Cover-Bild Ihr werdet sie nicht finden
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 17.06.2025
  • ISBN: 9783499013317
Andreas Winkelmann

Ihr werdet sie nicht finden

Thriller | SPIEGEL Bestseller Nr. 1

Der neue Standalone-Psychothriller von Nr.-1-Bestsellerautor Andreas Winkelmann: Ein Mädchen verschwindet. Der Vater begeht einen verhängnisvollen Fehler. Und eine junge Frau weiß als Einzige, was damals geschah – doch auch sie ist spurlos verschwunden. 

Jonas war früher einmal Polizist. Bis er für das Verschwinden seiner Tochter einen Verdächtigen zur Rechenschaft zog. Franka ist Privatdetektivin mit einem Talent für digitale Spuren und auf der Suche nach einer Vermissten. Ihre Ermittlungen decken Verbindungen zu einem alten Fall auf – dem von Jonas’ Tochter, die nie gefunden wurde. Frankas erster Verdächtiger: Jonas. Doch schon bald ermitteln die beiden zusammen. Denn die Vermisste scheint etwas darüber zu wissen, was damals wirklich geschah ... 

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.07.2025

Zu viele Längen

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Die Privatdetektivin Franka wird von einer Großmutter beauftragt, Fotos von deren Enkeltochter zu machen. Aufgrund einer Familienstreitigkeit besteht kein Kontakt, und so möchte die alte Dame sicherstellen, ...


Die Privatdetektivin Franka wird von einer Großmutter beauftragt, Fotos von deren Enkeltochter zu machen. Aufgrund einer Familienstreitigkeit besteht kein Kontakt, und so möchte die alte Dame sicherstellen, dass es der Enkelin gut geht. Der scheinbar einfache Auftrag bringt schon bald ungeahnte Schwierigkeiten mit sich, zusätzlich ergeben sich Verbindung zu einem alten Kriminalfall. Damals verschwand die Tochter eines Polizisten nach einer Feier. Nach Tagen erfolgloser Suche, greift der Vater zu verzweifelten Mitteln und gibt dem Fall eine dramatische Wendung.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten ermittelt Franka gemeinsam mit dem Vater des damals verschwundenen Mädchens.
Obwohl Winkelmann gewohnt routiniert erzählt, hatte die Geschichte viele Längen für mich, die Perspektivwechsel und Zeitsprünge konnten daran leider nichts ändern. Einige der Entwicklung waren schlicht unglaubwürdig, dies empfand ich auch bei einigen Figuren. Diese Geschichte konnte mich nicht, wie die Vorgänger des Autos begeistern, schade.

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Veröffentlicht am 23.06.2025

Mehr Krimi als Thriller

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"Manchmal waren Berührungen wichtiger als Worte."

Jonas hat als Polizist vor sieben Jahren einen folgenschweren Fehler begangen: Nachdem seine Tochter Isabell spurlos verschwindet, tötet er im Affekt ...


"Manchmal waren Berührungen wichtiger als Worte."

Jonas hat als Polizist vor sieben Jahren einen folgenschweren Fehler begangen: Nachdem seine Tochter Isabell spurlos verschwindet, tötet er im Affekt den Mann, den er für den Täter hält. Isabell aber bleibt unauffindbar.

Heute, sieben Jahre später, arbeitet die junge Privatdetektivin Franca, an einem aktuellen Vermisstenfall.
Dabei entdeckt sie Hinweise, die mit Jonas’ Vergangenheit in Verbindung stehen. Anfangs misstrauisch, kommen beide dann einer Wahrheit näher, die tief in die Vergangenheit reicht. Gemeinsam beginnen sie, unzählige Puzzlestücke zusammenzusetzen. Dabei stoßen sie auf Zusammenhänge, die beide Fälle betreffen und auf eine Wahrheit, mit der keiner gerechnet hat.

Der Einstieg in den Thriller „Ihr werdet sie nicht finden“ hat mich unmittelbar gepackt. Die Geschichte startet mit viel Tempo in ein beklemmendes Szenario. Je weiter die Handlung dann allerdings voranschreitet, desto mehr weicht das anfängliche Gefühl der Spannung einer gewissen Ernüchterung.

Der Mittelteil zieht sich spürbar. Es wird viel und gerne nachgedacht, unendlich spekuliert, mitunter sogar philosophiert. Die Spannung, die ich nach dem vielversprechendem Auftakt erwartet hatte, blieb dabei leider größtenteils auf der Strecke. Keine überraschenden Wendungen, stattdessen eher ruhig und sachlich durchgeführte klassische Ermittlungsarbeit - mehr Krimi als Thriller.

Positiv fällt die Figurenzeichnung auf: Alle Charaktere wirken glaubwürdig und nachvollziehbar, besonders Franca wird authentisch gezeichnet.

Das Ende kommt eher durchschnittlich unspektakulär daher, tatsächlich ein wenig enttäuschend hinterlässt es keinen erinnerungswerten Eindruck.

Insgesamt bietet Andreas Winkelmann mit seinem neuesten Buch "Ihr werdet sie nicht finden“ eine handwerklich routiniert geschriebene und durchaus unterhaltsame Geschichte an, aber wer echte Thriller-Hochspannung und unvorhersehbare Wendungen sucht, könnte hier enttäuscht werden.

Schade – das Potenzial war da, gerade nach dem sehr starken Anfang, aber insgesamt für einen Thriller einfach nicht packend genug.

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Veröffentlicht am 17.06.2025

Hat mich nicht gepackt

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Der Schreibstil von Andreas Winkelmann ist einfach nur toll, sehr flüssig und fesselnd und lässt mich immer nur so durch die Seiten fliegen.

Die Charaktere sind ausgesprochen bildhaft beschrieben und ...

Der Schreibstil von Andreas Winkelmann ist einfach nur toll, sehr flüssig und fesselnd und lässt mich immer nur so durch die Seiten fliegen.

Die Charaktere sind ausgesprochen bildhaft beschrieben und ich konnte mich in alle hineinversetzen.

Die Geschichte hat mich aber leider absolut nicht gecatcht und abgeholt.

Ich weiss ehrlich gesagt auch nicht so genau woran es gelegen hat.

Für mich ist die Handlung so dahin geplätschert.

Spannung kam für mich auch sehr wenig auf, auch die Wendungen am Ende konnten mich nicht richtig begeistern.

Für mich ein Buch für zwischendurch.
Schade, ich hatte mir mehr Unterhaltung und Spannung versprochen. 

Von mir gibt es 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 03.11.2025

✎ Andreas Winkelmann - Ihr werdet sie nicht finden

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Ich hatte mir für den Finnlandurlaub vorgenommen, mal wieder etwas Spannendes zu lesen. Bei einem Besuch am offenen Bücherschrank fiel mir dann der Thriller „Ihr werdet sie nicht finden“ von Andreas Winkelmann ...

Ich hatte mir für den Finnlandurlaub vorgenommen, mal wieder etwas Spannendes zu lesen. Bei einem Besuch am offenen Bücherschrank fiel mir dann der Thriller „Ihr werdet sie nicht finden“ von Andreas Winkelmann in die Hände. Da ich bisher noch nichts von ihm gelesen habe, die Klappentexte seiner Bücher jedoch schon oft interessant fand, nahm ich es kurzerhand mit.

Der Einstieg machte mir zunächst auch Hoffnung: Zwei Erzählstränge, parallel geführt, die nach und nach zusammenlaufen.

Aber schon früh im Verlauf des Buchs hatte ich das Gefühl, viele Zusammenhänge überblicken zu können. Der Plot bleibt klar strukturiert und viele Wendungen wirkten auf mich vorhersehbar - das schmälerte den Spannungsaufbau. Die Auflösung war allerdings nicht komplett abzusehen. Dennoch empfand ich einen Teil davon als ziemlich konstruiert, fast an den Haaren herbeigezogen. Gleichzeitig jedoch hat er mich emotional sehr mitgenommen. Insgesamt bleibt der Spannungsbogen jedoch flach und der Thrill-Effekt ist deutlich geringer als erwartet.

Für mich las sich das Buch nicht wie ein klassischer Thriller, sondern eher wie ein Krimi: Die Ermittlungsarbeit steht im Vordergrund, weniger das Spiel mit Macht, unterschwelliger Bedrohung oder psychologischen Terror.

Warum man heutzutage noch den Begriff „Indianer“ verwenden muss, erschloss sich mir nicht. Direkt mehrfach ist er im Text zu finden. Eine Formulierung, die heute fragwürdig ist und leicht hätte vermieden werden können.

Ganz arg haben mich auch die italienischen Sätze im Originaltext gestört: „Come sta la tua figlia? Quanto al fine posso sposaria? […] Uno momento.“ (S. 303) Handwerklich sind sie grammatikalisch wie semantisch fehlerhaft.

Bei diesen zwei Dingen scheint das Lektorat nicht korrekt gearbeitet zu haben und ich persönlich empfinde dies als wirklich ganz große Schwäche.

Winkelmanns Schreibstil wirkt auf mich insgesamt solide: Er liefert eine flüssige Erzählweise, klar verständlich, mit Blick auf eine Leserschaft, die Unterhaltung erwartet. Dennoch reicht mir dieser Stil nicht aus, um den Thriller voll zu tragen. Für mich machte gerade der fehlende dramatische Spannungsaufbau den Unterschied.

Obwohl sich die Klappentexte seiner Thriller interessant lesen, bin ich nicht sicher, ob ich noch einen von ihnen lesen werde, denn „Ihr werdet sie nicht finden“ blieb weit hinter meinen Erwartungen zurück. Wer jedoch einen gut lesbaren Krimi mit soliden Figuren und einem überraschenden Ende sucht, dem könnte das Buch genügen.

©2025 Mademoiselle Cake

Veröffentlicht am 16.09.2025

Emotional aufwühlend

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Jonas durchlebt das Schlimmste: seine Tochter Isabell verschwindet spurlos. Er verdächtigt jemanden und begeht einen schrecklichen Fehler. Sieben Jahre später treffen Jonas, mittlerweile Ex-Polizist, und ...

Jonas durchlebt das Schlimmste: seine Tochter Isabell verschwindet spurlos. Er verdächtigt jemanden und begeht einen schrecklichen Fehler. Sieben Jahre später treffen Jonas, mittlerweile Ex-Polizist, und die Privatdetektivin Franka aufeinander. Franka wurde engagiert um die 22-jährige Silvia zu finden. Sie war nicht nur die Freundin von Isabelle, sondern auch die Tochter von Bernd Vollstedt, der bei den Ermittlungen eine Rolle gespielt hat. Franka und Jonas versuchen neue Beweise vorzulegen, damit der Fall der verschwundenen Isabell Waider wieder aufgenommen wird.

Ich habe das Hörbuch gehört und kann es wegen der starken Ausdruckskraft von Charles Rettinghaus empfehlen. Er geht so leidenschaftlich in seiner Rolle als Sprecher auf, dass man mitfühlt und mitfiebert, wenn Jonas von Wut und Verzweiflung gepackt wird. Die Handlung erinnert mich an eine Mischung aus Krimi und Drama, die mich leider nicht durchweg packen konnte. Allerdings waren die Charaktere authentisch aufgebaut, die Rückblicke spannend in Szene gesetzt und es war emotional aufwühlend, was Jonas alles durchstehen musste. Wer einen soliden Spannungsroman sucht, würde ich in diesem Fall das Hörbuch empfehlen, weil Sprecher Charles Rettinghaus alles gibt und es zu einem Hörerlebnis macht.