Cover-Bild In the Dark - Keiner weiß, wer sie sind

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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Aufbau TB
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 412
  • Ersterscheinung: 11.10.2019
  • ISBN: 9783746635033
Cara Hunter

In the Dark - Keiner weiß, wer sie sind

Kriminalroman
Teja Schwaner (Übersetzer), Iris Hansen (Übersetzer)

Keiner weiß, wer sie sind.

Bei Renovierungsarbeiten finden Handwerker in einem Kellerraum eine junge Frau und einen zweijährigen Jungen, kaum noch am Leben. Niemand hat sie als vermisst gemeldet, und der ältere Mann, dem das Haus gehört, behauptet, die beiden nie zuvor gesehen zu haben. DI Adam Fawley übernimmt die Ermittlungen und stößt auf den Fall einer jungen Frau, die vor zwei Jahren mit ihrem Sohn verschwunden ist. Das Kind wurde schließlich in einem Kinderwagen gefunden, doch von der Mutter fehlt seither jede Spur. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den beiden Frauen?

»Twist folgt auf Twist, und das in einem atemberaubenden Tempo.« Daily Mail

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.03.2020

Eine spannungsgeladene und verwirrende Geschichte

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar, welches mir vom Verlag bestätigt und zur Verfügung gestellt wurde. Ich habe mich gefreut, wieder einmal ein spannendes Buch lesen zu dürfen, wo ich sonst sehr viele ...

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar, welches mir vom Verlag bestätigt und zur Verfügung gestellt wurde. Ich habe mich gefreut, wieder einmal ein spannendes Buch lesen zu dürfen, wo ich sonst sehr viele Liebesromane "inhaliere" :)
Die Autorin Lara Hunter war mir bisher nicht bekannt und ich war gespannt auf das Buch, dessen Klappentext sehr vielversprechend und spannend klang.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir eher schwer gefallen. Neben dem Hauptermittel, DI Adam Fawley, aus dessen Sicht berichtet wird, lernt man viele weitere Protagonisten kennen. Es handelt sich um ein größeres Ermittlerteam, bei dem ich Schwierigkeiten hatte, den Überblick zu behalten, da die Perspektiven sehr oft Wechseln und man oft nicht mitkommt.

Gelungen fand ich, dass die Autorin Cara Hunter auf mehrere Stilmittel zurückgreift, die mir bisher in noch keinem Buch untergekommen sind. So findet der Leser optisch gestaltete Chatverläufe, Grafiken und Zeitungsartikel im Buch, die die Geschichte direkt realer erscheinen lassen – das hat mir gut gefallen und hat für Abwechslung gesorgt.

Etwas schade fand ich, dass das Buch nicht in Kapitel unterteilt wurde und man so den Gesamtüberblick ein wenig verlor.

Nichts desto trotz wurde ich mit den Ermittlern warm, nachdem ich sie alle langsam kennen gelernt habe.
Die Autorin schafft es, den Leser nicht nur einmal auf die falsche Fährte zu locken – sobald man glaubt, man wüsste was wirklich geschehen ist, wird dieser Glaube wieder in Frage gestellt. Wem kann man wirklich trauen und was ist wirklich passiert? Diese Frage habe ich mir nur zu oft gestellt und war wirklich gespannt auf dessen Auflösung!
Das Buch konnte auf jeden Fall in einem Rutsch durchgelesen werden und hat für viele Spannungsmomente und Wendungen gesorgt.

Ich vergebe eine Leseempfehlung und verteile 4 Sterne für dieses Werk ****

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.03.2020

Abgründig

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Handwerker sollen Renovierungsarbeiten durchführen. In einem Kellerraum entdecken sie dabei eine junge Frau und ihren kleinen Sohn. Die Beiden leben so gerade noch. Der Besitzer des Hauses teilt der Polizei ...

Handwerker sollen Renovierungsarbeiten durchführen. In einem Kellerraum entdecken sie dabei eine junge Frau und ihren kleinen Sohn. Die Beiden leben so gerade noch. Der Besitzer des Hauses teilt der Polizei mit, dass er die Frau und ihr Kind nie gesehen hat. Anscheinend vermisst auch niemand die beiden. DI Adam Fawley übernimmt die Ermittlungen und stößt dabei auf einen Fall, bei dem zwei Jahre zuvor eine Mutter mit ihrem Kind verschwand. Während das Kind gefunden wurde, blieb die Mutter verschwunden. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Fällen?
Dies ist mein erstes Buch von der Autorin Cara Hunter. Diese Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt; einmal lernen wir die Sicht von Inspector Fawley kennen und dann die einer anderen Person. Für mich war nicht immer auf Anhieb erkennbar, wo ich mich gerade befand.
Die Charaktere sind gut und authentisch dargestellt. Fawley ist ein sympathischer Ermittler, der auch seine Schwächen hat.
Der Fall ist nicht einfach und die Ermittlungen ziehen sich hin. Doch es gibt auch immer neue Wendungen, die für Spannung sorgen. Es ist lange nicht erkennbar, wer hinter der Sache steckt und das Ende hat mich dann auch überrascht, doch es war schlüssig.
Mir hat dieser Kriminalroman gut gefallen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.02.2020

Fokus verschoben

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Durch einen Zufall entdecken Handwerker bei Renovierungsarbeiten eine junge Frau und einen zweijährigen Jungen in einem Kellerverlies. Beide sind stark dehydriert und schwer traumatisiert. DI Adam Fawley ...

Durch einen Zufall entdecken Handwerker bei Renovierungsarbeiten eine junge Frau und einen zweijährigen Jungen in einem Kellerverlies. Beide sind stark dehydriert und schwer traumatisiert. DI Adam Fawley versucht mit seinem Team aufzuklären, wer die beiden sind und was genau passiert ist. Ist der alte demenzkranke Besitzer des Hauses der Täter? Und hat dieser Fall etwas mit der vermissten Frau, die vor zwei Jahren spurlos verschwunden ist, zu tun? Die Spuren sind nicht immer eindeutig.


Obwohl das Buch einen Vorgänger hat, konnte ich der Geschichte gut folgen. Einzelne Details gehen zwar verloren, wenn man das erste Buch der Reihe nicht gelsen hat, aber für die Erzählung sind diese nicht so wichtig.
Das Ermittlerteam erschien mir ungewöhnlich gross für einen Krimi. Obwohl das wahrscheinlich im wahrem Leben wirklich so wäre. Mir erschwerte es aber den Überblick und ich konnte mich schwer in die vielen Hauptprotagonisten hineinversetzen.
Es gab aber hauptsächlich zwei Punkte, die mir nicht gefielen. Als erstes den Wechsel der Erzählperspektiven. Der Ermittler Fawley erzählt in der Ich-Perspektive und redet zudem mit dem Leser und der Rest der Geschichte wird neutral erzählt. Das kombiniert mit einer fehlenden Kapiteleinteilung fand ich etwas anstrengend. Der zweite Punkt ist der in meinen Augen verlorene Fokus. Die Geschichte des Kellermädchens ist gar nicht im Mittelpunkt des Buches, sondern der Fall der verschwundenen Frau. Hingegen fand ich die Einwürfe, wie Zeugenprotokolle, Nachrichten usw. super. Das lockerte alles etwas auf.
Mich hat die Geschichte nicht richtig überzeugt. Zuviele Akteure, der Fokus verschoben. Im Grossen und Ganzen gibt es von mir 3 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.02.2020

Durch die vielen Perspektivwechsel leider lange Zeit unübersichtlich, aber das Ende ist echt gut!

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Achtung: Band 2 einer Reihe!

Bei der Renovierung eines Hauses wird im Keller die Wand zum Nachbarhaus beschädigt. Als der Bauherr den Schaden inspiziert entdeckt er in dem Loch ein Gesicht.

Die Polizei ...

Achtung: Band 2 einer Reihe!

Bei der Renovierung eines Hauses wird im Keller die Wand zum Nachbarhaus beschädigt. Als der Bauherr den Schaden inspiziert entdeckt er in dem Loch ein Gesicht.

Die Polizei findet im Nachbarhaus in einem Kellerverließ eine junge, stark dehydrierte und unterernährte Frau und ein Kleinkind, vermutlich ihren Sohn. Im Haus befindet sich noch ein Alzheimerkranker alter Mann. Die Frau ist mehr tot als lebendig, doch sie schafft es trotzdem zu überleben, ist aber zutiefst traumatisiert. Der Junge zeigt auch kein normales Verhalten, wie könnte er auch. Doch wie erfahren die Ermittler, was mit der Frau geschehen ist, wer sie ist und ob der alte Mann der Entführer ist, oder jemand anderes?


Die Idee finde ich interessant, die Ermittler sind durchaus teilweise sympathisch, teilweise benehmen sie sich aber auch ziemlich dämlich – Quinn zum Beispiel, der ging mir immer mehr auf die Nerven.
Aber das große Problem für mich, sind die vielen Sprünge bzw. Perspektivwechsel. Man springt von Ermittler zu Ermittler und schon relativ bald habe ich total den Überblick darüber verloren, wer denn jetzt der Protagonist bzw. Hauptermittler sein soll. Ohne Vorwarnung springt man wirklich ohne Pause. Erst kurz vor der Mitte kommt die junge Frau erstmals zu Wort, aber nur extrem kurz.

Das Buch ist nicht in Kapitel eingeteilt, sondern nur in einen extrem langen Prolog und einen kurzen Epilog. Das hilft beim Überblick leider auch überhaupt nicht.

Der Schreibstil ist distanziert und durch die vielen Perspektivwechsel fällt es mir schwer mitzukommen. Man erhält zwar auch Einblick in die Gefühle der Ermittler, aber gerade, wenn ich mitfühlen könnte, schon wieder ein Wechsel.

Was ich am Buch am besten fand waren die integrierten Interviews, Chatverläufe, Lagepläne, Presse-Artikel usw. sogar im eBook sind die teilweise optisch vom Rest des Textes abgehoben.

Die Ermittlungen werden anschaulich dargestellt und durch die eingefügten Skizzen und Co. hat man das Gefühl, beinahe selbst ein Teil des Teams zu sein. Was ich etwas schade finde ist, dass die Ermittler andauernd ihre Verdächtigen wechseln, wie Unterwäsche. Gut, das mag realistisch sein, aber auf mich wirkte es im letzten Viertel etwas zu krampfig, als müssten noch schnell möglichst viele Theorien her, bevor die Auflösung kommt.

Die Auflösung hatte ich teilweise erraten, aber nicht komplett. Ich finde sie sehr gut. Ich mag es, wenn ein Buch unkonventionelle Wege geht und die Auflösung hier ist unkonventionell und überraschend.


Fazit: Ich fand das Buch nicht schlecht. Die Integration von Skizzen, Interviews, Chats etc. gefiel mir sehr, ebenso wie die Auflösung. Allerdings waren es für mich viel zu viele Sprünge. Ich habe relativ schnell total den Überblick verloren wer, wer ist und wer jetzt was genau macht, welchen Rang hat und wer denn jetzt der Boss ist. Ich war echt total verwirrt und kam da gar nicht mehr mit, bis ich in der zweiten Hälfte ganz langsam etwas mehr Überblick bekommen habe, einfach weil die Charaktere persönlich mehr involviert wurden, durch deren jeweiliges Familienleben oder auch ihre dummen Ideen, wie bei Quinn, der sich immer mehr zum Vollidioten entwickelte. Leider blieben auf der persönlichen Ebene der Ermittler sehr viele Fragen offen. Die Handlung hört da mit der Lösung des Falls einfach ganz plötzlich auf.
Die Auflösung ist richtig gut und macht auch Sinn. Aber die Phase kurz davor war mir zu viel gewollt. Der Leser sollte krampfhaft auf die falsche Fährte geführt werden, egal, welcher Theorie er glaubte.
Die Herleitung der letztlich richtigen Theorie und die untermauernden Beweise dagegen fand ich glaubwürdig, ebenso, wie den Epilog.

Von mir bekommt das Buch wegen des tollen Endes 3 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.01.2020

Spannender Krimi

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In the dark wird eine junge Frau mit einem Kind zufällig bei Bauarbeiten im Keller entdeckt. Beide sind äußerst verwahrlost und verstört. Die Aufklärung dieses Falles bringt die Polizei in große Schwierigkeiten. ...

In the dark wird eine junge Frau mit einem Kind zufällig bei Bauarbeiten im Keller entdeckt. Beide sind äußerst verwahrlost und verstört. Die Aufklärung dieses Falles bringt die Polizei in große Schwierigkeiten. Dann wird noch die Leiche einer vor drei Jahren verschwundenen Frau entdeckt. Wie hängen die Fälle zusammen? Wer ist Täter, wer ist Opfer? Der Krimi ist sehr spannend und steigert sich von Seite zu Seite. Bis zum Ende jagt eine neue Wendung die nächste. Die handelnden Personen und ihre Beziehungen zueinander werden sehr interessant beschrieben. Es werden starke Charaktere gezeichnet. Dieses Buch ist absolut lesenswert.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere