Cover-Bild Die Stille meiner Worte
(44)
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Oetinger Taschenbuch
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 21.10.2019
  • ISBN: 9783841505941
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Ava Reed

Die Stille meiner Worte

Alexander Kopainski (Illustrator)

PS: Schwestern, über den Tod hinaus.
Hannah schweigt seit jener Nacht, in der ihre Zwillingsschwester Izzy ums Leben kam. Wer soll ihre Gedanken weiterdenken, ihre Sätze beenden? Statt zu sprechen, schreibt sie Briefe an ihre verstorbene Schwester. Als Hannahs Eltern sie in eine therapeutische Einrichtung schicken, fühlt sie sich gänzlich verlassen. Bis sie Levi kennenlernt und mit ihm die Hoffnung wiederfindet.

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.10.2019

Diese Buch ist ein absolutes Highlight

2

Seit dem Tod ihrer Zwillingsschwester hat Hannah ihre Worte verloren. Izzy war ihre Freundin, ihr Halt im Leben, die Antwort auf alle Fragen, immer an ihrer Seite, stets fröhlich und für jeden Spaß zu ...

Seit dem Tod ihrer Zwillingsschwester hat Hannah ihre Worte verloren. Izzy war ihre Freundin, ihr Halt im Leben, die Antwort auf alle Fragen, immer an ihrer Seite, stets fröhlich und für jeden Spaß zu haben.
Zu jung ist sie gestorben und nun auch ein Teil von Hannah. Wo sind die Worte hin, es kommt nichts aus ihrem Mund, so sehr Hannah es auch versucht, sie bleibt stumm. Ihre Eltern sind in ihrer Trauer völlig hilflos, sie können ihrer Tochter nicht zur Seite stehen. Sie entscheiden, Hannah in ein Schullandheim zu schicken, weg von zu Hause. Ein Leben zusammen ist zurzeit nicht möglich.
Die eine Tochter für immer aus der Familie gerissen, die andere schweigt, diese Stille ist unerträglich geworden.

Hannah hätte gedacht, es kann nicht schlimmer werden, jetzt, wo ihre Schwester tot ist. Doch nun muss sie nach Sankt Anna, ein Internat für schwierige Fälle. Wie können ihre Eltern so grausam sein und Hannah aus ihrem Leben streichen? Weg soll sie, fort von zu Hause, fort, damit die Erinnerung an Izzy nicht ständig präsent ist.
Den einzigen Halt, den Hannah jetzt noch hat, ist der Kater Mo. Er gehört eigentlich Izzy, aber seit sie tot ist, streift Mo nur noch um Hannah herum. Ob er sie für Izzy hält, oder hat er sich Trost gesucht? Was soll sie tun? Sie braucht Mo mehr denn je. Kann sie ihn mitnehmen?

Zunächst fahren alle Schüler, die neu in Sankt Anna sind, in ein Camp. Es ist Hochsommer und die Zelte sind für je 2 Personen ausgesucht.
Was Hannah in dieser Zeit erlebt, stellt alle ihre Befürchtungen in den Schatten. Sie muss sich selbst wieder finden und dabei auch lernen, mit andern zu kommunizieren. Nur wie soll das gehen ohne Worte?

Dieses Buch zählt zu meinem Lesehighlight in diesem Jahr. Es ist sehr gefühlvoll geschrieben, man lebt und leidet mit Hannah. Man möchte ihr helfen, die Worte wieder zu finden. Ich war zeitweise den Tränen nah, so sehr hat mich die Geschichte berührt.

Die Kapitel sind aufgeteilt in die Sichtweise von Hannah und in Levi, einem Jungen, der auch in dem Camp weilt. Dazwischen kommen immer wieder Briefe, die Hannah ihrer toten Schwester schreibt.
Zu Beginn vom Buch ist eine Liste von Liedern, die zu den einzelnen Kapiteln passen. Anfangs fand ich die Idee toll und wollte mir die Lieder parallel dazu anhören. Doch ich war gefesselt vom Buch und konnte es nicht mehr aus der Hand legen, bis die letzte Seite gelesen war.
Es wird für 12 – 15 jährige Leser empfohlen, für mich als Erwachsene war es perfekt. Eine Altersbegrenzung nach oben gibt es für dieses wundervolle Buch in meinem Augen nicht.
Ich bin verliebt in die Geschichte und die Charaktere, die sehr liebevoll und sehr unterschiedlich beschrieben sind.

„Die Stille meiner Worte“ kann ich bedingungslos empfehlen und ich würde gerne mehr als 5 Sterne geben.

Veröffentlicht am 15.10.2019

Sehr mitreissend

1

Die Geschichte dieses Mädchens war wirklich traurig und dennoch spannend. Man möchte ihr helfen und kann nicht, dennoch konnte ich das Buch nicht weglegen und wollte unbedingt ein Happy End für die Protagonisten.

Die Geschichte dieses Mädchens war wirklich traurig und dennoch spannend. Man möchte ihr helfen und kann nicht, dennoch konnte ich das Buch nicht weglegen und wollte unbedingt ein Happy End für die Protagonisten.

Veröffentlicht am 14.09.2019

Traurigschön

1

Als ihre Schwester starb, verlor Hannah mit ihr auch ihre Stimme. Seither lebt sie in tiefer Trauer und schreibt ihr jeden Tag Briefe, die sie dann verbrennt. Ihre Eltern wissen jedoch nicht mehr, wie ...

Als ihre Schwester starb, verlor Hannah mit ihr auch ihre Stimme. Seither lebt sie in tiefer Trauer und schreibt ihr jeden Tag Briefe, die sie dann verbrennt. Ihre Eltern wissen jedoch nicht mehr, wie sie mit ihrer verbliebenen Tochter umgehen sollen und so bringen sie sie nach Sankt Anna, ein Internat für Kinder und Jugendliche mit seelischen Problemen. Vorher soll es aber noch mit anderen neuen Schülern in ein Camp gehen. Dort trifft Hannah auf viele verschiedene Jugendliche, die selbst ein Päckchen zu tragen haben, jeder für sich. Und auch Levi ist dort, ein Junge, der ganz langsam zu Hannah durchzudringen scheint.

Dieser Roman ist einfach traurigschön. Das war mein erster Gedanke, nachdem ich dieses für mich erstes Jugendbuch von Ava Reed zu ende gelesen hatte. Es hat mir wahnsinnig gut gefallen und mir so einige Tränen entlockt, mich gleichermaßen aber auch zum Lachen gebracht und mich seht gut unterhalten.

Die Autorin hat aber auch einen sehr mitnehmenden, poetischen und tiefgründigen Schreibstil, der ausgezeichnet zur emotionalen Geschichte passte. Dazu ließ er sich wirklich rasant und flüssig lesen. Perfekt, wenn man ein Buch für zwischendurch sucht, welches aber dennoch keine reine Unterhaltungsliteratur ist,

Denn das ist die Geschichte tatsächlich nicht. Vielmehr werden die Themen, die sich rund um Tod, Verlust und andere wirklich schlimme Dinge drehen, nicht nullachtfünfzig behandelt, sondern feinfühlig und realistisch. Dabei erfährt man anfangs noch ziemlich wenig über das, was Hannah passiert ist und erst nach und nach wird aufgedeckt, was geschah und warum ihre Schwester gestorben ist. So wurde neben den ganzen emotionalen Szenen auch eine gewisse Spannung aufgebaut und ich musste einfach weiter lesen, weil ich wissen wollte, wie es dazu kam, dass Hannah so leidet. Und auch dieses Leid wurde extrem gut beschrieben, die Gedanken und Gefühle der Protagonistin waren nachvollziehbar und ich konnte sie sehr gut verstehen. Aber die Stimmung ist trotzdem nicht durchweg düster, sondern es gibt auch einige durchaus erfrischend witzige Szenen und gerade Kater Mo ist ein Garant für einige Lacher. Ebenfalls gibt es so etwas wie eine kleine Liebesgeschichte, welche aber so gar nicht im Vordergrund steht und sich nur ganz sachte und langsam entwickelt.

