Cover-Bild Totenfels
(5)
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: HarperCollins
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 24.03.2020
  • ISBN: 9783959673860
Tim Erzberg

Totenfels

Helgoland. Auf der Hochseeinsel wird ein monströser Blindgänger gefunden. Wenn die Bombe explodiert, könnte das verheerende Folgen haben. Die Entschärfungsarbeiten gestalten sich schwierig. Und dann wird in einem Tunnel im Felsen auch noch eine Leiche gefunden, die zahlreiche Rätsel aufgibt. Während sich Anna Krüger und ihre Kollegen von der Helgoländer Polizei mit dem Kampfmittelräumdienst und der Kripo auseinandersetzen müssen, beginnt ein Unbekannter ein mörderisches Spiel mit der jungen Polizistin zu treiben. Und alles Böse, was der Insel und Anna widerfahren ist, fügt sich plötzlich zu einem scheinbar unentrinnbaren Albtraum.

»Meisterhaft erzählt, höchst spannend und sehr bewegend.« SR3 über Sturmfeuer

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.05.2020

Helgoland-Krimi

0

Das Buch ist der vierte Band um Anna Krüger und die Polizeistation auf Helgoland. Dieses Buch kann man gut als Einzelband lesen, da es kaum Bezug auf die Vorgänger nimmt.
Der Klappentext umfasst eigentlich ...

Das Buch ist der vierte Band um Anna Krüger und die Polizeistation auf Helgoland. Dieses Buch kann man gut als Einzelband lesen, da es kaum Bezug auf die Vorgänger nimmt.
Der Klappentext umfasst eigentlich die gesamte Handlung. Die Vorgänge auf der Insel werden sehr detailliert geschildert, vom Auffinden der Bombe bis zur Entschärfung.
Die Geschichte wird aus Sicht von Anna erzählt. Außerdem gibt es Einschübe von 1940 und den Gedanken einer unbekannten Person. Diese beiden Stränge hätte man weglassen können. Sie bringen die Handlung nicht voran und stören den Lesefluss. Die Beschreibung der Evakuierung fand ich sehr realistisch, das Verhalten von Anna viel zu abgedreht und am Ende unrealistisch. Auch die Stalkergeschichte hatte für mich zu viele Ungereimtheiten. Trotz dieser Kritikpunkte lies sich das Buch gut lesen und hat mich gut unterhalten. Besonders hat mir die Beschreibung von Helgoland gefallen.

Veröffentlicht am 19.05.2020

Spannend, aber nichts neues

0

Auf Helgoland wird ein monströser Blindgänger gefunden. Eine Explosion hätte fatale Folgen für die Insel. Die Entschärfung ist schwierig. Als auch noch eine Leiche in einem Felstunnel gefunden wird, stehen ...

Auf Helgoland wird ein monströser Blindgänger gefunden. Eine Explosion hätte fatale Folgen für die Insel. Die Entschärfung ist schwierig. Als auch noch eine Leiche in einem Felstunnel gefunden wird, stehen Anna Krüger und ihre Kollegen von der Helgoländer Polizei vor vielen Aufgaben. Kampfmittelräumdienst und Kripo zehren an ihren Nerven, dazu beginnt ein Unbekannter ein mörderisches Spiel. Die Vergangenheit der Insel und die von Anna fügen sich zu einem Albtraum zusammen.

"Totenfels" ist der vierte Band um die Helgoländer Polizistin Anna Krüger. Tim Erzberg greift hier leider tief in sein altbewährtes Schema, bringt kaum neues ein. So ist der Fall spannend, die Handlungen aber vorhersehbar. Gerade bei Anna würde man sich eine Änderung wünschen. Ihre immer wiederkehrenden Migräneattacken und ihr Tablettenmißbrauch sind in der Realität im Polizeidienst wohl nicht so lange tragbar. Aber dies gehört wohl zu ihrem Charakter dazu. Wenn ich mir auch wünschen würde, daß sich für ihr Problem im nächsten Buch eine Lösung findet. Der Kriminalfall gestaltet sich spannend. Geschickt wird der Leser immer wieder auf andere Fährten angesetzt und erfährt die Lösung erst ganz zum Schluß. Hier spielt Anna und ihre Migräne eine große Rolle, denn man überlegt ständig, ob man es hier mit Wahn oder Realität zu tun hat. Hier hat Tim Erzberg ein richtig gutes Händchen dafür, wie man Spannung erzeugt. Ebenso intensiv erlebt man Helgoland. Die Insel wird sehr schön bildhaft beschrieben und man erkennt hier einiges wieder. Jedenfalls habe ich, da ich schon oft auf Helgoland war, ziemlich alles erkannt. Was mir auch gut gefällt ist die Tatsache, daß man bei dieser Krimireihe immer wieder auch etwas über die Geschichte Helgolands erfährt. Dies wird anhand von Rückblenden unterhaltsam mit der heutigen Handlung verwoben.

"Totenfels" ist ein spannender Krimi, der trotz des genannten Kritikpunktes von mir empfohlen wird!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.04.2020

Liebe und Hass- Zwei Seiten einer Medaille

0

Auf Helgoland wird ein außergewöhnlich großer Blindgänger gefunden.
Die Entschärfungsarbeiten gestalten sich schwierig und als in den Tunneln hinter der Bombe eine Leiche gefunden wird spitzt sich die ...

Auf Helgoland wird ein außergewöhnlich großer Blindgänger gefunden.
Die Entschärfungsarbeiten gestalten sich schwierig und als in den Tunneln hinter der Bombe eine Leiche gefunden wird spitzt sich die Lage zu.
Als wäre das noch nicht genug beginnt ausgerechnet jetzt ein Unbekannter ein perfides Spiel mit Anna Krüger.
Gegenwart und Vergangenheit, Realität und Wahn verbinden sich zu einer Jagd auf Leben und Tod.

Ich habe bereits mehrere Bücher der Reihe gelesen und jedes Mal bin ich aufs neue begeistert.
Die Handlung beginnt mit dem Fund der Bombe, was zunächst eher nach einem logistischen als kriminalistischen Einsatz aussieht.
Dies ändert sich mit dem Auffinden der Leiche jedoch recht schnell.
Diese beiden Aspekte bilden einen spannenden und aufregenden Rahmen für das bösartige Spiel, das ein Unbekannter mit Anna Krüger spielt.

Geschickt lenkt der Autor hier den Verdacht auf verschiedene Personen, jagt Anna über die ganze Insel, legt falsche Fährten und holt die Vergangenheit auf die Insel zurück.
Der Druck, der durch die Bombe und deren Entschärfung entsteht, die Mordermittlung und die Evakuierung geben ein hohes Tempo vor.

Annas Migräne und ihr unkontrollierter Umgang mit Medikamenten lassen den Leser zudem bald an Anna selbst zweifeln.
Was ist Realität?
Was ist Wahn?
Wird Anna wirklich von einem Stalker verfolgt oder bringt die Erinnerung an ihre Vergangenheit sie an den Rand des Wahnsinns?

Tim Erzberg spinnt ein raffiniertes Netz aus Lügen und Verdächtigungen, Erinnerungen und Schuldzuweisungen und erst ganz zum Schluß offenbart sich dem Leser das Gesamtbild aus Liebe und Hass in all seinen Facetten.

Für dieses raffinierte und fesselnde Lesevergnügen vergebe ich gerne 5 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️.

Veröffentlicht am 02.04.2020

Spannender Krimi, fast ein Thriller, vor der schönen Kulisse Helgolands

0

Der vierte Helgoland-Teil aus der Feder von Tim Erzberg ist brisant. Durch den anhaltenden Dauerregen kommt ein Hang ins rutschen und legt einen Blindgänger aus dem zweiten Weltkrieg frei. Dieser ...

Der vierte Helgoland-Teil aus der Feder von Tim Erzberg ist brisant. Durch den anhaltenden Dauerregen kommt ein Hang ins rutschen und legt einen Blindgänger aus dem zweiten Weltkrieg frei. Dieser muss nun entschärft werden, was sich als problematisch herausstellt. Kurz darauf wird in einem Tunnel eine Leiche gefunden und Anna wird persönlich bedroht.

Ich habe die Reihe um Anna Krüger von Anfang an verfolgt, der vierte Teil der Reihe steht den ersten drei in nichts nach. Für mich ist der Schauplatz Helgoland immer wieder reizvoll, inzwischen habe ich das Gefühl, die Insel durch die Reihe um Anna Krüger gut zu kennen, da sich ihre Wege nachverfolgen lassen und die Atmosphäre der Insel sehr gut rüberkommt. Auch wenn ich persönlich noch nie auf Helgoland war.

In "Totenfels" gibt es zwei Handlungsstränge, den in der Gegenwart und einen der am 18. April 1945 spielt, der Countdown, der die Sprengung der unterirdischen Bunkeranlagen durch die Briten beschreibt. In der Gegenwart spielt sich die Handlung vor dem Hintergrund der Entschärfung eines Blindgängers ab, wofür die Insel evakuiert werden muss. Logistisch ein Akt, zudem gibt es Bewohner, die sich der Evakuierung entziehen wollen, so dass Anna, Paul und Saskia alle Hände voll zu tun haben. Wie passt der Fund einer Leiche im Felsen zur aktuellen Handlung? Als wäre die Evakuierung nicht schon genug Stress, bekommt Anna Drohnachrichten von einem Unbekannten. Und dazu leidet sie immer noch unter den Migräneattacken durch Stalin, wie sie ihren inneren Feind nennt.

Ich fand die Handlung am Anfang noch mäßig spannend, das hat sich aber ab etwa der Mitte geändert. Die Spannungskurve steigt rapide an und hält sich bis zum Ende. Dabei nehmen sich die Handlungsstränge nichts, ich habe atemlos die Bergung des Blindgängers und Annas privaten Stress verfolgt. An Anna war ich ganz nah dran, ihre Kopfschmerzattacken habe ich hautnah miterlebt. Allerdings hätte ich sie an vielen Stellen auch schütteln mögen, wieso meint sie immer alles alleine austragen zu müssen? Wieso hat sie sich Paul nicht gleich anvertraut? Ihr Medikamentenabusus ist besorgniserregend, wohl auch ein Grund, weswegen sie sich nicht sicher ist was Realität, was Wahnvorstellungen sind.

Fazit: Spannender Krimi, fast ein Thriller, vor der schönen Kulisse Helgolands. Ein Bonus ist für mich der geschichtliche Hintergrund zur Insel. 5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.03.2020

Du bist die Nächste

0

„Totenfels“ von Tim Erzberg alias Thomas Montasser ist bereits der 4. Fall für die Helgoländer Polizistin Anna Krüger. Worum geht es?
Auf Helgoland wird ein riesiger Blindgänger gefunden. Wenn die Bombe ...

„Totenfels“ von Tim Erzberg alias Thomas Montasser ist bereits der 4. Fall für die Helgoländer Polizistin Anna Krüger. Worum geht es?
Auf Helgoland wird ein riesiger Blindgänger gefunden. Wenn die Bombe explodiert, könnte das verheerende Folgen für die Insel haben. Die Evakuierung gestaltet sich schwierig. Und dann wird in einem alten Tunnel auch noch eine Leiche gefunden.
Als wäre das nicht schon genug, bekommt es Anna auch noch mit einem gefährlichen Stalker zu tun: „Du bist die Nächste.“ Wer schickt ihr solche Nachrichten?
Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt. Rückblicke in die Vergangenheit, am 18. April 1945, kurz vor dem Bombenangriff der britischen Luftwaffe auf Helgoland - und heute. Mir kam es vor wie eine Mischung aus „Hell-Go-Land“ und „Sturmfeuer“.
Anna kämpft noch immer mit den Dämonen der Vergangenheit, leidet noch immer unter starker Migräne, die sie Stalin nennt, und nimmt noch immer viel zu viele Tabletten. Dazu ihre Alleingänge. Unvernünftig und unprofessionell.
Und wenn sich zum Abschluss eine Art Happy End andeutet, so ist es für mich fraglich, ob es einen Folgeband geben wird.

Fazit: Mix aus Hell-Go-Land und Sturmfeuer. Für mich nicht das beste Buch der Reihe.