Cover-Bild Der Gin des Lebens
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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: DuMont Buchverlag
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Cosy Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 336
  • Ersterscheinung: 10.03.2020
  • ISBN: 9783832183974
Carsten Sebastian Henn

Der Gin des Lebens

Kriminalroman
Eines schönen Morgens findet Cathy Callaghan, Betreiberin eines kleinen Bed & Breakfast in Plymouth/Südengland, eine Leiche in ihrem Garten. Bald stellt sich heraus: Es handelt sich um einen stadtbekannten Obdachlosen, der mehr gesehen hat, als ihm guttat. Auch für Bene Lerchenfeld kommt’s knüppeldick: Seine langjährige Freundin Annika verlässt ihn, als er ihr gerade einen Heiratsantrag machen will. Und dann landet er mit seinem geliebten Oldtimer dank Navi auch noch im Rhein.
Bene ist am Tiefpunkt. Da kommt die Flasche selbstgebrannten Gins, die ihm sein toter Vater vermacht hat, gerade richtig. Jahrelang hat er sie sich aufgespart, doch jetzt ist sowieso schon alles egal, also: Prost! Der Gin schmeckt besser als alles, was Bene je getrunken hat. Er beschließt, die verlorene Rezeptur dieses ganz besonderen Tropfens ausfindig zu machen. Eine Suche auf den Spuren seines Vaters, die ihn nach Plymouth führen wird – wo Cathy und der tote Obdachlose auf ihn warten …
›Der Gin des Lebens‹ ist ein unterhaltsamer Kriminalroman über eine faszinierende Spirituose, perfekt gemixt mit Figuren, die einem sofort ans Herz wachsen, vielen Wendungen, feinem Humor und einer großen Portion Spannung.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.03.2020

Gintastischer Krimi mit Herz und Humor

5

Weil mich Cover und Klappentext, sowie der Titel „Der Gin des Lebens“ direkt angesprochen haben wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Und mein Bauchgefühl hat mich absolut nicht im Stich gelassen- ich ...

Weil mich Cover und Klappentext, sowie der Titel „Der Gin des Lebens“ direkt angesprochen haben wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Und mein Bauchgefühl hat mich absolut nicht im Stich gelassen- ich habe dieses Buch verschlungen.

„Der Gin des Lebens“ ist ein etwas anderer Kriminalroman. Wie der Titel schon sagt kommt der bekannten Spirituose eine Hauptrolle im Roman zu. Als kleines „Schmankerl“ werden dem Lesen zusätzlich die Historie, Hintergründe und einige Rezepte zum Thema Gin präsentiert. Diese wurden liebevoll in die Handlung des Buches eingebunden. So hat man nebenbei auch direkt noch was dazugelernt.

Das Buch war für mich ein echter Pageturner. Der Schreibstil war sehr flüssig und anschaulich, sodass ich beinahe das Gefühl hatte, selbst auf Ginrecherche zu sein. Die Handlung war für mich keineswegs vorhersehbar, sodass ich bis zum Ende mitgefiebert habe.

Das Buch ist kein hochspannender Psychothriller- das versucht es auch garnicht zu sein. Sondern eine kurzweilige, sehr unterhaltsame Kriminalgeschichte. Die Charaktere sind so skurril und schrullig, dass sie einem direkt ans Herz wachsen. Ich würde gerne mehr davon lesen.

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Veröffentlicht am 11.03.2020

Krimi, Liebesgeschichte und alles, was man über Gin wissen muss!

5

Dieses Buch erschien 2020 im DuMont Buchverlag und beinhaltet 335 Seiten.
"Was macht einen richtig guten Gin aus?"
Bene Lerchenfeld will Antworten auf folgende Fragen: Wo nur hat sein Vater das komplizierte ...

