Cover-Bild Frida Kahlo und die Farben des Lebens

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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Aufbau TB
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 13.09.2019
  • ISBN: 9783746635910
Caroline Bernard

Frida Kahlo und die Farben des Lebens

Roman
„Ich bin eine Revolution!“ Frida Kahlo.

Mexiko, 1925: Frida will Ärztin werden, ein Unfall macht dies zunichte. Dann verliebt sie sich in das Malergenie Diego Rivera. Mit ihm taucht sie in die Welt der Kunst ein, er ermutigt sie in ihrem Schaffen – und er betrügt sie. Frida ist tief verletzt, im Wissen, dass Glück nur geborgt ist, stürzt sie sich ins Leben. Die Pariser Surrealisten liegen ihr genauso zu Füßen wie Picasso und Trotzki. Frida geht ihren eigenen Weg, ob sie mit ihren Bildern Erfolge feiert oder den Schicksalsschlag einer Fehlgeburt hinnehmen muss – doch dann wird sie vor eine Entscheidung gestellt, bei der sie alles in Frage stellen muss, woran sie bisher geglaubt hat.

»Eine Liebeserklärung an die Kunst, an die Weiblichkeit, an die Freiheit und den Mut, sie jeden Tag neu zu erringen – ein wunderbar zartes und doch kraftvolles Herzensbuch.« Nina George

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 1 Regal.
  • 1 Mitglied hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.09.2019

Gefühle in Bildern malen.

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Frida Kahlo und die Farben des Lebens ist ein neues Buch interessanter starker Frauen vom Aufbauverlag. Geschrieben von Caroline Bernard, ein Pseudonym von Tania Schlie.

Hier stellt sie uns die mexikanische ...


Frida Kahlo und die Farben des Lebens ist ein neues Buch interessanter starker Frauen vom Aufbauverlag. Geschrieben von Caroline Bernard, ein Pseudonym von Tania Schlie.

Hier stellt sie uns die mexikanische Malerin Frida Kahlo vor. Als sechsjährige erkrankte sie an der Kinderlähmung. 1925 wollte sie noch Ärztin werden, aber dann überlebt sie schwerverletzt einen Busunfall. Lange musste sie im Gipsbett liegen, da bringt ihr Vater ihr Leinwand und Farben. Als 17jährige malt sie ihr erstes Selbsttragend.
Als sie wieder gesund ist befasst sie sich weiter mit dem Malen. Sie zeigt ihre Bilder dem Maler Diego Rivera, den sie später auch heiratet. Eine Weile lebt sie im Schatten ihres Mannes, aber dann zeigt sie was sie kann.
Sie beschreibt ihre Gefühle in ihren Bildern.

Die Autorin beschreibt die Lebensumstände und die Emotionen der Künstlerin liebevoll und real.
Dieser Roman hat mich gut unterhalten.

Veröffentlicht am 10.09.2019

Viva la vida!

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!!Eines meiner Buchhighlights 2019!!

Frida hatte schon immer feste Ziele im Leben. Sie wollte unbedingt Ärztin werden beispielsweise und sie wollte Diego Rivera zum Mann. Sie hatte sich unsterblich in ...

!!Eines meiner Buchhighlights 2019!!

Frida hatte schon immer feste Ziele im Leben. Sie wollte unbedingt Ärztin werden beispielsweise und sie wollte Diego Rivera zum Mann. Sie hatte sich unsterblich in diesen Maler, in dieses Genie, verliebt und wollte ganz mit ihm sein. Nur beruhte diese bedingungslose Liebe nicht auf gegenseitige Treue. Diego betrog sie nach Strich und Faden aber dennoch war ihre Liebe zu ihm immer da. Ihr malerisches Talent wuchs und schnell erkannte das auch die Kunstwelt. Picasso, Kandinsky und wie sie alle hießen, vergötterten Frida Kahlo. Sie ging ihren Weg, verfolgte ihr Ziel im Leben. Sie wollte leben aber nur mit der Malerei und mit Diego. Dennoch war ihr Leben geprägt von schweren Schmerzen. Körperlich sowie seelisch war sie ein besonderer Mensch....

Es gibt mittlerweile unzählige Bücher über Frida Kahlo. Tania Schlie, die hier als Caroline Bernard schreibt, hat im Buch „Frida Kahlo und die Farben des Lebens“ ihre Geschichte aufgeschrieben. Im Nachwort hat sie wunderbar vermerkt, das sie hier und da nur Daten umgeschrieben hat, Tagebuchauszüge wiedergegeben hat und eben ihre Geschichte auf ihre Weise erzählen wollte. Sie hat selbst den „Kahlo-Virus“ bekommen und ist diesem selbst mach Mexico gefolgt.
Bernard hat einfach ein wahnsinnig tolles Gespür Geschichten zu erzählen! Ihr Schreibstil ist flüssig und bunt, genau wie Fridas Kleider und ihr Drang sich der Welt damals zu zeigen. Bernard hat diese Magie, die Frida Kahlo ausmachte und auch bis heute noch, postum umgibt, perfekt eingefangen! Das schöne an der Geschichte ist, das wirklich nur Fridas Leben beleuchtet wird und nur bis zu einem gewissen Punkt in das Leben von Diego und Frida gefischt wird. Wir dürfen hier Frida erleben - pur und in Farbe! Die Liebe zu den Männern und Frauen, die sie hatte und auch ihren Begegnungen und eben zu ihrer großen Liebe Diego wird immer nur kurz behandelt. Hier wird kein Liebesroman erzählt sondern eine andere Art der Biografie! Die Liebe war hier „light“ aber dafür das Leben der Frida Kahlo „pur“! Natürlich hat man sofort ihr Gesicht vor Augen, ihre Brauen, ihren Mund...sie war eine eigensinnige Frau, die es liebte zu lieben und begehren und begehrt zu werden. Es war wirklich mehr als beeindruckend wie Bernard hier Frida wiedergegeben hat. Das sie so tief in ihre Seele abgetaucht ist, zeigt von einer großen Recherche und Liebe/Verehrung dieser Künstlerin. Mich hat dieses Buch ab der ersten Seite gefesselt und ich konnte es nur selten aus der Hand legen! Diese Buch sprüht vor Kraft, Leben, Farben, Mexico und eben Frida. Bei den Beschreibungen der gemalten Bilder hat man ihre Werke immer (bildlich) vor Augen und damit auch das Gefühl endlich zu begreifen was sie damit ausdrücken wollte. Frida hatte ein mehr als hartes Leben aber sie hat das Beste daraus gemacht und das ist sehr beachtlich und gibt Mut ihr es ähnlich zu tun. Ihre Anschauung zum Leben war schon sehr intensiv. Caroline Bernard hat Frida Kahlo hiermit eine wunderbare Stimme gegeben die ihr sicherlich gefallen hätte. Nichts wurde geschönt, die Sprache war klar, harmonisch und kraftvoll. Alles hatte einen großen Klecks Farbe inne, hatte wunderbares mexikanisches Flair und war dadurch ein richtiges Kopfkino beim lesen.

Dieses Buch gehört zu meinen Lieblingsbüchern 2019 und ich kann Tania Schlie nur danken für dieses geniale Buch einer genialen Frau! Man merkt ihre Hochachtung in jeder Zeile. Frida Kahlo hätte es sicherlich gefallen....Viva la vida!