Cover-Bild Über die Toten nur Gutes
Band 1 der Reihe "Ein Trauerredner ermittelt"
(105)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: DuMont Buchverlag
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Humor
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 304
  • Ersterscheinung: 16.09.2025
  • ISBN: 9783755800118
Andreas Izquierdo

Über die Toten nur Gutes

Ein Trauerredner ermittelt
Was kommt in Glücksburg an der Ostsee nach dem Tod? Eine Rede von Mads Madsen. Nicht immer leicht: Wenn einer stirbt, wird auch viel gelogen. Über die Toten nur Gutes, heißt es, aber wer waren sie wirklich? Für Mads oft ein Detektivspiel.
Eines Nachts erreicht ihn eine geheimnisvolle Botschaft aus dem Jenseits: Sein alter Freund Patrick ist tot. Sein letzter Wunsch: eine Rede von Mads. Also begibt sich Mads, der seit Jahren keinen Kontakt mehr zu Patrick hatte, auf die Spuren der Vergangenheit. Schnell stellt er fest: Patrick war alles andere als der nette Junge von nebenan. Warum musste er wirklich sterben?
Bald findet sich Mads inmitten eines Netzes aus Geheimnissen und Lügen wieder, das nicht nur ihn, sondern auch die bedroht, die er am meisten liebt: seinen verschrobenen Vater Fridtjof, seinen frisch verliebten besten Freund, den Beerdigungsunternehmer Fiete, seine treue Malteserhündin Bobby. Und die Einzige, die ihm helfen könnte, die ewig schlecht gelaunte Hauptkommissarin Luisa Mills, hält ihn für einen Aluhutträger. Mads wird klar: Die nächste Rede, die er schreibt, ist seine eigene. Es sei denn, ihm gelingt ein letzter Trick.

Band 1: Über die Toten nur Gutes
Band 2: Niemals geht man so ganz (Herbst 2026)

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2025

Spannung mit Witz

0

Mads Madsen, Trauerredner, soll eine Rede auf seinen verstorbenen früheren Freund Patrick, der ihm in einer schwierigen Zeit beigestanden hat, halten. Diesen hat er viele Jahre nicht mehr gesehen, ...

Mads Madsen, Trauerredner, soll eine Rede auf seinen verstorbenen früheren Freund Patrick, der ihm in einer schwierigen Zeit beigestanden hat, halten. Diesen hat er viele Jahre nicht mehr gesehen, genauer, seit Patrick mit seiner Mutter schon als Kind weggezogen ist. Dann stellt sich heraus, dass Patrick ermordet wurde und Mads versucht gemeinsam mit seinem Freund Fiete, dem Bestattungsunternehmer, herauszufinden, wer dies getan hat und warum.

Das Buch ist eine Mischung aus Krimi und Unterhaltungsroman, nicht zuletzt aufgrund der aktiven Unterstützung durch Mads´Vater Fridjof, der sich ungefragt einmischt und auch mit seinen eigenen Problemen kämpft. Auch der Rest der Familie Madsen mischt sich ordentlich ein, als Mads in Schwierigkeiten gerät.

Für mich hatte das Buch zu wenig von einem echten Krimi, aber als amüsante Unterhaltung ist es durchaus lesenswert.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.09.2025

Skurrile Geschichte

0

Mads Madsen ist Trauerredner und teilt sich ein Haus mit seinem Vater Fritjof, der von der Berufswahl seines Sohnes nicht viel hält. Eines Tages erfährt er, dass sein Jugendfreund Patrick tot ist und geht ...

Mads Madsen ist Trauerredner und teilt sich ein Haus mit seinem Vater Fritjof, der von der Berufswahl seines Sohnes nicht viel hält. Eines Tages erfährt er, dass sein Jugendfreund Patrick tot ist und geht der Sache nach. Dabei bringt er nicht nur sich selbst in Gefahr.

Dies ist der Auftakt zu der neuen Cosy-Krimireihe von Andreas Izquierdo rund um den Trauerredner Mads Madsen.

Dass ein Traueredner ermittelt, ist mal was ganz Neues und vielleicht gerade deswegen interessant. Andreas Izquierdo erzählt in "Über die Toten nur Gutes" die ungewöhnliche Geschichte von Mads und seinem Vater, die sich gemeinsam mit Hund Bobby durch eine skurrile und oft absurde Handlung schlagen.

Besonders gefallen haben mir die beiden Hauptfiguren. Vater und Sohn sind in ihrer Art sehr unterhaltsam und wirken trotz aller Eigenheiten sympathisch. Ihr trockener Humor hat mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht, besonders bei der Probe-Trauerfeier, die so absurd war, dass ich wirklich lachen musste. Der Schlagabtausch zwischen den beiden ist lebendig und witzig, und zusammen mit Bobby entstehen immer wieder liebevolle, skurrile Szenen, die den Roman tragen.

Spannend fand ich auch den Einblick in den ungewöhnlichen Beruf des Trauerredners. Die Gedankengänge, die dabei geschildert werden, sowie die Herangehensweisen an diese Aufgabe, waren für mich ein interessanter Aspekt des Buches. Allerdings hatte die Geschichte für meinen Geschmack auch ihre Schwächen. Das erste Drittel empfand ich als recht zäh. Man muss sich erst durchkämpfen, bis Schwung in die Handlung kommt. Insgesamt wirkte die Erzählung stellenweise zu realitätsfern, langatmig und manchmal zu sehr ins Skurrile abdriftend.

