Cover-Bild Die Verlorenen
Band 1 der Reihe "Jonah Colley"
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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Polizeiarbeit
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 19.07.2022
  • ISBN: 9783499001871
Simon Beckett

Die Verlorenen

Karen Witthuhn (Übersetzer), Sabine Längsfeld (Übersetzer)

Als Jonah das Blut roch, war ihm klar, dass er in Schwierigkeiten steckte.

Jonah Colley ist Mitglied einer bewaffneten Spezialeinheit der Londoner Polizei. Seit sein Sohn Theo vor zehn Jahren spurlos verschwand, liegt sein Leben in Scherben. Damals brach auch der Kontakt zu seinem besten Freund Gavin ab. Nun meldet Gavin sich überraschend und bittet um ein Treffen. Doch in dem verlassenen Lagerhaus findet Jonah nur seine Leiche, daneben drei weitere Tote. Fest in Plastikplane eingewickelt, sehen sie aus wie Kokons. Eines der Opfer ist noch am Leben. Und für Jonah beginnt ein Albtraum …

Der Auftakt einer atemberaubenden neuen Thrillerserie von Bestsellerautor Simon Beckett.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.10.2022

Jonah Colleys erster Fall

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Als Jonah das Blut roch, war ihm klar, dass er in Schwierigkeiten steckte.

Jonah Colley ist Mitglied einer bewaffneten Spezialeinheit der Londoner Polizei. Seit sein Sohn Theo vor zehn Jahren spurlos ...

Als Jonah das Blut roch, war ihm klar, dass er in Schwierigkeiten steckte.

Jonah Colley ist Mitglied einer bewaffneten Spezialeinheit der Londoner Polizei. Seit sein Sohn Theo vor zehn Jahren spurlos verschwand, liegt sein Leben in Scherben. Damals brach auch der Kontakt zu seinem besten Freund Gavin ab. Nun meldet Gavin sich überraschend und bittet um ein Treffen. Doch in dem verlassenen Lagerhaus findet Jonah nur seine Leiche, daneben drei weitere Tote. Fest in Plastikplane eingewickelt, sehen sie aus wie Kokons. Eines der Opfer ist noch am Leben. Und für Jonah beginnt ein Albtraum…
Der Auftakt einer atemberaubenden neuen Thrillerserie von Bestsellerautor Simon Beckett.
Ich liebe die Bücher von Simon Beckett und ganz besonders David Hunter. Gerade darum habe ich besonders auf den Start dieser neuen Serie gefreut.
Jonah Colley ist als Protagonist ein toller Charakter. Er hat in seinem Leben schon einiges durchgemacht und der Verlust eines Kindes Kinders wünsche ich niemanden. An einigen Stelle finde ich ihn aber etwas naiv, zum Beispiel, als er der Journalistin Informationen gibt, ohne ihre Identität zu überprüfen. Auch begibt er sich immer wieder in gefährliche Situationen, manchmal sehr leichtsinnig.
Es gibt aber auch sehr interessante Wendungen in diesem Thriller und die Spannung stimmt. Auch wenn man von Anfang an das Gefühl hat, das an der Story irgendwas nicht stimmt….
Auch wenn Jonah Colley noch nicht David Hunter mithalten kann, ist es ein gut gelungener Thriller-

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Veröffentlicht am 26.09.2022

Wenn aus Freunden Feinde werden

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Der erste Fall für Jonah Colley, Mitglied einer bewaffneten Spezialeinheit der Metropolitan Police in London.
Vor zehn Jahren verschwindet sein vierjähriger Sohn Theo auf dem Spielplatz, als Jonah kurz ...

Der erste Fall für Jonah Colley, Mitglied einer bewaffneten Spezialeinheit der Metropolitan Police in London.
Vor zehn Jahren verschwindet sein vierjähriger Sohn Theo auf dem Spielplatz, als Jonah kurz eingeschlafen ist. Seine Frau Chrissie macht ihm große Vorwürfe. Dann erfährt er auch noch, dass sein bester Freund Gavin McKinney - ebenfalls Polizist - mit seiner Frau geschlafen hat. Die Ehe zerbricht und Jonah bricht den Kontakt zu Gavin ab. Jonah zieht aus und mietet sich in einer eher schäbigen Wohnung ein.
Zehn Jahre später ruft Gavin plötzlich Jonah an und bittet ihn um Hilfe. Er bestellt ihn zu einer üblen Gegend am Slaughter Quay.
Trotz der Vergangenheit nach zehn Jahren begibt sich Colley auf den Weg zu der beschriebenen Lagerhalle. Dort findet er drei Personen in Plastikfolie eingepackt und eine Frau lebt noch, die anderen beiden sind tot. Außerdem liegt ein weiterer Mann tot mit dem Körper auf dem Bauch auf einer Plane. Nach Colleys Meinung handelt es sich um McKinney. Colley wird von hinten niedergeschlagen und schwer verletzt.
Bei den Befragungen im Krankenhaus glauben ihm die Polizisten DI Fletcher und DS Bennet seine Aussagen nicht.

Mein Fazit:
Nach der eindrucksvollen David Hunter-Reihe hat Simon Beckett mit Jonah Colley eine neue Figur zum Leben erweckt. Unrealistisch erscheint die Ermittlungsarbeit, die Colley trotz schwerer Verletzungen, die er bei Auseinandersetzungen erleidet und ihn an das Laufen mit zwei Krücken zwingt, nicht davon abhält. Trotz allem ist dieser erste Band spannend und zeigt viele Facetten, wenn es auch im Mittelteil einen kleinen Durchhänger gibt, der durch die nachfolgenden Ereignisse aber wieder schnell vergessen ist. Ich bin schon auf eine Fortsetzung gespannt.
Das Cover ist einfach, aber überzeugend gewählt - es stellt die düstere Innenansicht eines Lagerhauses an einem Kai dar, dem Slaughter Quay, wie sich beim Lesen herausstellt.

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Veröffentlicht am 09.03.2022

Pageturner!

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In „Die Verlorenen“ geht es um Jonah Colley, Teil der Spezialeinheit der Londoner Polizei, der aufgrund eines Anrufes seines besten Freundes mitten in einen rätselhaften Mordfall stolpert. Schnell wird ...

In „Die Verlorenen“ geht es um Jonah Colley, Teil der Spezialeinheit der Londoner Polizei, der aufgrund eines Anrufes seines besten Freundes mitten in einen rätselhaften Mordfall stolpert. Schnell wird klar, dass seine Vergangenheit ihn einholt. Als die Ermittler ihn dann auch noch als Verdächtigen listen, formt sich in Jonah der Drang, auf eigene Faust zu ermitteln, die Wahrheit ans Licht und den Täter zur Strecke zu bringen.

Der Protagonist ist für mich sehr authentisch und rund gezeichnet. Jonah wird von allen Seiten beleuchtet, um dem:der Leser:in einen möglichst allumfassenden Überblick zu geben. Der dramatische Verlust seines Sohnes spielt noch immer eine allgegenwärtige Rolle in Jonahs Leben, da er von Schuldgefühlen und Erinnerungen geplagt wird. Das Verschwinden seines Sohnes ergibt für ihn keinen Sinn, weswegen er nicht fähig ist, abzuschließen und nach vorn zu blicken.
Beckett-üblich sind die übrigen Charaktere ein wenig undurchsichtiger und bis zum Schluss für Überraschungen und unerwartete Wendungen gut.

Ich hatte immer mal wieder verschiedene Theorien, die sich leider genauso schnell zerschlugen, wie sie gekommen waren. Und obwohl die Auflösung im Nachhinein betrachtet eigentlich gar nicht so überraschend ist, hatte ich einen absoluten Aha-Moment und lief blind in die Auflösung rein. Für mich daher ein unerwarteter Pageturner, der mir die Kinnlade hat runterfallen lassen. Ich bin also auf jede vom Autor konstruierte Fährte reingefallen.

