Cover-Bild Queen Macbeth
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20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Droemer
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Besondere Themen
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 192
  • Ersterscheinung: 01.10.2025
  • ISBN: 9783426565643
Val McDermid

Queen Macbeth

Roman
Karin Diemerling (Übersetzer)

Spannend wie ein Thriller: Val McDermid erzählt die Geschichte von Lady Macbeth

Spätestens seit Shakespeare glauben wir, die blutige Wahrheit zu kennen – aber was wissen wir wirklich über Lady Macbeth? Der historische Kurzroman der vielfachen Bestseller-Autorin wirft ein neues Licht auf scheinbar Bekanntes.

Vor tausend Jahren flüchtet eine Frau mit ihren drei Gefährtinnen – einer Heilerin, einer Weberin und einer Seherin – durch eine urzeitliche schottische Landschaft. Die Männer, die sie jagen, wollen sie töten – denn sie ist die Einzige, die zwischen ihnen und ihren blutigen Zielen steht. Diese Frau ist keine Lady: Sie ist die erste Königin von Schottland, in Liebe verbunden mit König Macbeth.

Während ihre Jäger sie einkreisen, erfahren wir die Geschichte von Königin Macbeth; eine Geschichte von Leidenschaft, Zwangsheirat, blutigen Massakern und der harten Realität des mittelalterlichen Schottland. Im Mittelpunkt steht eine starke, charismatische Frau, die alles gibt, um das Richtige zu tun. Die Verluste erträgt und sich jeder Gefahr stellt, um die endlosen Intrigen rücksichtsloser und machthungriger Männer zu überstehen. Ihr Kampf hat ihr ein Land eingebracht. Aber jetzt könnte er sie das Leben kosten.

Ein weltberühmtes historisches Drama – neu interpretiert von der internationalen Nr.-1-Bestseller-Autorin Val McDermid

Val McDermid gibt Lady Macbeth eine Stimme, um endlich auch ihre Version der Geschichte zu erzählen – die Version einer Frau: hochspannend, überraschend, mit feministischem Touch.

 

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.12.2025

Friedensbringer für Schottland

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Val McDermid zeichnet in ihrem Roman eine Version des einstigen schottischen Königs MacBethad, auch bekannt als MacBeth, welche sich an historischen Überlieferungen orientiert und mit den falschen Darstellungen ...

Val McDermid zeichnet in ihrem Roman eine Version des einstigen schottischen Königs MacBethad, auch bekannt als MacBeth, welche sich an historischen Überlieferungen orientiert und mit den falschen Darstellungen in Shakespeares Drama aufräumt.
Als Erzählperspektive wählt sie Gruoch, die spätere Partnerin an der Seite von McBeth. Im Wechsel berichtet Gruoch aus der Zeit vor sowie nach ihrer gemeinsamen Regentschaft und bietet somit viele Details zu den politischen Gegebenheiten. So ist sie zunächst mit einem Tyrannen zwangsverheiratet, als MacBeth und sie aufeinandertreffen und ihre Liebe vorerst geheim halten müssen. Ein Erbrecht wie heute gab es damals nicht, es galt gewissermaßen das Recht des Stärkeren oder, wie im Fall von MacBeth, das Recht des Schlaueren. Parallel hierzu erlebt man ihre Flucht als Königin gemeinsam mit ihren Freundinnen nach dem vermeintlichen Tod ihres Gatten in einer Schlacht.
Bewegend zu lesen und trotz seiner Kürze ein Buch, welches ich empfehlen kann, wenn man ein wenig Historie aus (fiktiver) Frauensicht erleben möchte.

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Veröffentlicht am 13.11.2025

Lady MacBeth bekommt endlich eine eigene Stimme

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Ich gebe zu, Shakespeares Drama um MacBeth habe ich nie gelesen, aber jeder hat schon etwas davon gehört. Obwohl ich also nicht viel Vorwissen hatte, interessiert mich diese historische Geschichte sehr. ...

