Cover-Bild Goldenes Gift
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: E-Books im Verlag Kiepenheuer & Witsch
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Cosy Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 04.11.2021
  • ISBN: 9783462321500
Tom Hillenbrand

Goldenes Gift

Ein kulinarischer Krimi. Xavier Kieffer ermittelt
Komm, süßer Tod.
Als ein Imker zu Tode kommt und dessen Bienenstöcke verschwinden, beginnt der Luxemburger Koch Xavier Kieffer zu recherchieren. Hat der Tod mit dem weltweiten Geschäft mit dem Honig zu tun? Der ehemalige Sternekoch Xavier Kieffer lässt von einem Imker speziellen Honig aus der Luxemburger Unterstadt für sein Restaurant produzieren. Als der Mann plötzlich stirbt und seine Bienenstöcke nicht mehr aufzufinden sind, geht Kieffer der Sache nach. Gemeinsam mit seiner Freundin, der Gastrokritikerin Valérie Gabin, findet er sich schnell im Mittelpunkt eines gigantischen Skandals wieder, der um den halben Globus reicht und sowohl die Reinheit des Honigs als auch das Überleben der Bienen gefährdet. Können sie verhindern, dass der Weltmarkt mit gepanschtem Honig geflutet wird? Können sie ihren Widersachern das Handwerk legen, bevor es zu spät ist?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.12.2021

Spannend

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Ein Krimi, der in einem ungewöhnlichen Milieu spielt, nämlich dem der Imkerei und auch des Gastro-Gewerbes. Diese Kombination hat mir sehr gut gefallen und ich fand sie für einen Krimi originell. Das Buch ...

Ein Krimi, der in einem ungewöhnlichen Milieu spielt, nämlich dem der Imkerei und auch des Gastro-Gewerbes. Diese Kombination hat mir sehr gut gefallen und ich fand sie für einen Krimi originell. Das Buch ist zudem spannend von der ersten Seite an, was auch bis zum Schluss nicht nachlässt. Das Cover passt sehr gut dazu und auch der Schreibstil ist schön. Die Figuren sind interessant angelegt. Ich hatte viel Lesespaß und kann das Buch empfehlen.

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Veröffentlicht am 05.11.2021

Ein kulinarischer Krimi

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Honig und Bienen beschäftigen diesmal Xavier Kieffer.
Ein Imker stirbt, der für Xaviers Bienen gesorgt hat. Einige Honiggläser schuldet der Tote dem Koch noch. Xavier versucht an den Honig heran zu kommen ...

Honig und Bienen beschäftigen diesmal Xavier Kieffer.
Ein Imker stirbt, der für Xaviers Bienen gesorgt hat. Einige Honiggläser schuldet der Tote dem Koch noch. Xavier versucht an den Honig heran zu kommen und sticht dabei in ein Nest von seltsamen Geschehnissen.

Seine Freundin Valérie macht eine Entdeckung, in dem es um gefälschten Honig geht. Sie reist einem Skandal hinterher, der sich über weite Teile des
In- und Auslandes verbreitet. Honig wird gestreckt mit Zuckerarten, Bienen werden genmanipuliert, um sie resistenter zu machen.

Beide Fälle vermischen sich und plötzlich ist das Paar in einem gefährlichen Geschehen verwickelt. Wem können sie noch trauen, wer redet mit ihnen. Die Angst schwebt über ihnen, doch die Neugier und die Jagd nach Gerechtigkeit ist stärker.

Eine enorme Hochspannung zieht sich durch das Buch.
Der Titel verspricht goldenes Gift und dies habe ich zu spüren bekommen.
Die Thematik ist sehr interessant geschildert. Honig ist ein wertvolles Gut und die Produzenten davon müssen zwingend geschützt werden. Den Bienen geht es schon lange schlecht, durch eine Genmanipulation wird es nicht besser.

Die Recherchen von Tom Hillenbrand sind wieder sehr fundiert. Ich kann die Geschichte nachvollziehen und fand sie gleichzeitig hoch interessant.

Die Kombination aus Koch und Ermittler steht Xavier Kieffer gut. Er kommt zwar nicht immer ohne Blessuren aus einer Sache raus, doch er ist hartnäckig und ein gutes Essen und guter Kaffee machen vieles erträglicher.
Die Beziehung zu Valérie Gabin geht weiter, nicht immer zur Zufriedenheit vom Koch, da sie weiterhin in Paris lebt. Die sprunghafte Frau bleibt selten an einem Platz.
Dadurch wird es nicht langweilig zwischen den Beiden und das Buch nicht romantisch.

Mir haben alle Charaktere gut gefallen, es war sehr abwechslungsreich.
Es ist ein kulinarischer Krimi mit einem Glossar am Ende von dem Luxemburgischen Gerichten, die Xavier kocht.
Ich kann die Reihe sehr empfehlen, mir hat es wieder sehr viel Freude bereitet.




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Veröffentlicht am 13.01.2022

Nicht der beste Kieffer

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Das Bienensterben ist ja nach wie vor sehr aktuell, aber auch Imker sterben im Moment sehr häufig (zumindest kommt mir das literarisch so vor).
GOLDENES GIFT ist inzwischen bereits der siebte Fall mit ...

Das Bienensterben ist ja nach wie vor sehr aktuell, aber auch Imker sterben im Moment sehr häufig (zumindest kommt mir das literarisch so vor).
GOLDENES GIFT ist inzwischen bereits der siebte Fall mit Xavier Kieffer. Nach Oliven, Schokolade oder Thunfisch erfährt der Leser nun einiges über die Machenschaften der „Honigmafia“ (bzw. den kleinen und großen Tricks und Verbrechen der Lebensmittelindustrie) und den modernen Möglichkeiten, welche die Gentechnik bietet. Fast könnte man meinen, dass der siebte Fall das gewohnte Konzept bietet, wie man es als Fan der Reihe gewohnt ist, aber doch ist es anders. Valerie bekommt eine größere Rolle, die allerdings nicht wirklich glaubwürdig wirkt, und ich hoffe aus ihr wird nicht ein zweiter unvernünftiger Xavier. Der Koch braucht einen Gegenpool, der ihn auf dem Boden der Tatsachen hält, und dazu ist Valerie eher in der Lage als Pekka, auch wenn ich zugebe, dass sie bisher dabei gut versagt hat. Aber dass sie selbst das Ruder in die Hand nimmt und sich zu illegalen Aktionen hinreißen lässt, das kam unerwartet. Die Rolle des DEUX EGLISES dagegen spielt nur am Rande eine Rolle. Auch die kulinarischen Besonderheiten Luxemburgs sind eher von geringer Bedeutung (aber es wird immer noch Rivaner getrunken). Aber Pekka, Per und Lobato sind ebenfalls mit von der Partie, neben einigen neuen aber ebenso liebenswerten Charakteren.
GOLDENES GIFT bietet das, was man als Fan der Reihe auch lesen möchte, vor allem viel Luxemburg. Aber, und es ist ein kleines aber, der Roman schwächelt ein bisschen. Nicht in der Beschreibung der Personen, des Essens oder Luxemburgs. Auch die Zusammenhänge zwischen gepanschtem Honig, Pestiziden und genetisch veränderten Bienen werden meines Erachtens gut erklärt. Auch ist der Roman am Anfang und am Ende durchaus (sehr) spannend und ein bisschen undurchsichtig, allerdings schwächelt er auch etwas im Mittelteil, wird langatmig und dadurch Langweilig.
GOLDENES GIFT ist gut, immer noch unterhaltsam, aber … in meinen Augen ist es der bisher schwächste Band der Reihe. Und doch freue ich mich auf die Fortsetzung. Es kann ja wieder besser werden.

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Veröffentlicht am 14.11.2021

Das Geschäft mit dem Honig

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Stadtimkern kommt immer mehr in Mode, das Geschäft mit dem Honig boomt, die Nachfrage ist groß. Auch der Koch und Besitzer des Deux Églises hat vom luxemburger Stadtimker Bienenstöcke aufstellen lassen ...

Stadtimkern kommt immer mehr in Mode, das Geschäft mit dem Honig boomt, die Nachfrage ist groß. Auch der Koch und Besitzer des Deux Églises hat vom luxemburger Stadtimker Bienenstöcke aufstellen lassen und erhält so Honig mit einem eigenen Etikett. Doch dann wird gerade dieser Imker umgebracht, eigentlich sieht es nach einem Unfall aus, doch Xavier Kieffer glaubt nicht daran. Währenddessen ist seine Freundin Valérie in Kalifornien und kommt da mit geheimnisvollen Honigdieben in Kontakt. Ein neuer kulinarischer Krimi, wieder mit vielen Gerichten, die alle im Glossar erklärt werden. Viel Neues über das weltweite Geschäft mit dem Honig und ein Krimi, bei dem man sich lange fragt, wie denn wohl alle Fäden zusammen laufen werden. Ein guter Krimi, jedoch nicht der Beste aus der Reihe, aber das ist hier ein Jammern auf hohem Niveau. Besonders schön in diesen Zeiten: die tollen Beschreibungen von Luxemburg, die das Fernweh wecken.

Veröffentlicht am 09.11.2021

Unbeschwerter Honiggenuss?

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Eigentlich wollte ich die Serie nicht mehr unbedingt weiter verfolgen, doch das Thema Honig interessiert mich und ich war gespannt, mit was Tom Hillenbrand seinen Privatermittler, den Koch Xavier Kieffer, ...

Eigentlich wollte ich die Serie nicht mehr unbedingt weiter verfolgen, doch das Thema Honig interessiert mich und ich war gespannt, mit was Tom Hillenbrand seinen Privatermittler, den Koch Xavier Kieffer, konfrontiert.

Dass ein Imker bei seiner Arbeit gestorben ist, weiss bald die ganze Stadt, sowas spricht sich in Luxemburg einfach schnell herum. Xavier kannte den Imker, da er von ihm Honig bezog. Aber nicht nur weil der Imker ihm noch Honig schuldet, ist Xavier in Alarmbereitschaft - irgendwas ist komisch und als kurz darauf die ersten Honigstöcke verschwinden, bestätigt sich sein Gefühl.

Da zeitgleich in Amerika Valérie einen Bienenstockraub beobachtete, wissen beide, dass an den jeweiligen Geschichten etwas dran ist und sie versuchen mehr über das Honiggeschäft heraus zu finden. Mehr noch als Xavier ist es Valérie, die darüber einen Artikel schreiben will und sich bald drauf in den an Luxemburg angrenzenden Ländern auf die Suche begibt. Xavier bleibt, bis auf einen kurzen Ausflug nach Deutschland, für einmal in seinem Heimatland und ermittelt dort mit der für ihn typischen Beharrlichkeit.

Tim Hillenbrand lässt Xavier, der mit Technik auf Kriegsfuss steht, modernster Technik gegenüberstehen. Der Autor hat wohl so ziemlich alles, was er über Honigpanschereien und Bienenwissenschaften heraus gefunden hat, in diesem siebten Band irgendwo untergebracht. Deshalb ist es interessant zu lesen, was die Bösen in der Welt sich alles einfallen lassen, um zu mehr Honigertrag, zu einfacherer Blütenbestäubung, etc. zu kommen.

"Goldenes Gift" zeigt auch auf, dass es wichtig ist, nicht zu knausern und im Supermarkt nicht den billigsten Honig zu kaufen, sondern, wenn immer möglich, seinen Honig von lokalen Imkern zu beziehen. Wer den Preis nicht zahlen möchte und nur ein müdes Lächeln dafür übrig hat, der ist der richtige Leser für diesen Krimi. Spätestens nach der Lektüre ist auch ein Skeptiker überzeugt.

Obwohl ich fand, dass einiges zu konstruiert überall rein gequetscht wurde, insbesondere den Amerikateil mit Valérie, und mich die ewige Raucher-Debatte zwischen den beiden nervte, hat mir die Honig-Thematik und die damit verbundenen Möglichkeiten gut gefallen.

Fazit: Ein vielschichtiger und kurzweiliger siebter Band, der gut unterhält.
4 Punkte.

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