Cover-Bild Die Runenmeisterin

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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 11.02.2019
  • ISBN: 9783522202565
Torsten Fink

Die Runenmeisterin

Maximilian Meinzold (Illustrator)

Packender Fantasyroman des Bestsellerautors, Fortsetzung folgt im Frühjahr 2020!
Eher unfreiwillig landen die Zwillinge Ayrin und Baren beim kauzigen Runenmeister Maberic vom Hagedorn. Nun ziehen sie mit ihm durchs Land und erlernen die Magie der Runen. Ein Handwerk, das viel gefährlicher ist, als es den Anschein hat. Bald geraten die Zwillinge in ein Spiel finsterer Mächte, in dem Hexen, Drachen und die magische Urkraft selbst im Verborgenen ihre Fäden spinnen. Als sich Ayrins großes magisches Talent offenbart, wird klar, dass die Zwillinge etwas mit den Mächten, die die Menschheit bedrohen, verbindet. Woher stammt Ayrins Kraft? Schlummert etwas Dunkles in dem Mädchen? Wird Ayrins Kunst, die Runen zu zeichnen, am Ende über das Schicksal der Menschen entscheiden?

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 18 Regalen.
  • 12 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.08.2019

Eine Welt voller Runen und Magie

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Ich finde das Buch „Die Runenmeisterin“ von Torsten Fink richtig gut. Es gelingt ihm in seinem Roman eine ganz eigene herrliche, magische Welt zu erschaffen, aus der man sich als Leser nur schwer losreißen ...

Ich finde das Buch „Die Runenmeisterin“ von Torsten Fink richtig gut. Es gelingt ihm in seinem Roman eine ganz eigene herrliche, magische Welt zu erschaffen, aus der man sich als Leser nur schwer losreißen kann.
Das Buch ist im Thienemann-Esslinger Verlag 2019 erschienen und umfasst 448 Seiten.
Das Cover ist wunderschön in Blautönen und schimmernd gestaltet. Es zeigt die Runenmeisterin und wirkt sehr geheimnisvoll.

Ayrin Rabentochter und Baren Rabensohn wurden als Babys in einem kleinen Dorf abgegeben und sind dort bei einer älteren Dame und dem Wirt des Dorfes aufgewachsen. Als zwei Fremde in das Dorf kommen wird an der geheimnisvollen Vergangenheit der beiden mittlerweile fast Erwachsenen gerüttelt. Als die beiden sich dem umherziehenden Runenmeister anschließen, begeben sie sich hinein in eine spannende Welt voller weißer und schwarzer Hexen und Magier, Alben und geheimnisvoller Runen. Und vor allem Ayrin erkennt ihr Talent im Zeichnen und Umgang mit den Runen.

Torsten Fink ist ein toller Autor, dem es durch seinen Schreibstil gelingt durchgängig die Spannung aufrechtzuerhalten. Er schreibt anschaulich, spannend, atmosphärisch und lässt dem Leser dennoch genug Spielraum, sich seine eigenen Gedanken zu machen und diese in die Geschichte einfließen zu lassen.
Das Buch hat zwar ein Ende, aber einige Handlungsstränge schreien förmlich nach einer Fortsetzung und alles Geheimnisvolle ist auch noch nicht geklärt. Ich persönlich würde mich über einen zweiten, dritten… Teil sehr freuen.

Fazit: Dieses Buch wird jeder Fantasy-Fan richtig gerne kennen lernen wollen. Die Geschichte ist schön aufgebaut, in sich logisch und lässt sich flüssig lesen.

Veröffentlicht am 20.07.2019

Eine wundersame Reise

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Dieses Buch hat mich bereits auf den ersten Seiten in seinen Bann gezogen. Die Geschichte um die Zwillinge Ayrin und Baren hat mich wirklich begeistert. Leider war der Schluss für mich dann sehr überstürzt ...