Auch die Charaktere sind in diesem Buch toll geschrieben. Wie schon gesagt, sind Hannahs Gefühle und Gedanken in ihre Situation schlüssig und ich mochte sie wirklich gern, hatte aber auch Mitleid mit ihr. Der Held in dieser Geschichte ist für mich jedoch Levi, denn er ist trotz seiner eigenen Problematik unschlagbar einfühlsam und hat mir ein kleines Stück meines Herzens geraubt. Ich denke ja, dass jeder seinen eigenen Levi braucht. Und dann ist da natürlich noch Mo, der heimliche Star der Story, ein frecher und unglaublich süßer Kater, der eigentlich mehr Hund ist als Katze.

Ein bewegendes Buch über Tod und Schuld und über Wege, damit umzugehen. Aber auch ein Buch über Freundschaft und über Neuanfänge. Dieses Buch hat mich zutiefst berührt und ich bin sicher, dass ich auch weitere Werke der Autorin lesen werde. Ihr müsst es auf jeden Fall lesen.

Veröffentlicht am 20.11.2020

Die Stille meiner Worte

0

Ich glaube, das war mein erstes Buch der Autorin - keine Ahnung, warum ich da so lange drum rum geschlichen bin, denn es war einfach unfassbar gut.
Und damit meine ich in allererster Linie den Schreibstil ...

Ich glaube, das war mein erstes Buch der Autorin - keine Ahnung, warum ich da so lange drum rum geschlichen bin, denn es war einfach unfassbar gut.
Und damit meine ich in allererster Linie den Schreibstil der Autorin.
Der hat dafür gesorgt, dass mir das schwierige Thema um Hannah extrem nah gegangen ist.
Dieses Buch braucht keine Action und Spannung - es ist ruhig und leise geschrieben, aber die Gefühle und Gedanken von Hannah schreien den Leser förmlich an.
Die Geschichte selbst ist auch wunderschön erzählt, man fühlt und leidet jede Sekunde mit.
Zum Glück gibt es ein Happy End, was sich nicht anfühlt, als wäre es mühsam zusammen gedichtet.
Alles in allem wirkt das Geschehen sehr schlüssig.
Eine wirklich tolle Geschichte mit starken Charakteren und einem wunderschönen Schreibstil.
PS: Mo <3

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.10.2020

Leider für mich zu negativ

0

Auf "Die Stille meiner Worte" habe ich mich lange Zeit richtig gefreut! Alle haben immer davon geschwärmt und den Schreibstil von Ava Reed mag ich auch richtig gerne, also dachte ich mir "Das wird toll!". ...

Auf "Die Stille meiner Worte" habe ich mich lange Zeit richtig gefreut! Alle haben immer davon geschwärmt und den Schreibstil von Ava Reed mag ich auch richtig gerne, also dachte ich mir "Das wird toll!". Leider muss ich aber sagen, dass das nicht der Fall war 😶 die Stimmung war das ganze Buch über total negativ und hat mich richtig mit runter gezogen. Es war auch nicht dieses Gefühl wie bei anderen Büchern, zB "Ein ganzes halbes Jahr", sondern wirklich einfach nur negativ, sodass mir das Lesen kaum Spaß bereitet hat. Außerdem konnte ich mich in die Charaktere nicht so gut reinversetzen und ihre Handlungen zum Teil überhaupt nicht nachvollziehen. Außerdem wurden manche Probleme in meinen Augen teilweise zu einfach und in zu kurzer Zeit gelöst. Sie hätten mehr Raum gebraucht. Schade!
*
Der Schreibstil war aber wie gewohnt toll und mit vielen poetischen Sätzen gefüllt ❤

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere