auch als Katzen auftraten und nicht im Hello Kitty-Style. Insgesamt waren ausgerechnet die Katzen-Details nicht immer stimmig. So gibt es beispielsweise ausgerechnet einen Schildpattkater, obwohl Schildpattkatzen immer weiblich oder eine genetische Anomalie sind.

Die menschlichen Geschichten sind sehr am japanischen Markt orientiert. Dass zum Beispiel eine Schauspielerin ihre Rollen verliert, weil sie von einem verheirateten Mann mit Lügen in eine Affäre gelockt wird, wirkt ein wenig aus der Zrit gefallen.

Das Büchlein ist außen sehr hübsch gestaltet, bleibt aber innen doch sehr an der Oberfläche.

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Veröffentlicht am 26.04.2024

Katzen, Astrologie und leckeres Essen

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In “Das Mondscheincafé” von Mai Mochizuki geht es um verschiedene Menschen, die beruflich oder privat momentan auf der Stelle treten und einen guten Rat gebrauchen könnten. Diesen Personen erscheint in ...

In “Das Mondscheincafé” von Mai Mochizuki geht es um verschiedene Menschen, die beruflich oder privat momentan auf der Stelle treten und einen guten Rat gebrauchen könnten. Diesen Personen erscheint in Vollmondnächten das Mondscheincafé, welches von Katzen geführt wird. Das Konzept beruht auf dem japanischen Mythos, dass Katzen den Menschen, die sie gut behandelt haben, etwas zurückgeben möchten. Allerdings lässt die Autorin zudem noch die westliche Astrologie einfließen und somit entsteht eine interessante Kombination aus dem japanischen Mythos, der Astrologie und Katzen, die wirklich leckere und besondere Gerichte und Getränke servieren und gleichzeitig ihren Gästen im Mondscheincafé helfen, aus deren momentanen misslichen Lagen schlau zu werden und diese positiv zu beeinflussen.

Dabei ist der Schreibstil von Mai Mochizuki super flüssig und bildlich zu lesen, man wird förmlich in das Buch gesogen und ich habe mich gefühlt, als wäre ich selbst an den beschriebenen Orten anwesend gewesen. Die Handlung wirkt am Anfang etwas verwirrend, dies legt sich mit fortlaufender Handlung aber immer mehr und man versteht die Zusammenhänge der Charaktere untereinander besser.

Das Buch ist sehr stark auf Astrologie bezogen, was vielleicht nicht für jeden etwas ist. Jedoch ist dies so gut in den japanischen Mythos eingearbeitet, dass es nicht störend oder seltsam wirkt und beides gut miteinander vereint.

Die Geschichte regt zum Nachdenken über sich selbst, über seine momentane Situation oder generell sein bisheriges Leben an und es gibt im Buch viele Aussagen, die einem im Gedächtnis bleiben. Es geht ebenfalls darum, sich selbst besser verstehen zu lernen, zu reflektieren und zu finden.

Das Mondscheincafé ist ein Buch, welches ich Leuten empfehlen würde, die sich für japanische Mythen und Sagen, für Japan an sich, für Astrologie, für Katzen und/oder leckere Desserts interessieren. Im Grunde kann eigentlich jeder dieses Buch lesen, da es sehr entspannend zu lesen war und einem doch auch länger im Gedächtnis bleibt.

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Veröffentlicht am 26.04.2024

Ein phlisophisch-astrologisches und tiefgründiges Buch

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"Das Mondscheincafé" von Mai Mochizuki hat mich schon allein wegen seines Covers äußerst begeistert. Die Geschichte bzw. Teilgeschichten, die eine große Geschichte ergeben, haben mich sehr zum Nachdenken ...

"Das Mondscheincafé" von Mai Mochizuki hat mich schon allein wegen seines Covers äußerst begeistert. Die Geschichte bzw. Teilgeschichten, die eine große Geschichte ergeben, haben mich sehr zum Nachdenken gebracht. Auch wenn mir die Astrologie eher fremd ist, so bin ich doch vom Inhalt der einzelnen Erzählstränge in den Bann gezogen worden. Die Geschichten sind kurzweilig geschrieben, haben aber zugleich viel Tiefgang.

Ein insgesamt zu empfehlendes Werk, das ich vor allem Menschen ans Herz lege, die Selbstreflexion betreiben bzw. betreiben möchten.

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