Toller Thriller, spannend bis zum Ende
Die Polizistin Elin Warner verbringt eine Auszeit zusammen mit ihrem Bruder in einem portugiesischen Nationalpark, um sich von den Vorkommnissen in der Vergangenheit zu erholen. Allerdings ist genau in ...
Die Polizistin Elin Warner verbringt eine Auszeit zusammen mit ihrem Bruder in einem portugiesischen Nationalpark, um sich von den Vorkommnissen in der Vergangenheit zu erholen. Allerdings ist genau in diesem Nationalpark eine junge Frau, Kier, verschwunden und Elin kann nicht umhin, sich genauer mit diesem Fall zu befassen. Je mehr sie allerdings im Wohnwagencamp und im Ort nachforscht, umso mehr trifft sie auf eine Wand des Schweigens und Misstrauens. Und schließlich holt sie auch noch ihre eigene belastende Vergangenheit ein.
„Die Wildnis“ von Sarah Pearse ist der 3. und wohl auch letzte Teil um die Polizistin Elin Warner. Da es neben dem eigentlichen Fall noch einen separaten Handlungsstrang um ihre persönliche Vergangenheit gibt, empfiehlt es sich, vorher erst die anderen beiden Teile zu lesen.
Die Geschichte wird wie so oft aus unterschiedlichen Perspektiven und in unterschiedlichen Zeitebenen erzählt. Zum einen wird sie aus Sicht von Elin in der Gegenwart beschrieben, zum anderen aus Sicht der verschwundenen jungen Frau, Kier, einige Jahre zuvor. Die Perspektiven wechseln in etwa je Kapitel, sodass der Leser durchgehend neue Indizien zu Kiers Verschwinden erhält und somit neue Verdächtigungen und Vermutungen anstellt. Die Spannung wurde dadurch stetig aufgebaut, bis schließlich am Ende einige Vermutungen bestätigt wurden, sich aber gleichzeitig auch ungeahnte Entwicklungen und Zusammenhänge auftaten.
Ich fand bereits die vorherigen Teile von Sarah Pearse um Elin Warner sehr spannend und habe nun auch wieder dieses Buch regelrecht verschlungen.
Von mir gibt es 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung für alle jene, die gern mitfiebern, miträtseln und sich am Ende auf den berühmten AHA-Effekt freuen.