Cover-Bild Something in the Water – Im Sog des Verbrechens

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10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 464
  • Ersterscheinung: 02.07.2019
  • ISBN: 9783492235297
Catherine Steadman

Something in the Water – Im Sog des Verbrechens

Thriller
Stefan Lux (Übersetzer)

Erins Glück scheint perfekt, als sie mit Mark ihre Flitterwochen auf Bora Bora verbringt. Auf der paradiesischen Insel genießen die beiden unbeschwerte Tage – bis sie bei einem Tauchausflug auf eine Tasche mit wertvollem Inhalt stoßen. Erin und Mark beschließen, ihren Fund für sich zu behalten und alle Spuren zu verwischen. Aber zurück in London beginnt ihr Geheimnis schon bald, sie in einen reißenden Abgrund zu ziehen. Als sich beunruhige Vorfälle häufen, weiß Erin plötzlich nicht mehr, wem sie noch vertrauen kann …

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 38 Regalen.
  • 17 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.08.2019

Nicht spannend genug

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Nicht spannend genug
Catherine Steadman´s Thriller-Debüt „Something in the water“ klang laut Klappentext
„Erins Glück scheint perfekt, als sie mit Mark ihre Flitterwochen auf Bora Bora verbringt. Auf der ...

Nicht spannend genug
Catherine Steadman´s Thriller-Debüt „Something in the water“ klang laut Klappentext
„Erins Glück scheint perfekt, als sie mit Mark ihre Flitterwochen auf Bora Bora verbringt. Auf der paradiesischen Insel genießen die beiden unbeschwerte Tage – bis sie bei einem Tauchausflug auf eine Tasche mit wertvollem Inhalt stoßen. Erin und Mark beschließen, ihren Fund für sich zu behalten und alle Spuren zu verwischen. Aber zurück in London beginnt ihr Geheimnis schon bald, sie in einen reißenden Abgrund zu ziehen. Als sich beunruhige Vorfälle häufen, weiß Erin plötzlich nicht mehr, wem sie noch vertrauen kann … „
sehr interessant.
Und es fing auch durchaus gut an, auch wenn sich die Spannung nur langsam steigerte.
Doch leider ließ dann die Spannung und auch die Geschichte selbst sehr nach... Ich hatte nach einer Weile gar keine Lust mehr, weiterzulesen; wollte gar nicht mehr wissen, wie es weitergeht und das passiert mir bei Thrillern eigentlich eher selten. Meiner Meinung nach wurde hier das Potential nicht wirklich gut ausgenutzt. Lesbar in jedem Fall, ich möchte das Buch doch auch nicht „niedermachen“, aber mir war es leider einfach nicht spannend genug. Ich empfand das Buch leider nicht wirklich als Thriller. Bei denen gefriert einem das Blut in den Adern (Chris Carter zum Beispiel oder auch Sebastian Fitzek) und man kann das Buch einfach nicht mehr aus den Händen legen, bis man zuende gelesen hat. Sogar bei einem Krimi hatte ich bisher mehr Spannung... Von daher kann ich leider nur zwei Sterne vergeben, so leid es mir tut, weil sich natürlich jeder Autor/jede Autorin sehr viel Mühe gibt, gerade beim Debüt...

Veröffentlicht am 13.08.2019

Spannend, aber nicht wirklich tiefgründig

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Ein spannender Thriller, aber irgendwie bin ich nach dem Lesen seltsam unzufrieden. Es mag vielleicht daran liegen, dass ich mir nach dem wirklich tollen Beginn etwas mehr versprochen habe. Oder aber, ...

