Cover-Bild Familie Flickenteppich 2
(7)
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Oetinger
  • Genre: Kinder & Jugend / Kinderbücher
  • Seitenzahl: 216
  • Ersterscheinung: 24.02.2020
  • ISBN: 9783789113819
  • Empfohlenes Alter: ab 8 Jahren
Stefanie Taschinski

Familie Flickenteppich 2

Wir haben was zu feiern
Anne-Kathrin Behl (Illustrator)

An manchen Tagen kommt das Glück wie ein Platzregen
Emma und ihre Familie haben sich inzwischen richtig gut eingelebt in der Nummer 11. Und es ist allerhand los: Familie Flickenteppich bekommt Zuwachs, Papa Olli wirbelt jede freie Minute in seinem Restaurant herum, um die goldene Kochmütze zu gewinnen, und Jojo wünscht sich zu ihrem fünften Geburtstag vor allem eins: Mama soll endlich zu Besuch aus Australien kommen!

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.04.2020

Eine wundervolle Fortsetzung! Genauso schön wie der erste Band!

0

Da mich der erste Band von „Familie Flickenteppich“ hellauf begeistern konnte, stand für mich natürlich sofort fest, dass ich auch den zweiten Teil unbedingt lesen muss. Auf meine Rückkehr in die Hausnummer ...

Da mich der erste Band von „Familie Flickenteppich“ hellauf begeistern konnte, stand für mich natürlich sofort fest, dass ich auch den zweiten Teil unbedingt lesen muss. Auf meine Rückkehr in die Hausnummer 11 habe ich mich schon riesig gefreut!

Seit ihrem Einzug in die Nummer 11 hat sich Familie Engl richtig gut in ihrem neuen Zuhause eingelebt. Glücklich und einfach geht es nur leider auch an so einen wundervollen Ort wie der Nummer 11 nicht immer zu. Olli, Emmas Papa, möchte so gerne an einem Kochwettbewerb teilnehmen und die goldene Kochmütze gewinnen, nur weiß er einfach nicht, wie er die Kinderbetreuung und den Wettbewerb unter einen Hut bekommen soll, und Jojo, die demnächst fünf Jahre alt wird, hat einen großen Herzenswunsch: Mama soll bei ihrem Geburtstag dabei sein. Oje, ob das klappen wird? Mama Engl befindet sich schließlich gerade in Australien...

Meine große Vorfreude auf das Buch war absolut gerechtfertigt - mir hat das zweite Abenteuer von Familie Flickenteppich unheimlich gut gefallen. Stefanie Taschinski ist mit „Wir haben was zu feiern“ in meinen Augen eine hinreißende Fortsetzung geglückt, welche genauso zauberhaft ist wie der Serienstart. Solltet ihr gerne Kinderbücher lesen, die ein wunderbares modernes Bullerbü-Feeling enthalten, kann ich euch „Familie Flickenteppich“ echt nur ans Herz legen!

Ich hatten einen fabelhaften Einstieg in das Buch. Obwohl es bei mir nun schon wieder ein Weilchen her ist, dass ich den ersten Band gelesen habe, war mir die Handlung noch ziemlich präsent im Kopf. Ich hätte es aber dennoch nicht schlecht gefunden, wenn es vorne oder hinten im Buch ein kleines Personenregister gegeben hätte. Wir bekommen es in dieser Reihe mit recht vielen Charakteren zu tun, daher wäre ein Figurenverzeichnis meiner Meinung nach ziemlich hilfreich. Vor allem für Neueinsteiger. Ich rate allerdings eh ganz dringend bei „Familie Flickenteppich“ mit Band 1 zu beginnen. Vermutlich mag es auch ohne Vorkenntnisse gehen, aber wenn ihr den bestmöglichen Lesespaß haben wollt, solltet ihr Emma, ihre Familie und all die weiteren Charaktere unbedingt im ersten Teil kennenlernen.

Erzählt wird erneut alles aus der Sicht von Emma in der Ich-Form. Meiner Ansicht nach ist es Stefanie Taschinski abermals hervorragend gelungen aus der Perspektive eines achtjährigen Mädchens zu schreiben. Dieser kindliche Erzählton, den ich so liebe, konnte mich wieder vollkommen verzaubern. Emmas Gefühle und Gedanken werden so wundervoll authentisch, feinfühlig und anschaulich beschrieben, sodass es auch mir, als Erwachsene, überhaupt nicht schwer gefallen ist, mich in Emma hineinzuversetzen.
Emma habe ich bereits im Vorgänger ganz fest in mein Herz geschlossen. Sie ist ein total liebes und aufgewecktes Mädchen – Emma muss man einfach gernhaben.

Die weiteren Charaktere haben mir ebenfalls wieder wahnsinnig gut gefallen. Emmas herzensguter Papa Olli, ihre Geschwister Ben und Jojo, ihre beste Freundin Aylin und deren Zwillingsbruder Tarek, die Mutter der Zwillinge, Oma Becker, der Graf, die beiden Frauen Stella und Doris, Bens und Tareks Klassenkamerad Freddy, der oft zu Besuch kommt – allesamt sind sie wieder mit von der Partie, was mich unbändig gefreut hat. Die Bewohner der Nummer 11 sind einfach einzigartig und so sympathisch, herzlich und fürsorglich. Na ja, okay, Herr und Frau Neumann, auch bekannt als die Erbsenzähler, sind natürlich auch in diesem Band öfters ziemlich unfreundlich und grummelig drauf, aber selbst dieses erbsenzählerische Rentner-Ehepaar kann manchmal recht nett und hilfsbereit sein.

Apropos Hilfsbereitschaft: Die wird in diesem Buch ganz groß geschrieben! Mir hat es richtig das Herz erwärmt zu lesen, wie fantastisch die Bewohner der Nummer 11 zusammenhalten und gegenseitig unterstützen. Die Message, die die Geschichte vermittelt, ist einfach nur großartig: Zusammen ist man stark und unschlagbar. Gemeinsam schafft man so gut wie alles, man darf nur nie aufgeben. Neben dieser tollen Botschaft enthält die Story noch viele weitere wichtige Themen und Werte wie Familie, Freundschaft, Trennung, Trauer und Enttäuschung. Auf eine absolut kindgerechte und liebenswerte Weise werden diese Dinge behandelt. Das Buch unterhält einen also nicht nur bestens, es regt auch sehr zum Nachdenken an und berührt einen.

Neben den tiefgründigen und bewegenden Momenten kommen natürlich auch die aufregenden und witzigen Szenen nicht zu kurz. So sorgt vor allem der Kochwettbewerb, an dem Papa Engl teilnehmen wird, für ordentlich Spannung. Wer mir so einige Gründe zum Schmunzeln geliefert hat, ist Oma Becker. Oma Becker ist einsame Spitze, sag ich euch! Die kleine Jojo hat mir aber auch immerzu ein breites Lächeln auf die Lippen gezaubert. Die Kleine ist so süß! An ihrem fünften Geburtstag tat mir Jojo nur unendlich leid. Warum genau, möchte ich hier nicht verraten, aber so viel sei schon mal gesagt: Mama Engl kommt auch in diesem Band nicht gut weg. Also mir wird diese Frau immer unsympathischer.

Ihr merkt, es ist nicht immer alles eitel Sonnenschein in der Nummer 11. Bei einer so bewundernswerten Gemeinschaft, wie man sie in diesem Haus findet, lassen sich aber garantiert jede noch so großen Probleme und schwere Zeiten meistern!

Empfohlen wird „Familie Flickenteppich“ für Mädchen und Jungen ab 8 Jahren und dieser Empfehlung schließe ich mich an. Stefanie Taschinsiki hat einen sehr flüssigen und lebendigen Schreibstil, der sich superschön und leicht liest. Auch die Schriftgröße und die Kapitellänge sind optimal gewählt. Da es zudem viele Illustrationen gibt, die den Textfluss auflockern, sollten Kinder ab 8 Jahren bei dieser Reihe keine Schwierigkeiten beim Durchschmökern haben.
Zum Vorlesen sind die Bücher meiner Ansicht nach aber durchaus schon für Kinder ab 5 oder 6 Jahren geeignet. Zum Vorlesen bieten sich die „Familie Flickenteppich“ - Abenteuer wirklich prima an.

Was dann auf gar keinen Fall unerwähnt bleiben darf, ist die Gestaltung des Buches. Von der bin ich ganz hin und weg. Das niedliche, farbenfrohe Cover hat so etwas herrlich Fröhliches an sich und auch die entzückende Innenaufmachung ist zum Verlieben schön. Anne-Kathrin Behl hat auch diesen Band wunderhübsch illustriert. Ihre vielen bunten Bilder sind so unfassbar süß und liebevoll gezeichnet und passen einfach nur perfekt zur Geschichte.

Das Buch endet recht offen, nicht fies offen, aber es weckt in einem definitiv die riesengroße Lust darauf sofort weiterlesen zu wollen. Ich persönlich gehe sehr davon aus, dass es noch einen dritten Band geben wird. Auf das nächste „Familie Flickenteppich" - Abenteuer freue ich mich schon sehr!