Dieses Buch hat mich bereits auf den ersten Seiten in seinen Bann gezogen. Die Geschichte um die Zwillinge Ayrin und Baren hat mich wirklich begeistert. Leider war der Schluss für mich dann sehr überstürzt und hastig, sodass ich einen Punkt abziehen muss. Da ist der Zauber dann ir-gendwie verloren gegangen, schade. Ich hoffe nun auf die Fortsetzung, die im Frühjahr 2020 folgen soll und dann hoffentlich die Fäden wieder aufnimmt und erneut so wunderbar und wundersam zusammenfügt, wie es der Großteil dieses Buches getan hat.
Die Lebensgeschichte der Zwillinge ist unglaublich und führt dazu, dass sie mit einem fahrenden, oft kauzigen Runenmeister unterwegs sind. Ayrin erlernt seine Fertigkeit als Runenmeisterin und erweist sich als sehr begabt und kraftvoll. Was dann folgt, ist einfach nur toll und die Reise bzw. die Geschichte nimmt immer weiter Fahrt und Geschwindigkeit auf. Ihre Gegenspieler sind uralt, mächtig und voller geheimnisvoller Kräfte. Und auch die Frage nach der Herkunft von Ayrin und Baren ist rätselhaft.
Ein spannendes Buch, das mir sehr gefallen hat und auf dessen Fortsetzung ich mich schon jetzt freue.

Veröffentlicht am 15.07.2019

Sehr spannende Elemente - leider zu langsam erzählt.

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MEINE MEINUNG:
Dieses Buch fiel mir, natürlich, wie sollte es auch anders sein; erst einmal durch das unglaublich schöne Cover ins Auge. Aber erst als ich den Klappentext gelesen hatte, war mir klar: ich ...

MEINE MEINUNG:
Dieses Buch fiel mir, natürlich, wie sollte es auch anders sein; erst einmal durch das unglaublich schöne Cover ins Auge. Aber erst als ich den Klappentext gelesen hatte, war mir klar: ich muss erfahren, was sich zwischen den Seiten für ein Abenteuer versteckt. Hexen und Zauberer, Runen und noch eine Reise durch ein mir fremdes Gebiet: das klingt nach genau meinem Geschmack! Ein riesiges Danke an die Netzwerkagentur Bookmark und natürlich an den Verlag, für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Ich habe leider ein paar Tage mehr daran gelesen als erwartet (wofür ich mich an dieser Stelle kurz entschuldigen möchte) – ob das an der Geschichte selbst oder aber einfach an meiner fehlenden Zeit lag, erzähle ich euch jetzt. Viel Spaß dabei ?

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir nicht weiter schwer. Trotz High Fantasy schafft es Torsten Fink, dem Leser die nötigen Details zuzuwerfen, um sich problemlos in dieser Welt zurecht zu finden. Der Stil des Autors besticht in erster Linie also durch bildhafte Beschreibungen, in welchen er sich in so manch einer Szene ein wenig zu verlieren drohte. Dadurch wurde das Tempo in der Geschichte wesentlich vermindert, und der Erzählstil wirkt weniger hochspannend und explosiv als viel mehr ruhig und gediegen. Allgemein wird das Geschehen eher langsam erzählt, ohne Rasanz und Action und an daran musste ich mich, zugegebenermaßen, erst einmal ein wenig gewöhnen. Die fehlenden Emotionen waren ebenfalls ein kleiner Stolperstein. Im Groben und Ganzen störte es mich aber nicht weiter – es war nur auffällig. Desweiteren, und das ist für mich der tragende Punkt am Stil: Torsten Fink hat seine Sprache der Begebenheiten angepasst, sodass er mit bloßen Worten eine sehr realistische und glaubhafte mitteralterliche Atmosphäre schafft und den Leser so noch tiefer in die Geschichte hinein versetzen kann. Was mir also an Tempo fehlte, macht der Autor durch die Stimmung wieder wett.

