Cover-Bild Infiziert (Bd.1)
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19,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Coppenrath
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 04.07.2017
  • ISBN: 9783649625995
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Teri Terry

Infiziert (Bd.1)

Petra Knese (Übersetzer)

Unaufhaltsam schleicht sich der Tod von Haus zu Haus, von Stadt zu Stadt und selbst wenn er dich verschont, wirst du nie wieder sein, wie zuvor.


Shay ist schockiert, als sie die 12-jährige Callie auf einer Vermisstenanzeige wiedererkennt. Vor über einem Jahr ist sie dem Mädchen begegnet und dabei offenbar Zeugin einer Entführung geworden. Zusammen mit Callies Halbbruder Kai macht sie sich auf die Suche – nicht ahnend, welche Katastrophe bereits auf das ganze Land zurollt. Denn Callie wurde nicht nur entführt, sondern als Forschungsobjekt missbraucht. Und der Erreger, mit dem das Mädchen infiziert wurde, breitet sich nun in Großbritannien aus.


Als auch Shay plötzlich Symptome der tödlichen Krankheit zeigt, beginnt für sie und Kai ein Wettlauf gegen die Zeit ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.05.2020

Toller Auftakt!

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Was für ein unfassbar gutes Buch! Ich liebe diese Dystopie, denn auch wenn wir gerade die Corona-Pandemie durchstehen, konnte mich diese Geschichte umso mehr fesseln!


Das Cover hat mich sofort angesprochen. ...

Was für ein unfassbar gutes Buch! Ich liebe diese Dystopie, denn auch wenn wir gerade die Corona-Pandemie durchstehen, konnte mich diese Geschichte umso mehr fesseln!


Das Cover hat mich sofort angesprochen. Diese blauen Augen, die weiße Form von Händen und dann dieser orangene Schriftzug. Was für eine tolle Kombination oder? Ich finde das wirklich toll gemacht!


Die Nadeln sind keine gewöhnlichen Nadeln.
Der Schmerz ist kein gewöhnlicher Schmerz.
- Callie


Dies ist mein 1. Buch von Teri Terry und mich konnte ihr Schreibstil direkt fesseln. Ich war wirklich positiv überrascht, habe mir aber aufgrund des Hypes um die Autorin schon gedacht, dass sie einen tollen Schreibstil hat. Ich war von Seite 1 an komplett in der Geschichte drin. Der Einstieg war also sehr leicht für mich, obwohl es ständig wechselnde Sichtweisen gibt. Wir haben nach dem Prolog einmal die Sichtweise der verschwundenen Callie und die Sichtweise von Shay, die versucht Callie zusammen mit Callies Bruder, Kai, zu finden. Beide Sichtweisen wechseln Kapitelweise und sind in der Ich-Perspektive geschrieben. Man merkt aber gut, welche Perspektive man liest, da die Charaktere schon sehr besonders sind.


Apropos Charaktere: Über diese mag ich nicht so viel verraten. Man nimmt viel mehr wahr und denkt viel mehr mit, wenn man vorher nichts über Callie, Shay oder Kai weiß. Daher lasst euch einfach überraschen. Ich mochte alle sehr und besonders Shay und Callie machen eine unglaubliche Entwicklung während der Geschichte.


Es ist von den Shetlandinseln entkommen, und nichts wird bleiben wie es war.
- Callie


Mir hat das Setting wirklich sehr gut gefallen. Die Geschichte spielt in Schottland an mehreren Orten, sodass durch die wechselnden Settings und die wechselnden Sichtweisen auch keine Langeweile aufkommt. Ganz im Gegenteil! Ich fand es wirklich super spannend! :) Es hat so viel Spaß gemacht mit den Charakteren mitzufiebern und die ganze Zeit hatte ich verschiedene Vermutungen, was es mit allem auf sich haben könnte. Eine wirklich spannende Handlung ist also garantiert. ;) Die Geschichte ist stellenweise echt grausam, düster, aber auch irgendwie so real, besonders zur momentanen Corona-Situation. Da bekommt man wirklich Angst! Das Virus in diesem Buch ist nämlich auch nicht ohne bzw. viel tötlicher.


Ich bin einfach - ehrlich gesagt - immer noch sprachlos und kann die Geschichte gar nicht so richtig zusammen fassen, wie ich es gerne würde. :D


Es gab einige unterwartete Wendungen, aber das Ende hat mich leider nicht wirklich überrascht. Das hatte ich schon so vermutet. Dennoch freue ich mich schon zeitnah Band 2 zu lesen und zu schauen, wie es weitergeht!


