Cover-Bild Crew

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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Forever
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 26.07.2019
  • ISBN: 9783958184336
Tijan

Crew

Anja Mehrmann (Übersetzer)

Meine Geschichte wird dir das Herz rausreißen und dich zu Tränen rühren. Sie ist nicht sanft und unschuldig, sondern brutal und voller Schmerz.

Um in der Stadt zu überleben, in der ich wohne, gibt es zwei Optionen.

Du kannst zu den Normalos gehören – Cheerleader, Sportler, Mitglied des Debattierteams oder im Jahrbuchkomitee sein. Du kannst so tun, als wäre unser Leben gewöhnlich.

Oder du bist Crew.

Beleidigst du uns, tun wir dir weh.
Verletzt du uns, zeigen wir dir, was wirkliche Schmerzen sind.
Legst du dich mit uns an, löschen wir dich aus.

Mein Name ist Bren. Ich bin die einzige Frau in der Wolf Crew – der besten, wildesten und gefährlichsten Crew, die es gibt. Und wir haben eine Regel: Man darf sich innerhalb der Crew nicht verlieben.

Tja … zu spät.

Meinungen zum Buch:
Das Buch ist das beste, das ich seit langem gelesen habe! (Rezensentin auf Amazon)

Wow, irgendwie ganz anders, als ich anfangs erwartet habe und wirklich sehr, sehr spannend und gut. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und habe mich gefreut, dass es richtig viele Seiten hatte. Noch mehr freue ich mich, dass es noch einen 2 und 3 Teil geben wird, denn ich MUSS wissen, wie es mit Bren, Cross und den Crews weitergeht. (Rezensentin auf Amazon)

Was für ein unglaublich spannendes Buch. Bren ist eine unglaublich starke Protagonistin und hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Ich bin sehr gespannt, wie es mit Crew weitergeht. (Rezensentin auf NetGalley)

Von Tijan sind bei Forever by Ullstein erschienen:
Crew (Band 1)
Still Crew (Band2)
Crew Love (Band 3)

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 30 Regalen.
  • 20 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.
  • Dieser Titel ist das Lieblingsbuch von 4 Mitgliedern.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.08.2019

ich bin nicht Crew, definitiv nicht

1

„In jeder Lage, gegen wen auch immer – du bist mir das Wichtigste. Deine Treue gilt zuerst der Crew, aber meine gilt dir. So war es schon immer.“ (Cross zu Bren in Crew)

Worum geht’s?

Bren ist das einzige ...

„In jeder Lage, gegen wen auch immer – du bist mir das Wichtigste. Deine Treue gilt zuerst der Crew, aber meine gilt dir. So war es schon immer.“ (Cross zu Bren in Crew)

Worum geht’s?

Bren ist das einzige weibliche Mitglied ihrer Crew, der Wolfscrew. Ihre Welt untergliedert sich in Crewmitglieder und Normalos, die keiner Crew angehören. Crews halten zusammen und es gilt, dass man füreinander einsteht. Egal, ob Gefahr droht, jemand beleidigt wird oder Gefahr von außen droht. Crew ist Crew, ohne Wenn und Aber. Doch auch in der Crew muss es Regeln geben. Und so lautet eine Regel: Verlieb dich niemals innerhalb der Crew. Als Bren sich mehr und mehr zu ihrem besten Freund Cross hingezogen fühlt, steht sie also vor einem großen Problem…

Crew ist Band 1 der Crew-Reihe von Tijan. Das Buch ist nicht in sich geschlossen und wird mit Folgebänden fortgesetzt.

Schreibstil / Gestaltung

Das Cover von Crew ist schlicht, unaufdringlich und wirkt dennoch stimmig. Es ist ein Buch, was Aufmerksamkeit auf sich zieht, weil man wissen möchte, was sich dahinter versteckt. Das Buch ist linear geschrieben und wird ausschließlich durch Bren in der Ich-Perspektive erzählt. So erfährt man teilweise ihre Gedanken, die der anderen Personen aber nicht. Der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig, wirkt abgehackt und ist sehr hauptsatzlastig. Das Buch enthält explizite Sprache, einige Gewaltszenen und oberflächlich-erotische Inhalte. Das Buch ist meiner Meinung nach nicht für Minderjährige, zumindest nicht für Leute unter 16 Jahren geeignet.

