Spencer, eher am Feiern interessiert als am Lernen, wird mit den dunklen Seiten seines Freundes Anthony konfrontiert, als dieser Clara Hart auf einer Party missbraucht. Die tragische Nacht wiederholt sich immer wieder, und Spencer erkennt schließlich, dass er in einer Zeitschleife gefangen ist. Wie oft wird er Clara Hart sterben sehen, bevor er diesen Bann brechen kann?
Louise Finch nimmt sich toxischer Männlichkeit, geschlechtsspezifischer Gewalt und kollektivem Schweigen an. Aktuelle Themen erzählt aus einer ungewöhnlichen Perspektive..
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Zum Inhalt:
Spencer muss erkennen, dass sein Freund Anthony eine dunkle Seite hat, denn auf einer Party vergeht er sich an Clara. Diese schreckliche Nacht wiederholt sich für Spencer wieder und wieder ...
Zum Inhalt:
Spencer muss erkennen, dass sein Freund Anthony eine dunkle Seite hat, denn auf einer Party vergeht er sich an Clara. Diese schreckliche Nacht wiederholt sich für Spencer wieder und wieder und er versucht alles, um Clara zu retten und den Tag zu ändern, doch jeden Morgen geht der betreffende Tag von vorne los.
Meine Meinung:
Hier wurde ein sehr wichtiges Thema aufgegriffen und durch dieses wieder und wieder Erleben werden auch immer mehr Aspekte aufgebracht, die immer mehr Einblicke auf die verschiedenen Protagonisten bringen. Dieses männliche Macho-Gehabe wird hier sehr deutlich gezeigt, aber eben auch deutlich kritisiert. Auch, dass ja quasi Frau selbst schuld ist, gerade wenn sie dann auch noch trinkt, wird thematisiert und hinterfragt, was auch gut ist. In den ersten Wiederholungen fand ich das mit den Zeitschleifen noch nicht so doll, aber das wurde dann immer besser und am Ende sage ich, dass ist ein tolles Buch, dass hoffentlich von vielen, vorallem Jugendlichen gelesen wird.
Fazit:
Wichtiges Thema
Ich durfte Death, Life, Repeat von Louise Finch netterweise vorablesen und kann nur jedem empfehlen, dieses Buch einmal in seinem Leben gelesen zu haben.
Plot: Ich fand den Plot schon vom ...
4/5 Sterne
Ich durfte Death, Life, Repeat von Louise Finch netterweise vorablesen und kann nur jedem empfehlen, dieses Buch einmal in seinem Leben gelesen zu haben.
Plot: Ich fand den Plot schon vom Klappentext her unfassbar interessant. Das Zeitschleifen-Konzept ist zwar nicht neues, jedoch fand ich die Lösung des Problems überraschend (,ein bisschen verwirrend) und erfrischend. Die Geschichte ist sowohl spannend aufgebaut, da man nie weiß, ob Spence das Rätsel nun gelöst hat, als auch gesellschaftskritisch. Besonders das Verhalten von jungen Erwachsenen des männlichen Geschlechts wird kritisch unter die Lupe genommen.
Schreibstil: Der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig. Man taucht in die verworrene Gedankenwelt eines Siebzehnjährigen ein, der versucht seine Welt und sich zu verstehen und neu zu definieren. Nachdem man sich dann doch relativ schnell daran gewöhnt hat, liest sich die Geschichte auf eine einzigartige Weise, die einen Spence's Gedankenwelt sehr verständlich näher bringt.
Setting: Die Geschichte spielt im letzten Schuldjahr von Spence und seinen Freunden und bietet damit eine Mischung aus einem Setting für Jugendliche als auch (junge) Erwachsene. Man wird schnell vertraut mit dem Hauptsetting der Party, jedoch kommen immer wieder neue Schauplätze hinzu, es wird also nicht eintönig.
Charaktere: Spence's Entwicklung war besonders interessant zu beobachten und nachzuvollziehen. Grundsätzlich kann man besonders anfangs behaupten, dass es wenige bis gar keine Jungs gibt, die man leiden kann. Einige Entwicklungen und Offenbarungen gibt es im Laufe des Buches. Im Großen und Ganzen kommen aber wenige Charaktere wirklich gut weg. Ins Herz geschlossen habe ich nur Spence, darauf kommt es aber in dieser Geschichte auch nicht an.
Emotionen: Das Buch hat mich schockiert und nicht mehr losgelassen, denn ich wollte unbedingt wissen, wie Zeitschleifenproblem gelöst wird. Das Buch ist vor allem dazu da, zum Nachdenken anzuregen und vielleicht den ein oder anderen sein Verhalten überdenken zu lassen. Die Geschichte ist sowohl spannend als auch beunruhigend.
Ich würde dieses Buch jedem, aber besonders junge Erwachsenen im Alter von 16-18 empfehlen, da die Geschichte wichtige Themen, wie die Sexualisierung von Mädchen, sexuelle Belästigung und Victim Blaming aufgreift. Dieses Buch hat zwar kein Happy End im traditionellen Sinn, ist aber daher umso realistischer. Ich kann es mir sehr gut als Pflichtlektüre in den oberen Stufen vorstellen.
Mich hat bei diesem Buch die Buchbeschreibung angesprochen. Die Idee, das Leben, den Moment, in einer scheinbar endlosen Zeitschleife immer wieder zu erleben, ist jedes Mal aufs Neue spannend.
Die Frage ...
Mich hat bei diesem Buch die Buchbeschreibung angesprochen. Die Idee, das Leben, den Moment, in einer scheinbar endlosen Zeitschleife immer wieder zu erleben, ist jedes Mal aufs Neue spannend.
Die Frage bei dieser Geschichte war, wird sich etwas am Geschehen ändern und wenn ja was.
Man merkt von Anfang an, des es sich um einen Jugendroman handelt. Das hat mich anfangs nicht davon abgehalten ihn zu lesen. Es geht hier vor allem darum, zu erkennen, was falsch gelaufen ist, welche Auswirkungen das Verhalten der handelnden Personen auf das Ereignis hat.
Zehn mal erleben wir diesen einen Tag wieder. Immer etwas anders, was die Spannung erhält.
Die Charaktere waren sehr durchwachsen, passten aber zur Handlung. Spencer macht im Laufe der Wiederholungen eine Verwandlung durch. Reflektiert sein Leben, seine Aktionen, sieht alles mit anderen Augen.
Mit dem Schreibstil bin ich nicht wirklich warm geworden. Kurze abgehackte Sätze, das klang stellenweise sehr gewollt Dazu kommen fehlende Artikel und Schreibfehler. Das liest sich auf Dauer etwas anstrengend.
Trotzdem gebe ich dem Buch vier Sterne, da mir die Thematik gut gefallen hat und die Geschichte eine wichtige Botschaft in sich trägt.
«Death. Life. Repeat. Die ewigen Leben der Clara Hart» von Louise Finch erzählt von toxischer Männlichkeit, Gewalt gegen Frauen und dessen Verharmlosung, ungewöhnlich verpackt und aus der Sicht eines Jugendlichen, ...
«Death. Life. Repeat. Die ewigen Leben der Clara Hart» von Louise Finch erzählt von toxischer Männlichkeit, Gewalt gegen Frauen und dessen Verharmlosung, ungewöhnlich verpackt und aus der Sicht eines Jugendlichen, der versucht einer Zeitschleife zu entrinnen und Clara Hart, die auf einer Party stirbt, zu retten.
„Die High School ist ein verrücktes soziales Experiment. Wir versuchen alle, einfach nur durchzukommen.“
Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive von James Spencer, der den schicksalshaften Freitag immer und immer wieder erlebt, ohne zu wissen, warum und wie er das ändern kann. Das war das Spannende an dem Buch, weil man die Entwicklung von James mitverfolgen konnte, wie er eine Version nach der anderen hinter sich lässt und versucht, die Erlebnisse zu deuten und den „Schlüssel“ zu finden, um der endlosen Wiederholung zu entkommen.
Der Schreibstil war für mich gewöhnungsbedürftig. Gleichzeitig habe ich diesen aber dadurch auch als sehr passend und glaubwürdig wahrgenommen, ebenso wie die Dialoge zwischen den Jugendlichen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass sich die Zielgruppe damit identifizieren kann. Eine Triggerwarnung würde ich nicht aussprechen, weil Louise Finch sich, aufgrund der Erzählperspektive, nicht in schmerzlichen Details verliert, denn vieles wird nur angedeutet. Mit dem Ende war ich sehr zufrieden. Für mich fügte sich alles zusammen und ich empfinde die Erzählperspektive als richtigen Gamechancer. Insgesamt ein unterhaltsamer Roman; ein interessantes Gedankenexperiment mit bleibendem Wert und wichtigen Ansätzen. Eignet sich gut als Schullektüre oder für Leserunden, weil der Roman sehr dazu einlädt, darüber zu reden.
Das auffällig farbige Cover gefällt mir zu diesem Buch für jugendliche Leser. Die Farben und die Gestaltung sprechen an.
Der junge James Spencer fühlt sich in einer Zeitschleife gefangen. Ein Mädchen, ...
Das auffällig farbige Cover gefällt mir zu diesem Buch für jugendliche Leser. Die Farben und die Gestaltung sprechen an.
Der junge James Spencer fühlt sich in einer Zeitschleife gefangen. Ein Mädchen, Clara Hart, wurde James Freund Anthony missbraucht und kommt anschließend bei einem Autounfall ums Leben.
James fragt sich nun ständig aufs Neue, ob er den Tod von Clara hätte verhindern können. Verzweifelt versucht er seinen Tagesablauf zu ändern, um Clara zu doch noch zu retten. Jedoch ohne Erfolg. Er fragt sich immer wieder aufs Neue, was er verändern muss.
Zu Beginn des Buches ist der Schreibstil nicht einfach zu lesen. Mit der Zeit jedoch und der Entwicklung von James wird er flüssiger und emotionaler.
Die Idee zu dieser Geschichte gefällt mir. Es werden wichtige Themen der heutigen Zeit angesprochen, wie z.B. das Machoverhalten junger Männer. Es fließt viel zu viel Alkohol bei Partys und Vergewaltigungen stehen an der Tagesordnung.
Das Ende der Geschichte ist vorhersehbar. Jedoch ist einiges Lehrreiches im Buch enthalten.