Cover-Bild Racheherbst

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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 528
  • Ersterscheinung: 17.09.2018
  • ISBN: 9783442487950
Andreas Gruber

Racheherbst

Walter Pulaski 2 - Thriller
Unter einer Leipziger Brücke wird die verstümmelte Leiche einer jungen Frau angespült. Walter Pulaski, zynischer Ermittler bei der Polizei, merkt schnell, dass der Mord an der Prostituierten Natalie bei seinen Kollegen nicht die höchste Priorität genießt. Er recherchiert auf eigene Faust – an seiner Seite Natalies Mutter Mikaela, die um jeden Preis den Tod ihrer Tochter rächen will. Gemeinsam stoßen sie auf die blutige Fährte eines Serienmörders, die sich über Prag und Passau bis nach Wien zieht. Dort hat die junge Anwältin Evelyn Meyers gerade ihren ersten eigenen Fall als Strafverteidigerin übernommen. Es geht um einen brutalen Frauenmord – und eine fatale Fehleinschätzung lässt Evelyn um ein Haar selbst zum nächsten Opfer werden ...

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.01.2019

Ein solider Krimi mit Thriller-Anteilen

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Nach "Rachesommer" legt Andreas Gruber mit "Racheherbst" einen würdigen Nachfolger der Walter Pulaski- Reihe nach. Wie schon im Auftakt kann der Autor im Folgeband die Spannung ebenfalls gekonnt oben halten. ...

Nach "Rachesommer" legt Andreas Gruber mit "Racheherbst" einen würdigen Nachfolger der Walter Pulaski- Reihe nach. Wie schon im Auftakt kann der Autor im Folgeband die Spannung ebenfalls gekonnt oben halten. Durch die Kürze der Kapitel und den immer wieder am Ende eines Kapitels auftretenden Mini-Cliffhangern, mag man das Buch kaum aus der Hand legen.

Dieser Band weist wieder zwei Haupt-Schauplätze mit Leipzig und Wien auf. Hauptmerkmale des ersten Bandes finden sich auch in der Fortsetzung wieder. Walter Pulaski kann es auch dieses mal nicht lassen und ermittelt in Leipzig auf eigene Faust weiter. Auch dieses mal wird er dabei von einer weiteren Figur begleitet. Dabei geht es unter anderem auch mal sehr turbulent zu, da auch Mikaela, die Mutter des Opfers, beim Erreichen ihres Ziels, den Mörder zu finden, sehr unkonventionell vorgeht.

Evelyn Meyers übernimmt in Wien die Verteidigung eines Mordverdächtigen. Ihr Gefühl trügt sie nicht, dass irgend etwas faul ist. Die Geschehnisse nehmen ihren Lauf und Evelyn Meyers Welt gerät ins schwanken und ihr Leben in Gefahr.

Durch kleine eingestreute Kapitel erfährt der Leser auch hier wieder einige Hinweise zum Täter, bis zum Schluss bleibt aber offen, wer es letztendlich wirklich ist. Auf 506 Seiten mit knapp 60 Kapiteln schafft es Gruber erneut den Leser bis zum Ende bei der Stange zu halten und miträtseln zu lassen. Lediglich zwischendurch hat man mal das Gefühl die Handlung müsste etwas schneller voranschreiten, vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich zu viele Lesepausen eingelegt habe. Denn ich wüsste nicht, dass es mal unnötige Handlungsstränge gäbe oder Langeweile aufgekommen wäre.

Auch bei dem Fortsetzungsband schafft es der Autor die Fälle geschickt miteinander zu verstricken und trotzdem nicht zu viel von der Auflösung vorweg zu nehmen.

Ein solider Krimi mit Thriller-Anteilen und ein gelungener zweiter Band der Walter Pulaski-Reihe.

Veröffentlicht am 08.01.2019

Spannender Thriller mit Schwächen

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nhalt

Nachdem eine Leiche an einer Brücke in Leipzig gefunden wird, ist schnell klar, dass das LKA kein großes Interesse daran hat den Fall zu übernehmen, obwohl vieles auf einen grausamen Mord hindeutet.
Als ...

nhalt

Nachdem eine Leiche an einer Brücke in Leipzig gefunden wird, ist schnell klar, dass das LKA kein großes Interesse daran hat den Fall zu übernehmen, obwohl vieles auf einen grausamen Mord hindeutet.
Als Walter Pulaski die Mutter der Verstorbenen kennenlernt, ist der Kripobeamte sich sicher, dass er nun selbst ermitteln muss. Gemeinsam mit der Mutter Mikaela begibt er sich auf die Suche nach dem Mörder, der wohl Europaweit zuschlägt. Mikaela kommt hierbei in einige brenzlige und gefährliche Situationen. Als sie die Spur nach Österreich führt, treffen sie auf die Anwältin Evelyn Meyers, welche einen Arzt in einem Fall vertritt. Auch sie deckt nach und nach Dinge von ihrem Klienten auf, die sie besser nicht aufgedeckt hätte. Denn auch das bleibt nicht ohne Konsequenzen…


Cover

Das Cover ist passend zum Titel gestaltet. Der Schriftzug ist in Grün gehalten und Pilze mit Moos sind zu sehen. Ich finde, dass das Cover schlicht und doch sehr schick aufgemacht wurde. Die verschiedenen Teile passen ausgesprochen gut zusammen.


