Leidenschaft, Macht und Intrigen vor der malerischen Kulisse von Wales
Wales im 13. Jahrhundert: Eleanor de Montfort ist dreizehn, als ihr Vater und ihr Bruder in der Schlacht gegen König Henry III. sterben. Für Eleanor bedeutet dies fortan ein Leben im Exil in Frankreich.
Vor seinem Tod hatte ihr Vater bereits ihre Vermählung mit Llewelyn ap Gruffydd arrangiert, dem Fürsten von Wales. Nach Jahren des Sehnens und Hoffens ist nun die Zeit gekommen, dass Eleanor endlich die Ehe mit Llewelyn eingehen kann – wäre da nicht der neue König von England, der Wales endgültig zu unterjochen droht …
Die fulminante Fortsetzung des großen Historien-Epos
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Nachdem ich "Die Tochter der Drachenkrone" gelesen habe und von diesem Historischen Roman und Sabrina Qunaj so begeistert war, habe ich mcih sehr gefreut den zweiten Band "Das Erbe der Drachenkrone" lesen ...
Nachdem ich "Die Tochter der Drachenkrone" gelesen habe und von diesem Historischen Roman und Sabrina Qunaj so begeistert war, habe ich mcih sehr gefreut den zweiten Band "Das Erbe der Drachenkrone" lesen zu können. Ich finde Sabrina Qunaj schreibt Historische Romane wundervoll, ja ich habe bisher nur zwei gelesen, aber die haben mächtig Eindruck hinterlassen und ich möchte auch noch gerne ihre anderen Bücher lesen. Es ist sehr alt geschrieben, man wechselt die Orte und die Jahre, man bekommt die Emotionen wirklich mit und kann eine tolle Verbindung, in diesem Fall mit Eleanor aufbauen. Ich habe sehr mit ihr mitgefiebert und ihr gewünscht, dass sie trotz allen Umstand glücklich werden kann und ihren Frieden findet. Sie ist eine unfassbar mustige und starke Frau, sie hat mich wirklich sehr beeindruckt. Sie hat es gewiss nicht leicht gehabt, aber sie hat alles wunderbar gemeistert und ist sich stets treu geblieben. Übrigens muss ich gestehen, dass ich nur bei Sabrina Quanj das Nachwort lese, man erfährt einfach so viel spannendes über ihre Recherchen, was denn nun wirklich passiert ist und was Fiktion ist, es ist unglaublich spannen und sehr beeindruckend wie tief sie sich in das Thema einarbeitet und recherchiert.
Das Erbe der Drachenkrone von Sabrina Qunaj ist der zweite Teil der Drachenkronenreihe. Die Vorkenntnis des ersten Teils ist nicht nötig, da die Geschichte zu einem späteren Zeitpunkt spielt. Trotzdem ...
Das Erbe der Drachenkrone von Sabrina Qunaj ist der zweite Teil der Drachenkronenreihe. Die Vorkenntnis des ersten Teils ist nicht nötig, da die Geschichte zu einem späteren Zeitpunkt spielt. Trotzdem lässt die Autorin walisische und englische Geschichte auch hier wunderbar lebendig werden. Ich habe bereits den ersten Teil geliebt und bin auch hier restlos begeistert. Wir begleiten die junge Eleanor, die schon früh mit Llewelyn ap Gruffydd, dem Fürsten von Wales, verlobt wird. Nachdem ihr Vater im Kampf gegen ihren Onkel, den König von England gefällt, lebt sie im Exil in Frankreich und es dauert etliche Jahre bis es zu einer Eheschließung kommt. Ihr Verhältnis zu ihrem Cousin, dem späteren König Edward ist ambivalent. Erst von Zuneigung und Vertrauen geprägt, bis er dies verrät, Schuld am Tod ihres Vater trägt und sie ihn zu hassen beginnt. Trotz langer Wartezeit schlägt ihr Herz für das ihr bislang nur aus Briefen bekannte Wales. Gleichzeitig flammt eine andere Liebe auf, die nicht sein darf und gegen alle Pflichten verstößt. Mich hat sowohl die Geschichte als auch der mitreißende Schreibstil der Autorin überzeugt. Eine absolute Leseempfehlung im Bereich des historischen Romanes.
Dies ist der letzte Teil der Geschichte von Wales, die die Autorin aus Sicht besonderer Frauen geschildert hat. Hier heißt die Heldin Eleanor de Montfort.
Wie schon in den Bänden zuvor verfolgen wir die ...
Dies ist der letzte Teil der Geschichte von Wales, die die Autorin aus Sicht besonderer Frauen geschildert hat. Hier heißt die Heldin Eleanor de Montfort.
Wie schon in den Bänden zuvor verfolgen wir die abenteuerliche Geschichte einer interessanten Persönlichkeit. Eleanor erlebt ein für die höheren Töchter jener Zeit ganz normales Schicksal: Sie wird im Alter von dreizehn Jahren an einen fremden alten Mann verheiratet, und zwar an Llewellyn ap Gruffydd, den wahren Fürsten von Wales. Ständige Kriege um die englische Krone und um die Freiheit von Wales sowie zwischen Familienmitgliedern erschütten immer wieder ihr Dasein. Alles ist sehr gründlich und umfassend recherchiert, bis hin zu den Persönlichkeiten der Beteiligten, soweit sie sich heute noch rekonstruieren lassen.
Das ist, wie schon die Vorgängerbände, sehr spannend zu lesen. Ein echter Schmöker.
Wie schon in dem ersten Teil Die Tochter der Drachenkrone widmet sich Sabrina Qunaj auch in Das Erbe der Drachenkrone einer besonderen Frau aus dem walisischem Fürstenhaus. Es geht um Eleonore Montfort ...
Wie schon in dem ersten Teil Die Tochter der Drachenkrone widmet sich Sabrina Qunaj auch in Das Erbe der Drachenkrone einer besonderen Frau aus dem walisischem Fürstenhaus. Es geht um Eleonore Montfort die den walisischen Fürsten Llewelyn heiraten soll, doch der Weg dorthin ist steinig. Ihr Cousin der König von England ist gegen diese Heirat und tut alles um sie zu verhindern. Und dann ist da auch noch Tudor, der als Stellvertreter des Fürsten zu ihr reist und sie stellvertretend heiratet. Auf dem Weg zurück nach Wales beginnen die Beiden Gefühle füreinander zu entwickeln...
Ein großartiger Roman über die die Kämpfe um Wales berichtet aus der Sicht einer jungen Frau. Eleonore wird als mutige junge Frau beschrieben. Auch wenn sie zu Beginn des Romanes noch etwas naiv handelt, entwickelt sie im Laufe der Geschichte Mut und Stärke. Sie setzt alles daran ein zehn Jahre altes Versprechen ihres Vaters einzulösen und stellt sich so gegen den König. Gleichzeitig wird sie als junge, gefühlvolle Frau beschrieben die sich in den falschen Mann verliebt und trotzdem alles tut um ihre Versprechen einzulösen.
Dazu kommt der historisch sehr interessante Einblick in die Geschichte Wales. Man merkt der Autorin an, daß sie sich ausführlich mit der Geschichte Wales beschäftigt hat und sehr genau recherchiert hat. Sie versteht es Fakten in einen spannenden historischen Roman zu verflechten und so einen großartigen Roman zu schreiben.
„Das Erbe der Drachenkrone“, der neue Roman und Nachfolger zu „Die Tochter der Drachenkrone“ von Sabrina Qunaj schließt qualitativ nahtlos an und ist erneut ein begeisterndes Leseerlebnis, das nur wenige ...
„Das Erbe der Drachenkrone“, der neue Roman und Nachfolger zu „Die Tochter der Drachenkrone“ von Sabrina Qunaj schließt qualitativ nahtlos an und ist erneut ein begeisterndes Leseerlebnis, das nur wenige Wünsche offenlässt. Dabei funktioniert der Roman problemlos auch als Stand-Alone und ist in sich abgeschlossen, es lohnt sich aber natürlich auch, den Vorgänger und das kleine (kostenlose!) Prequel „Das Schicksal der Drachenkrone“ zu lesen. Qunaj bewegt sich hier erneut auf sehr hohem Niveau, denn von der Qualität der Recherche, des Schreibstils und des Plots ist sie hier auf jeden Fall wieder hervorragend aufgestellt.
Bevor es in den Inhalt geht, erst einmal ein großes Shout-Out an die wunderschöne Buchgestaltung, die auch perfekt zu den anderen Bänden passt. Ich liebe die dunklen Farben des Covers, die auf den zweiten Blick noch viel Lebendigkeit und Tiefe offenbare, darauf das glänzende Gold, die feine Borte, das sieht einfach mega aus. Innen eine Klappkarte, so etwas liebe ich ja auch immer, vorn im Buch das Personenverzeichnis, mehr als hilfreich, gerade aufgrund der damaligen Praxis, dass Mütter wie Töchter wie Großmütter heißen, einfach super! Hinten Stammbäume, die ebenfalls bei der Orientierung helfen. Dann noch das vorangestellte Lament, dass einen so richtig in Stimmung für Land und Zeit bringt, toll!
Wir befinden uns im Jahr 1265 und die Geschichte rankt sich durchweg um den Konflikt zwischen England und Wales, der erlebbar wird durch die Geschichte der jungen Eleanor de Montford, die, von königlicher englischer Abstammung schon sehr früh dem sehr viel älteren Fürsten von Wales, Llewelyn ap Gruffydd versprochen wird. Eine mögliche Ehe, die Wales und England friedlich verbinden könnte. Doch bis die beiden wirklich vor dem Altar stehen, müssen sie erst eine Menge Verwicklungen durchleben, bei denen sowohl der Seneschall des Fürsten, Tudur ap Goronwy sowie der junge Edward, späterer König von England nebst einer Menge von Briefen eine wichtige Rolle spielen...
Qunaj startet mittendrin im Konflikt und das Buch zieht einen sofort in den Bann. Geschicht wechselt die Autorin zwischen actionreichen und Herzschmerz orientierten Passagen, lässt zwischendurch Raum für Durchatmen und Reflektion, bevor die Handlung gnadenlos wieder anzieht. Die Charaktere sind durchweg lebendig, die Atmosphäre der Zeit ist intensiv spürbar, viele Hintergrundinformationen werden geschickt eingewoben und auch vor schwierigen Themen scheut Sabrina Qunaj nie zurück, während sie den Strang der Story elegant durch das Buch webt. Die knapp 600 Seiten rauschen nur so durch, mir fiel es sehr schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Eleanor ist dabei eine starke, aber noch so junge und daher immer wieder auch naive Heldin, die zwischen romantischer Hoffnung und politischer Ahnung pendelt und in diesem Band sichtbar erwachsen wird. Gereift greift sie immer mehr in das politische Geschehen ein und kämpft eine große innere Schlacht zwischen Pflicht und Neigung. An ihr können wir deutlich sehen, dass Frauen in der Zeit vor allem Heiratsmasse waren und Gefäß für Thronfolger. Der starke Fokus auf Eleanor lässt, das ein einziger kleiner Wermutstropfen, andere spannende Figuren wie Eleanors Bruder Amaury etwas aus den Blick geraten, aber das ist leicht zu verzeihen, ebenso wie das dann doch etwas sehr rasch kommende Ende, bei dem ich mir noch etwas mehr Ausführlichkeit über Eleanor, Tudur und Llewelyn gewünscht hätte. Wie auch schon im Vorgängerband arbeitet Qunaj klar heraus, wie mit mehr Macht auch mehr Verantwortung einhergeht – und dass Verantwortung zu Kompromissen nötigt und zu Handlungen und Entscheidungen, die man gar nicht so treffen möchte – im Sinne des Gemeinwohls aber muss. Und deshalb das eigene Herz immer wieder verraten muss. Ein wichtiger Aspekt, der so deutlich selten in historischen Romanen sichtbar wird.
Hier wartet auf Lesefreudige historischer Stoffe ein wirklicher Knallerroman, den ich uneingeschränkt empfehlen kann – und jede Menge Wissen über England und Wales gibt es gratis dazu. Unbedingt erwähnenswert auch noch das großartige Nachwort, in dem die Autorin gewissenhaft Fakten von Fiktion trennt und weitere spannende Einblicke gibt. Rundum gelungen!