Becketts Schreibstil ist gewohnt flüssig und so klar, dass man nicht durch Nebensächlichkeiten abgelenkt wird, sondern ohne Probleme der Geschichte folgen kann. Anders als in den Hunter-Thrillern, in denen die Ermittlungen und deren Methoden im Mittelpunkt standen, ist dieser Thriller viel persönlicher geprägt und wird durch die Schuldgefühle von Jonah geleitet.

Vergleiche zu ziehen ist eigentlich immer schwierig, aber irgendwie fehlten mir die wirklich gut recherchierten pathologischen Züge der Hunter-Reihe sehr. Ich hatte gehofft, auch hier einige davon wiederzufinden, jedoch ist es vielleicht auch Absicht, etwas komplett Neues einzuführen, um nicht dauernd im Schatten von Hunter zu stehen.

Wie auch immer: An sich ein absolut solider Thriller, der mich gut unterhalten konnte und überrascht hat.

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Veröffentlicht am 10.01.2022

Guter Thriller, wenn auch mit einigen Klischees

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Inhalt
Jonah Colley ist Mitglied einer bewaffneten Spezialeinheit der Londoner Polizei. Seit sein Sohn Theo vor zehn Jahren spurlos verschwand, liegt sein Leben in Scherben. Damals brach auch der Kontakt ...

Inhalt
Jonah Colley ist Mitglied einer bewaffneten Spezialeinheit der Londoner Polizei. Seit sein Sohn Theo vor zehn Jahren spurlos verschwand, liegt sein Leben in Scherben. Damals brach auch der Kontakt zu seinem besten Freund Gavin ab. Nun meldet Gavin sich überraschend und bittet um ein Treffen. Doch in dem verlassenen Lagerhaus findet Jonah nur seine Leiche, daneben drei weitere Tote. Fest in Plastikplane eingewickelt, sehen sie aus wie Kokons. Eines der Opfer ist noch am Leben. Und für Jonah beginnt ein Albtraum…


Meinung
Simon Beckett ist den meisten Thriller-Liebhabern wohl ein Begriff. Seine Serie rund um Gerichtsmediziner David Hunter hat zu recht Kultstatus erreicht und gehört für mich persönlich zu den besten Buchreihen überhaupt. Deswegen sind die Erwartungen an den Autor hoch. Er hat schon ein paar andere Bücher neben der Erfolgsserie geschrieben, die Inhaltsangaben versprechen immer große Spannung. Und so war es auch diesmal. Ich habe den Thriller als Hörbuch gehört – es ist fantastisch vertont von Johannes Steck – und war schon ab Minute eins komplett gefangen.

Jonah Colley ist zugegebenermaßen ein Charakter, der reichlich viele Klischees bedient. Er ist geschieden, hat ein fürchterliches Schicksal durchgemacht, gehört aber natürlich zu den Besten in seinem Job bei einer Spezialeinheit der Londoner Polizei. Aber obwohl das irgendwie alles nichts Neues ist, hat Beckett es geschafft, mir den Protagonisten trotzdem sehr sympathisch werden zu lassen. Es war seine authentische Art, der Drang nach Gerechtigkeit und generell einfach die Art und Weise, wie wir als Leser (oder Hörer) Zugang zu seinen Gedankengängen bekommen haben. Dass es aber auch bei vielen Nebenfiguren alles sehr klischeebehaftet war, hat mich dann doch an der ein oder anderen Stelle etwas mehr gestört.

Neben diesem authentischen Protagonisten ist aber vor allem der Fall an sich das, was das Buch in meinen Augen ausmacht. Sehr sehr spannend und auch grausam geschrieben. Es wird tatsächlich an keiner Stelle langweilig und das Blut ist mir beim Hören mehr als ein Mal in den Adern gefroren. Der Autor ist ein wirklicher Meister darin, Kapitel aufzubauen und einen Spannungsbogen zu erzeugen. Das macht es einem wirklich leicht, das Buch für gut zu befinden. Ich mag den Schreibstil unglaublich gerne und habe die teilweise sehr ausschmückenden Beschreibungen genossen.