Schreibstil

In diesem Buch gibt es zwei Handlungsstränge. Einer spielt sich in Wien ab, der andere in Leipzig. Ich persönlich liebe es ja, wenn aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird, weil man so einfach immer einen besseren Einblick in die Charaktere bekommt. Zudem ist es auch, vor allem bei Gruber, super spannend zu lesen, weil alles nach und nach zu einem Gesamtbild zusammengeführt wird. Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig, das Tempo rasant. Gerade am Ende wird der Suchtfaktor enorm hoch, da sich Dramatik mit einer atemberaubenden Spannung paart. Durch den durchaus speziellen Charakter Walter Pulaski, wird der Roman trotzdem etwas aufgelockert, da eine Portion Sarkasmus und Humor mit einfließt. Einen Kritikpunkt, den ich schon bei Rachewinter (ja, ich lese die Reihe rückwärts :D) angemerkt habe ist, dass es mir ein paar Zufälle zu viel sind. An manchen Stellen war es so fragwürdig, dass für mich die Qualität des Thrillers litt.



Charaktere

Pulaski und Meyers sind toll ausgearbeitete und authentische Charaktere. Wie bereits erwähnt, ist Pulaski ein schroffer und sarkastischer Charakter. In diesem Thriller hatte ich jedoch zum ersten Mal das Gefühl, dass er auch unglaublich naiv ist. Ihm passieren Dinge, bei denen ich mich häufig fragte wie das passieren kann. Die Mutter der Ermordeten, Mikaela, hat mich jedoch manchmal sehr genervt. Ihre Charakterentwicklung empfand ich leider stellenweise auch als etwas unglaubwürdig. Man hatte das Gefühl, sie entwickelt sich vom grauen Mäusschen zu Hulk.



Meine Meinung

Der Thriller ist sehr spannend und vor allem der Showdown am Ende lässt einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Idee Handlung ist interessant, die Umsetzung hat mir nicht immer gefallen. Wie bereits gesagt, waren mir einige Zufälle zu viel des Guten und Pulaski war mir an einigen Stellen wirklich zu naiv (um jetzt nicht blöd zu sagen). Auch die Polizeiarbeit war nicht besonders gut dargestellt (z.B: Durchsuchung verläuft negativ, aber bei einer heimlichen Durchsuchung durch eine andere Person wird eine eigentlich offensichtliche Sache gefunden). Besonders gut gefallen haben mir jedoch die Aufteilung der zwei Handlungsstränge, der Schreibstil, das rasante Tempo und die Beschreibung der Städte. Gruber hat wirklich ein Händchen dafür ein authentisches Setting zu schaffen.
Auch wenn es doch einige Dinge gab, die ich zu kritisieren hatte, machte es die Spannung wieder wett. Da ich zwischen 3,5 und 4,0 Punkten schwankte, bekommt es aufgrund des guten Endes doch noch die 4,0.

Veröffentlicht am 11.11.2018

Unbedingt lesen!

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Titel: "Racheherbst"
Autor: Andreas Gruber
Verlag: Goldmann
Seitenzahl: 512

Cover:
Ich fand es passend zu der Jahreszeit Herbst gestaltet, dunkel Grün, zwischen den Buchstaben befinden sich Pilze und ...

Titel: "Racheherbst"
Autor: Andreas Gruber
Verlag: Goldmann
Seitenzahl: 512

Cover:
Ich fand es passend zu der Jahreszeit Herbst gestaltet, dunkel Grün, zwischen den Buchstaben befinden sich Pilze und wenn man über den Buchdeckel streicht fühlt man jeden einzelnen Buchstaben…wunderschön.

Schreibstil:
Ach, wie ich den Stil liebe, herrlich leicht, es liest sich flüssig und keine Absurditäten…im Sinne von, dass passt doch hinten und vorne nicht! Jedes einzelne Geschehen im Buch ist durchdacht und man geht methodisch vor, man wird als Leser quasi mitgerissen. Die Tatorte, Opfer, Taten usw. sind so gut beschrieben das man als Leser alles um sich herum vergisst und im Buch steckt.

Inhalt:
Unter einer Leipziger Brücke wird die verstümmelte Leiche einer jungen Frau angespült. Walter Pulaski, zynischer Ermittler bei der Polizei, merkt schnell, dass der Mord an der Prostituierten Natalie bei seinen Kollegen nicht die höchste Priorität genießt. Er recherchiert auf eigene Faust – an seiner Seite Natalies Mutter Mikaela, die um jeden Preis den Tod ihrer Tochter rächen will. Gemeinsam stoßen sie auf die blutige Fährte eines Serienmörders, die sich über Prag und Passau bis nach Wien zieht. Dort hat die junge Anwältin Evelyn Meyers gerade ihren ersten eigenen Fall als Strafverteidigerin übernommen. Es geht um einen brutalen Frauenmord – und eine fatale Fehleinschätzung lässt Evelyn um ein Haar selbst zum nächsten Opfer werden ...