Unsere beiden Zwillinge Ayrin und Baren gefielen mir ebenfalls sehr gut. Beiden standen für sich, verkörperten völlig unterschiedliche Eigenschaften und sind in Kombination miteinander trotzdem eine geschlossene Einheit. Gerade Zwillingen wird eine innige Verbindung nachgesagt und genau die hatten unsere beiden Protagonisten. Während Ayrin ziemlich extrovertiert, wissbegierig und wortgewandt war, hielt sich ihr Bruder mehr im Hintergrund; wirkte stellenweise beinah etwas schüchtern. Doch beide hatten Träume und Ziele und genug Tiefgang und Emotionen. Sie sprachen mich an und ich konnte sowohl mit Baren als auch mit Ayrin problemlos mitfiebern. Trotzdem muss ich sagen, dass mir die weibliche Hauptfigur eine Spur mehr gefallen hat; einfach weil mich ihre Art mehr begeistern konnte. Der männliche Part ging mir vielleicht auch ein bisschen zu sehr unter. Das Geheimnis rund um die Zwillinge fand ich ebenfalls gut in Szene gesetzt – ein gut platzierter Faktor, um den Leser weiterhin neugierig zu halten.
Dazu kam, dass es noch zwei weitere Protagonisten gab, die ich nun nicht namentlich nenne, um niemandem etwas vorweg zu nehmen. Es gab noch ein Duo, sehr interessante, undurchsichtige Persönlichkeiten, die ihre eigene Sicht, in Form von eigenen Perspektiv-Abschnitten, sogar erzählen durften. Die beiden unterschieden sich mehr als Tag und Nacht, mehr als Schwarz und Weiß, und trotzdem harmonierte die Kombination vollkommen. Selbst die kleinen Zickereien und Seitenhiebe fand ich glaubwürdig und echt, teilweise sogar humorvoll und lustig. Sie verliehen der Geschichte jedenfalls eine gehörige Portion Abwechslung, was wiederum dafür sorgte, dass es spannend blieb.
Und noch ein paar Worte zu den Randfiguren, von denen es definitiv einige gab. Da war zum Beispiel der Runenmeister Maberic, oder die Figuren, die in der Heimat der Zwillinge noch eine Rolle spielen. Ein jeder hatte genügend Ecken und Kanten, Tiefgang und seinen eigenen Kopf; sodass es mir, trotz der Vielzahl an Figuren, nicht schwer fiel, sie auseinander zu halten. Besonders gut gefiel mir hierbei die Authensität eines jeden einzelnen. Selbst der unwichtigste Kneipenbesucher blieb mir bildhaft im Kopf.

Der Grundgedanke der Geschichte war äußerst vielversprechend und voller Potential; und trotzdem ist dies mein größter Kritikpunkt. Mir gefiel die Idee sehr gut; sie hatte Hand und Fuß, war gut ausgearbeitet und hätte einige enorme Höhepunkte aufweisen können. Leider tat sie es aber nicht. Meiner Meinung nach nimmt der Klappentext schon mal einiges vorweg; denn bis die Reise des Runenmeisters und den Lehrlingen beginnt, dauert es eine geraume Weile. Dazu kam, dass es allein schon von der Inhaltsangabe her einige offene Fragen gibt; die sich aber im Laufe der Zeit irgendwie zu vermehren schienen und ich am Ende noch weniger wusste, als am Anfang. Alles plätschert eher ruhig vor sich hin; und auch wenn ich nicht von Langeweile spreche, so kann ich nicht leugnen, dass es auch mal Kapitel gab, in denen eigentlich nur Banales passierte und es ein wenig langatmig wurde. Trotzdem, und das finde ich bewundernswert, weil ich es eher selten erlebe, war ich permanent gefesselt und unendlich neugierig, was sich nun hinter allem verbarg. Besonders in im mittleren Drittel gab es nur wenig, was spannend war, aber ich las weiter und weiter und übersah diese Langatmigkeit einfach. Dann kam das Ende, auf das ich so hingefiebert hatte und ich war hochgradig enttäuscht. Einerseits gefiel mir die Inszinierung nicht, die noch emotionsloser erzählt war als der Rest; zum anderen fand ich die Auflösung einfach unbefriedigend. Es gab kaum eine Frage, die wirklich beantwortet wurde und ich hatte am Ende noch mehr Fragezeichen im Kopf, als zu Beginn meines Leseabenteuers. Einfach nicht sauber ausgearbeitet und vor allen Dingen: so schnell und spannungslos abgehandelt. Alles was in dieser Szene passierte, erreichte mich einfach nicht und ehe ich mich versah, war das Buch dann auch schon vorbei. Schade.

FAZIT:
Torsten Fink konnte mich mit „Die Runenmeisterin“ inhaltlich einfach nicht umhauen. Es fehlte Spannung, es passierte meiner Meinung nach zu wenig und obwohl ich mich gefesselt fühlte, vermisste ich dieses atemlose Mitfiebern. Dafür war der Stil, die Sprache und vor allen Dingen die Charaktere wirklich toll und sehr gut ausgearbeitet. Diese düstere, mittelalterliche Atmosphäre konnte ich in vollen Zügen genießen und ich hoffe so sehr, dass da noch mindestens ein weiterer Band kommen wird; nicht zuletzt um noch einmal in die tolle Welt der Runen, Hexen und Zauberer eintauchen zu dürfen. Vielleicht erwartet uns dann auch ein wenig mehr Tempo und ein stimmigerer Schluss.

Veröffentlicht am 07.07.2019

Die Runenmeisterin

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Aus meiner Zeit als Buchhändlerin erinnerte ich den Thienemann Verlag immer im Zusammenhang mit Kinder- und Jugendliteratur. Dieses Buch können auch Jugendliche spannend finden. Es ist jedoch so atmosphärisch ...

Aus meiner Zeit als Buchhändlerin erinnerte ich den Thienemann Verlag immer im Zusammenhang mit Kinder- und Jugendliteratur. Dieses Buch können auch Jugendliche spannend finden. Es ist jedoch so atmosphärisch dicht verfasst, dass das Lesealter ab 16 Jahren sein könnte und nach oben hin offen.

Magie & Drachenstaub

Eine Welt mit bösen Hexen und Alben, einer Urmagie, Drachenstaub und Runen, Menschen, die wie im Mittelalter zu leben scheinen und dazu ein paar gut ausgearbeitete Haupt- und Nebenfiguren. Die Geschichte selbst ist abenteuerlich, voll feinster Fantasy mit hervorragend gesetzten Spannungsbögen ausgestattet. Thorsten Fink schrieb so, dass man sich in der Geschichte wähnt, Zeit und Raum um sich herum vergessen kann.

Das Ende ist offen. Denn die Runemeisterin steht erst am Beginn ihrer Ausbildung. Ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung!

Veröffentlicht am 26.06.2019

Leider hab ich mir mehr erwartet!!!!!!

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Wie immer bei Thienemann-Esslinger kam das Paket super verpackt an und barg sogar eine Überraschung in Form einer „Schreibfeder“. Mein Sohnemann war begeistert und wir vergaben erste Plus-Punkte. Das ...

Wie immer bei Thienemann-Esslinger kam das Paket super verpackt an und barg sogar eine Überraschung in Form einer „Schreibfeder“. Mein Sohnemann war begeistert und wir vergaben erste Plus-Punkte. Das Cover ist doch eher einfacher gestaltet und hat doch etwas sehr ansprechendes für jung und alt. Aber wie sollte es mit der Story selbst sein? Wird sie überzeugen?

Als erstes lernen wir die Zwillinge Ayrin und Baren kennen. Vom Wesen her waren sie total verschieden. Ayrin war für mich eher der stärkere und selbstbewusstere Part, der sich nicht so leicht hinters Licht führen ließ, wogegen Baren eher den schüchternen und passiven Part verkörperte, der manchmal komplett in Naivität abzudriften drohte und oft nicht „das große Ganze“ sah, was auch der Grund war, dass sie mehr den Part der Beschützerin für ihn übernahm. Die Sympathie für die beiden Protas konnte sich bei mir eher langsamer aufbauen, war aber auf jeden Fall da. Wahrscheinlich war auch das mit ein Grund, warum ich so meine Probleme hatte in die Geschichte hineinzufinden. Auch dauerte für mich persönlich die Anlaufphase einfach zu lang. Immer wieder musste ich mich leider aufraffen um dem Abenteuer von Ayrin und Baren weiterzufolgen und nicht das Handtuch zu werfen.

Als dann die erste Hexe in Erscheinung trat und gemeinsam mit ihrem Gefährten einen bösen Plan ausführte, regten sich erste Spannungsmomente. Vorallem scheint Ayrin als Einzige hinter die Fassade der Hexe sehen zu können und das Böse förmlich zu wittern, während der Rest des Dorfes in einem magischen Bann gefangen scheint. Vorallem die Figur des Gefährten fand ich interessant, weil es sehr wenige Bücher mit diesen Wesen gibt. Dabei finde ich, dass sie – wenn sie ins richtige Licht gerückt sind – allein durch ihre Anwesenheit schon eine ganz eigene Mystik und Spannung ausstrahlen und Gänsehautmomente garantieren. In Kombination mit der Hexe sorgte das Wesen vorallem aber auch für Schmunzelmomente. Immer wieder brachte ihr teilweise fieser Schlagabtausch auflockernde Momente.

Auch wenn der weitere Verlauf des Buches dann doch mehr Spannung brachte, war für mich das Potential, welches durch die Figuren allein schon da gewesen wäre, nicht ausgenutzt wurde. Immer wieder gab es gute Anläufe, jedoch war allein die Aufbauphase des Buches einfach zu lang, aber das ist wahrscheinlich Geschmacksphase. Mich persönlich konnte die Geschichte leider nicht abholen, auch wenn wirklich ein gutes Grundgerüst vorhanden wäre, happert es eindeutig an der Ausführung. Spannung und Überraschung blieben leider zuviel auf der Strecke!