Ich gebe zu, Shakespeares Drama um MacBeth habe ich nie gelesen, aber jeder hat schon etwas davon gehört. Obwohl ich also nicht viel Vorwissen hatte, interessiert mich diese historische Geschichte sehr.
Mich reizte an der Neuveröffentlichung „Queen MacBeth“ von Val McDermid zum einen, dass sich eine Krimi-Autorin diesem Thema widmet und zum anderen die moderne Interpretation dieses Klassikers.

Val McDermid schreibt gewohnt gut, auch außerhalb ihres „gewohnten“ Genres. Hier finde ich ihre Sprache genau passend, teilweise fast poetisch. Besonders die Abschnitte, die in der Vergangenheit spielen, fand ich besonders gelungen.

Auf der einen Seite erleben wir, wie die Königin MacBeth mit ihren drei Gefährtinnen (einer Heilerin, einer Weberin und einer Seherin) auf der Flucht durch Schottland ist; gejagt von Männern, die sie töten wollen, da sie zwischen ihnen und ihren Zielen steht.
Parallel dazu erleben wir die Vergangenheit: ihr Leben mit Gille, mit dem sie zwangsverheiratet wurde und dem sie bisher keinen Erbfolger schenken konnte. Dann trat Macbeth in ihr Leben, sie lernt die Liebe kennen und bringt seinen Sohn auf die Welt. Doch wie kann sie es schaffen, mit Macbeth glücklich zu werden?

Durch die Erzählstruktur mit den zwei Zeitebenen baut sich beim Lesen immer mehr Spannung auf; ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, wollte unbedingt wissen, wie sich die beiden Erzähstränge am Ende zusammenfügen. Da das Buch mit insgesamt 192 Seiten recht dünn ist, war es schnell gelesen.

Insgesamt fand ich das Buch durchaus lesenswert und spannend, auch wenn es kein direktes Highlight für mich war. Dieser historische Kurzroman bietet einen interessanten Blick auf das Leben von Gruoch, besser bekannt als Lady MacBeth, und gibt ihr endlich eine eigene Stimme.

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Veröffentlicht am 18.11.2025

Interessante Neuinterpretation

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In ihrem unter der ISBN 978-3-426-56564-3 seit dem 01. 10. 2025 im Verlag Droemer Knaur erhältlichen mit einem gut passenden Cover versehenen 192 Seiten umfassendem Hardcover-Roman "Queen Macbeth" (aus ...

In ihrem unter der ISBN 978-3-426-56564-3 seit dem 01. 10. 2025 im Verlag Droemer Knaur erhältlichen mit einem gut passenden Cover versehenen 192 Seiten umfassendem Hardcover-Roman "Queen Macbeth" (aus dem Englischen von Karin Diemerling in die deutsche Sprache übersetzt) gibt die - mir bisher nicht bekannte - Schriftstellerin Val McDermid der ersten Königin Schottlands eine für die Zeit um das Jahr 1000 herum ungewöhnlich eindrucksvolle Stimme.

Nach der Widmung "Für meine Freundin Linda Riley, die weiß, wie es ist, verkannt zu werden!" folgt eine "Anmerkung der Autorin", worin wir interessante Dinge erfahren, wie beispielsweise historische Ungenauigkeiten bei Shakespeare, dass "Macbeth" eigentlich "Macbethad" hieß und seine Lady eigentlich "Gruoch".

Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen (Vergangenheit und Gegenwart), die durch Kursiv- und "Normal"schrift leicht unterscheidbar sind, in angenehm lesbarem Schreibstil und spannend erzählt. Wir lernen die junge Ehefrau eines ungeliebten Ehemannes kennen und erleben mit, wie ihr die große Liebe ihres Lebens begegnet. Im anderen Erzählstrang treffen wir die alte Königin auf der Flucht.

Anfangs eigentlich relativ begeistert, empfand ich den weiteren Verlauf weniger ansprechend. Am Ende des Romans findet sich neben "Danksagungen" ein "Glossar". Aufgrund der großen Personenanzahl und komplizierter Namen wären ein Personenverzeichnis bzw. ein Stammbaum überaus hilfreich gewesen. Auch über eine Landkarte hätte ich mich gefreut. Nichtsdestotrotz bescherte mir die Lektüre insgesamt unterhaltsame Lesestunden.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Der Weg einer Königin

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Das Buch erzählt eine Geschichte über die berühmte Lady Macbeth, erste Königin von Schottland. Die Geschichte wird abwechselnd in zwei Zeitebenen erzählt. Der eine Teil der Geschichte erzählt vom Kennenlernen ...

Das Buch erzählt eine Geschichte über die berühmte Lady Macbeth, erste Königin von Schottland. Die Geschichte wird abwechselnd in zwei Zeitebenen erzählt. Der eine Teil der Geschichte erzählt vom Kennenlernen von Gruoch (Lady Macbeth) und ihrem zukünftigen Ehemann, der andere von ihrer Flucht nach dem Tod ihres Mannes aus dem Kloster, in welchem sie sich mit ihren Frauen versteckt hält. Die Geschichte ist an sich sehr spannend erzählt. Besonders die Erzählungen in der „Vergangenheit“ haben mich gut unterhalten. Da ich mich im Vorfeld nur wenig mit der Geschichte von Lady Macbeth beschäftigt habe, hätte mir eine ausführlichere Schilderung der Ereignisse noch besser gefallen. Das Buch ist mit seinen nicht mal 200 Seiten wirklich sehr kurz. Auch hat die Autorin sicher versucht sich so gut wie möglich an die historischen Fakten zu halten, trotzdem hätte mir eine genauere Stellungnahme zwischen Fakten und Fiktion zum Beispiel in einem Nachwort gut gefallen. So werde ich mich wohl anderweitig nochmal über „Queen Macbeth“ informieren.

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Veröffentlicht am 11.12.2025

Anders als erwartet

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Shakespeares Macbeth gehört zu meinen Favoriten unter seinen Werken, daher war ich gespannt auf die Geschichte und erwartete etwas ähnliches mit viel Drama, doch es war völlig anders. Es ist ein recht ...

Shakespeares Macbeth gehört zu meinen Favoriten unter seinen Werken, daher war ich gespannt auf die Geschichte und erwartete etwas ähnliches mit viel Drama, doch es war völlig anders. Es ist ein recht kurzes Buch, enthält aber dennoch einige Passagen, die mich nicht so fesselten, wie zum Beispiel der lange Ritt. Die Kapitel selbst sind unglaublich kurz, manchmal nur zwei oder drei Seiten lang. Viel interessanter fand ich die Vergangenheit der Figuren, denn die Geschichte wird auf zwei verschiedenen Zeitebenen erzählt: Vergangenheit und Gegenwart. Die Vergangenheit war dramatischer, und man spürte die Gefahr, in der die Protagonistin und ihre Freunde schwebten. Leider wirkten die Charaktere alle gleich auf mich, niemand war wirklich einzigartig oder leicht wiedererkennbar. Außerdem hatte ich den Eindruck, dass sie sich für Frauen jener Zeit viel zu modern verhielten und sprachen. Ich konnte mit keinem der Charaktere eine Bindung aufbauen, nicht einmal mit der Protagonistin. Ich hätte mir gewünscht, dass sie vielschichtiger gewesen wäre, man konnte sie kaum von von den anderen Charakteren unterscheiden. Die Romanze zwischen ihr und Macbeth war in Ordnung, aber mir kam alles etwas zu schnell und zu glatt vor und das Ende des Buches hinterließ ein seltsames Gefühl, es ist nichts das dem Leser im Gedächtnis bleibt nachdem man die Geschichte beendet hat. Trotzdem war das Buch eine leichte und schnelle Lektüre, die man gut zwischen längeren Büchern lesen kann.

Vielen Dank an Was liest du?/Droemer für ein Rezensionsexemplar!

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