Cover-Bild Die weiße Nacht
Band 1 der Reihe "Lou & König-Kriminalroman"
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25,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Historisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 02.01.2026
  • ISBN: 9783492074612
Anne Stern

Die weiße Nacht

Der erste Fall für Lou & König | Historischer Kriminalroman zur Stunde Null

Der erste Fall für Lou & König: Ein Nachkriegskrimi, historisch präzise, bewegend und extrem spannend!

Kriminalkommissar Alfred König bekommt es im Hungerwinter 1946/47 mit einer Frauenleiche im Schnee zu tun. Die junge Fotografin Lou Faber hat die Tote in den Ruinen gefunden und trägt mit ihren Fotos unfreiwillig zur Ermittlung bei. Während Heiligabend näherrückt, lassen Lou die gefalteten Hände der Toten nicht los. Mit ihrer Intuition hilft sie König und ahnt bald, dass hinter seinem Schweigen ein Geheimnis steckt, das sie verbindet. Der Fund weiterer Leichen setzt die Ermittler unter Zeitdruck und weist in eine neue Richtung, zurück in die finstere Vergangenheit.

Für alle Gereon-Rath-Fans!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.01.2026

Highlight

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sich zwischen diesen Seiten verbirgt, hat mich vollkommen überrascht und begeistert. Bereits nach wenigen Seiten war ich der Geschichte verfallen ein Sog, dem ich mich nicht mehr entziehen konnte. Anne ...

sich zwischen diesen Seiten verbirgt, hat mich vollkommen überrascht und begeistert. Bereits nach wenigen Seiten war ich der Geschichte verfallen ein Sog, dem ich mich nicht mehr entziehen konnte. Anne Stern hat mit diesem Roman definitiv eine neue Leserin für sich gewonnen.
Berlin 1946: Inmitten dieser Ruinen stößt die junge Fotografin Lou Faber auf eine tote Frau. Doch anstatt Angst zu verspüren, wächst ihre Verwunderung – denn die Lage der Leiche wirft Fragen auf. Gemeinsam mit Kriminalkommissar Alfred König, der den Fall übernimmt, beginnt eine Suche nach Antworten. Die Ermittlungen sind mühsam, denn es fehlt an allem: Nahrung, Wärme, funktionierenden Strukturen. Als auch noch die Tatortfotos zerstört werden, ist Lou plötzlich unverzichtbar. Und obwohl sie offiziell keine Ermittlerin ist, lässt sie das Geschehen nicht los. Dann folgt die nächste Leiche und die Situation spitzt sich dramatisch zu.
Der Schreibstil ist federleicht, bildhaft und unglaublich atmosphärisch. Seite um Seite bin ich tiefer in diese Geschichte hineingezogen worden, bis ich das Buch schließlich in einem einzigen Rutsch beendet habe. Weglegen? Unmöglich. Die Charaktere sind mit so viel Liebe und Tiefe gezeichnet, dass man sie sofort ins Herz schließt. Man leidet mit ihnen, hofft mit ihnen und wünscht sich nichts sehnlicher, als sie auf ihrem Weg zu begleiten
Besonders beeindruckt hat mich, wie meisterhaft die Autorin den spannenden Kriminalfall mit den persönlichen Schicksalen ihrer Figuren verwebt. Die düstere Nachkriegsatmosphäre ist so greifbar, dass ich die eisige Kälte beinahe selbst gespürt habe.
Der Plot ist klug konstruiert, historisch fundiert und emotional fordernd. Die Grausamkeiten der Zeit werden nicht beschönigt, sondern ehrlich und eindringlich dargestellt – so sehr, dass das eigene Gerechtigkeitsempfinden immer wieder ins Wanken gerät. Zum Ende hin verdichten sich die Ereignisse, verschiedene Erzählstränge laufen zusammen, und ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen.
Ein echtes Highlight absolute Leseempfehlung
Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung!

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Veröffentlicht am 14.01.2026

Morde im Nachkriegsberlin

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Es ist kurz vor Weihnachten im zerstörten Berlin 1946. Fast alles liegt noch in Trümmern, es ist eisig kalt und tief verschneit und die Menschen hungern und frieren. Lou Faber, die im Widerstand war und ...

Es ist kurz vor Weihnachten im zerstörten Berlin 1946. Fast alles liegt noch in Trümmern, es ist eisig kalt und tief verschneit und die Menschen hungern und frieren. Lou Faber, die im Widerstand war und außer Bruno, mit dem sie sich eine Wohnung teilt, alle ihre Freunde verloren hat, streift auf der Suche nach guten Fotos durch die Stadt um sie an eine Zeitung zu verkaufen. Mitten im Schnee liegt eine weibliche Leiche wie aufgebahrt, mit gefalteten Händen. Für die Ermittlungen ist der Kriminalkommissar Alfred König zuständig, die auf Lous Fotos angewiesen ist und auch im weiteren Verlauf immer wieder mit ihr zusammen kommt. Die Polizei ist im Neuaufbau, man sucht nach Polizisten ohne Nazivergangenheit und so ist der ehemalige Soldat, der sich weigerte, bei einem Erschießungskommando einen Schuss abzugeben und in der Haft ein Auge verloren hat, die richtige Person.
Neben der Klärung der Morde erleben wir den Wiederaufbau im Nachkriegsberlin, den Überlebenskampf der Bevölkerung, die ohne dem verbotenen Schwarzmarkt keine Chance hätten. Die Sektoren, die zur Teilung der Stadt führen und die damit komplizierte Polizeiarbeit sind ebenso Thema wie die Aufarbeitung der Nazizeit und Reflexionen über eigene Versäumnisse und Schuld. Der Kriminalfall sorgt für Spannung und die gesellschaftliche und politische Situation dieser Zeit wurde ganz hervorragend beschrieben. Ich freue mich schon auf weitere Fälle von König und Faber.

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Veröffentlicht am 12.01.2026

Toller Start

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Anne Sterns neuer Roman „Die weiße Nacht“ hat mich in den Hungerwinter 1946/47 entführt.
Berlin liegt in Trümmern, die Stadt ist von Kälte, Hunger und Schwarzmarktgeschäften geprägt. In dieser beklemmenden ...

Anne Sterns neuer Roman „Die weiße Nacht“ hat mich in den Hungerwinter 1946/47 entführt.
Berlin liegt in Trümmern, die Stadt ist von Kälte, Hunger und Schwarzmarktgeschäften geprägt. In dieser beklemmenden Atmosphäre stößt die junge Fotografin Lou Faber bei einem ihrer Streifzüge durch die Ruinen auf eine Frauenleiche im Schnee.
Die gefalteten Hände der Toten lassen Lou nicht los, ein Bild, das sich in ihre Gedanken brennt.

Kriminalkommissar Alfred König übernimmt die Ermittlungen. Er selbst trägt ein schweres Geheimnis aus der NS-Zeit, das ihn mit Lou verbindet. Als weitere Leichen auftauchen, geraten beide unter Zeitdruck. Die Spur führt zurück in die finstere Vergangenheit und legt offen, wie brüchig „die Stunde Null" war: Offiziell sollten unbelastete Personen die neuen Strukturen prägen, doch die Realität sieht anders aus, alte Nazis sitzen weiterhin in Ämtern und sichern ihre Machtpositionen.
Diese Darstellung regt zum Nachdenken an: Wie tief verwurzelt waren alte Strukturen, und wie schwierig war es, echte Gerechtigkeit herzustellen? Der Roman verweist damit auf ein historisches Dilemma, das bis heute nachwirkt.
Die Autorin setzt auf psychologische Feinzeichnung: Schuld, Scham und die Frage nach moralischer Verantwortung in einer Zeit des Umbruchs stehen im Mittelpunkt.
Fazit:
Die weiße Nacht ist mehr als ein Krimi, es ist ein historisch fundierter Roman über Schuld und Neubeginn. Wer Spannung mit gesellschaftlichem Tiefgang sucht, wird hier fündig. Ein Muss für Fans von Nachkriegskrimis und für alle, die sich mit der Frage beschäftigen, wie Vergangenheit und Gegenwart miteinander verwoben sind.

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Veröffentlicht am 12.01.2026

Nachkriegskrimi

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Der Krimi Die weiße Nacht Der erste Fall für Lou & König von Anne Stern handelt von dem Kommissar König und der Fotografin Lou, die in den Trümmern der Nachkriegszeit eine Frauenleiche gefunden hat. Der ...

Der Krimi Die weiße Nacht Der erste Fall für Lou & König von Anne Stern handelt von dem Kommissar König und der Fotografin Lou, die in den Trümmern der Nachkriegszeit eine Frauenleiche gefunden hat. Der Krimi spielt kurz nach dem zweiten Weltkrieg, die Polizei ist nur spärlich ausgestattet und kaum untereinander vernetzt. Lou hilft König, den Fall zu lösen, denn schon bald taucht die nächste Frauenleiche auf. Es wird ein Serienmörder vermutet, der schon bald die Nächste Person auf dem Gewissen hat.

Dies ist mein erster Roman von Anne Stern und ich bin sehr begeistert. Der Krimi ist gut durchdacht und strukturiert, im Laufe des Buchs nimmt der Fall eine andere Wendung an und bringt Unvorstellbares ans Licht.

Man kann den Handlungen gut folgen und der Hungerwinter 46/47 wird sehr detailreich dargestellt. Kann man sich heutzutage gar nicht vorstellen. Ich fand das Buch spannend, aber irgendwie auf eine stille Art und Weise. Die Atmosphäre wurde sehr gut rüber gebracht.

Ein sehr gutes Buch, dass ich allen nur empfehlen kann.

Veröffentlicht am 11.01.2026

Eine neue Reihe von Anne Stern!

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Mit ihrer neuen Kriminlreihe aus den Vierziger Jahren hat sie mich sofort wieder in den Bann der Geschichte ziehen können!

Die Nachkriegsjahre sind nicht leicht für die Mneschen. Gerade der Hungerwinter ...


Mit ihrer neuen Kriminlreihe aus den Vierziger Jahren hat sie mich sofort wieder in den Bann der Geschichte ziehen können!

Die Nachkriegsjahre sind nicht leicht für die Mneschen. Gerade der Hungerwinter 1946/47 verlangt den Menschen einiges ab.
Kriminalkommissar Alfred König, der wieder im Polizeidienst tätig ist, bekommt es mit einem ungewöhnlichen Fall zu tun. Ihm zur Seite steht die junge Fotografin Lou Faber, die bei den Ermittlungen sehr hilfreich ist.

Anne Stern hat auch hier wieder eine Atmosphäre geschaffen, die einen direkt mit auf Zeitreise nimmt! Ort, Zeit, Wetterverhältnisse und das Leben der Menschen kann man hautnah miterleben.
Ein packender und spannender Krimi, der mir sehr gut gefallen und mich neugierig auf die Fortsetzungen gemacht hat!!!

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