Mein Fazit

Ich liebe Dark Romance. Ich liebe Young/New Adult. Ich mag hin und wieder Geschichten, die düster sind und bei denen nicht überall kitschiger Zuckerguss klebt. Alles eigentlich gute Voraussetzungen, wieso ich Crew unbedingt lesen wollte. Als dann auch noch eine Freundin von dem Buch schwärmte, war es um mich geschehen. Doch am Ende blieb nur Frust und die Erkenntnis, dass Crew eines der schlechtesten Bücher 2019 für mich ist. Und ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll…

An dieser Stelle würde ich normalerweise die Geschichte kurz zusammenfassen und auf etwaige Spannungspunkte hinweisen. Das Problem allerdings? Nachdem ich alle 448 Seiten des Buches gelesen habe, weiß ich immer noch nicht, was die Handlung ist. Wir begleiten Bren zur Schule, wir begleiten die Crew zu irgendwelchen Aktivitäten (wahlweise saufen, Leute bedrohen, Schule schwänzen), erleben den ein oder anderen Streit zwischen Bren und ihrem Bruder Channing, der Brens Erziehung nach dem Tod der Mutter und der Inhaftierung des Vaters übernommen hat. Zwischendurch gibt es immer wieder Reibereien mit einer anderen Crew. Das war’s im Wesentlichen auch schon. Garniert wird das Ganze mit einer Liebesbeziehung zwischen Bren und Cross, die „From Friends to Lovers“ sein soll. Als Highlight gibt es zahlreiche Gewaltszenen, die teilweise fast schon kontextlos wirken. Ich hatte permanent das Gefühl, dass ich etwas in diesem Buch verpasst oder übersehen habe und vielleicht war es auch so. Das Buch endet mit einem ganz leichten Cliffhanger, als der neue Anführer einer anderen Crew vorgestellt wird.

Crew hat es mir nicht leicht gemacht. Ich habe ganze vier Anläufe gebraucht und habe es meistens nicht geschafft, mehr als 70 Seiten am Stück zu lesen, ohne genervt oder gefrustet zu sein. Der Schreibstil von Tijan ist hochgradig anstrengend. Ich kannte von der Autorin aus einem anderen Verlag bereits ein Buch und war da auch nicht begeistert, bei Crew setzt sie dem Ganzen aber die Krone auf. Viele kurze Sätze, fast schon wahllos aneinander gereimt, fast schon Gedankenliveticker-artig ohne jeglichen Filter. So kommt es auch, dass ich viele Sätze nochmal lesen musste und teilweise sogar einige Seiten neu angefangen habe, weil ich das Gefühl hatte, ich habe etwas verpasst, denn plötzlich wusste man nicht, wie sie von Thema A zu B zu Z gekommen sind, wieso plötzlich die Stimmung gekippt ist oder oftmals auch nicht, wer gerade überhaupt redet. Ich war allein vom Schreibstil schon so verwirrt, dass ich das Buch gar nicht richtig genießen konnte.

Doch auch inhaltlich war hier nicht viel Genuss vorhanden. Hatte ich vielleicht nach dem Klappentext etwas ganz anderes erwartet? Definitiv. Ich dachte, dass im Fokus der Geschichte die verbotene Liebelei zwischen Bren und Cross steht. So ist es aber nicht. Das Thema ist vollkommen nebensächlich. Die beiden sind seit Anfang an beste Freunde und führen sich stark zueinander hingezogen. Warum sie jetzt auf einmal von Freunden zu Liebhabern werden wollen, bleibt offen. Zumal Cross fleißig herumkommt und Mädels beglückt und Bren bis vor kurzem noch in einer Beziehung mit jemandem aus einer anderen Crew war. So kamen die ersten Fragezeichen. Es wirkte einfach, als hätte man versucht, etwas Schönes einzuflechten, was aber komplett verpufft und derart oberflächlich bleibt, dass man auch darauf hätte verzichten können. Die wenigen erotischen Szenen sind ganz passabel geschrieben, bleiben aber auch sehr oberflächlich.