Ein spannender Thriller, aber irgendwie bin ich nach dem Lesen seltsam unzufrieden. Es mag vielleicht daran liegen, dass ich mir nach dem wirklich tollen Beginn etwas mehr versprochen habe. Oder aber, dass mir der Mann der Protagonistin so unglaublich unsympathisch ist. Aber von vorn. Erin und Mark sind ein perfektes Paar, fast zu perfekt, bis die Fassade zu bröckeln beginnt. Mark verliert kurz vor der Hochzeit seinen Job und plötzlich muss das Paar sparen. Das Unvermögen, einen neuen Job zu bekommen, scheint das einzig Unperfekte an Mark zu sein, sonst charmant, schön, schlau, lustig und aalglatt. Irgendetwas stört mich an ihm. Beide fliegen dennoch in die Flitterwochen nach Bora Bora und sind wieder unverschämt glücklich. Erin liegt ihm zu Füßen. Beide schwimmen, haben Sex und tauchen zwischen Haien, letzteres wirkt auf mich ein wenig surreal. Nach einem Tauchgang finden sie eine Tasche mit Bargeld, Diamanten, einem Handy und USB-Stick. Außerdem ein abgestürztes Kleinflugzeug, das im gesamten Buchverlauf niemand vermisst. Nach einigem Hin und Her entscheiden sich beide, die Tasche zu behalten. Nach einigen dämlichen Fehlern, die sich nur mit abenteuerlichen Kleinstverbrechen decken lassen, reisen sie vorzeitig zurück. Beide nehmen ihr normales Leben wieder auf und versuchen nebenbei, die Beute möglichst unauffällig zu Geld zu machen. Dabei bekommt Erin immer wieder Hilfe von einem Ganoven, den sie für eine Dokumentation interviewt. So richtig passt er nicht in die Geschichte. Irgendwann löst sich das Verwirrspiel auf und Mark stirbt. Wie werde ich nicht verraten, aber hier stört mich doch etwas, dass für mich beim besten Willen nicht nachvollziehbar ist, wann die perfekte Fassade einen Riss bekommen hat. Das wirkt irgendwie nicht ganz schlüssig. Dennoch ist das Buch ein spannender Zeitvertreib, auch wenn ich mir nach den sehr mitreißenden ersten Seiten etwas mehr versprochen habe.

Veröffentlicht am 13.08.2019

Sehr guter Anfang und spannende Geschichte, die sich irgendwann, irgendwo verzettelt - 3,5 Sterne

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Erin und Mark sind sehr glücklich, als Mark allerdings seinen Job verliert, wird das Geld knapp und es kommen Spannungen auf. Ihre Flitterwochen verbringen die beiden auf Bora Bora. Sie genießen die gemeinsame ...

Erin und Mark sind sehr glücklich, als Mark allerdings seinen Job verliert, wird das Geld knapp und es kommen Spannungen auf. Ihre Flitterwochen verbringen die beiden auf Bora Bora. Sie genießen die gemeinsame Zeit, aber als sie eine geheimnisvolle Tasche finden, scheint sie die Lösung aller Probleme zu sein. Doch als sie wieder zurück in London sind, scheinen die Probleme erst anzufangen.

Den Anfang fand ich super! Das Buch wird durchgängig aus der Perspektive von Erin geschrieben. Gleich zu Beginn schaufelt sie ein Grab und kommt dabei mit dem Leser ins Gespräch. Da war ich mir schon ziemlich sicher, diesen Schreibstil mag ich. Der Schreibstil an sich hat mir auch eigentlich die ganze Zeit über gefallen, allerdings gibt es mehrere Schauplätze und die werden ausführlich behandelt. Und dann auf einmal dachte ich, dass es doch ziemlich langatmg wird. Die Geschichte verzettelt sich in Kleinigkeiten und wird dadurch unnötig in die Länge gezogen. Bei mir schlich sich so langsam ein Jetzt-duchhalten-und-nicht-schlappmachen-Gefühl ein.
Der Schluss kam dann doch recht schnell und hat mich ein wenig unbefriedigt zurückgelassen.

Am Ende möchte ich dem Buch 3,5 Sterne geben.

Veröffentlicht am 12.08.2019

Humorvoll

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Mir hat der locker-leichte und humorvolle Schreibstil des Buches gefallen; die Seiten flogen nur so dahin, und ich konnte mich von ihm, verknüpft mit der Handlung, mitreißen lassen. Außerdem hat es mir ...

Mir hat der locker-leichte und humorvolle Schreibstil des Buches gefallen; die Seiten flogen nur so dahin, und ich konnte mich von ihm, verknüpft mit der Handlung, mitreißen lassen. Außerdem hat es mir gefallen, wie liebevoll und sorgfältig die Autorin die Charaktere beschrieben hat; ich konnte wirkliche Sympathien zu ihnen aufbauen und habe mit ihnen gehofft, gebangt, gezweifelt. Auch die Schauplätze fand ich sehr gut gewählt und gut beschrieben; ich konnte mich in Gedanken zu ihnen begeben und selbst den weichen, warmen Sand unter meinen Füßen spüren.
Einzig und allein der Ausgang des Buches konnte mich nicht vollends überzeugen. Mir kam das Ende zu plötzlich, zu abrupt, und für meine Begriffe hat das Buch durch den Prolog, der eigentlich schon über vieles aufklärt, an Spannung verloren.
All diese negativen und positiven Eindrücke zusammengenommen ergeben für mich vier Sterne.

Veröffentlicht am 10.08.2019

Gut konstruierter Thriller mit unterschwelliger Spannung

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„Something in the water“ ist ein Thriller der Engländerin Catherine Steadman, der eine subtile Spannung aufbaut, die sich vor allem aus dem Umstand ergibt, dass die Protagonisten Erin und Mark in ihren ...

„Something in the water“ ist ein Thriller der Engländerin Catherine Steadman, der eine subtile Spannung aufbaut, die sich vor allem aus dem Umstand ergibt, dass die Protagonisten Erin und Mark in ihren Flitterwochen bei einem Ausflug eine Tasche aus dem Wasser fischen mit einem brisanten Inhalt. Schon der Untertitel des Buchs „Im Sog des Verbrechens“ deutet an, dass eine verwerfliche Tat weitreichende Konsequenzen haben wird.

Erin ist Dokumentarfilmerin, Mark ist Bankkaufmann. Sie sind schon seit einigen Jahren in einer festen Partnerschaft. Wenige Wochen vor der lang ersehnten, pompös geplanten Hochzeit wird Mark arbeitslos. Aus Furcht davor, dass die Kosten unbezahlbar werden, kürzt er sowohl das Budget für die Feierlichkeiten wie auch die Tage der Flitterwochen im Luxushotel auf Bora Bora. Erste Drehtage zu einem Film über drei Strafgefangenen, die vor ihrer Entlassung stehen, verlaufen für Erin nach Plan. Schließlich heiraten beide und begeben sich auf Hochzeitsreise. Der Fund der Tasche, verbunden mit einer grausamen Entdeckung im Wasser, bringt beide in eine emotional angespannte Ausnahmesituation.

Aus dem Prolog wusste ich, dass Erin ein Grab für ihren verstorbenen Ehemann schaufelt. Meine Neugier war dadurch natürlich geweckt, um zu erfahren, was in der Zeit zwischen dem Fund und dem Schaufeln mit dem verliebten Paar geschehen ist. Erin erzählt die Geschichte als Ich-Erzählerin, so war ich als Leserin immer an ihrer Seite. Sie liebt ihren Beruf, obwohl der Verdienst eher bescheiden ausfällt. Dank der Einkünfte von Mark kann sich das Paar einen gewissen Wohlstand leisten. Erin reagiert zunächst recht naiv auf die Bedenken von Mark in Bezug auf zukünftige Ausgabenbeschränkungen.

Bei einigen ihrer Gedankengänge, wie beispielsweise zur weiteren Verwendung des Inhalts der gefundenen Tasche, wendet die Protagonisten sich direkt an den Leser, besorgt um dessen Verständnis. Oft konnte ich ihre Handlungen gut nachvollziehen, aber manchmal erschienen mir die Entscheidungen dieser intelligenten Frau unlogisch. Allerdings muss man berücksichtigen, dass Erin in kurzer Zeit viele, mehr oder weniger schnelle Entscheidungen zu treffen hat, die sie gefühlsmäßig stark mitnehmen. Auf die große Freude über ihre Heirat folgt die Enttäuschung durch die Entlassung ihres Manns, bald darauf ist sie Stolz über den Fortschritt ihrer Arbeit verbunden mit Nervosität vor den ersten Interviews mit den Straftätern. In den Flitterwochen versucht sie ihre Tiefenangst zu überwinden und genießt in vollen Zügen die bevorzugte Behandlung im Hotel und die Idylle. Ihre Gefühle fahren also Achterbahn.

Die Autorin verliert sich bei ihren Schilderungen in vielen Einzelheiten, die gelegentlich die Handlung ausbremsen, manchmal aber, wie im Fall des Aufenthalts auf Bora Bora, zum Träumen einladen oder, wie bei den Schilderungen der Dreharbeiten, inhaltlich interessant waren. Die Geschichte verläuft weitestgehend unblutig. Dem Ende fehlte ein wenig die Würze, weil es vorhersehbar ist.

Catherine Steadman ist ein gut konstruierter Thriller mit unterschwelliger Spannung über ein Beziehungs-Drama gelungen. Das Buch ist unterhaltsam und lesenswert trotz kleinerer Schwächen, darum spreche ich gerne eine Leseempfehlung aus.