Cover-Bild Ihr werdet sie nicht finden
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 17.06.2025
  • ISBN: 9783499013317
Andreas Winkelmann

Ihr werdet sie nicht finden

Thriller | SPIEGEL Bestseller Nr. 1

Der neue Standalone-Psychothriller von Nr.-1-Bestsellerautor Andreas Winkelmann: Ein Mädchen verschwindet. Der Vater begeht einen verhängnisvollen Fehler. Und eine junge Frau weiß als Einzige, was damals geschah – doch auch sie ist spurlos verschwunden. 

Jonas war früher einmal Polizist. Bis er für das Verschwinden seiner Tochter einen Verdächtigen zur Rechenschaft zog. Franka ist Privatdetektivin mit einem Talent für digitale Spuren und auf der Suche nach einer Vermissten. Ihre Ermittlungen decken Verbindungen zu einem alten Fall auf – dem von Jonas’ Tochter, die nie gefunden wurde. Frankas erster Verdächtiger: Jonas. Doch schon bald ermitteln die beiden zusammen. Denn die Vermisste scheint etwas darüber zu wissen, was damals wirklich geschah ... 

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.06.2025

Fesselnder Plot

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Privatdetektivin Franka Lichtenwalter wird engagiert, die vermisste Silvia Frieling aufzuspüren. Die 22-Jährige, die als verschroben gilt, hat das Haus ihrer Mutter verlassen und ist untergetaucht. Ihre ...

Privatdetektivin Franka Lichtenwalter wird engagiert, die vermisste Silvia Frieling aufzuspüren. Die 22-Jährige, die als verschroben gilt, hat das Haus ihrer Mutter verlassen und ist untergetaucht. Ihre Spur führt Franka zu einem Fall, der sich vor sieben Jahren ereignet hat. Damals verschwand die 16-jährige Isabell nach einer Party aus dem Haus eines Freundes.

Ihr Vater Jonas Walder, der zu der Zeit noch als Polizist arbeitete, hat einen Mann aus dem Verkehr gezogen. Dieser wurde verdächtigt etwas mit Isabells Verschwinden zu tun zu haben. Franka ahnt, dass Jonas Walder mehr über Silvias Verbleib weiss....


Als Fan der Thriller von Andreas Winkelmann war ich natürlich sehr gespannt auf sein neustes Werk. Die Idee, einen aktuellen Fall mit einem sieben Jahre zurückliegenden Verbrechen zu mischen, ist einerseits interessant, andererseits birgt das sehr viel Spannungspotenzial. In beiden Fällen sind junge Mädchen verschwunden und doch ist ihr Verschwinden komplett unterschiedlich. Der Cold Case dreht sich um Isabell, die gerade mal 16 Jahre alt, eine Party im Haus eines Freundes besucht und abends nicht heimkehrt. Ihr Vater und ihre Mutter zerbrechen am Verschwinden ihrer Tochter. Ihr Vater Jonas, der als Polizist an der Front arbeitet, stürzt ab und zieht in Eigenregie den Verdächtigen aus dem Verkehr. Im aktuellen Fall und sieben Jahre später lässt die Grossmutter nach der 22 Jahre alten Silvia suchen. Die junge Frau, die mit einem Asperger-Syndrom lebt, verschwand spurlos.

Die Verbindung der beiden Fälle hat mich verblüfft und ist ein toller Geniestreich von Andreas Winkelmann. Auch die Kombination, dass der Expolizist Jonas und die Privatdetektivin Franka zusammen ermitteln, fand ich gelungen. Die beiden versuchen nicht nur Silvia zu finden, sondern auch zu erfahren, was mit Isabell geschehen ist. Der Täter, der Sandgräber genannt wird, hatte ich nie auf dem Schirm. Von daher ist auch diese Ueberraschung gelungen. Allerdings konnte ich die Indizien, die das ungleiche Ermittlerduo auf seine Spur bringt, nicht ganz nachvollziehen.

Allerdings hätte ich mir ein paar Gänsehautszenen mehr gewünscht. Denn ab und zu empfand ich die Handlung als etwas langfädig. Vor allem die psychische Verfassung von Jonas Walder wird ein wenig zu ausschweifend und wiederholend erwähnt.

Andreas Winkelmann hat einen tollen Plot geliefert und seine Figuren haben mich wie immer überzeugt.

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Veröffentlicht am 25.06.2025

Leichter Kriminalroman mit Höhen und Tiefen

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Der neue Stand-AloneThriller von Andreas Winkelmamn "Ihr werdet sie nicht finden" verspricht Spannung.
Ein Mädchen verschwindet Spurlos und der Vater, ein Polizist, beginnt einen verhängnisvollen ...

Der neue Stand-AloneThriller von Andreas Winkelmamn "Ihr werdet sie nicht finden" verspricht Spannung.
Ein Mädchen verschwindet Spurlos und der Vater, ein Polizist, beginnt einen verhängnisvollen Fehler. Jahre Später,als Jonas wieder aus dem Knast kommt, wird der Fall mehr oder weniger von Privatermittlerin Franka wieder neu aufgerollt, da ein weiteres Mädchen verschwindet.
Die Handlung beginnt sehr Temporeich und emotional, als Jonas vergebens nach seiner Tochter sucht. Man wird richtig angesteckt und hofft auf ein Happy End.
Dann 7 Jahre später, macht sich Franka auf die Suche nach der verschwundenen Silvia und trifft dabei auf Jonas.
Im Buch wechseln die Kapitel immer wieder zwischen heute und vor sieben Jahren. Das macht das Buch um so fesselnder. Es beginnt eine spannende Detektivarbeit, die sich zwischendurch leider etwas in die Länge zieht. Doch durch den flüssigen Schreibstil kommt man gut voran. Ich finde man kann mit den beiden Protagonist*innen sehr gut mitfühlen.
Zum Ende hin nimmt das Buch dann doch noch Fahrt auf und man will es nicht mehr aus den Händen legen. Es tauchen Dinge auf, mit denen ich so nicht gerechnet habe.
Es ist definitiv nicht das beste Buch des Autors und auch eher ein Spannungskrimi als ein Thriller, aber für Zwischendurch und als Krimianfänger durchaus geeignet und empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 22.06.2025

Dieses Mal ein eher seichter Krimi

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Ich hatte so Bock auf dieses Buch, da ich die letzten Thriller von Winkelmann wirklich stark fand. Thematisch fand ich, dass dieses Buch weniger von der aktuellen Brisanz seiner letzter Thriller hatte, ...

Ich hatte so Bock auf dieses Buch, da ich die letzten Thriller von Winkelmann wirklich stark fand. Thematisch fand ich, dass dieses Buch weniger von der aktuellen Brisanz seiner letzter Thriller hatte, aber trotzdem interessant klang. Leider hat es mich aber eher nicht mitreißen können. Das soll nicht heißen, dass das Buch schlecht war, aber es war für mich eher ein ruhiger Krimi.

Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt und verknüpft einen aktuellen Vermisstenfall mit einem Cold Case von vor sieben Jahren. Die Idee selbst fand ich ziemlich stimmig. Und es wird viel klassische Ermittlungsarbeit betrieben, was ich sehr authentisch fand. Aber so richtig kommt dabei keine Spannung auf, einfach weil generell eher wenig passiert.

Die Rückblenden zum Verschwinden von Jonas Tochter fand ich unterm Strich interessanter und spannender als die aktuelle Ermittlung, die eher schleppend in Gang kommt und dann auch relativ schnell eine andere Richtung annimmt.

Die Entdeckungen und Enthüllungen innerhalb der Ermittlung fand ich teilweise etwas unglaubwürdig, ohne genau festmachen zu können, woran das genau lag. Aber irgendwie kam mir die Auflösung ziemlich übertrieben vor. Die Charaktere bleiben auch alle einfach sehr blass und das Ende fand ich einfach nicht so 100% zufriedenstellend.

Es ist schon gut geplottet und liest sich auch locker weg, aber mir hat hier dieses gewisse Etwas gefehlt. Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen.

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Veröffentlicht am 20.06.2025

Nicht der stärkste Winkelmann.

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"Ihr werdet sie nicht finden" - von Andreas Winkelmann

Wenn ich einen Thriller Autor liebe, ist es Andreas Winkelmann! Er ist einer der Autoren, von denen ich wirklich jedes Buch blind kaufen würde! Sei ...

"Ihr werdet sie nicht finden" - von Andreas Winkelmann

Wenn ich einen Thriller Autor liebe, ist es Andreas Winkelmann! Er ist einer der Autoren, von denen ich wirklich jedes Buch blind kaufen würde! Sei als als Andreas Winkelmann oder Frank Kodiak, seine Thriller packen mich eigentlich immer! Vor gut einem Jahr, war "Der Fahrer" der Grund, weshalb ich nach einer längeren Pause wieder zu Thrillern greife. Seit dem lese ich in regelmäßigen Abständen eines seiner Werke. So habe ich mich auch unglaublich auf "Ihr werdet sie nicht finden" gefreut, einfach um zu erfahren, welche Schauergeschichte er zu letzt auf Papier gezaubert hat!

Doch irgendwie wurde ich etwas enttäuscht gerade im Vergleich zu anderen "Winkelmännern" ging dieser hier schwach los. Bis zur Hälfte des Buches war es mir irgendwie nicht möglich richtig in die Geschichte einzutauchen. Es hat in mir lange keine Spannung ausgelöst, was ich von seinen Thrillern kaum kenne... Die zweite Hälfte des Buches, war wiederum so, wie ich mir einen fesselnden Winkelmann vorgestellt habe! Inklusive vieler Twists, Intrigen und Geheimnisse, die irgendwie immer dazu gehören.

Handlung:

Isabell Waider (16) verschwindet beinahe spurlos, allerdings wird sie nie gefunden... Ihr Vater Jonas Waider, Polizist, verbringt jede Minute damit nach ihr zu suchen, durchforstet jedes Eckchen Wald und geht dennoch leer aus. Dennoch geht er davon aus den Täter zu kennen und vollzieht Selbstjustiz...Sieben Jahre später hat sich sein Leben um 180° gewendet und er trifft auf Franca. Sie ist Privatdetektivin und in einen Fall verwickelt, der den um Isabell Waider schneidet. Schnell wird beiden klar, dass sie nur gemeinsam Erfolg haben werden.

Charaktere:

Jonas Waider und Franca Lichtenwalter könnten unterschiedlicher nicht sein und trotzdem bilden sie ein starkes Ermittlerduo. Der Ex-Polizist und die Privatdetektivin. Ich mochte die Geschichte, um eine Privatermittlerin, besonders eine mit so toughen Charakter! Hab ich so noch nicht gelesen! Aber auch Jonas' Emotionen sind einfach nur authentisch und nachvollziehbar!

Cover:

Das Cover gefällt mir wirklich gut, es verspricht einen spannenden Thriller! Ich finde es erstaunlich, wie es aussieht, als würde die Frau im Hintergrund ihren Kopf drehen, bzw. in alle Seiten schauen!

Erzählstil:

Auch hier hat mir der Schreibstil von Andreas Winkelmann wieder sehr gut gefallen, auch wenn ich mir in der ersten Hälfte der Geschichte etwas mehr Spannung gewünscht hätte, da war dieses Buch doch schwächer als manch anderer.

Fazit:

Auch wenn es nicht der stärkste Winkelmann war, wird es definitiv nicht mein letzter sein!

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Veröffentlicht am 24.08.2025

Konnte mich nicht packen

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Der Klappentext hat mich direkt neugierig gemacht und der Anfang des Buches ist vielversprechend. Leider ließ meine anfängliche Begeisterung schnell nach. Mit der Zeit konnte mich die Handlung immer weniger ...

Der Klappentext hat mich direkt neugierig gemacht und der Anfang des Buches ist vielversprechend. Leider ließ meine anfängliche Begeisterung schnell nach. Mit der Zeit konnte mich die Handlung immer weniger fesseln.

Mit Jonas hatte ich von Anfang an meine Schwierigkeiten. Seine aggressive Art und das ständige Herumbrüllen haben es mir schwer gemacht, wirklich mit ihm mitzufiebern. Auch zu Franka konnte ich keinen richtigen Zugang finden. Sie blieb für mich blass und wenig greifbar.

Der Mittelteil des Buches zog sich für meinen Geschmack etwas zu sehr. Hier fehlte mir der Spannungsbogen, der mich hätte fesseln können. Ich hatte das Gefühl, dass die Handlung zu lange auf der Stelle tritt. Gegen Ende wird das Tempo deutlich angezogen und das Buch konnte mich noch positiv überraschen. Die Wendungen waren gut platziert und haben für einen spannenden Abschluss gesorgt. Insgesamt bleibt für mich aber das Gefühl, dass das Potenzial der Geschichte nicht voll ausgeschöpft wurde.

FAZIT: Dieser Thriller hat definitiv seine Stärken. Vor allem der Einstieg und das letzte Drittel sind gelungen. Allerdings konnte mich die Geschichte insgesamt nicht so packen, wie ich es mir gewünscht hätte. Die Charaktere blieben mir zu distanziert, und der Mittelteil hat mich etwas ausgebremst. Wer geduldig bleibt, wird am Ende zwar mit einigen cleveren Wendungen belohnt, doch insgesamt konnte das Buch mich nicht überzeugen.

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