Meinung:
Ich las bereits den Rachesommer, und dachte ja der nicht schlecht. Jetzt las ich den Racheherbst und frage mich ob der Rachewinter es toppen kann…
Hier in dieser kleinen Lektüre mit den gleichen Protagonisten befindet sich jede Menge Spannung.
Walter hat leider nicht die „große“ Liebe in der Psychotherapeutin gefunden…aber er ist immer noch die Supernase unter den Ermittlern, ob nun im aktiven Innendienst oder auf eigene Faust. Er handelt nach wie vor nach, Gefühl und er besitzt auch sehr viel davon. Ich mag ihn nach wie vor.
Evelin, hat sich inzwischen zu eine der Topanwälte in Wien entwickelt und bis jetzt noch keinen Prozess verloren. In ihrem Leben hat mittlerweile auch Patrick einen Platz gefunden…
Soviel zu den Hauptprotagonisten, neben den beiden gibt es da noch Mikaela. Eine Misshandelte Frau, die anscheinend ihre beiden Kinder verloren hat…gemeinsam mit Walter (oft auch ungewollt) begibt sie sich auf Mörder suche…und gemeinsam laden sie in Wien…
Dort treffen sie auf Evelin und den Mörder…
Mikaela kämpft wie eine Löwin für ihre Kinder, sie lässt sich tätowieren, piercen und zu Diebstählen hinreißen und würde sogar ihren Köper verkaufen, nur um an die Wahrheit heranzukommen…welche Mutter würde das nicht?!

Dieser Thriller, verspricht nicht nur spannungsgeladene Stunden, er bietet sie auch. Ich konnte echt nicht aufhören zu lesen.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Lesen.

Veröffentlicht am 04.11.2018

Absolut gelungen

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In Leipzig wird die Leiche einer jungen Frau unter einer Brücke angespült. Bei der Polizei hat der Fall keine Priorität und so nimmt sich Walter Pulaski dem Fall an. Vom Dienst suspendiert ermittelt er ...

In Leipzig wird die Leiche einer jungen Frau unter einer Brücke angespült. Bei der Polizei hat der Fall keine Priorität und so nimmt sich Walter Pulaski dem Fall an. Vom Dienst suspendiert ermittelt er auf eigene Faust. Zusammen mit der Mutter des Opfers nehmen sie die Fährte des Mörders auf die sie nach Prag, Passau bis nach Wien schickt. Dort arbeitet Anwältin Evelyn Meyers an einem Fall als Strafverteidigerin. Gehören die Fälle zusammen und ist der Mandat von Evelyn nicht vielleicht der Gesuchte Mörder?

Gleich am Anfang merkt man die Handschrift von Andreas Gruber. Geschickt wird Spannung aufgebaut und zwei Handlungsstränge werden verwoben. Ich konnte richtig in das Buch eintauchen und mochte die verschiedenen Handlungsorte und Erzählperspektiven. Erst am Ende wurden zwei Personen herausgefiltert die als Mörder in Frage kamen und die Auslösung hat mir auch zugesagt. Insgesamt war das Buch ein gelungener Thriller den einen schön schauern lässt.

Veröffentlicht am 03.11.2018

Zweiter Fall für Pulaski und Meyers

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Der zweite Band aus der kleinen Serie rund um den Leipziger Ermittler Walter Pulaski. Fast schon bin ich traurig, dass ich nun alle Fälle gelesen habe, aber ich hoffe noch auf den Rachefrühling.

Mich ...

Der zweite Band aus der kleinen Serie rund um den Leipziger Ermittler Walter Pulaski. Fast schon bin ich traurig, dass ich nun alle Fälle gelesen habe, aber ich hoffe noch auf den Rachefrühling.

Mich begeistert der Schreibstil von Andreas Gruber immer wieder, seine Fälle sind spannend und teilweise auch ordentlich blutig (muss ich jedoch nicht ständig haben). Auch dieser Fall hatte es in sich, auch wenn man recht schnell geahnt hat, wer der Mörder war. Obwohl das Thema wieder recht schwer war und auch der Täter alles andere als symphatisch, hat es Andreas Gruber geschafft, auch den Humor mit in die Geschichte einzubauen. Die knurrigen Kommentare Pulaskis gegenüber seinen Kollegen waren herrlich bissig. Trotzdem war mir der Charakter von Pulaski symphatisch geblieben, denn er hat auch seine weiche Seite, die er jedoch nur ungern und entsprechend selten gezeigt hat. Er mit mich etwas an Maarten S. Sneijder erinnert.

Was, für mich, etwas zu kurz gekommen ist, war der Tod von Patrick. Ich empfand auch die Art der Trauer von Evelyn Meyers etwas befremdlich und nicht wirklich nachvollziehbar. Auch das Ende hatte so seine kleine Schwächen, die mich jedoch nicht davon abhalten würden, einen weiteren Fall mit den beiden tollen Charakteren zu lesen.