Dem Buch wurde in vielen Rezensionen oft nachgesagt, dass de Handlung sehr voraussehbar gewesen wäre, dem kann ich tatsächlich nicht ganz zustimmen. Es war vielleicht nicht die riesige Überraschung, aber mir war keinesfalls schon auf den ersten Seiten klar, wie der rund 400 Seiten dicke Thriller ausgehen würde. Ich hab mich sehr gut auf die Story einlassen können und fand sie wirklich gelungen.

Fazit
Hier und da ein paar Klischees zu viel, aber außer diesem kleinen Kritikpunkt ein wirklich gelungener Thriller, der sehr spannend zu hören war und mich wunderbar unterhalten konnte.

4 von 5 Buchherzen ♥♥♥♥
Danke an den Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplar!

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Veröffentlicht am 05.01.2022

War okay, aber von Simon Beckett bin ich Besseres gewöhnt !

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Der erste "Fall" für Jonah Colley spaltet hier in unserem Haushalt ein wenig die Gemüter. Während der Mann diesen Auftakt richtig gut fand, hadere ich ein bisschen und habe irgendwie so gar keine wirkliche ...

Der erste "Fall" für Jonah Colley spaltet hier in unserem Haushalt ein wenig die Gemüter. Während der Mann diesen Auftakt richtig gut fand, hadere ich ein bisschen und habe irgendwie so gar keine wirkliche Meinung dazu.

Simon Beckett schreibt zwar spannend wie eh und je, keine Frage und die Charaktere sind gewohnt kantig und grummelig, aber mir fehlte es hier ein an Logik und auch die Auflösung war mir irgendwie zu dürftig.

Jonah Colley ist Polizist (den Dienstgrad hab ich schon vergessen), verlor vor zehn Jahren seinen damals vierjährigen Sohn und in Folge dessen auch seinen besten Freund, der sich plötzlich nach all den Jahren meldet und ihn zu einem abgelegenen Gebäude am Slaughter Quay bestellt. Jonah lässt, obwohl die Beiden nicht im Guten auseinandergingen, alles stehen und liegen, will sich mit Gavin treffen und schlittert dabei in eine Mordserie, die ihn selbst zum Verdächtigen macht.

Der Plot geht tiefer als man zunächst ahnt, denn im Verlauf tauchen immer mehr Fragmente, sowohl aus Jonahs als auch aus Gavins Vergangenheit auf und man versucht zu ergründen, wie das nun alles zusammenhängt und wie es vor allem mit dem Fall am Slaughter Quay zusammenpasst.

Das war auch der Grund, der mich am Lesen gehalten hat, die Aussicht auf eine schlüssige Auflösung. Da wurde ich allerdings ein wenig enttäuscht, weil sie mir letzten Endes doch weit hergeholt erschien.

Pluspunkte gibts für die Charaktere, denn die fand ich wirklich gut. Egal ob es die mit Worten und Emotionen sparsame DS Bennet oder der raubeinige DI Fletcher war. Im Fokus steht ganz klar Colley, der gar nicht weiß, wie ihm geschieht, der sich über die Tatsache, dass er als Verdächtiger dasteht hinwegsetzt und auf eigene Faust Ermittlungen anstellt. Dabei stellt er sich hin und wieder ein bisschen dämlich an. Vermutlich war das beabsichtigt, aber manchmal dachte ich mir schon: Du bist seit 25 Jahren Polizist, wie kannst du dies und das übersehen oder wie kannst du so unüberlegt handeln ?

So richtig rund wars also leider nicht, was ich mehr als schade fand, da ich echt ein großer Fan des Autors bin. Band 2 werde ich dennoch lesen, einfach weil ich mir erhoffe, dass er mehr Aufschluss über das Ende des ersten Falls gibt. Da hängen nämlich noch ein, zwei lose Fäden in der Luft. Man wird sehen.

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