Fazit: Eine bezaubernde Fortsetzung voller spannender, lustiger und herzerwärmender Momente! Mir hat der zweite Band von „Familie Flickenteppich“ ein herrliches Leseerlebnis beschert. Ich bin total verliebt in die warmherzige Geschichte, die einzigartigen Charaktere und die vielen wunderschönen Illustrationen von Anne-Kathrin Behl. Egal ob Jung oder Alt, ob zum Vor- oder zum Selberlesen – ich kann „Familie Fleckenteppich – Wir haben was zu feiern“ absolut empfehlen und vergebe 5 von 5 Sternen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.03.2020

Wirklich toller Lesespaß

0

Flickenteppich? Ja, da ist der Name Programm, denn im Leben der Familie ist einiges los.
Ich muss gestehen, dass ich dieses Buch ohne Vorkenntnisse des ersten Bandes gelesen habe, weshalb sich mir viele ...

Flickenteppich? Ja, da ist der Name Programm, denn im Leben der Familie ist einiges los.
Ich muss gestehen, dass ich dieses Buch ohne Vorkenntnisse des ersten Bandes gelesen habe, weshalb sich mir viele Zusammenhänge erst während des Lesens erschlossen haben. Aus dem Grund war die Fülle am Anfang des Buches auch noch ein wenig verwirrend und ich musste mich konzentrieren, all die Namen auseinanderzuhalten. Meinen Kids fiel das übrigens um einiges leichter als mir – ich werde wohl alt grins
Die drei Geschwister Ben, Emma und Jojo stehen im Mittelpunkt der Geschichte. Ihr Papa ist alleinerziehend und hat mit den Kids, dem Haushalt und dem Restaurant alle Hände voll zu tun. Natürlich vermissen die drei ihre Mama, die jetzt in Australien lebt, doch die Hausgemeinschaft setzt alles daran, dass sich die Familie wohlfühlt. Als nun auch ein Kochwettbewerb für Papa Ollie ansteht, helfen alle mit, dass die Kids versorgt sind. Dabei erleben sie allerhand. Ob im Schwimmbad, eine Krankheit oder Jojos Geburtstag – wenn man gemeinsam anpackt, schafft man alles. Diese Botschaft gefiel mir. Generell ist dieses Kinderbuch etwas ganz anderes, etwas Neues. Hier stehen die Hürden des Alltags im Vordergrund, das normale Leben und es wird kindgerecht gezeigt, dass nicht immer alles super läuft. Besonders spannend fand ich die Tatsache, dass mal ein alleinerziehender Papa beschrieben wurde. Dieses Szenario wird doch eher weniger behandelt. Trotz der ernsten Themen, die angesprochen werden, ist das ein ganz tolles Buch. Es macht Spaß und man fühlt sich wohl. Wir haben es immer abends Kapitelweise gelesen und wir würden uns freuen, wenn es schon bald neue Geschichten aus der Nummer 11 geben würde.
Klare Leseempfehlung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.03.2020

Bullerbü meets Möwenweg- wenn eine Hausgemeinschaft zur großen Familie wird

0

Ganz schön viel los im Haus Nr. 11 der Familie Flickenteppich. Da wird gemeinsam das Treppenhaus geputzt, Oma Beckers Sittiche müssen eingefangen werden und Jojo feiert ihren 5. Geburtstag. Das größte ...

Ganz schön viel los im Haus Nr. 11 der Familie Flickenteppich. Da wird gemeinsam das Treppenhaus geputzt, Oma Beckers Sittiche müssen eingefangen werden und Jojo feiert ihren 5. Geburtstag. Das größte Ereignis ist aber definitiv Papas Teilnahme an einem Kochwettbewerb. Dummerweise droht der Wettbewerb nun aus verschiedenen Gründen ins Wasser zu fallen. Aber die Flickenteppichs halten zusammen und sorgen mehr als einmal dafür, dass Papa weiterhin mitmachen kann.....

Das Buch liest sich sehr flüssig, einfach und verständlich, aber an keiner Stelle monoton oder eintönig. Mir gefällt der lebendige abwechslungsreiche Sprachstil sehr gut. Im Buch finden sich viele schöne, fast poetische Sätze wie „Ich fühle dieses Jubeln in mir, das aus der Tiefe meines Bauchs sprudelt wie ein glitzernder Springbrunnen“. Ab acht Jahren können Kinder das Buch sicher schon selber lesen. Die Schrift ist etwas größer gedruckt als normal, so sind die kleinen Leser nicht überfordert von der doch recht umfangreichen Textmenge. Zum Vorlesen ist das Buch bereits für jüngere Leser geeignet, meine vierjährige Tochter hat der Geschichte auch schon gerne zugehört.

Besonders gut gefallen haben mir und meinen Kindern( 4,6 und 8 Jahren) die bunten lustigen und überaus treffenden Illustrationen von Anne-Kathrin Behl. Diese sind sehr aussagekräftig und sorgen für große Motivation beim Lesen und Vorlesen. Meine Kindern, vor allem meine kleinere Tochter, haben sie sich immer wieder gerne angeschaut.

Die Bewohner der Hausgemeinschaft mögen wir alle sehr, allen voran natürlich die Kinder Emma, Jojo, Ben, Aylin, Tarek und Freddy. Sie sind positive und begeisterungsfähige Figuren. Es macht einfach Spaß, ihre tollen Ideen und aufregenden Erlebnisse zu verfolgen. Aber auch die anderen Bewohner der Hausgemeinschaft hätte wohl jeder gern als Nachbarn. Im Haus halten alle zusammen und selbst die strenge, kritische Frau Neumann hat ihr Herz am rechten Fleck. Eine tolle Hausgemeinschaft diese Familie Flickenteppich. Auf diese Nachbarn kann man sich immer verlassen. Alle unterschiedlich, alle prima Vorbilder. Hier ist die Welt meistens noch schwer in Ordnung.

Die Geschichte um den Kochwettbewerb wird sehr spannend erzählt. Dadurch dass der Wettbewerb dreiteilig ist, wird die Spannung stetig aufrecht erhalten. Und drumherum gibt es jederzeit noch einiges zu organisieren...

Auch wenn Jojo sich zwischenzeitlich traurig und deprimiert fühlt, ist „Familie Flickenteppich- Wir haben was zu feiern“ ein wunderbar positives Buch voller Optimismus, das zeigt, dass Familien nicht unbedingt verwandt sein müssen, auch Nachbarn können dazu gehören. Familie ist ein Gefühl. Ein wenig erinnert die Reihe an ein modernes „Wir Kinder aus Bullerbü“ und an die Möwenweg-Bücher von Kirsten Boie. Idylle und Zusammenhalt kann es aber auch in der Stadt geben. Ein Buch wie warmer Käsekuchen. Spannend, lustig, toll zu lesen, für Mädchen und Jungen gleichermaßen geeignet.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.03.2020

eine unterhaltsame und warmherzige Geschichte

0

Ich habe das Buch unseren Töchtern (8 und 6 Jahre) vorgelesen. Wir kennen Band 1 und hatten daher auch keine Probleme, sofort wieder in die Geschichte zu finden. Viel Vorwissen ist auch nicht nötig. Es ...

Ich habe das Buch unseren Töchtern (8 und 6 Jahre) vorgelesen. Wir kennen Band 1 und hatten daher auch keine Probleme, sofort wieder in die Geschichte zu finden. Viel Vorwissen ist auch nicht nötig. Es sorgt aber unserer Meinung nach schon für ein bisschen mehr Lesespaß, wenn man den Vorgänger auch gelesen hat. Dann hat man nämlich überhaupt keine Fragen und kennt die tolle Hausgemeinschaft schon.

Natürlich sind Emma und ihre Freunde wieder die Hauptpersonen. Dieses Mal ist im Haus Nr. 11 wieder viel los. Olli, Emmas Papa, soll nämlich am Kochwettbewerb teilnehmen. Doch Olli weiß nicht, wie er das mit der Kinderbetreuung unter einen Hut bekommen soll. Außerdem wird Jojo 5 Jahre alt und hat nur einen großen Herzenswunsch: Ihre Mama soll bei ihrem Geburtstag dabei sein. Ihre größeren Geschwister haben den Verdacht, dass sich dieser Wunsch eher nicht erfüllt und planen daher eine wunderbare Überraschungsparty für Jojo. Ob am Ende alles so klappt wie geplant?

Die Geschichte wird von Emma erzählt. Das hat uns allen wieder sehr gefallen. Dadurch erfährt man alle Ereignisse aus Kindersicht und natürlich Emmas Gefühle und Gedanken. Diese kann man auch immer nachvollziehen. Emma ist so ein tolles Mädel, das man einfach gern haben muss. Aber auch die anderen Charaktere sind auf ihre Art toll. Jeder hat seine kleinen Macken, aber auch seine ganz eigenen Talente. Zusammen sind sie dann unschlagbar. Außerdem helfen alle zusammen, wenn es nötig ist. Dadurch gibt es ganz viel Spaß und Freude für die gesamte Hausgemeinschaft. Auch in weniger schönen Momenten können sie aufeinander zählen. Das ist total schön.

Die Geschichte ist in 22 Kapitel mit angenehmer Länge aufgeteilt. Außerdem sind die tollen, farbenfrohen Illustrationen sehr erwähnenswert. Sie lockern den Text gleich ein bisschen auf und unterstützen die fröhliche und warmherzige Grundstimmung des Buches sehr.

Fazit:

Eine unterhaltsame und warmherzige Geschichte rund um Emma und die wunderbare Hausgemeinschaft in der Nummer 11. Es macht viel Spaß und Freude, die kleinen Abenteuer mit Emma und ihren Freunden zu erleben. Da hat man eine fröhliche und gemütliche Lesezeit. Empfehlenswert!

Veröffentlicht am 22.03.2020

Turbolentes und buntes Familienleben

0

„An manchen Tagen kommt das Glück wie ein Platzregen
Emma und ihre Familie haben sich inzwischen richtig gut eingelebt in der Nummer 11. Und es ist allerhand los: Familie Flickenteppich bekommt Zuwachs, ...

„An manchen Tagen kommt das Glück wie ein Platzregen
Emma und ihre Familie haben sich inzwischen richtig gut eingelebt in der Nummer 11. Und es ist allerhand los: Familie Flickenteppich bekommt Zuwachs, Papa Olli wirbelt jede freie Minute in seinem Restaurant herum, um die goldene Kochmütze zu gewinnen, und Jojo wünscht sich zu ihrem fünften Geburtstag vor allem eins: Mama soll endlich zu Besuch aus Australien kommen!“ (Quelle:Verlag)



Familie Flickenteppich kommt zurück mit Band 2.

Vorab kann ich sagen, dass man den ersten Band nicht zwangsläufig gelesen haben muss.

Denn dieses Buch kann man auch ohne Vorkenntnisse gut lesen und man steigt echt schnell durch wie die Beziehungen der Figuren zueinander sind.

Ben, Emma und Jojo wohnen mit ihrem Papa Oliver im Haus Nr. 11.

Und diesem Haus wohnen eben noch ihre Freunde, Oma und Opa dessen und auch noch der „Graf“. Allesamt ein bunter Haufen und eine Nachbarschaft die stets zusammenhält.

Papa Olli hat Großes vor, denn er hat sich beworben bei einen Kochwettbewerb mit zu machen. Er hat ein Restaurant Namens Engls Küche und er hofft bei einer Fernsehsendung zu gewinnen, um einen neuen Herd kaufen zu können.

Da Ben sich aber erst vor kurzem den Arm gebrochen hatte will er lieber auf die Kinder aufpassen statt sich um den Wettbewerb zu kümmern. Die Kinder und alle Nachbarn haben da aber schon einen Plan, um Olli die Teilnahme doch zu ermöglichen.

Und auch die kleine Jojo hat Großes vor, denn sie wird bald 5 Jahre als und wünscht sich nichts sehnlicher, als dass ihre Mama sie besuchen kommt. Aber ob dieser Wunsch in Erfüllung geht?



Jedes Kapitel ist toll in Szene gesetzt und man findet farbenfrohe und detailreiche Illustrationen, so dass man sich alle Figuren lebhaft vorstellen kann.

Es wirkt authentisch und ist kindgerecht. Es macht riesigen Spaß immer neue Details in den Bildern zu erkennen. Dazu fast wie ein Comic, aber mit viele Liebe gestaltet.



Der lockere und entspannte Erzählstil macht es leicht in die Welt des Haus Nummer 11 abzutauchen. Es macht Spaß und ist zugleich extrem spannend.

Es wechseln sich viele Emotionen ab. Von Angst, Freude, Enttäuschung, Spannung und richtige viel zu Lachen ist einfach alles dabei. Dazu mag ich besonders den Lerneffekt des Buches. Man spürt wie wichtig es ist zusammen zu halten und eben füreinander da zu sein, egal ob in guten Zeiten oder eben auch schlechten Zeiten.

Wirklich mitreißend und faszinierend. Man wird schnell Teil der Familie.

Dank der recht plastischen und wahrheitsgemäßen Erzählungen und Geschichten nimmt man das Buch eben inhaltlich vollkommen ab. Eine Story die so eben auch real sein könnte.

Dazu aber auch mystisches, denn wer weiß denn schon was ein „Fortunameter“ ist?

Mit viel Liebe zu den Figuren und abwechslungsreichen Wendungen in der Geschichte ist es einfach spannend und man freut sich jetzt schon auf eine Fortsetzung der Abenteuer welche die Familie Flickenteppich wohl nicht so erleben wird.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere