guter Grundstein, aber volles Potential nicht ausgeschöpft
„The Book of Azrael“ ist der Auftakt einer Reihe, die meines Wissens nach 7 Bände umfassen soll.
Das Buch ist in der ersten Person geschrieben und stellt die Sichtweisen von Dianna und Liam dar.
Dianna ...
„The Book of Azrael“ ist der Auftakt einer Reihe, die meines Wissens nach 7 Bände umfassen soll.
Das Buch ist in der ersten Person geschrieben und stellt die Sichtweisen von Dianna und Liam dar.
Dianna ist definitiv eine badass Protagonistin, die für ihre Schwester alles tun würde und deshalb auch oft ihr eigenes Wohl hintenanstellt. Liam ist von seiner Vergangenheit geprägt und legt großen Wert darauf, Unschuldige zu beschützen. Beide werden ausführlich und vielschichtig dargestellt. Ich finde es großartig wie der Enemies-Part vom Enemies-to-Lovers umgesetzt wurde. Viel zu häufig habe ich das Gefühl, dass es gar keine Feinde sind, aber zwischen diesen beiden ist der Hass wirklich greifbar. Der Übergang zu Lovers ging mir nach dem langen Slow Burn jedoch etwas zu rasant, sodass ich es nicht so gut nachempfinden konnte.
Die Welt, die die Autorin geschaffen hat, gefällt mir sehr gut. Es gibt viele verschiedene Wesen und auch sogar verschiedene Planeten und ich bin mir sicher, dass in den kommenden Bänden noch mehr hinzukommt. Zu Diannas Welt Ununa befindet sich auch eine Karte im Buch. Dennoch hätte ich mir gewünscht, dass diese detailreiche Welt noch tiefgehend erklärt wird.
Storytechnisch wird hier ein guter Grundstein für die kommenden Bände gelegt, dennoch bin ich der Meinung, dass das Potential nicht voll ausgeschöpft wurde. Die Geschichte ist spannend und interessant und stellenweise überraschend, teilweise jedoch langatmig und vorhersehbar.
Fazit: Ein guter Auftakt, der einen super Grundstein legt und dessen Potential hoffentlich in den kommenden Bänden voll ausgeschöpft wird. Zudem hoffe ich, dass noch mehr Zeit in das Worldbuilding und Erklärungen gesteckt wird.