Cover-Bild Noch fünfzig Sommer mehr
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 30.05.2025
  • ISBN: 9783548067438
Avril Maury

Noch fünfzig Sommer mehr

Roman | Ein Sommerroman so leuchtend wie ein Garten voller Blumen

Über die Sommer unserer Kindheit, zweite Chancen und die heilende Kraft der Natur   

Eleni hat die schönsten Sommer bei ihren Großeltern in der Bretagne verbracht. Der Garten war ihr Paradies, das Meer ihr ständiger Begleiter, das Dorf ihr sicherer Hafen. Doch seit dem Tod ihrer großen Liebe Théo traut sie sich nicht mehr vor die Tür. Eines Tages findet sie eine Blume vor ihrem Haus und einen Brief mit einer rätselhaften Nachricht. Sie bringt Eleni dazu, sich endlich wieder nach draußen zu wagen. Es folgen weitere Blumen und Briefe, die Eleni tief berühren. Bald kann sie nicht widerstehen, dem Boten zu antworten, und es beginnt ein Sommer, der Eleni zeigt, dass es immer einen Weg zurück zum Glück gibt.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.06.2025

Selbstfindung mit Geheimnissen

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Eleni wächst bei ihren Großeltern auf, da ihre Mutter als Polarforscherin ständig auf Reisen ist und schließlich bei einer ihrer Forschungsaufträge ums Leben kommt. Als Eleni mit knapp 18 beide Großeltern ...

Eleni wächst bei ihren Großeltern auf, da ihre Mutter als Polarforscherin ständig auf Reisen ist und schließlich bei einer ihrer Forschungsaufträge ums Leben kommt. Als Eleni mit knapp 18 beide Großeltern verliert, geht sie nur selten vor die Tür. Schließlich lernt sie Theo kennen, die beiden werden ein Paar und sie blüht auf. Als Theo plötzlich verstirbt, fällt sie erneut in noch schlimmere Depressionen, kümmert sich auch nicht mehr um ihren geliebten Garten. Auf einmal erhält sie Blumengrüße mit geheimnisvolle Botschaften. Nach und nach nimmt sie am Leben wieder Anteil.

Der Roman ist in verschiedenen Zeitebenen aus der Sicht von Eleni geschrieben. Das war für mich anfangs etwas mühsam, doch ich bin langsam hineingekommen. Die Beschreibung: Ein Sommerroman so leuchtend wie ein Garten voller Blumen trifft für mich nicht zu. Mit der Protagonistin Eleni bin ich leider nicht warmgeworden, ihre Depression hängt wie eine Wolke über der gesamten Erzählung. Erst trauert sie um ihre Oma, die sie Mamie nennt, danach um Theo. Ihr Beruf ist mir auch unklar, sie lebt offenbar hauptsächlich von ihrem Erbe und schreibt Reiseberichte,das scheint zu funktionieren, obwohl sie niemals an den besagten Orten war. Die Rückblenden in die Vergangenheit zeigen ein lebenslustiges Mädchen und lockern die düstere Stimmung etwas auf. Zudem taucht hier eine weitere Person auf, deren Verbindung zu Eleni mir zunächst unklar war, die ich bald als das Highlight es Buches empfand. Die Auflösung rund um die geheimnisvollen Botschaften mit Blumenbeigaben fand ich gelungen, trotzdem kann ich Theos Verhalten nicht verstehen oder gar gutheißen.
Der Funke ist bei mir leider nicht übergesprungen, für mich war der Roman stellenweise bedrückend zu lesen.
Dennoch besticht die Story durch einen bildhaft flüssigen Schreibstil, das Setting in der Bretagne ist gut gewählt und hat ein für mich angenehmes Flair geschaffen. Das versöhnt ein wenig mit der vorangegangenen Düsternis.

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Veröffentlicht am 31.05.2025

Ein ruhiger Roman

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Eleni musste in ihrem Leben viele Verluste verkraften. Doch nachdem ihr Freund Théo stirbt, findet sie keine Lebensfreude mehr und isoliert sich in ihrem Haus an der Bretagne. Dann steht jedoch plötzlich ...

Eleni musste in ihrem Leben viele Verluste verkraften. Doch nachdem ihr Freund Théo stirbt, findet sie keine Lebensfreude mehr und isoliert sich in ihrem Haus an der Bretagne. Dann steht jedoch plötzlich eine Pflanze mit einer geheimnisvollen Nachricht vor ihrer Tür und so traut sich Eleni immer öfter rauszugehen.

Avril Maury ist ein Pseudonym und es scheint das erste Buch unter diesem zu sein. Den Schreibstil mochte ich am Anfang, da der Ort mit der Natur wunderschön beschrieben wird. Ich konnte mich direkt in die Bretagne hineinfühlen.
Im Laufe des Buches habe ich aber gemerkt, dass mir die Gespräche der Charaktere nicht zusagen. Teilweise hatte ich das Gefühl ein Kinderbuch zu lesen. Eleni ist oft zickig und unberechenbar. In den Gesprächen fehlte mir leider mehr Gefühl und Tiefgründigkeit.

Der Roman handelt über das wichtige Thema, wie man Verluste überwinden kann und niemals die Hoffnung aufgeben sollte. Ich hatte mit Eleni Mitleid und hätte mir gewünscht, dass sie tolle Sommer erleben wird. Leider hatte ich mir durch den Titel etwas anderes erhofft.

Fazit: Ein ruhiger Roman, der mich an die schöne Bretagne mitgenommen hat.

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Veröffentlicht am 13.06.2025

Ein Sommer zwischen Blumen, Briefen und Erinnerungen – leider ohne echte Verbindung

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Das Buch erzählt die Geschichte von Eleni, einer Frau, die nach dem Verlust ihrer großen Liebe Théo in Trauer und Isolation verharrt. Erst geheimnisvolle Briefe und Blumen bringen langsam wieder Bewegung ...

Das Buch erzählt die Geschichte von Eleni, einer Frau, die nach dem Verlust ihrer großen Liebe Théo in Trauer und Isolation verharrt. Erst geheimnisvolle Briefe und Blumen bringen langsam wieder Bewegung in ihr Leben und eröffnen die Möglichkeit auf einen Neuanfang. Was sich nach einer emotionalen und hoffnungsvollen Reise anhört, bleibt in der Umsetzung leider hinter den Erwartungen zurück.

Trotz des vielversprechenden Klappentextes konnte ich keinen wirklichen Zugang zur Protagonistin finden. Eleni bleibt über weite Strecken blass und emotional distanziert – was es schwer machte, mit ihr mitzufühlen oder sich für ihren Weg zu interessieren. Ihr Innenleben wird zwar thematisiert, erreicht aber nicht die nötige Tiefe, um wirklich berühren zu können.

Der Schreibstil beginnt atmosphärisch und gefühlvoll, verliert aber schnell an Reiz. Besonders störend waren die häufigen Wiederholungen – sowohl von Namen als auch von ganzen Gedanken oder Beschreibungen. Dies nahm dem Erzählfluss an Dynamik und ließ die Handlung mitunter langatmig wirken.

Letztlich bleibt ein Roman, der viel Potenzial für eine leise, aber kraftvolle Geschichte gehabt hätte – dieses aber durch stilistische Schwächen und eine schwer zugängliche Hauptfigur verschenkt.

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Veröffentlicht am 25.07.2025

Die heilende Kraft der Natur

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Eleni war fünf Jahre alt als sie zu ihren Großeltern in die Bretagne kam, wo sie von nun an bei ihnen im Haus zwischen Wald und Ozean leben sollte. Jetzt ist sie fünfundzwanzig und lebt alleine dort, denn ...

Eleni war fünf Jahre alt als sie zu ihren Großeltern in die Bretagne kam, wo sie von nun an bei ihnen im Haus zwischen Wald und Ozean leben sollte. Jetzt ist sie fünfundzwanzig und lebt alleine dort, denn ihre Großeltern sind inzwischen verstorben. Seit ihrem Tod hat sie eine tiefe Depression heimgesucht, sie meidet Menschen und geht nur noch nachts aus dem Haus. Bei einem ihrer nächtlichen Ausflüge ans Meer trifft sie dort auf Théo, der ihr aus einer misslichen Lage behilflich ist. Ihm kann sie sich öffnen und bald zieht er zu ihr ins Haus am Wald. Sie verleben eine glückliche Zeit, bis Théo plötzlich stirbt. Sie trauert tief, die Depression kommt mit Macht zurück und Eleni geht nicht mehr aus dem Haus – bis sie eines Tages einen Topf mit einer Sommeranemone und einen Brief mit Pflegeanleitung vor ihrer Haustür findet. Es bleibt nicht dabei, weitere Pflanzen und Briefe folgen. Ihre Neugierde ist geweckt, wer ist der geheimnisvolle Absender? …

Avril Maury ist das Pseudonym einer deutschen Autorin. Sie lebt nah am Meer, wo sie Inspiration für ihre Geschichten sammelt. Wenn sie nicht schreibt, widmet sie sich liebevoll der Pflege ihres Gartens. (Ullstein-Verlag)

Aufgrund des Titels, des schönen Covers und des interessanten Klappentextes erwartete ich eine emotionale Sommergeschichte. Leider wurde ich enttäuscht, ich fand die Geschichte banal und des einfachen Schreibstils wegen eher für Jugendliche geeignet. Zwar ist die Landschaft der Bretagne, das Meer bei Sonnenschein und Sturm, das Haus der Großeltern und die Blütenbracht in deren Garten sehr schön beschrieben, aber das reicht m. E. für ein gutes Buch nicht aus. Das Benehmen und Verhalten der Protagonistin Eleni, die immerhin beinahe 30 Jahre alt ist, fand ich sehr seltsam und konnte ihre Handlungen nicht nachvollziehen. Die Geschichte wirkt teilweise arg konstruiert, es gibt viele Wiederholungen und das Ende ist vorhersehbar. Dass Eleni unter wiederkehrenden Depressionen leidet wurde nie erwähnt und einfach so abgetan. Dass ein paar Nachrichten und Blumen einen Menschen aus diesem Tief herausholen können, ist doch mehr als unwahrscheinlich. Der ständige Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit macht die Geschichte auch nicht interessanter und erschwert nur das Lesen.

Fazit: Mag für sehr junge Menschen vielleicht ganz interessant sein, mein Geschmack war es nicht.

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Veröffentlicht am 06.06.2025

Lektüre für zwischendurch

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Meine Meinung
Die Autorin hat mit „Noch fünfzig Sommer mehr“ eine trotz ernster Themen leicht zu lesende Lektüre für zwischendurch geschaffen.

Aufgrund des Titels und des Klappentextes hatte ich mir eine ...

Meine Meinung
Die Autorin hat mit „Noch fünfzig Sommer mehr“ eine trotz ernster Themen leicht zu lesende Lektüre für zwischendurch geschaffen.

Aufgrund des Titels und des Klappentextes hatte ich mir eine Geschichte mit mehr Tiefgang und nachvollziehbaren Emotionen erwartet. Leider konnte ich mich nicht so recht in die Figuren hineinversetzen, denn selbst die Hauptfigur Eleni blieb mir fremd. Es schien für mich so, dass sie unter einer schweren Depression litt, was allerdings im Buch nie thematisiert wurde. Es kam mir ein wenig blauäugig vor, dass ein paar Briefe und Blumen sie aus diesem Tief herausholen sollten. Auch ihre finanzielle Situation war eher unrealistisch dargestellt und ich fragte mich die ganze Zeit, wann sie das ererbte Haus aufgrund Geldprobleme aufgeben müsste.

Was mich an diesem Roman enorm störte, war der übermäßige Gebrauch des Adjektivs „klein“. Auf einigen Seiten war es bis zu fünf Mal im Einsatz und ich kam mir fast wie in einem Teil von Gullivers Reisen vor, als er nach Lilliputland kommt.

Insgesamt konnte mich dieser Roman leider nicht abholen und wird bei mir wenig Nachhall erzeugen. Ich hake ihn für mich unter „Lektüre für zwischendurch“ ab.

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