Eine bewegende Geschichte
Irland Anfang der 1980er Jahre: Ein Vater bringt seine 9-jährige Tochter zu Pflegeeltern bei denen sie die Ferien verbringen wird. Das Mädchen lebt in einer Großfamilie, die Mutter ist wieder schwanger ...
Irland Anfang der 1980er Jahre: Ein Vater bringt seine 9-jährige Tochter zu Pflegeeltern bei denen sie die Ferien verbringen wird. Das Mädchen lebt in einer Großfamilie, die Mutter ist wieder schwanger und sieht der baldigen Niederkunft entgegen. Das Geld ist immer knapp, die soziale Lebenssituation schlecht.
Das Mädchen lebt sich bei den Kinsellas ein, erfährt Liebe und Zuwendung und lernt auch eine andere soziale Lebensweise kennen. Sie hilft der Frau im Haushalt und der Mann lässt sie manchmal auch ein wenig auf dem Hof helfen. Um den normalen Alltag zu bestreiten ist auch immer genug Geld da. Sie entwickelt sich, lernt viel für ihr weiteres Leben und fühlt sich bei den Kinsellas wohl. Trotz der Fürsorge die die Pflegeeltern dem Mädchen entgegenbringen, haben sie ihrerseits einen schweren Schicksalsschlag zu verarbeiten. Als die Ferien zu Ende sind und sie wieder nach Hause kommt, ist hin- und hergerissen zwischen ihren Gefühlen ...
Der Schreibstil ist leicht und ich konnte mir alles bildhaft vorstellen. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive des Mädchens erzählt. Das Mädchen hat in der Geschichte keinen Namen, es wird nie einer erwähnt. Das Ende ist abrupt und lässt Raum für eigene Gedanken. Eine schöne Geschichte, aber leider zu kurz.