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10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Penguin
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 14.05.2018
  • ISBN: 9783328101635
B.C. Schiller

Immer wenn du tötest

Thriller - Ein Fall für Targa Hendricks (2)
Sie findet dich. Sie tötet dich. Alles was bleibt, ist ein Bild aus deinem Blut.

In einem stillgelegten Schlachthaus findet die Berliner Polizei die Leichen von drei jungen Menschen, allesamt blond und blauäugig. Ihre Körper sind bizarr in Szene gesetzt und enthalten fast keinen Tropfen Blut mehr. Der Verdacht fällt auf Freya von Rittberg, eine exzentrische Künstlerin, die mit dem Blut ihrer Fans Gemälde malt und gefährliche Mut-Challenges veranstaltet. Ihre Vorfahren haben eine dunkle NS-Vergangenheit, die bis in die Gegenwart reicht, und deshalb scheint jemand in der Regierung eine schützende Hand über Freya zu halten. Das BKA sieht sich gezwungen, seine beste Undercover-Ermittlerin einzuschleusen: Targa Hendricks heuert bei Freya als Bodyguard an. Sie verspürt keine Angst und hat nichts zu verlieren – bis Freya die einzige Schwäche von Targa entdeckt ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.07.2018

ungewöhnliche Ermittler und krankhafte Täter

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Immer wenn du tötest
Ein neuer Fall für eine besondere Ermittlerin: Weil Freya von Rittberg, die Hauptverdächtige in einer Reihe von bizarren Morden scheinbar von höchster Stelle geschützt wird und die ...

Immer wenn du tötest
Ein neuer Fall für eine besondere Ermittlerin: Weil Freya von Rittberg, die Hauptverdächtige in einer Reihe von bizarren Morden scheinbar von höchster Stelle geschützt wird und die Polizei ihr die Verbrechen nicht eindeutig zuordnen kann, soll Targa Hendricks in das Umfeld der Künstlerin eingeschleust werden. Je näher Targa der exzentrischen Freya kommt, die ihre Gemälde mit dem Blut ihrer Anhänger malt, umso mehr erfährt man auch als Leser von ihrer traumatischen Vergangenheit. Aber wie weit geht ihre Obsession? Reicht es ihr tatsächlich aus, dass ihre Fans für sie bluten oder geht sie weiter?
Wer ungewöhnliche Ermittler und krankhafte Täter mag, der ist mit diesem Thriller bestens beraten. Besonders für dieses Genre ist, dass sehr früh feststeht, wer der Hauptverdächtige ist und sich der Thrill hauptsächlich darüber aufbaut, dass sich ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen den beiden Protagonisten entwickelt. Beide Protagonisten sind starke Frauenfiguren, die beide extrem von ihrer Vergangenheit geprägt sind. Während Targa, anschließend an den ersten Band, versucht, das Geheimnis ihrer Vergangenheit zu lösen, verwendet Freya ihre als Rechtfertigung für ihre Andersartigkeit. Dem Autorenduo ist es sehr gut gelungen, diese Vergangenheiten in Rückblenden, Erzählungen und Erinnerungen in den Text einzuflechten, ohne dass es den Fortgang der Geschichte behindet.
Trotz aller Brutalität und Krankhaftigkeiten in diesem Thriller gibt es auch recht lustige Szenen, nämlich immer dann, wenn Targa, die Probleme mit sozialen Kontakten hat, versucht, sich wie ein „normaler“ Mensch zu verhalten. Da sie sich die Umgangsformen allerdings erst in Recherchen anlesen muss, wirken ihre Versuche unbeholfen und bizarr, sodass man als Leser das eine oder andere Mal schmunzeln muss. Diese Versuche machen aber Targa umso liebenswürdiger.
Der Schreibstil wirkt manchmal etwas abgehackt, was einerseits Beschreibungen etwas weniger bildlich werden lässt, an anderen Stellen aber ganz gut passt, wenn es zB zum Ende zu immer rasanter dem Showdown entgegen geht, entsteht dadurch eine Art atemlose Spannung. Die Geschichte besteht aus drei Handlungssträngen, die nach und nach geschickt zusammen geführt werden, auch wenn bei einem eine Meiner Meinung nach überflüssige Person auftaucht. Pfleger Niklas bringt die Geschichte für mich in keinster Weise weiter und hat mich auf Dauer eigentlich eher genervt. Die Charakterbeschreibungen sind meist schlüssig, aber auch etwas unpersönlich, was im Fall von Targa ihre „Sozialprobleme“ unterstreicht, aber im Fall von Freya hätte ich mir fast etwas mehr „Einblick“ gewünscht, weil sie doch durch Widersprüche geprägt ist und es interessant gewesen wäre, wie sie die vor sich selbst erklärt.
Bei diesem Thriller handelt es sich um den zweiten Band einer Reihe, der aber auch gut ohne den Vorgänger gelesen werden kann. Aber auch Fans der Reihe kommen auf ihre Kosten, da einige Charaktere des ersten Bands auch hier wieder vorkommen.

Veröffentlicht am 28.06.2018

Ein grausam, rasantes Lesevernügen...

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Titel: "Immer wenn du tötest"

Autor: B.C. Schiller

Verlag: Penguin

Seitenzahl: 399



Cover:

Das Cover ist sehr düster und geheimnisvoll gestaltet. Es ist schwarz/grau, mit einer rot geprägten Schrift ...


Titel: "Immer wenn du tötest"

Autor: B.C. Schiller

Verlag: Penguin

Seitenzahl: 399



Cover:

Das Cover ist sehr düster und geheimnisvoll gestaltet. Es ist schwarz/grau, mit einer rot geprägten Schrift und einer rennenden Targa (meine Interpretation).



Schreibstil:

Wer B.C. Schiller kennt, weiß das sie sehr dynamisch und einen flüssigen Schreibstil benutzen. Es ist eine wahre Freude Lektüre von den Beiden lesen zu dürfen, weil alles so Bildlich Dargestellt ist und man immer das Gefühl hat mitten drinnen im Gesehen zu sein.

Das Buch wird aus der Ich- und Allgemeinen Perspektive erzählt, was es noch schwieriger macht das Buch weg zu legen. Weil so viele Dinge geschehen das man unbedingt dranbleiben muss.



Inhalt:

In einem stillgelegten Schlachthaus findet die Berliner Polizei die Leichen von drei jungen Menschen, allesamt blond und blauäugig. Ihre Körper sind bizarr in Szene gesetzt und enthalten fast keinen Tropfen Blut mehr. Der Verdacht fällt auf Freya von Rittberg, eine exzentrische Künstlerin, die mit dem Blut ihrer Fans Gemälde malt und gefährliche Mut-Challenges veranstaltet. Ihre Vorfahren haben eine dunkle NS-Vergangenheit, die bis in die Gegenwart reicht, und deshalb scheint jemand in der Regierung eine schützende Hand über Freya zu halten. Das BKA sieht sich gezwungen, seine beste Undercover-Ermittlerin einzuschleusen: Targa Hendricks heuert bei Freya als Bodyguard an. Sie verspürt keine Angst und hat nichts zu verlieren – bis Freya die einzige Schwäche von Targa entdeckt ...



Meinung:

Nach dem ersten Teil war ich ziemlich enttäuscht, weil es mitten im Geschehen aufhörte…einfach so.

Dann wurde endlich der 2. Teil veröffentlicht und das warten hatte sich gelohnt. Targa erfuhr dinge aus ihren „früheren“ Leben, über ihre Familie und auch etwas über sich selbst.

Die Geschichte hat einen sehr tollen Aufbau, und beginnt mit eine Szene die man eigentlich nur aus Horrorfilmen kennt…Menschen werden Kopfüber ausgeblutet (Spoiler) …gruselig diese Vorstellung…es werden noch ein paar Opfer dazu kommen. Und die Polizei schafft es nicht alleine den Fall zu lösen, tja dann muss eben Traga ran, denn keiner Lebt so gefährlich wie sie. Im weiteren verlauf der Geschichte, kommen über die Täterin noch sehr kranke Geschichten zu tage…ich habe teilweise nur mit dem Kopf geschüttelt, aber wenn man als Kind nur Mist erlebt kann dabei nichts Gutes rauskommen…oder? Aber für Targa war da ein Kinderspiel (bitter selber erlesen).

Den Fall den Targa da lösen muss ist meiner Meinung nach krank ohne Ende…mit blut malen und die Opfer willigen dazu auch noch ein…hm…das ist für mich etwas zu Absonderlich, dass es schon wieder genial ist. Aber lest es, der Grund warum daran so viel „Freude“ haben ist schon fast Therapiefähig oder muss therapiert werden….?

Was mich sehr gefreut hat, dass Charaktere aus dem ersten Teil auch darin vorkamen, wie zum Beispiel ihr Vorgesetzter…der viel zu viel rauchende Typ, mit einem Herz aus Gold…er öffnet sich Targa ein wenig und erzählt ihr von seiner Tochter.



Ich kann euch dieses Buch wirklich ans Herz legen, rasante Action, mit viel Herzschmerz und einen Fall der bizarr ist ohne Ende.

Veröffentlicht am 14.06.2018

2.Teil!

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Targa Hendricks von der Abteilung K2 Berlin, Spezialgebiet "die Überführung von Serientätern", wird von ihrem Vorgesetzten auf einen neuen Fall angesetzt.
In einem verlassenen Schlachthaus, wurden die ...

Targa Hendricks von der Abteilung K2 Berlin, Spezialgebiet "die Überführung von Serientätern", wird von ihrem Vorgesetzten auf einen neuen Fall angesetzt.
In einem verlassenen Schlachthaus, wurden die Leichen von drei jungen Menschen gefunden. Der Tatort erinnert an eine Inszenierung. Kurz darauf wird die Szene von der Künstlerin Freya von Rittberg auf Leinwand gemalt. Sie ist dafür bekannt, Bilder mit Blut zu malen und mysteriöse Mut - Challenges zu veranstalten. Die Polizei ist überzeugt, dass die Malerin mit den Morden zu tun hat und schleust Targa als Personenschützerin bei ihr ein.

Dies ist nach "Targa - der Moment bevor du stirbst " der zweite Teil rund um Targa Hendricks. Ganz klar sollte, zum besseren Verständnis, erst der erste Teil gelesen werden. Denn nur so kann man den speziellen Charakter von Targa, und die vielen Bezüge zum ersten Teil, richtig erfassen. Targa ist sehr unkonventionell. Meiner Meinung nach leidet sie unter einer leichten Form von Autismus. Sie ordnet für ihr Leben gerne Bücher, Fotos, Briefe. Und wenn ein Buch falsch eingeordnet ist, wird sie unruhig. Sie kann auch keine Gefühle zeigen und hat Probleme, die Gefühle anderer zu verstehen und zu deuten. Zudem hat sie eine schwermütige und leicht depressive Art. Mir gefällt, dass Targa einerseits unerschrocken und sehr stark ist, andererseits doch unsicher und traurig wirken kann. Die Zwiegespräche mit ihrer toten Schwester lassen hinter die Fassade blicken und sind ein toll gewähltes Mittel um Targa besser zu verstehen. Die Figur ist sehr gut ausgearbeitet und keinesfalls 08/15.
Dieser Thriller, der seine Genreeinteilung zu Recht trägt, ist sehr temporeich und blutig. Denn, Blut spielt eine grosse Rolle und so wird Blut getrunken oder damit gemalt. Es gibt Szenen, die sind echt eklig und nichts für sensible Leser.
Ein grosses Plus ist in dieser Geschichte das Setting. Egal, ob in dem stillgelegten Schlachthaus oder in der Nobelwohnung von der Mörderin. Man spürt die bedrückende Atmosphäre sehr gut und mir ist nur schon beim Lesen Gänsehaut über den Rücken gekrochen.
Wenn ihr nun denkt, ich greife mit dem Ausdruck " Mörderin " vor….Dem ist nicht so! Denn, von Beginn weg, weiss man als Leser, dass Freya von Rittberg, die Taten begannen hat. Da lässt das Autorenduo die Leser nicht im Zweifel. Hier spielt für einmal die Überführung der Täterin und nicht die Täter- Identität eine Rolle. Bestenfalls kann man noch über das Motiv rätseln....
Einen Erzählstrang konnte ich lange Zeit nicht einordnen. Darin spielt ein Hilfspfleger einer psychiatrischen Einrichtung eine Rolle. Lange Zeit habe ich den Zusammenhang geahnt und gegrübelt, bis B.C Schiller in einem Nebensatz die Auflösung erwähnt. Sehr gut gemacht , überraschend und schlüssig.
Der Schreibstil ist wieder toll. Mit prägnanten Sätzen wird man als Leser an die dunkelsten Orte entführt und ohne langatmige Details von einer brenzligen Situation in die nächste katapultiert.
Meiner Meinung nach wackelt der Plot ein wenig. Ein paar Logiklöcher, die für mich nicht befriedigend sind, haben mich gestört. So wird Targa unter ihrem richtigen Namen und ohne viel Aufhebens von Freya von Rittberg und ihrer rechten Hand Zac als Personenschützerin engagiert. Wenn die beiden so professionell agieren würden, wie sie sich die restliche Geschichte lang geben, hätten sie Targa überprüft und herausgefunden, dass sie für die Polizei arbeitet und ein Spitzel sein könnte. Zudem Targa ein paar Monate zuvor einen Serientäter (aus dem ersten Band) zur Strecke gebracht hatte und ihr Name bekannt ist. Weiter veranstalten die Künstlerin und ihr Gefolge Mut - Challenges, in denen junge Menschen zu Tode kommen. Diese sagen so Sätze wie : " Ich bin bereit zu sterben, um zu leben" (Seite 138). Leider bleibt im Unklaren, mit welchen Mitteln die Täter erreichen, dass diese Menschen sich freiwillig auf so was einlassen. Das hätte besser ausgearbeitet werden dürfen.
Abgesehen davon hat mich die Geschichte überzeugt und genau das ausgelöst, was ich mir von einem Thriller wünsche. Gänsehaut, Spannung und Nervenkitzel.

Veröffentlicht am 13.06.2018

Sie will dein Blut

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Künstlerische Morde - und schon zu Beginn eine Verdächtige. Als Leser weiß man deshalb auch sofort, wer die Mörderin ist. Miträtseln funktioniert hier also nicht. Spannend ist der Thriller dann aber aufgrund ...

Künstlerische Morde - und schon zu Beginn eine Verdächtige. Als Leser weiß man deshalb auch sofort, wer die Mörderin ist. Miträtseln funktioniert hier also nicht. Spannend ist der Thriller dann aber aufgrund des Katz-und-Maus-Spiels zwischen den Ermittlern und der Künstlerin Freya von Rittberg.

Die Aufgabe, die Mörderin zu überführen, erhält Targa Hendricks. Sie ist sehr rational, ist am liebsten mit ihrem Hund zusammen und kann sich gut in die Gedanken von Verbrechern eindenken. Deshalb wird sie ausgewählt, sich an Rittbergs Fersen zu heften und Beweise für die Morde zu sammeln.

Targas Figur war sehr interessant, auch wenn sie mich nicht zu 100% überzeugen konnte. Sie ist mir zu emotionslos, auch wenn das natürlich ihren Charakter ausmacht. Außerdem unterhält sie sich mit ihrer Zwillingsschwester, die allerdings schon tot ist. Das fand ich ein bisschen komisch. Überhaupt nimmt ihr Privatleben eine große Rolle im Buch ein, was sie auch manchmal sehr unvernünftig handeln lässt. Hier hat mir sogar etwas der erste Teil gefehlt, den ich nicht kenne. Auch wenn der Fall ins sich abgeschlossen ist, hatte ich schon öfter das Gefühl, das mir irgendwas fehlt bzw. ich etwas überlesen habe.

Ich war bei diesem Buch vor allem darauf gespannt, wie man eine exzentrische Künstlerin mit nationalsozialistischem Gedankengut zusammenbringt - und ich finde das Ergebnis sehr gelungen.
Die Malerin Freya von Rittberg malt am liebsten mit dem Blut ihrer Fans. Allerdings braucht sie es nicht nur als Farb-Ersatz, sondern auch zur Inspiration. Sie hat eine sehr dunkle Seite und ist vom Tod fasziniert. Mit ihren Handlungen konnte ich gar nichts anfangen. Trotzdem habe ich mir mehr vor den Menschen geekelt, die ihre Kunst so toll finden, dass sie sie nicht nur anschauen, sondern auch noch für viel Geld kaufen. Ihren NS-Hintergrund lernt man im Laufe der Geschichte kennen. Das fand ich sehr gut eingeflochten und passend. Außerdem wird damit ihre Handlungen erklärt, wenn natürlich nicht entschuldigt.

Gut gefallen haben mir die unterschiedlichen Perspektivenwechsel. Man erlebt alle Morde "live" mit, die Mörderin verliert sich öfter in ihrer Vergangenheit und man "besucht" einen alten Mann in einem Pflegeheim in Skandinavien, von dem man anfangs gar nicht weiß, wie er in die Geschichte passen will. Und dann gibt es natürlich noch die Passagen von Targa. Alles war gut miteinander verknüpft. Es gab immer wieder kleine Cliffhanger und die Kapitel hatten eine angenehme Länge.

Die Sprache war sehr sachlich und emotionslos. Das hat gut zu Targas Charakter gepasst, war aber auch manchmal etwas unheimlich - vor allem wenn Menschen gestorben sind.

Insgesamt war der Thriller mal etwas anderes, der Plot interessant und die Ermittlerin sehr speziell. Trotzdem konnte ich nicht ganz überzeugt werden. Deswegen gibt es 3,5 Sterne.

Veröffentlicht am 12.06.2018

Gelungene Fortsetzung

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Inhalt:
Der zweite Teil um die Sonderermittlerin Targa Hendricks spielt nur drei Monate nach dem ersten, dessen Ende der Prolog und Einstieg auch aufgreifen.
Auch sonst findet man hinsichtlich des Aufbaus ...

Inhalt:
Der zweite Teil um die Sonderermittlerin Targa Hendricks spielt nur drei Monate nach dem ersten, dessen Ende der Prolog und Einstieg auch aufgreifen.
Auch sonst findet man hinsichtlich des Aufbaus sehr viel aus dem ersten Teil wieder.
Zunächst erleben wir im ersten Kapitel hautnah den im Klappentext erwähnten, brutalen 3er-Mord mit um dann im zweiten Kapitel das Wiedersehen mit Targa zu erleben. Nach wie vor stellt sie durch ihre Besonderheiten einen sehr interessanten Charakter dar.
Im Folgenden nehmen die Geschehnisse dann ihren Lauf (mehr als im Klappentext steht, möchte ich nicht erwähnen, da dies spoilern würde), die wir im Präsens durch einen 3.-Erzähler aus Sicht von Targa und dem Täter begleiten. Denn auch in der Fortsetzung ist dieser wieder von Anfang an bekannt und kommt Targa gefährlich nah.

Fazit:
Insgesamt konnte mich die Fortsetzung zwar überzeugen, aber nicht so begeistern wie Teil eins. Denn das Grundprinzip ist mir ein wenig zu ähnlich, da haben es sich die Autoren meiner Meinung nach etwas zu leicht gemacht.
Zwar wird ein spannender und brutaler Fall geliefert, der das Herz von Thriller-Fans höherschlagen lässt, insgesamt bekommt man nach Teil eins aber nichts Neues. Wieder ist der Täter von Anfang an bekannt, wieder kommen dieser und Targa sich gefährlich nahe… Ich hätte es erfrischender gefunden, wenn Targa zum Beispiel zunächst auf die falsche Person angesetzt wird.
Was jedoch wieder besonders gelungen ist, ist die Ausarbeitung der Charaktere. Dadurch dass man dem Täter von Anfang an so nahe war und auch seine Hintergrundgeschichte kennenlernt, fühlt man teilweise fast schon mit diesem mit.
Und dann wäre da noch Targa, die durch das Fehlen von Gefühlen und Angst einen ganz speziellen Charakter darstellt.
„Immer wenn du tötest“ ist trotz der Ähnlichkeit zu Teil eins ein gelungener und empfehlenswerter Thriller. Ich würde jedoch raten die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, denn vor allem hinsichtlich Targas Vergangenheit bauen sie sehr aufeinander auf.