Fazit: Ein unterhaltsamer Roman mit humorvollen Dialogen, liebenswert-schrägen Figuren und einigen wirklich witzigen Momenten. Wer trockenen Humor und skurrile Familiengeschichten mag, könnte hier Freude haben, man sollte jedoch etwas Geduld mitbringen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.09.2025

Nein..

0



Leider hat mich das Buch nicht so überzeugt, wie ich es mir erhofft hatte. Erwartet hatte ich eine packende Handlung voller Spannung und mitreißendem Lesespaß, doch genau das blieb für mich komplett ...



Leider hat mich das Buch nicht so überzeugt, wie ich es mir erhofft hatte. Erwartet hatte ich eine packende Handlung voller Spannung und mitreißendem Lesespaß, doch genau das blieb für mich komplett aus. Zwar wird in der Beschreibung ein Trauerredner angekündigt, der ermittelt, und tatsächlich übernimmt er auch diese Rolle, doch von der versprochenen Krimi-Atmosphäre war meiner Meinung nach nichts zu spüren. Jegliche Spannung blieb fern, stattdessen plätscherte die Handlung eher gemächlich dahin. Die einzige Figur, die mir ein Schmunzeln entlocken konnte, war die kleine, freche Hundedame, die an den Sarg pullert – sie brachte wenigstens etwas Lebendigkeit in die Geschichte. Alle anderen Charaktere blieben für mich farblos und ohne Tiefe. Vielleicht liegt es daran, dass ich schlicht nicht zur eigentlichen Zielgruppe passe. Für andere Leser mag das Buch durchaus seinen Reiz haben, doch für mich war es leider eine Enttäuschung.


  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.09.2025

Enttäuschend

0

Von diesem Autoren habe ich „Kein guter Mann“ gelesen und jetzt etwas Ähnliches erwartet.
Dieses Buch ist jedoch komplett anders, es ist ein abgedrehter Cosy-Krimi.

Mads ist Trauerredner, hat ...

Von diesem Autoren habe ich „Kein guter Mann“ gelesen und jetzt etwas Ähnliches erwartet.
Dieses Buch ist jedoch komplett anders, es ist ein abgedrehter Cosy-Krimi.

Mads ist Trauerredner, hat früh seine eigene Mutter verloren und lebt mit seinem schrulligen Vater zusammen.
Diesen Part finde ich sehr lesenswert. Mads Charakter, sein Vater, aber auch seine Arbeit werden humorvoll und doch tiefgründig dargestellt.

Dann stirbt allerdings sein Freund und Mads beginnt zu ermitteln.
Und jetzt strotzt die Geschichte quasi vor Plattitüden und es ist alles drin verwurstelt worden, was einen Kriminalfall ausmacht.
Das ist mir zu viel, zu konstruiert, zu sehr auf lustig gemacht. Zu viel Mafia, zu viele Klischees. Es könnte direkt satirisch sein, aber auch dafür stimmt es nicht.
Es kommt mir vor wie eine Suppe, in der Bröckchen schwimmen: „Persönliche Betroffenheit“, „knurrige Komissarin“, „Bedrohung“, „undurchdachte Aktionen“ und so weiter…

Ein großer Pluspunkt ist das authentische Plattdeutsch in diesem Buch, es ist tatsächlich genau so, wie es im Norden gesprochen wird. Das gefällt mit gut.

Allerdings werde ich von diesem Autoren andere Bücher bevorzugen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.10.2025

Spannend ist anders

0

Bislang kannte ich den Autor Andreas Izquierdo noch nicht, ich las aber, dass er schon mehrere tolle Bücher mit liebenswerten, kauzigen Charakteren und deren Lebensgeschichten geschrieben hat. Sein neues ...

Bislang kannte ich den Autor Andreas Izquierdo noch nicht, ich las aber, dass er schon mehrere tolle Bücher mit liebenswerten, kauzigen Charakteren und deren Lebensgeschichten geschrieben hat. Sein neues Werk nun ein Krimi.

Das gelbe Cover, mit dem gegen einen Sarg pinkelnden Hund, lassen erahnen, dass es sich nicht um einen todernsten Krimi handelt. Ich war gespannt.

Alles fing eher humorvoll mit dem Trauerredner Mads an, der für seinen "angeblich" verstorbenen Vater eine Trauerrede hält. Erwas markaber, aber gut. Dann beginnt der Krimiteil: Mads bekommt eine geheimnisvolle Nachricht von seinem tödlich verunglückten Jugendfreund Patrick, von dem er schon seit Jahren nichts mehr gehört hatte. Er scheint in Schwierigkeiten gesteckt zu haben und Mads beginnt zu recherchieren. Nebenbei lernt man
Mads Vater, Fridtjof, und den Rest der Familie kennen. Auch seinen Freund, der Bestatter. Immer wieder humorvolle Situationen. An Krimi dachte ich nur nebenbei. Zunächst hat mir das Gerüst der Geschichte und die verschrobenen Charaktere noch gefallen, jedoch nahm dann nach und nach die leicht verspürte Spannung für mich ab, so dass ich mich gegen Ende mehr und mehr durch die Geschichte hindurch gequält habe. In den letzten 100 Seiten erinnerte sich der Autor, dass er eher einen Krimi statt einer Komödie schreiben wollte und legte richtig los....das entlud sich dann plötzlich in Gewalttaten und Todesopfer, was für mich die ganze Geschichte völlig unglaubwürdig machte und für meinen Geschmack überspitzt war. War nicht mein Ding.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere