Ein Roman über Heilung, Neubeginn und die tröstende Kraft der Natur
Ein großartiger Roman über eine Frau, die vor der atemberaubenden Landschaft der Lofoten zurück ins Leben findet.
Ein Holzhäuschen mit Blick auf den Fjord, ein kleines Boot und die atemberaubende Landschaft Norwegens. Mehr braucht Gro Kristjánsdóttir nicht für ihren Neuanfang auf den Lofoten, nachdem ihr Mann überraschend verstorben ist.
Die Natur am Polarkreis ist rau und unbarmherzig, doch mit der Zeit lernt Gro, ihr neues Leben zu lieben, die Eiseskälte des Winters und die hellen Nächte des Sommers. Als sie eines stürmischen Abends über Funk einen Notruf erhält, ist es mit der Einsamkeit vorbei. Ein Fischer ist an den Felsen ihres Fjords havariert. Gro pflegt ihn gesund und ist selbst überrascht, dass dieser fremde Mann ihr wieder eine Ahnung von Nähe vermittelt …
«Dieses Buch ist ein Sehnsuchtsort, den man nicht mehr verlassen will.» Romy Fölck
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Neben dem atmosphärischen Buchcover hat mich auch der Inhalt sofort angesprochen.
Die raue Schönheit der Natur Norwegens am Polarkreis, ein einsames Holzhäuschen am Fjord, die Eiseskälte des Winters und ...
Neben dem atmosphärischen Buchcover hat mich auch der Inhalt sofort angesprochen.
Die raue Schönheit der Natur Norwegens am Polarkreis, ein einsames Holzhäuschen am Fjord, die Eiseskälte des Winters und die hellen Nächte des Sommers.
Eine Geschichte voller Gefühl mit einer starken Buchheldin, die die Zivilisation außen vorhält und ihr Leben zum großen Teil mit dem meistert, was ihr die Natur zu bieten hat. Sie versucht zu sich selbst zu finden und ihren Verlust zu verarbeiten.
Ein Jahr voller Trauer, an dem die Autorin ihre Leser teilhaben lässt.
Ein eher ruhiger Roman, der zwischendrin auch seine spannenden Momente hat. Rückblicke in Gro Kristjánsdóttir ihr altes Leben fand ich sehr interessant und man erfuhr dadurch mehr über sie.
Ein wunderbares Buch, was mich vom ersten Kapitel an in seinen Bann gezogen hat. Voller Hoffnung und großer Gefühle!
Das Cover des Buches "Die Frau und der Fjord" hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Das Farbspiel am Himmel in Verbindung mit dem Blick auf den Fjord und die Berge und natürlich das rote Holzhaus - das ...
Das Cover des Buches "Die Frau und der Fjord" hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Das Farbspiel am Himmel in Verbindung mit dem Blick auf den Fjord und die Berge und natürlich das rote Holzhaus - das hat sofort ein Gefühl von Sehnsucht bei mir vermittelt.
Dieses Gefühl, welches das Cover vermittelt, passt auch wunderbar zum Buch. Es handelt von Gro, die sich im einsamen Fjord Hjemsolken zurückgezogen hat, um den Tod ihres Ehemannes Niklas zu verarbeiten.
Die Handlung ist geprägt von wunderbaren Beschreibungen der Landschaft und der Lebewesen. Egal, ob der kleine Vogel Mats oder die Robbe Nikki - Anette Strohmeyer schafft es auf ganz wundersame Weise, diese Welt am Fjord im Kopf zum Leben zu erwecken.
Als Spannungs-Thema taucht hier die Erdöl-Industrie auf. Hier haben mir die beiden Sichtweisen auf das Thema Erdöl-Bohrungen besonders gut gefallen.
Alles in allem ist dieses Buch ein Sehnsuchtsort zum Lesen. "Die Frau und der Fjord" bekommt definitiv einen Platz im Regal meiner Lieblingsbücher!
So, nun bin ich zurück von meiner Lesereise nach Norwegen zu den Lofoten, und was soll ich sagen - es war einfach wunderschön.
Auf den Roman 'Die Frau und der Fjord' von Anette Strohmeyer habe ich mich ...
So, nun bin ich zurück von meiner Lesereise nach Norwegen zu den Lofoten, und was soll ich sagen - es war einfach wunderschön.
Auf den Roman 'Die Frau und der Fjord' von Anette Strohmeyer habe ich mich schon im Vorfeld sehr gefreut. Das hübsche Cover, das traumhafte Setting und der vielversprechende Klappentext haben mich sofort angesprochen.
Wir begleiten Gro Kristjánsdóttir, die nach dem tragische Tod ihres Ehemanns einen Weg aus dem tiefen Tal der Trauer finden muss.
Während sich die einen ablenken, sucht Gro die Einsamkeit, um zu heilen.
Sehr authentisch wird beschrieben, wie schwer das Trauern um einen geliebten Menschen ist - doch noch viel schwerer ist der Heilungsprozess.
Obwohl Gro die Einsamkeit sucht und auch genießt, sind es die kleinen und großen Begegnungen mit Menschen und Tieren, die sie allmählich zurück ins Leben führen.
Neben den anschaulichen Naturbeschreibungen - der Flora und Fauna, den Jahreszeiten und Herausforderungen des Lebens in einem einsam gelegenen Fjord - fand ich auch die Rückblicke auf ihre Arbeit als Geologin auf einer Ölplattform äußerst spannend. Man kennt diese riesigen Bohrinseln oft nur aus der Ferne, und ich finde sie immer beeindruckend, aber auch etwas furchteinflößend.
Das Setting des rauen norwegischen Fjords auf den Lofoten ist absolut mein Ding, und ich habe die atmosphärischen Naturbeschreibungen so sehr genossen, dass das ganze Buch damit gefüllt sein dürfte.
Im letzten Drittel gibt es ein Zwischenspiel, das eher in einen Krimi passen würde. Diesen Abschnitt hätte ich nicht vermisst, da er für mich eher störend wirkte.
Das Ende wiederum hat mir sehr gefallen.
Gut fand ich auch die Einteilung in die vier Jahreszeiten. Beginnend mit dem Winter begleitet man Gro ein ganzes Jahr.
Die Sprache ist wunderschön und ich habe viele Stellen markiert, z.B.:
"Ihre Augen tranken das pastellfarbene Licht, das draußen schwerelos über den Fjord schwebte."
"Wäre sie irgendwann wieder in der Lage, diese Leichtigkeit zu spüren, die der Juni einem mit seinem warmen Atem unter die Flügel blies?"
Es ist ein ruhiger, teils trauriger, aber auch spannender und vor allem hoffnungsvoller Roman, der nachwirkt und mir sehr gut gefallen hat.
Eine ganz klare Leseempfehlung meinerseits. 🥰
„Die Frau und der Fjord“, ist ein Buch das eine Liebesgeschichte mit fantastischen Naturbeschreibungen verbindet und auch krimiähnliche Elemente beinhaltet.
Gro, eine Frau Mitte vierzig,zieht sich nach ...
„Die Frau und der Fjord“, ist ein Buch das eine Liebesgeschichte mit fantastischen Naturbeschreibungen verbindet und auch krimiähnliche Elemente beinhaltet.
Gro, eine Frau Mitte vierzig,zieht sich nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes auf eine kleine Schäreninsel der Lofoten im Nordatlantik zurück. In selbst gewählter Einsamkeit lebt sie im Einklang mit der Natur, der sie sich immer mehr verbunden fühlt.Von ihrem früheren Beruf als Geologin in der Erdölindustrie entfernt sie sich immer mehr.
Als sie eines Tages der Notruf eines Fischers erreicht und sie ihn rettet, nimmt ihr Leben eine neue Wendung.
Zwei ehemalige Kollegen bringen zudem ungeahnte Veränderungen mit sich, die Gro zum Handeln zwingen.
Anette Strohmeyer hat ein Buch geschrieben das mich begeistern konnte.
Sehr einfühlsam beschreibt sie das Seelenleben der Protagonistin, eingebettet in fantastische Naturbeschreibungen.
Auch die Krimielemente, die dieses Buch beinhaltet, konnten mich überzeugen.
Wir befinden auf den Lofoten am äußersten Zipfel Norwegens im Nordatlantik. Dort steht ein einsames kleines rotes Holzhäuschen mit Blick auf den Fford in der atemberaubenden rauhen Landschaft Norwegens. ...
Wir befinden auf den Lofoten am äußersten Zipfel Norwegens im Nordatlantik. Dort steht ein einsames kleines rotes Holzhäuschen mit Blick auf den Fford in der atemberaubenden rauhen Landschaft Norwegens. Nur ein kleiner Landesteg mit einem kleinen Boot verbindet das Holzhäuschen mit der lauten Welt draußen. Hier im Fjord ist es still und leise, außer es herrscht ein Sturm und genau diese Stille und Einsamkeit sucht Gro. Nach dem tragischen und mysteriösen Unfalltod ihres Mannes zieht sich die taffe und erfolgreiche Geologin zurück in die Einsamkeit. Sie lässt ihren jahrelang so geliebten Job auf einer der größten Ölplattformen der Welt hinter sich, verkauft alles und sucht Zuflucht in der Einsamkeit der Arktis. Ganz allein ist sie nicht, denn ihr geliebter Mann Niklas ist weiterhin jeden Tag bei ihr, nicht nur in der Urne, die sie mitgenommen hat, sondern auch in ihren Erinnerungen und in ihren Träumen.
Gro kommt im Winter auf den Lofoten an und das Wetter ist rau und unbarmherzig, doch Gro spürt es kaum. Sie ist völlig in ihrer Trauer versunken und will niemanden mehr sehen und hören. Ganz langsam begibt sie sich wieder auf den Weg des Lebens, in dem sie in den Wanderschuhen ihres Mannes langsam und zaghaft die Natur um sich herum ergründet. In seinen Schuhen fühlt sie sich ihm am nächsten. Alles andere hält sie nicht aus und will sie auch nicht. Ein kleiner verletzter Vogel zeigt ihr, dass sie vielleicht doch noch für etwas gut ist. Eines Abends erhält sie über Funk einen Notruf und auch wenn Gro kein Interesse an Menschen mehr hat, macht sie sich doch auf den gestrandeten Fischer zu retten. Sie pflegt ihn gesund und durch Jens beginnt Gro auf zaghafte und erstmal widerwillige Art zu ahnen, dass es für sie vielleicht doch noch einmal Nähe zu einem Menschen geben kann, doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg....
Sie braucht weiterhin die Einsamkeit und das Alleinsein und der Leser geht mit Gro durch ein intensives Jahr der Trauer, erlebt wie sie wieder Freude an der Natur findet und daran, was sie an Blüten und Früchten zu bieten hat, die Gro mit wachsender Begeisterung verarbeitet. Immer mehr schätzt sie die besondere Natur der Lofoten und nachdem sie und nicht nur sie allein eine Erdölquelle entdeckt hat und durch ihren Job weiß, was das für die Natur und auch deren Bewohner bedeutet, schafft sie es, sich wieder dem Leben und auch Jens zuzuwenden und geht einen mutigen Schritt....
Annette Strohmeyer hat einen ganz wunderbar leisen und intensiven Roman über Trauer, Loslassen und Neuanfangen geschrieben. Sie nimmt uns mit in die wunderschöne Natur Skandinaviens, die sie so liebt und auch in ihr persönliches Erleben von Trauer, Verlust und Neuanfang. Mir hat dieses Debut ganz besonders gut gefallen, sei es von der Sprache her, die wunderschönen Naturbeschreibungen sowie auch die authentische Darstellung von bodenloser Trauer und aufkeimender Hoffnung.