Die nächsten Fragezeichen brachte das Thema Crew an sich. Bereits von Anfang an hämmert Bren dem Leser mantra-artig ein „Wir sind Crew“ ein. Das Problem hierbei? Wieso es Crews eigentlich gibt, was der Sinn dahinter ist, so etwas wird nicht thematisiert. Alles, was man erfährt: Der Bruder von Bren ist Begründer des Crew-Systems und so etwas wie der Pate. Ansonsten bleibt man wohl primär während der Highschool in einer Crew, die Crews halten aber auch darüber hinaus zusammen. Es ist verwirrend und unklar und – mal wieder – frustrierend. Zu meiner Schulzeit nannte man Crews Cliquen. Aber Bren erklärt, dass sie weder eine Clique noch eine Bande noch eine Gang sind. Sie seien mehr als das, sie seien wie Familie. Die Abgrenzung zu den anderen Gruppenformen bleibt hierbei aber weiterhin unklar. Ich konnte die Wolfscrew mit ihren vier (ja, 4!) Mitgliedern sowieso nur begrenzt ernstnehmen. Vier Jugendliche, bei denen zwei permanent ans Flachlegen von „Normalo-Mädels“ denken und die anderen beiden permanent daran denken, sich gegenseitig flachzulegen. Zwischendurch wird Terror und Gewalt verbreitet. Auch innerhalb der Crew ist nicht alles gut, aber man hält halt zusammen, irgendwie. Weil, sie sind halt Crew. Oder so. Andere Crews haben übrigens teilweise 30 Mitglieder.

Und weiter geht es auch mit den Fragezeichen rund um das Thema Gewalt. Bereits zum Start des Buches bestraft die Wolfscrew einen Typen, der die Schwester eines Mitglieds vergewaltigen wollte. Zwar wird ein Krankenwagen gerufen, dennoch sieht man direkt von Anfang an das Gewaltpotenzial. Dieses zieht sich auch durch das Buch. Vor allem Bren zeigt sich hierbei als hochexplosive, tickende Zeitbombe. Hier würgt sie mal eine Mitschülerin, weil diese über Bren sagte „ihre Jungs würden das klären“ und es Bren gegen den Strich ging, weil sie ja auch Crewmitglied ist. An anderer Stelle reagiert sie auf die Berührung eines Mitschülers, der sie am Arm berührt, weil er sie was fragen möchte, mit der einzig adäquaten Reaktion: Messer an seine Kehle. Generell droht und bedroht Bren munter durch das Buch hindurch von Mitschülern bis Erwachsene so gut wie jeden. Der Höhepunkt entlädt sich, als sie auf eine unangebrachte – ja, sie war unangebracht, aber auch eine in Rage gefallene Bemerkung – Bemerkung des Schulleiters mit ihrem Messer reagiert und ihn in den Bauch sticht. Als sie Monate später von der neuen Schulleitung als „Problemkind“ bezeichnet wird, ist sie einfach nur schockiert. Arme Bren. Man könnte fast vergessen, dass in diesem Buch legitime Erwachsene vorkommen, denn permanent wird hier und da ein Auge zugedrückt, Brens Bruder Channing – selbst Crewmitglied – erhebt zwar hin und wieder den Zeigefinger, aber zieht trotzdem keine Konsequenzen. Auch das Thema Selbstjustiz, was in diesem Buch mehrfach vorkommt, zeigt die Haltung der Autorin sehr gut. Crews dürfen alles.

Rückblickend frage ich mich wirklich, wie ich das Buch durchgehalten habe. War ich getrieben von der Hoffnung, dass da noch irgendetwas kommt, was mich begeistern konnte? Denn mit Spannung kann das Buch definitiv nicht überzeugen. Es gibt schlichtweg keine. Vielleicht liegt es daran, weil das Buch auch keine wahre Handlung hat, alles sehr zufällig passiert, die Charaktere permanent sprunghaft handeln und man sowieso das ganze System anzweifelt. Die Protagonisten waren allesamt unsympathisch – mit Ausnahme von Cross, der aber gegen Ende hin sein besonnenes Gesicht ablegt und brenähnliche Tendenzen aufweist. Der Versuch, Brens Verhalten mit ihrer Vergangenheit zu erklären, schlägt vollkommen fehl, insbesondere da es weitere Fragen aufwirft, hinsichtlich Notwehrrecht etwa. Man mag gar nicht glauben, dass niemand erkennt, dass dieses Mädchen, die Crew, die anderen Crews eigentlich dringend Hilfe brauchen. Nö, Schulverweis reicht.

Crew hat genauso eine Identitätskrise wie die Protagonistin Bren. Für einen Jugendroman ist Crew deutlich zu gewalttätig, für ein Erwachsenenbuch sind die Protagonisten zu anstrengend und das Buch zu handlungslos. Crew hat mich darin bekräftigt, nie wieder ein Buch von Tijan in die Hand zu nehmen. Ja, das Ende mit dem leichten Cliffhanger weckt zwar schon das Interesse, erfahren zu wollen, wieso besagte Person Bren so schockiert und war da passieren wird, aber für keinen Preis der Welt würde ich mich erneut durch 400+ Seiten kämpfen, nur um hierauf Antworten zu finden.

[Diese Rezension basiert auf einem Rezensionsexemplar, dass mir freundlicherweise vom Verlag überlassen wurde. Meine Meinung ist hiervon nicht beeinflusst.]

Veröffentlicht am 19.06.2019

Emotional, ergreifend und brutal

1

In einer Welt, in welcher es darum geht, zu überleben, muss man selbst entscheiden welche Art von Mensch man sein möchte. In Brens Welt gibt es zwei Optionen: Sei ein Normalo, ein Sportler, eine Cheerleaderin ...

In einer Welt, in welcher es darum geht, zu überleben, muss man selbst entscheiden welche Art von Mensch man sein möchte. In Brens Welt gibt es zwei Optionen: Sei ein Normalo, ein Sportler, eine Cheerleaderin oder Mitglied im Buchclub ODER sei Teil einer Crew. Crew ist stark, Crew ist brutal, Crew ist alles und dabei immer gnadenlos.
Für Bren ist es keine Frage, welche Art von Mensch sie sein möchte, denn sie weiß genau: Ihre Crew bedeutet ihr alles und darüber gibt es nichts.

Bren überzeugt von Anfang an als unheimlich starke Protagonistin. Aus ihrer Sicht erleben wir eine herzzerreißende und dabei trotzdem eine unglaublich packende Geschichte.
Mit ihrer harten Vergangenheit hat Bren selbst immer wieder zu kämpfen und versucht nach außen stets die angsteinflößende und brutale Frau zu sein. Eine Frau, welche als einzige Mitglied in einer Crew ist. Ihre Zerrissenheit, ihre Vergangenheit, ihr Pflichtgefühl, ihre Gefühle, ihre Gedanken und all ihre Taten überzeugen auf ganzer Linie. Für mich war sie ein unglaublich authentischer und nahbarer Charakter. Facettenreich und von ggrundauf durchdacht.

Die Geschichte selbst nimmt sich an ihrer Protagonistin ein gutes Beispiel. Tiefgründig und voll Spannung können wir in der Welt der Crews einen Einblick hinter die Kulissen erhaschen und uns von den Klischees rund um Banden, Gangs oder kriminellen Vereinigungen verabschieden. Nicht alles, was Crew erledigt ist legal und nicht alle Handlungen haben etwas gutes ABER alle Taten beruhen auf einem Fundament auf Ehrgefühl und Zusammenhalt. Loyalität und Ehre snd ganz groß geschrieben.
Von Anfang an, gelingt es der Autorin, diese Werte in eine spannende Geschichte zu packen und den Leser, Seite um Seite in eine gefühlvolle, emotionale aber dennoch brutale Welt zu katapultieren. Mit anhaltendem Spannungsbogen erleben wir eine Achterbahnfahrt der Gefühle und leiden, gemeinsam mit der Protagonistin Bren, mehr als einmal. Emotional bleibt dem Leser nichts erspart.

„Crew“ ist wirklich ein mehr als gelungener Auftakt der Trilogie. An Intensität ist es kaum zu übertreffen und fordert emotional wirklich viel, sowohl vom Leser als auch von den Protagonisten. Das Buch geht unglaublich unter die Haut und vermittelt dabei so viel!
Ich kann es wirklich nur empfehlen.

Veröffentlicht am 17.06.2019

Mich hat diese Geschichte überrascht und begeistert!!!

1

Für mich war es das zweite Buch von Tijan. Allerdings war ihr erstes Buch welches in Deutschland erschienen ist eher eine romantische Collegestory. Deshalb war ich auch wirklich überrascht von dieser düsteren ...

Für mich war es das zweite Buch von Tijan. Allerdings war ihr erstes Buch welches in Deutschland erschienen ist eher eine romantische Collegestory. Deshalb war ich auch wirklich überrascht von dieser düsteren und teilweise brutalen Story.

Die Protagonistin ist Bren. Als Leser erleben wir alle Geschehnisse aus ihrer Sicht. Sie ist das eines der einzigen beiden Mädchen die in Crews sind.
Für Bren bedeutet ihr Wolf Crew wirklich alles. Zusammen mit Jordan, Zellmann und ihrem besten Freund Cross hat sie eine eher kleine Crew. Trotzdem sind die vier gefürchtet. Denn jeder weiß das alle vier ohne Kompromisse füreinander einstehen.
Anfangs hat man das Gefühl, Bren möchte unbedingt eher als männliches Mitglied gesehen werden. Sie hat wenig weibliche Züge an sich und ist in ihrem Handeln wirklich teilweise eiskalt. Aber schnell merkt man das eine ganze Reihe von Emotionen in Bren wüten. Doch sie weiß diese Emotionen sehr gut zu verschließen und nicht zu zeigen. Denn auf keinen Fall will Bren schwach wirken. Nur Cross kennt sie wirklich und bei ihm kann sie auch einfach sie selber sein ohne sich zu verstellen.
Die einzige Person die Bren aus ihrer Familie noch hat ist ihr Bruder Channing. Doch zu ihm hat sie ein eher schlechtes Verhältnis. Ihre Mutter ist schon vor Jahren gestorben und ihr Vater sitzt im Gefängnis. So ist die Crew die einzige richtige Familie die Bren kennt.

Ich muss sagen diese ganze Welt rund um die Crews finde ich unglaublich spannend. Tijan hat die Idee aber auch wirklich gut ausgearbeitet. Man findet sich beim lesen sofort zurecht und taucht in diese düstere Welt ein.
Oft gibt es durchaus brutale Auseinandersetzungen. Diese spitzen sich auch meist zu denn natürlich stehen die Crew Mitglieder füreinander ein. „Verletzt du einen von uns dann verletzt du uns alle.“
Es zeigt wie loyal die Mitglieder zueinanderstehen. Und auch wenn Gewalt sicherlich nicht immer der richtige Weg ist, kann glaube ich jeder nachvollziehen wie gut es sich anfühlt wenn man weiß das es da Menschen gibt die immer absolut bedingungslos zu einem stehen.

Natürlich gibt es auch einige Intrigen. Manche durchaus vorhersehbar aber vieles kam für mich auch absolut überraschend. Viele Fäden wurden so geschickt miteinander verbunden das man als Leser wirklich überrascht wurde.
Toll fand ich auch, dass der Fokus nicht nur auf der Liebesgeschichte von Bren und Cross lag. Es geht hier genau so sehr um die restlichen Mitglieder der Crew und man merkt wirklich sehr wie wichtig die Nebencharaktere für die Geschichte sind.

Tijan hat für mich einen ganz wundervollen Schreibstil. Er ist locker und leicht und trotzdem stecken so viele Emotionen darin. Wie sie es geschafft hat diese ganzen Gefühle von Bren zu beschreiben. Diese bildhafte Sprache hat es mir unglaublich leicht gemacht mich in Bren hineinzuversetzen. Und ich konnte sie in so vielen Momenten gut verstehen. Egal ob sie mit ihrem „Glühwürmchen“ ihr altes Haus beobachtet oder ob sie in der Schule ihr Messer zückt. Ohne direkt mit der Nase darauf gestoßen zu werden bekommt man trotzdem diese durchaus komplizierte Gefühlswelt von Bren zu spüren.

Mich konnte diese Geschichte begeistern. Einigen wird es vielleicht zu gewaltbereit sein. Und viele werden sicherlich denken man verherrliche gewisse Handlungen. Ich denke es zeigt einfach wie Jugendliche sich auffangen wenn es die Erwachsenen nicht schaffen. Sie schaffen sich selber einen Raum in dem sie sich sicher fühlen.

Für mich war dieses Buch ein absolutes Highlight. Ich konnte mich total in die Protagonisten hineinversetzen und habe mit ihnen mitgefiebert.
Es gibt keinen bösen Cliffhanger. Darüber bin ich sehr glücklich. Trotzdem gibt es noch viele wichtige Fragen die ganz sicher in den nächsten beiden Büchern aufgegriffen werden. Darauf freue ich mich schon sehr.

„Crew“ war für mich eine gelungene Mischung aus Emotionen, Spannung und auch ein wenig Humor. Ich konnte gar nicht aufhören zu lesen und wollte unbedingt wissen wie es mit Bren, Cross, Jordan und Zellman weitergeht.
Deshalb bekommt diese Geschichte von mir auch 5 von 5 Lesekatzen.

Veröffentlicht am 10.06.2019

Intensiv und gnadenlos

1

Rezension zum Buch Crew (Wolf Crew 1) von Tijan



Inhaltsangabe:

Meine Geschichte wird dir das Herz rausreißen und dich zu Tränen rühren. Sie ist nicht sanft und unschuldig, sondern brutal und voller ...

Rezension zum Buch Crew (Wolf Crew 1) von Tijan



Inhaltsangabe:

Meine Geschichte wird dir das Herz rausreißen und dich zu Tränen rühren. Sie ist nicht sanft und unschuldig, sondern brutal und voller Schmerz. 

Um in der Stadt zu überleben, in der ich wohne, gibt es zwei Optionen. 

Du kannst zu den Normalos gehören – Cheerleader, Sportler, Mitglied des Debattierteams oder im Jahrbuchkomitee sein.  

Oder du bist Crew.

Beleidigst du uns, tun wir dir weh.
Verletzt du uns, zeigen wir dir, was wirkliche Schmerzen sind.
Legst du dich mit uns an, löschen wir dich aus.  

Mein Name ist Bren. Ich bin die einzige Frau in der Wolf Crew – der besten, wildesten und gefährlichsten Crew, die es gibt. Und wir haben eine Regel: Man darf sich innerhalb der Crew nicht verlieben.  

Tja … zu spät.


Meine Meinung zum Buch:

Aufmerksam wurde ich auf dieses Buch durch einen Newsletter. Sogleich musste ich lesen worum es geht, denn allein das Cover zog mich schon gewaltig an. Doch der Klappentext zeigte mir erst recht welches überwältigende Buch hier verborgen liegen sollte.

In einer Welt die aus Vorurteilen gegenüber Gangs, Crews und Gruppen jeglicher Art besteht, in der Kinder und Jugendliche zusammenkommen, ist noch nie viel Platz gewesen für Offenheit und Unvoreingenommenheit. Doch so sind die Menschen eben. Eine Gang oder Crew ist schließlich nichts anderes als Kinder und Jugendliche die ärger machen. Kriminell sind. Von einer Schlägerei zur nächsten gehen.

Alkohol und Drogen zu sich nehmen. In der Schule schlecht sind. Sie sind der Abschaum den die Menschen nicht sehen wollen. Es wird totgeschwiegen. Warum sollte man diese „Problemkinder“ auch beachten. Sie werden es nie zu etwas bringen oder? Falsch!

In diesem Buch führt uns die Autorin hinter die Kulissen und gibt Einblicke wie das Leben in einer Crew wirklich ist. Was ihre Grundwerte sind, welchen Stellenwert andere Mitglieder für sie haben, aber vor allem was Loyalität, Ehre, Pflichtgefühl, Zusammenhalt, wahre Freundschaft und Tiefgründigkeit bedeutet.

Schon immer faszinierten mich solche Thematiken denn von der Gesellschaft werden sie zumeist mit Missachtung Betracht. Niemand will sich damit auseinandersetzen. Doch sind Crews oder Gruppierungen gleichbedeutend alle mit kriminell und Gangster? Oder sind unter ihnen nicht auch jene zu finden die sich anders nicht ausdrücken können?

Die Autorin nahm mich von Beginn an gefangen und zeigte mir eine Welt die gefährlich, brutal, tiefgreifend, atemberaubend, einzigartig und facettenreich ist. Spannung ließ meine Nerven fast zerreißen, von Anfang bis Ende.

Die Geschichte der Protagonisten ging mir unter die Haut. Insbesondere Brens Geschichte. Ihre Hintergründe, Taten, Handlungen, Entwicklungen. Ihre gesamte Persönlichkeit zeigte mir einmal mehr die stolze und beachtliche Stärke einer gebrochenen jungen Frau die in ihrem Leben schon zu vieles durchgemacht hatte. Dinge die kein Mensch erleben sollte. Und ihr einziger Anker dabei ist Cross, ihr bester Freund, und ihre Crew.

Die Autorin zeigt bei all den Einblicken hinter die Kulissen auch ein überwältigendes Maß an Emotionen und Gefühlen. Sie beweist Feingefühl und Sensibilität gegenüber prekären Themen. Eines jedoch beherrscht die Autorin noch mehr mit meisterlicher Bravour. Bücher zu schreiben die dich in den Abgrund führen und Dir zeigen was in der Dunkelheit verborgen liegt.

Dein Herz wird bluten wenn du dieses Buch ließt. Es wird zerrissen, zusammengefügt und ausgeschlachtet werden. Eine Berg und Talfahrt wäre noch zu harmlos um all das zu beschreiben was ich während des Lesens empfunden habe. Mein Herz hat gelitten, wurde von tiefer Trauer gepackt, meine Seele durchlebte den Schmerz der sich mir bot als wäre es mein eigener. Explosive und gnadenlose Action ließen mein Adrenalin auf Hochtouren fahren.


Mein Fazit zum Buch:

Crew ist intensiv und geht unter die Haut. Crew ist einzigartig und vielfältig. Crew ist erbarmungslos und brutal. Crew ist verführerisch, voll sinnlicher erotischer Spannung. Crew wird Dir zeigen was Freundschaft bedeutet. Was Familie bedeutet. Und was wir tun wenn du jemanden daraus verletzt.

Werde auch du Teil der Crew und lass dir eine Welt zeigen die dich zerstören wird. Die Dir dein Herz entreißen wird. Die den Abgrund und die Dunkelheit mit sich bringt. Pures Adrenalin und Nervenkitzel kombiniert mit hochprozentigen Emotionen ergibt schlicht und einfach eins: Einen Urknall!


Meine Bewertung für dieses Buch:

5/5 Blümchen ?????




Veröffentlicht am 03.06.2019

Naja

1

Darum geht es in "Crew":

Um in der Stadt zu überleben, in der ich wohne, gibt es zwei Optionen.
Du kannst zu den Normalos gehören – Cheerleader, Sportler, Mitglied des Debattierteams oder im Jahrbuchkomitee ...

Darum geht es in "Crew":

Um in der Stadt zu überleben, in der ich wohne, gibt es zwei Optionen.
Du kannst zu den Normalos gehören – Cheerleader, Sportler, Mitglied des Debattierteams oder im Jahrbuchkomitee sein.
Oder du bist Crew.
Beleidigst du uns, tun wir dir weh.
Verletzt du uns, zeigen wir dir, was wirkliche Schmerzen sind.
Legst du dich mit uns an, löschen wir dich aus.
Mein Name ist Bren. Ich bin die einzige Frau in der Wolf Crew – der besten, wildesten und gefährlichsten Crew, die es gibt. Und wir haben eine Regel: Man darf sich innerhalb der Crew nicht verlieben.
Tja … zu spät.

Mein Fazit:

Das Cover ist unglaublich. Es ist einfach toll. Schlicht, einfach und es verrät nichts über die Geschichte.

Das Buch ist aus der Ich-Perspektive geschrieben.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Er ist sehr locker, leicht und einfach, sodass die Seiten nur so dahin fliegen. Mir ist gar nicht aufgefallen wie schnell die Zeit verflogen ist.

Allerdings muss ich sagen, dass mir die Story gar nicht gefallen hat... Trotz des genialen Schreibstils,habe ich mich in der Story gar nicht wohlgefühlt. Vieles kam bei mir sehr unreif und kindisch vor. Irgendwie kann ich es verstehen es spielt in der Highschool Zeit, aber für mich war es dennoch zu viel. Sie sind sehr jung und verhalten sich wie 30 Jahre die Gangdingen ausleben müssen. Für mich war das leider nichts.

Dennoch kann ich mir vorstellen, dass es jemanden gefallen könnte der in diesem Alter ist.... Für mich war es einfach nichts. Schade.