Dieses Buch erschien 2020 im DuMont Buchverlag und beinhaltet 335 Seiten.
"Was macht einen richtig guten Gin aus?"
Bene Lerchenfeld will Antworten auf folgende Fragen: Wo nur hat sein Vater das komplizierte Handwerk der Gin-Brennerei gelernt? Worauf kommt es im Leben verdammt noch mal an? Die Suche danach führt Bene nach Südengland in die idyllische Hafenstadt Plymouth. Er begegnet in Plymouth Cathy, die ebenfalls eine Obsession für Gin pflegt, ansonsten aber ganz eigene Sorgen hat, denn vor einigen Tagen wurde im Garten ihres malerischen Bed & Breakfast die Leiche eines Obdachlosen gefunden. Bene stellt schon bald fest, dass ihn viel mehr mit Cathy verbindet als nur der Gin. Sie machen sich gemeinsam auf die Jagd nach der perfekten Rezeptur. Doch da gibt es jemanden, der fest entschlossen scheint, ihnen Steine in den Weg zu legen.
Was für eine tolle Geschichte! Der Autor Carsten Sebastian Henn hat einen wunderbaren Schreibstil. Allein der Titel klingt schon unwahrscheinlich gut, auch das Cover gefällt mir so gut, dass ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Und ich habe es nicht bereut. Sofort war ich in der Handlung und konnte mich nicht mehr von diesem Buch lösen, so sehr hat mich die Geschichte beschäftigt. Es handelt sich hier nicht einfach nur um einen Kriminalroman, der eine Liebesgeschichte beinhaltet, nein, man erfährt hier auch unwahrscheinlich viel darüber, aus welchen Zutaten Gin bestehen kann und auch, wie er hergestellt wird. Benes Geschichte, die eng mit Cathys Familie zusammenhängt, hat mich zutiefst berührt. Ein wirklich spannendes, fesselndes und aufregendes Buch, in dem auch romantische Gefühle nicht zu kurz kommen kommen. Alles in allem: eine super gelungene Geschichte, die alles beinhaltet, was man als Krimi-Fan haben möchte. Und dann auch noch mit einem Ende, mit dem man nicht gerechnet hat! Einfach nur spitzenmäßig! Eine Leseempfehlung für alle, die Krimis, Gin und Liebe in einem Buch bvereint, mögen! Lest diese Buch! Ihr werdet es nicht bereuen! Ein wirklich wunderbares Lesevergnügen, solche Bücher liebe ich!

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Veröffentlicht am 11.03.2020

Die Suche nach dem Gin des Lebens

4

In letzter Zeit entwickelt sich der Gin immer mehr zum Kultgetränk (man schaue nur einmal in die Angebote führender Getränkemärkte!), und in meinen Augen ist dieses Buch auf dem Weg, ein Kultbuch für Gin-Fans ...

In letzter Zeit entwickelt sich der Gin immer mehr zum Kultgetränk (man schaue nur einmal in die Angebote führender Getränkemärkte!), und in meinen Augen ist dieses Buch auf dem Weg, ein Kultbuch für Gin-Fans zu werden, denn es verdeutlicht, wie die Suche nach DER einen unnachahmlichen und umwerfenden Zusammensetzung des Getränks zum Lebensinhalt werden kann.
Grundsätzlich geht es in diesem Buch um die Aufklärung eines Mordes, der in Cathys Garten geschehen ist, direkt vor ihrem Gartenhaus, in dem sie heimlich herumexperimentiert, um einen unübertrefflichen Gin zu destillieren. Cathy betreibt einen Bed&Breakfast Place in Plymouth an Englands Südküste. Auch ihr Vater war auf der Suche nach dem perfekten Ginrezept, und Cathy möchte sein Werk nun fortsetzen.
Der zweite Hauptprotagonist ist Bene, ein junger Deutscher, dessen Vater ihm eine Flasche selbst erzeugten Gin hinterlassen hat. Diese Flasche wurde jahrelang nicht beachtet, aber als Bene sich aus Liebeskummer betrinken möchte, sieht er den richtigen Zeitpunkt gekommen, die Flasche Gin anzubrechen. Der Gin übertrifft alle seine Erwartungen, und voller Enthusiasmus versucht er, die verloren gegangene Rezeptur ausfindig zu machen. Die Spur führt ihn nach Plymouth, wo er sich bei Cathy einquartiert, da auch sein Vater dort öfters zu Gast war. So kreuzen sich nun die Wege der beiden Gin-Begeisterten, und eine turbulente Handlung mit vielen Überraschungen beginnt.
Der Mord steht weitgehend im Hintergrund, obwohl hier einige kriminelle Machenschaften aufgedeckt werden, aber man vermisst hier auch keine direkte Ermittlungsarbeit, weil die Handlungen der agierenden Personen so kurzweilig sind, dass man an den Todesfall kaum noch denkt.
Der Schreibstil ist so bildhaft und humorvoll in seinen Ausführungen, dass es eine Freude ist, das Buch zu lesen. Auch eine Menge treffender Zitate schmücken die einzelnen Kapitel. Die Bildhaftigkeit zeigt sich auch in der Beschreibung der durchweg skurrilen Protagonisten. Sie alle zeichnen sich durch irgendwelche absurden Gewohnheiten, ungewöhnliche Hobbys oder überaus seltsame Verhaltensweisen aus. Ein Genuss, darüber zu lesen! Man hat unwillkürlich ein Grinsen im Gesicht. Aber es gibt sie wirklich diese krassen Typen! Man setze sich nur mal in einen Pub und verhalte sich als stiller Beobachter.....
Darüber hinaus habe ich sehr viel gelernt, über Gin, Botanicals, Destillation usw., was bei mir ein deutliches Interesse geweckt hat, mich intensiver damit zu beschäftigen und den ein oder anderen Gin mal zu probieren, um Botanicals und Störer zu schmecken, den Charakter zu erkennen und Rezepte auszuprobieren. Von letzteren finden sich auch einige am Ende des Buches.
Auch das Cover ist bemerkenswert, mit hervorgehobenem Print und farblich ansprechendem Drink. Außerdem in den Umschlagseiten eine Landkarte der örtlichen Begebenheiten.
Alles in allem finde ich das Buch äußerst gelungen: spannend, unterhaltsam, informativ, berührend und fesselnd. Es hat die höchste Sternchenzahl verdient, und ich werde es gern weiter empfehlen.

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Veröffentlicht am 11.03.2020

Gin, Leben, Tod, Liebe, England - Wohlfühlkrimi pur!

4

Gin als Mittelpunkt eines Krimis, der Deutschland und England zusammenbringt. Klingt ein bisschen seltsam, ist aber ein wirklich humorvoller, rundum gelungener Roman von "Deutschlands König des kulinarischen ...

Gin als Mittelpunkt eines Krimis, der Deutschland und England zusammenbringt. Klingt ein bisschen seltsam, ist aber ein wirklich humorvoller, rundum gelungener Roman von "Deutschlands König des kulinarischen Kriminalromans" Carsten Sebastian Henn.

Cathy Callaghan entdeckt eines Morgens im Garten ihres Bed & Breakfasts in Plymouth/England die Leiche eines stadtbekannten Obdachlosen. Währenddessen wird in Deutschland Bene, der seiner Freundin einen Heiratsantrag machen will, von dieser verlassen. Beide haben also aktuell so ihre Probleme. Bene will seins damit lösen besser gesagt verdrängen, in dem er sich mit dem von seinem bereits verstorbenen Vater selbstgebrannten Gin hemmungslos betrinkt. Nach dem ersten Schluck stellt Bene aber fest, dass dieser Gin, den er nur aus Gefühlsduselei aufbewahrt hat, das Beste ist, was er je getrunken hat. Diesen Eindruck lässt er sich dann auch von Fachmännern bestätigen: das ist ein Gin, mit dem man so richtig den Reibach machen kann. Blöd nur, dass es von seinem Vater keinerlei Aufzeichnungen gibt, wie genau er den Gin "gebaut" hat. Also muss Bene sich auf die Suche machen... und die führt ihn nach Plymouth in eben jenes Bed & Breakfast zu Cathy, die ebenfalls eine ganz spezielle Verbindung zu Gin hat.

Ich finde das Buch großartig! Angefangen beim Titel, der einfach so super gewählt ist, da es hier ja schließlich um Gin geht und um den Sinn des Lebens... also "Gin des Lebens".
Die Figuren sind mir direkt ans Herz gewachsen, der Autor schreibt mit so viel Humor und so leichtfüßig, dass ich mich beim Lesen jeder Zeile einfach wohl- und gut gefühlt habe. Die herzlichen, teilweise etwas schrulligen/skurillen englischen Charaktere (die einfach so sind... ich war schon oft in Großbritannien), die schöne Beschreibung der Umgebung, die lockeren Gespräche zwischen den Protagonisten... hier stimmt einfach alles. Obendrauf gibt es dann noch den Corgi King George, der einfach durch seine Art jeden zum Schmunzeln bringt - und das, obwohl er nur eine unwichtige Nebenrolle spielt.

Die Geschichte ist "unterbrochen" von mehreren Abschnitten, deren Seiten grau hervorgehoben sind. Hier erfährt man ganz viel rund um den Gin und sie entstammen den Aufzeichnungen von Cathys ebenfalls bereits verstorbenen Vater Archibald Callaghan ("Gin - Alles was du wissen musst" von Archibald Callaghan (Plymouth/Devon)). Abgerundet wird das Buch dann durch einige Rezepte mit Gin sowie einem Glossar und einer Auflistung der wichtigsten Botanicals (Zutaten, die bei der Herstellung eines Gins verwendet werden können). Jedes Kapitel beginnt zudem mit einem schönen und passenden Zitat einer berühmten Persönlichkeit.

Mich hat das Buch überzeugt durch seinen umfassenden Humor, seine Spannung, seine Wendungen und den wirklich gut lesbaren Schreibstil des Autors. Einfach wunderbare Unterhaltung, die alles hat, was es braucht: ein Verbrechen, Liebe, Spannung, Wendungen, Humor und Wohlfühlfaktor.

Von mir daher ganz klar 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 11.03.2020

Für Gin Liebhaber ein absolutes Muss

4

Zum Buch:

Bene, gerade von seiner Freundin beim Heiratsantrag verlassen, will seinen Frust ertränken und das mit einer Flasche selbstgebrannten Gins, die sein Vater ihm vererbt hat. Als er diesen probiert, ...

Zum Buch:

Bene, gerade von seiner Freundin beim Heiratsantrag verlassen, will seinen Frust ertränken und das mit einer Flasche selbstgebrannten Gins, die sein Vater ihm vererbt hat. Als er diesen probiert, kann er nicht glauben was für einen einmaligen Geschmack der Gin hat. Er will nun endlich die Vergangenheit und das Leben seines Vaters verstehen und auch dem Geheimnis der Zutaten des Gins erkunden. Dafür fährt er nach Plymouth in Südengland, in dasselbe Bed and Breakfast, in das auch sein Vater jährlich zur gleichen Zeit fuhr. Die Inhaberin Cathy, verbindet mit ihm die Obsession für Gin, da auch ihr Vater einen gebrannt hat, macht allerdings ihm gegenüber anfangs ein Geheimnis daraus. Da in Ihrem Garten kurz vorher ein toter Obdachloser gefunden wurde, hat sie gerade auch genug andere Probleme. Trotzdem beschließen beide bald gemeinsam auf die Spuren ihrer Väter und die Geheimnisse der richtigen Zutaten zu gehen.

Meine Meinung :

Ich war von dem Schreibstil sofort begeistert und die Geschichte fesselte mich, sodass ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen wollte. Die Geschichte war bildlich wunderbar beschrieben, ob die Personen ,die Gegend oder auch der Geschmack des Gins. Man bekam sofort Lust auf einen schönen Gin. Die Charaktere waren toll und ich habe Bene von Anfang an in mein Herz geschlossen, ebenso wie die anderen Gäste der Pension, Cathy und ihren Bruder. Die Spannung nahm ab der Hälfte nochmal an Fahrt auf und ich wollte endlich wissen wie alles zusammenhängt und wie alle Fäden zusammenlaufen. Die Überraschung am Ende war auf jeden Fall groß. Ich fand schön, so viel über die Herstellung, Botanicals und die Geschichte des Gins zu erfahren, da ich diesen auch mal gerne trinke. Ich denke allerdings dass Leute die dies nicht tun es mit dem Buch schwer haben könnten.

Mein Fazit:

Wer Krimis und Gin mag, wird dieses Buch lieben. Wer mehr über Gin erfahren möchte, ohne auf langweilige Erklärungen zurückgreifen zu müssen, ebenso. In dem Buch kommen Gefühle und Humor auch nicht zu kurz, ebenso wenig wie Zusammenhalt, Liebe und Freundschaft. Wenn man also einen normalen Krimi lesen will, denke ich ist man mit dem Buch eher schlecht bedient. Ansonsten ist es für Menschen mit einem Faible für Gin ein Muss. Beim Lesen fiel mir auf wie wenig ich über Gin weiß und konnte so eine Menge dazulernen. Auch die Rezepte am Ende sind sehr schön gestaltet und der eine oder andere steht schon auf meiner To-Do-Liste. Die Sprünge in vergangene Jahre haben dem Buch nicht geschadet, da man sofort wusste um wen und um was es ging. Ich war somit die ganze Zeit gut im Bilde. Zu keiner Zeit war ich gelangweilt, eher im Gegenteil, es fiel mir schwer die Leute in der Geschichte loszulassen und war traurig dass es schon zu Ende war. Ein durch und durch gelungenes Werk! Hoffe auf mehr!

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