Eine verschlafene kalifornische Kleinstadt, ein mörderischer Ghul und vier zu allem entschlossene Freunde
Was tun, wenn der örtliche Sheriff keinen Plan hat, wie er den Mörder der drei Teenager finden kann? Man hilft sich selbst! Die 17jährigen Freunde Cam, Amber, Jonesy und Buffy wagen sich eines Nachts in ...
Was tun, wenn der örtliche Sheriff keinen Plan hat, wie er den Mörder der drei Teenager finden kann? Man hilft sich selbst! Die 17jährigen Freunde Cam, Amber, Jonesy und Buffy wagen sich eines Nachts in die Höhle des Löwen, das heißt, in das alte und verlassene Carrington-Haus, in dem immer mal wieder an einem der Fenster ein Ghul gesehen wird. Aber morden Geister? Der Plan der vier Freunde sieht vor, sich im Spukhaus aufzuteilen, um nicht ebenfalls gemeinsam die nächsten Mordopfer zu werden. Eine Entscheidung mit dramatischen Folgen.
Schon von der ersten Seite an zieht diese Geschichte mich in ihren Bann. Die vier sympathischen und mutigen Helden sehen keine andere Möglichkeit, die Mordserie zu stoppen, als selbst aktiv zu werden. Dabei gehen sie Wagnisse ein, bei denen ich mehr als einmal vor Aufregung an meinen Fingernägeln geknibbelt habe. Eine nervenzerreibende Aktion jagt die nächste, ein paar Mal bekam ich schlotternde Knie. Es ist unfassbar, wie der Autor geballte Action mit Hochspannung paart, ohne dass dabei der Humor zu kurz kommt. Drei der Protagonisten erzählen abwechselnd aus ihrer Sicht, von ihrer neuen Freundin erfahren wir zunächst nichts. Können die drei sich überhaupt auf sie verlassen? Oder tappen sie in eine perfide Falle?
Das Grande Finale ist grandios. Alles klärt sich auf, aber nicht so, wie zu erwarten war. Ich bin begeistert! Das ist mal ein YA-Kracher, wie man ihn sich wünscht! Und noch etwas wünsche ich mir: Eine Fortsetzung.