Fazit

Eine unglaublich spannende und reale Geschichte mit einem Spannungsbogen der nicht zu übertreffen ist! Ich war von Anfang bis Ende gefesselt von der Handlung und liebe die Charaktere. Ich freue mich schon sehr auf den 2. Band! :)


Erhältlich im Buchhandel eures Vertrauens oder direkt beim Verlag.

Eure Neni ♥

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Veröffentlicht am 12.01.2020

verunglückte Forschung und grausame Beschreibungen

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Band Eins der Infiziert-Trilogie von Teri Terry.

Das Cover
Der Umschlag des Buches ist fast komplett in einem glitzernden Weiß gehalten. Nur der Titel sticht in knallroten Buchstaben hervor und es ist ...

Band Eins der Infiziert-Trilogie von Teri Terry.

Das Cover
Der Umschlag des Buches ist fast komplett in einem glitzernden Weiß gehalten. Nur der Titel sticht in knallroten Buchstaben hervor und es ist ein Teil des Gesichts eines Mädchens mit strahlend blauen Augen zu sehen. Dadurch wirkt das Cover sehr geheimnisvoll und passt perfekt zu den anderen Bänden der Trilogie.

Die Story
Als Shay eine alte Vermisstenanzeige sieht, traut sie ihren Augen nicht, denn das Mädchen darauf wird seid einem Jahr vermisst und sie hat Callie zuletzt gesehen. Gemeinsam mit Callies Bruder Kai macht sich Shay auf die Suche nach ihr. Doch was als eine Suche nach einem Mädchen begann, stellt sich schnell als riesige Katastrophe heraus, denn Callie wurde als Forschungsobjekt missbraucht und nun breitet sich in ganz Großbritannien dieser extrem gefährliche Virus aus.

Der Schreibstil
Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Shay und Callie geschrieben, wodurch man zwar mitten in jedem Geschehen ist und alles hautnah erlebt, aber man gleichzeitig immer wieder gespoilert wird und einige Dinge an Bedeutung verlieren, weil Shay und Kai zwar noch danach suchen, es Callie aber schon längst weiß.

Trotzdem bleibt die Spannung immer weiter aufrecht, denn das Buch beginnt sein Ziel zu ändern und man ist von neuem wieder ganz fasziniert. Zudem nimmt Teri Terry kein Blatt vor den Mund, wenn es um Grausamkeit geht. Es ist faszinierend, wie genau sie den Tod und das Virus beschreibt.

Auch die Spannung nimmt ab und zu durch Callies Informationen ab, aber allein mit den Informationen, die der Leser ahnt und die zwischen den Zeilen oder in Gedanken rübergebracht werden, setzt man sich selbst wieder unter Spannung und kann am Ende auch den nächsten Band nicht mehr erwarten.

Die Charaktere
Shay ist immer ein Außenseiter gewesen und mit ihrer Suche nach Callie beginnt sie etwas, was sie und alle um sie herum für immer verändern wird.

Callie ist zwar erst 12 Jahre alt, kommt mir aber viel älter vor. Ob das an ihrem Charakter allgemein liegt oder an den Erfahrungen, die sie gesammelt hat, kann ich nicht so genau sagen, aber man verdrängt ihr echtes Alter immer wieder.

Fazit
„Infiziert“ von Teri Terry ist ein mitreißendes Buch über misslungene und verunglückte Forschungen an Menschen, welche die ganze Welt in Gefahr bringen könnten. Auch wenn wir es nicht wahr haben wollen, kann uns auch ein Fehler in der Forschung zum Verhängnis werden und genau das gibt dem Buch einen erschreckenden Hintergrund. Zusammen mit der fesselnden Erzählweise und den grausamen Beschreibungen des Virus kann man das Buch nicht aus der Hand legen.

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Veröffentlicht am 29.07.2019

Teri Terry legt einen beachtlichen und ziemlich beklemmenden Auftakt hin, der mir unter die Haut ging und mich in wahrsten Sinne des Wortes infiziert hat

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Als ich das Cover und den Klappentext gesehen habe, wusste ich , ich muss es lesen. Was ich allerdings nicht vorhergesehen habe, der Titel ist Programm. Denn Teri Terry hat mich im wahrsten Sinne des ...

Als ich das Cover und den Klappentext gesehen habe, wusste ich , ich muss es lesen. Was ich allerdings nicht vorhergesehen habe, der Titel ist Programm. Denn Teri Terry hat mich im wahrsten Sinne des Wortes infiziert.

Das Buch ist in vier Teile gegliedert, die Gestaltung passt hervorragend und gibt dem Ganzen etwas eigenes. Mehr Brisanz und mehr Tiefe. Die einzelnen Kapitel sind realtiv kurz gehalten, was mich fömlich durch das Buch fliegen ließ.

Der Prolog begann für mich sehr vielversprechend und ich wollte unbedingt erfahren, wo mich das Ganze hinführen würde.
Es beginnt mit einer Entführung und zieht drei Menschen mit sich. Drei Menschen die unterschiedlicher nicht sein könnten und gerade deswegen auch so sehr in den Bann ziehen. Dabei erleben wir die Sichtweisen von allen drei Personen aus der Ich-Perspektive.
Sie sind sehr tiefgründig gestaltet und man kann sich leicht in sie hineinversetzen und ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehen.
Mehr möchte ich zu diesen Personen und auch zu dem Inhalt nicht verraten, denn das würde schon zuviel vorweg nehmen und der Überraschungseffekt wäre dahin.

Als ich begann mich weiter vorzukämpfen, hätte meine Überraschung nicht größer sein können. Denn Teri Terry schafft es ein Szenario hinzulegen, das es wirklich in sich hat. Mir ist förmlich hören und sehen vergangen.
Die Welt bricht über einen herein und du bist mittendrin.
Das beschreibt wohl am treffensten, wie ich mich fühlte.
Es hat nicht lange gedauert und eine der Hauptpersonen: Shay, hat mich total berührt. Ich mochte ihre Art unheimlich gern, auch wenn sie wie ein Freak rüberkommt. Aber ich wusste sofort, es steckt mehr in Shay, als man auf Anhieb sieht. Sie nimmt einen sehr wichtigen Teil in diesem ganzen Szenario ein und hat mein Herz im Sturm erobert.
Sie ist stärker als man denkt und gerade ihre Entwicklung empfand ich als sehr gewaltig. Doch sie macht auch vieles klar und zeigt, das mehr in uns steckt, als wir selbst glauben. Wir müssen es nur zulassen.
Wir sind so viel mehr , als nur ein Name oder ein Gesicht.
Besonders toll hat mir auch die Zwischenmenschlichkeit gefallen. Denn es verschafft dem ganzen Harmonie und Leichtigkeit. Etwas, was so ein Buch einfach brauch.

Die Atmosphäre hat mich mit ihrer Dunkelheit sehr fasziniert und komplett in den Bann gezogen.
Ich mag die Art zu schreiben von Teri Terry sehr gern. Sie ist sehr einnehmend, fließend und legt all ihre Kraft in ihre Emotionen. Dabei versteht sie es auch Bilder im Kopf entstehen zu lassen, die alles wie einen Film ablaufen lassen.
Ich hatte nicht selten Gänsehaut, aber auch Kälteschauer fuhren mir ständig über den Rücken.
Die Charaktere erwachen zum Leben und lösen die unterschiedlichsten Emotionen aus. Aber ganz besonders Shay ist mir in Haut und Haaren übergegangen.
Die Handlung könnte düsterer und gewaltiger kaum sein.
Ich fand es enorm beängstigend, aber auch beklemmend. Und auch wenn die Klauen des Grauens stets nach mir griffen, musste ich unbedingt weitergehen und der Lösung auf die Spur kommen.
Auch wenn ich eine gewisse Sache schon früh ahnte, nahm dies nichts von der Spannung. Ganz in Gegenteil ich habe darauf gehofft, das endlich jemand das offensichtliche erkennt. Das, was ich die ganze Zeit schon sehe.
Kann man denn so blind sein und es nicht spüren?

Und während ich die ganze Zeit mithoffte, mitbangte und mitfieberte nahm die Handlung ihren Lauf.
Am Anfang fand ich es noch sehr faszinierend und interessant. Doch mit der Zeit während das Tempo immer mehr anzog, inhalierte ich einfach alles nur. Ich wollte wissen, wo es mich hinführen würde.
Was es mit den Menschen anstellen würde und wie sie darauf reagieren.
Angst, Verzweiflung, Hilflosigkeit und Wut sind nur einige Attribute die uns hier begegnen. Denn was man hier mitmacht, ist erschreckend, schockierend und reißt einen völlig mit.
Und was das schlimmste ist, es war greifbar für mich, mehr als alles andere.
Tod, Verderben, Hoffnung und Vertrauen. Gerade letzteres brauch der Mensch so dringend.
Shay und ihre beiden Freunde stecken in einem Szenario fest, aus dem es kein entkommen gibt. Doch immer ist sie da, die Hoffnung.
Obwohl man sich überhaupt nicht so fühlt.
Es nimmt größere und gewaltigere Formen an und droht förmlich an dem Ganzen zu bersten.
Die Erkenntnisse und Wahrheiten überrollen einen einfach ob man will oder nicht.
Es hat mich erschüttert, hinweggetragen und ich wollte einfach nur raus , aus allem. Eine Lösung für uns alle.
Doch gibt es sie überhaupt?

Es herrscht so viel Schmerz und Leid über allem, das man einfach nur die Augen verschließen möchte. Das Offensichtliche abwenden und doch sind da noch so viele Geheimnisse und Unklarheiten, die es zu beseitigen gilt.
Teri Terry schafft es , dies alles sehr klar vor Augen zu führen.
Es tut weh, was und wie man alles erfährt. Man fängt an zu grübeln , zu sinnieren und geht währenddessen stumm weiter.
Man erfährt derweil auch immer wieder etwas über das Dahinter, wodurch man tiefer unter die Oberfläche vordringt und sich seinen eigenen Gedanken widmen kann.
Die Grundidee ist sicher nichts neues, dennoch herausragend ausgearbeitet und fördert immer wieder neues zutage.
Es war vorhersehbar, keine Frage. Und doch gab es auch Wendungen, die ich so nicht kommen sehen habe und die mich demzufolge auch erschütterten und mitrissen.
Jetzt nach diesem Ende möchte ich einfach nur weiterlesen und wissen wie es weitergeht.
Schlussendlich ein Auftakt mit sehr viel Mysterie und Sci-Fi Elementen, der vielleicht noch etwas Luft nach oben hat, mich aber in seiner ganzen Kraft vollkommen überzeugen konnte.

Fazit:
Teri Terry legt einen beachtlichen und ziemlich beklemmenden Auftakt hin, der mir unter die Haut ging und mich in wahrsten Sinne des Wortes infiziert hat.
Die Handlung ist spannend, beängstigend und sehr temporeich. Die Charaktere sind tief, facettenreich und wachsen immer mehr ans Herz.
Das Szenario könnte schrecklicher nicht sein und doch möchte man mehr davon.
Man gerät in einen Sog, dem man nichts engegensetzen kann.
Für mich ein Auftakt, der mich vollkommen begeistern, mitreißen und überzeugen konnte.
Ich kann es kaum erwarten, bis der Nachfolger erscheint.
Denn ich möchte unbedingt mehr davon.
Eine klare Leseempfehlung und für mich ein Highlight schlechthin.

Veröffentlicht am 05.05.2019

Großartiger Auftakt!

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„Infiziert“ hat mich von der ersten bis hin zur letzten Seite in einen Bann gezogen und mitgerissen. Die Geschichte hat mich infiziert!

In dem Buch geht es um Shay, die eines Tages auf Kai trifft. Shay ...

„Infiziert“ hat mich von der ersten bis hin zur letzten Seite in einen Bann gezogen und mitgerissen. Die Geschichte hat mich infiziert!

In dem Buch geht es um Shay, die eines Tages auf Kai trifft. Shay möchte dem jungen Kerl helfen, seine verschwundene Schwester wieder zu finden. Schließlich hat Shay das kleine Mädchen vor einem Jahr gesehen, als es verschwunden ist. Zusammen begeben sie sich also auf die Suche nach Callie. Shay und Kai sind fassungslos als sie herausfinden, dass Callie als Forschungsobjekt benutzt wurde. Als Callie aus den Fängen ihrer Entführer entkommen kann, ist sie bereits mit einem Erreger infiziert, der sich nach und nach auf der Welt ausbreiten wird.

Ich kann euch überhaupt nicht sagen, wie schwer es war, den Inhalt für euch zusammenzufassen. Kein Klappentext der Welt schafft es, diesen unfassbar grandiosen Inhalt zusammenzufassen. Aus diesem Grund kann ich nur sagen: Lest das Buch! Der Inhalt dieser Geschichte ist einfach nur gigantisch und nicht in Worte zu fassen!
Schon immer interessieren mich Bücher, in denen es um eine Katastrophe geht. Aus diesem Grund stand „Infiziert“ schon lange auf meiner Wunschliste. Und als das Buch dann endlich bei mir zu Hause angekommen ist, konnte ich nicht länger warten, sondern musste es gleich zu Lesen beginnen.
In die Geschichte kommt man meiner Meinung nach sehr schnell hinein. Man wird unmittelbar mit Callie, Shay und Kai konfrontiert, was mir gut gefallen hat. Jeden Charakter hat man sehr gut kennengelernt, sodass die ersten Eindrücke schon sehr positiv waren. Aus diesem Grund waren mir alle drei Protagonisten sehr sympathisch. Der Zusammenhalt von Shay und Kai hat mir besonders gut gefallen. Obwohl sich die beiden anfangs nicht wirklich gut gekannt haben, haben sie ein Team gebildet und versucht, Callie zu finden.
Shay ist ein unglaublich intelligentes Mädchen, welches sich durchaus durchsetzen kann. Ihr Wille und ihre Stärke haben mich sehr fasziniert. Selbst in den schlimmsten Situationen ist sie noch stark und mutig geblieben. Auch Kai ist mir sehr ans Herz gewachsen. Was er alles für seine verschwundene Schwester tut, ist wirklich herzzerreißend. Auch Callie ist ein tolles junges Mädchen. Obwohl ihr etwas widerfahren ist – das ist wirklich ziemlich krass – ist sie noch immer positiv gestimmt. Dafür bewundere ich sie sehr.
Ganz gut hat mir gefallen, dass sich im Buch auch eine Liebesgeschichte anbahnt. Das hat das Buch in meinen Augen perfekt gemacht.
Spannung war durchgehend da, sodass es mir oft schwergefallen ist, das Buch aus der Hand zu legen. Durch den grandiosen Schreibstil von Teri Terry konnte ich das Buch innerhalb kurzer Zeit beenden.
Das Ende des Buches war ziemlich gemein. Doch genau deswegen möchte ich schnellst möglichst den zweiten Band lesen.
Alles in allem hat mich „Infiziert“ sehr begeistern können. Es gibt wirklich keinen einzigen Kritikpunkt meinerseits. Der Auftakt der Reihe ist meiner Meinung nach mehr als gelungen. Eine ganz große Leseempfehlung wer es gerne spannend, geheimnisvoll und fesselnd mag!

Veröffentlicht am 30.10.2018

Tolle Atmosphäre

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Shay hat eine Art photografisches Gedächtnis und erkennt auf einer Vermisstenanzeige die kleine Callie, die sie vor einem Jahr getroffen hat. Sie nimmt Kontakt zum Bruder der Kleinen auf und beide machen ...

Shay hat eine Art photografisches Gedächtnis und erkennt auf einer Vermisstenanzeige die kleine Callie, die sie vor einem Jahr getroffen hat. Sie nimmt Kontakt zum Bruder der Kleinen auf und beide machen sich gemeinsam auf die Suche nach ihr. Jedoch ist Callie nicht mehr das, was sie einmal war. Irgendjemand hat Experimente an ihr durchgeführt und diese sind eskaliert. Nun droht ein Virus innerhalb Schottlands auf der ganzen Welt auszubrechen.

Durch den wieder einmal grandiosen Schreibstil der Autorin, kam ich super schnell ins Buch. Die Stimmung ist angespannt und die Atmosphäre ziemlich unheilvoll. Perfekt.

Man erlebt die Kapitel abwechselnd aus der Sicht der beiden Mädchen, kann so tiefer in ihre Gefühlswelt eintauchen und das komplette Geschehen aus beiden Sichtweisen hautnah miterleben. Tod. Trauer. Schmerz. Aber auch Liebe. Die Länge der Kapitel war zwar immer unterschiedlich, aber angenehm kurz, wie ich es von der Autorin gewöhnt bin und mag.

Die integrierte Liebesgeschichte drängt sich nicht all zu sehr in den Vordergrund und fügt sich harmonisch in das Gesamtszenario ein. Das Setting ist grandios gewählt und teilweise so gut beschrieben, dass ich selbst das Gefühl hatte, auf der Flucht zu sein.

Das Ende war fies und gefällt mir persönlich eher nicht so. Trotzdem macht es natürlich neugierig auf den weiteren Verlauf der Trilogie. Sehr vielversprechend! Und definitiv zu empfehlen!